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carlos1 .

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

@werderanerin,

Es muss immer wieder gesagt werden:  Das Virus ist fefährlich. Genesen kann auch bedeuten, dass man zur Dialye muss, eingeschränkte Lungenfunktion hat, mit den Augen Problem bekommt. Das Gehirn kann Schäden erleiden., wie auch Herz, Nieren und Leber.

Die Ursachen sind in der Schädigung der Blutgefäße zu sehen.  Ein Sänger der Boygroup starb in England nach Komplikationen nach überstandener Coronainfektion. Mit 34 Jahren!
c


https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_87995188/saenger-chris-trousdale-stirbt-nach-corona-komplikationen.html
 

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet
" Allmählich kann man beim schwedischen Modell zu der Annahme kommen ,dass es sich um ein recht grausames Experiment handelt." olga64

Das Wort "allmählich" drückt m. E. die Leiden vieler Familien, die Angehörige verloen  unangemessen aus. Ein grausames Experiment ist es, weil es weite Teile der Bevölkerung bewusst unbekannten Risiken aussetzte. Es hätte andere Mglichkeiten gegeben einer Epidemie zu begegnen. Taiwan und andere asiatische Staaten haben es vorgemacht.

Laute Kritik an anderen zu üben, sollten wir in Dtld aber vermeiden. Wenn die Vermutungen von Virologen sich bewahrheiten könnten solche Exzesse wie zu Pfingsten in Berlin infolge massenhafter Verblödung bei einer aus dem Ruder gelaufenen Bootsparty Folgen in der Statistik der Infektionen haben.

Ähnlich war es auch in Schweden. Die Lockerheit und Leichtigkeit des Lebens wurde in Stockholm und den großen Städten genossen. Auf dem Land war man nicht so gelassen und nahm die Warnungen, die es gab, ernster.

Wir sollten uns nichts vormachen. Das Virus befällt nicht ein eizelnes Organ, sondern startet einen totalen Angriff auf den Körper. Davor muss gewarnt werden. Die lange Liste der Genesenen sagt nicht viel aus über deren Zustand Wochen und Monate nach der Krankheit. Wir stehen erst am Anfang der Pandemie.

Viele Grüße
c
hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

Karl, eine berechtigte Meldung
Zu viele Menschen in Schweden an Covid-19 gestorben?  Das war schon vor Wochen erkennbar. Leider enthält die Graphik nicht die Todesrate für Dtld.

Anfang/Mitte Mai lag die Todesrate pro 100 000 EW für Schweden mehr als 3,5 Mal so hoch wie in Dtld.

Gemäß Entwicklung der Fallzahlen nach Johns Hopkins-University (leicht abweichend vom detuschen RKI, aber höhere Fallzahlen) liegt die Zahl der Neuinfizierten pro 100 000 EW in gerechnet auf den 2. Juni 2020 in Schweden bei 62, in D bei 6. Bei Toten ist das Verhältnis 44 : 10.

Die Zahl der Verstorbenen in der letzten Maiwoche im Vergleich zur Vorwoche liegt in Schweden bei +39, in D bei +27. Das sind absolute Zahlen bezogen auf die Zahl der gemeldeten und bekannten Infektionen. (Stuttgarter Zeitung vom 3.6.20)

Was Tegnell in Schweden bewogen haben mag, die Dinge laufen zu lassen, ist das vermutlich das so gen. Modell der Herdenimmnität, das darauf hinaus läuft durch eine Infiziertenzahl von ca 60 bis 70% der Bevölkerung mit Immunität zu erreichen, mit  genügend Antikörpern in den Menschen, dass das Infektionsgeschehen von selbst nachlässt.

Dass man es mit  SARS-Cov-19 mit einem neuen Virus zu tun hatte, blieb in dieser Rechnung unbeachtet. Dass das neue Virus den ganzen Organismus befallen kann, ist erst seit kuzem bekannt.

Der Virologe Drosten ist besorgt, dass sich die Zusammensetzung der Infizierten in der letzten Zeit in Richtung Jüngere Patienten verschiebt.

Die genaue Dunkelziffer der Infzierten könnte weitaus höher sein.

Die Vorsorgemaßnahmengegeneine ktion werden noch länger uns erhalten bleiben müssen.

Ein chinessicher Wissenschaftler, der von einem Jounalisten auf die andere kulturelle Tradition in Europaund auf das Tragen von Masken angesprochen wurde, erwiderte auf diesen Einwand, dass dies nicht eine Frage der Kultur und Tradition sei, sondern der Intelligenz.

c



 

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

Aixois, lebende Tiere aus dem Wildtierhandel sind eher das Problem als das Fleisch der geschlachteten Tiere. Die nicht artgerechte Haltung und das Angebot von Lebendtieren auf Märkten mit dem damit verbundenen Stress für Tiere könnten im Fall von Palingonen(Schuppentiere aus Afrika)  Fledermäusen in Wuhan zu Infektionen hervorgerufen haben. So die Vermutung von Zoologen aus England

Neueste Meldungen über Untersuchungen von Gensequenzen in den USA (Los Alamos National Laboratories) deuten aber darauf hin, dass die Wildtiere in Wuhan wohl auch infiziert waren. Die eigentlichen Virusträger wären demnach noch nicht ermittelt. CNN-NewsLetter zur Coronakrise 1.5.2020).
c
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hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

@aixois,
soeben auf Phönix gesehen: Ein chinesicher Produzent von Schlangenfleisch, der mit viel Geld und staatlcher Unterstützung Schlangen züchtet, u. a Boa cosntrictor. Er hat Metalltafeln vor seinem Geschäft aufgestellt gehabt, auf denen zu lesen stand, dass die Produktion von Schlangenfleisch Menschen zu Wohlstand kommen lässt. Diese hat er weggeräumt. Die Schlangenzucht wurde verboten. Die Eingaben an Behörden blieben unbeantwortet.

In seinem Kühlhaus hat er eine Tonne Schlangenfleisch gelagert. Verkaufen darf er es nicht mehr.

Schlangenfleisch ist nicht ungewöhnlich für die chinesische Speisekarte. Auch Bisamratte wird gegessen. Hundefleisch ist geschätzt.
c

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

Lieber Dicker68,

wer über Viren im Allemeinen diskutiert, kommt nicht daran vorbei, die Auswirkungen des Virus in der Coronakrise im Besonderen zu behandeln.

Ich zitiere mich nur ungern, aber es gehört zum Corona-Thema:


"Bis heute war man sogar berechtigt anzuehmen, dass der Übergang des Coronavirus vom Tier auf den Menschen bei den Hufeisennasenfeldermäusen und Pangolinen in China (Wuhan) erfolgt sei. Üntersuchungen an Gensequenzen bei diesen Tierarten, die in China häufig verspeist werden, in den Los Alamos Laboratories in den USA haben deutlich ergeben, dass diese Tierarten selbst von dem Erreger infiziert worden waren. Von welcher Tierart der "spill-over" auf Fledermäuse  und Pangolinen erfolgte ist  weiter offen.

Die immer größere Nähe von Menschen unf Tieren ist es, die solche spill-over-Vorgänge erleichtert und uns Pandemien bescheren könnte.

Ebola soll im Kongo wieder ausgebrochen sein." Zitat carlos1im Beitrag vom 01.06.2020 Uhrzeit 08:49

Gestern bei CNN gelesen.

LG
c

 

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

Liebe Luchs45,

ob man nun Schöpfung sagt oder Selbstorganisation der Materie oder Kreation, an einer  Tatsache kommen wir nicht vorbei. Viren lassen von der Gestaltung her einen Plan, eine Absicht, mit Gewissheit Zweckmäßigkeit erkennen.

Was steckt dahinter? Wer oder was organisiert oder plant zielgerecht, zweckgerichtet oder nach dem Prinzip "trial and error?" Das Coronavirus mit seiner Kugelgestalt und aufgesetzten Rezeptoren oder Sensoren ist - wenn man von den eher schlechten Aufnahmen fotografischer Technik absieht - vollkommen. Gezeichnet wirkt die Gestalt schön. Die Wirkung für Menschn ist natürlich verheerend. Wenn man die Konstruktion eines Phagenvirus sieht, wirkt es in der Zeichnung faszinierend. Langgestreckter Körper, oben eine Verdickung, unten eine Vielzahl von Tentakeln zur Ergreifung einer Wirtszelle.

Die heutigen Theorien ähneln sehr dem, was vor über 2000 Jahren Aristoteles gedacht hat, als er den Begriff ENTELECHIE einführte:

"Aristoteles bezeichnete die Möglichkeit des Stoffes eine Formierung zu erleiden Dynamis, das verwirklichende Formprinzip als Entelechie. In den Dingen wirken demnach Ideen, die eine Entwicklung selbst bewirken und einem Ziel."

Mit diesem  Prinzip wurde
Aristoteles der Begründer der Teleologie.

www.uni-protokolle.de/Lexikon/Entelechie.html

Ein vereibfachtes Beipiel aus der Haushaltstechnik ist das Thermostatventil. Kann der Thermostat "denken." Er erfüllt seine Aufgabe und öffnet/schließt zuverlässig bei betimmtenTemperaturen ein Ventil für Wärmezugang bzw Sperre. Die Techniker nutzen bestimmte Eigenschaften z. B. einer Bimetallfeder bei Temperaturschwankungen aus. Was soll hier aber als "Idee" oder"Energie" im Stoff wirken, die ein Ergebnis hervorruft? Die Idee für den Thermostat kam von einem Menschen, der das Formprinzip im Material des Thermostaten nutzte..

Bei den Molekülen, die die RNA eines Virus, also die Erbmasse, das Programm,  ausmachen ist das auf "natürliche" Weise entstanden.Vielleicht kam es aus dem Weltall (Meteoriteneinschläge?) Karl wies darauf hin, das Viren eine Wirtszelle benötigen, um sich zu vermehren, wobei sie die Wirtszelle zerstören. Wenn Viren bereits 3.5 MRD Jahre alt sein sollen (stimmt das überhaupt?). die ersten Einzeller aber erst wesentlch später auftauchten, dann ergeben sich Fojgerungen.


Im Grunde ist der Verweis auf die Bedeutung der Viren bei genetischen Veränderungen ein Teil der BIG HISTORY, der Geschichte des Lebens auf der Erde. Als Menschen sind wir Teil dieser BIG HISTORY. Wir stehen am Ende einer Entwcicklung, die mit Einezellern begann.


Bis heute war man sogar berechtigt anzuehmen, dass der Übergang des Coronavirus vom Tier auf den Menschen bei den Hufeisennasenfeldermäusen und Pangolinen in China (Wuhan) erfolgt sei. Üntersuchungen an Gensequenzen bei diesen Tierarten, die in China häufig verspeist werden, in den Los Alamos Laboratories in den USA haben deutlich ergeben, dass diese Tierarten selbst von dem Erreger infiziert worden waren. Von welcher Tierart der "spill-over" auf Fledermäuse  und Pangolinen erfolgte ist  weiter offen.

Die immer größere Nähe von Menschen unf Tieren ist es, die solche spill-over-Vorgänge erleichtert und uns Pandemien bescheren könnte.

Ebola soll im Kongo wieder ausgebrochen sein.

LG
c




 

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

"Lieber @carlos1, könntest du evtl. auch die Rezensionen in größerer Schrift einfügen? Du könntest sie ja auch anders kennzeichnen." teri

Liebe teri
lässt sich machen. Leide selber unter Augenproblemen. Muss Vieles mit der Lupe lesen. Aucj am PC. Da helfen bei der leicht hingehauchten hellgrauen Schrift oft nicht mal mehr die Tasten zur Vergrößerung.

LG
c
 

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet
"Es ist komplizierter.
Ist ein Virus nun Schöpfung oder nicht? lupu


"Nach Ansicht/Glaube der "wirklich Gläubigen" ist alles Gute von Gott und alles Schlechte vom Teufel. Und dieser wurde extra von den Fundamentalisten erschaffen, damit sie ihm das Schlechte in die Schuhe - pardon: Bocktshufe . schieben können.... " Schorsch


Lieber Schorsch
die Begriffe von Gut und Schlecht passen nicht so recht zu Viren. Wir selbst beherbergen in unserem Körper eine Unmenge von Viren und Bakterien, im Darm und selbst im Erbgut finden sich Viren oder Reste von deren Erbmasse. Die Virenforscherin Mölling behauptet sogar, dass diese RNA-Moleküle vor dem zellulären Zeitalter auf der Erde vorhanden waren. Urformen des Lebens sozusagen?

In einer Rezension las ich den Satz: 

"In einem Tropfen Meerwasser gibt es zwar 1 Million Bakterien aber 10mal so viele Viren." Halten sich Erholungssuchende deshalb von Badestränden fern?

Das Coronavirus ist momentan der Feind der Menschen. Niemansd will Kontakt mit ihm. Wir reden von Virenabwehr, was Viren aber sind, interessiert nicht. Dabei könnte die Medizin Methofen nutzen die Phagen gegen Bakterien einzusetzen. Phagen sind Viren, die sich auf Bakterien als Wirtsorganismen spezialisiert haben. Besonders in der Sowjetuion ab 1930 wurde die Behandlung mit Phagen erfortscht und Anwendungen gefunden.

Karin Möller, emeritierte Virenforscherin, 2014 ein Buch über Viren veröffentlicht. (Supermacht des Lebens.....). Aus einer Rezension ihres Buches Zitate:

ink: https://www.amazon.de/product-reviews/3406669697/ref=acr_dp_hist_5?ie=UTF8&filterByStar=five_star&reviewerType=all_reviews#reviews-filter-bar


" Als eine der ganz wenigen deutschen SpitzenforscherInnen hat Karin Mölling schon früh erkannt, dass Viren nicht nur Krankheitserreger sind, sondern vor allem Akteure genetischer Veränderungen und eine der maßgeblichen evolutionären Bereicherungen ihrer Wirtsorganismen. Im Unterschied zu Nobelpreisträger Harald zur Hausen hat Mölling auch die alte These von Viren als entkommene Parasiten zellulären Lebens längst verlassen und teilt damit die neuere wissenschaftliche Erkenntnis, nach der Viren schon vor zellulärem Leben - aus einer frühen RNA Welt - entstanden sind.

In ihrem aktuellen Buch führt sie den Leser ......in die Welt der Viren. Da es sich um eines der komplexesten Themen gegenwärtiger Biologie überhaupt handelt, ist ein biologisches Grundverständnis zum Verstehen des Buches notwendig. Wer von Biologie keine Ahnung hat, wird sich mit dem Buch schwer tun, aber bei LeserInnen, bei denen das Interesse an Biologie das vorhandene Gymnasium-Wissen etwas übersteigt, können einen großen Erkenntnisgewinn aus dem Buch ziehen. Wer es hingegen ausschließlich streng wissenschaftlich mag, kann auch zu einem anderen Buch greifen, dass ich herausgegeben habe und das viele der wichtigsten Virenforscher der Gegenwart versammelt: "Viruses: Essential Agents of Life" (Springer, 2012).

Besonders faszinierend ist der Umstand, dass es Mölling gelingt, die ganze Bandbreite der Fähigkeiten und Fertigkeiten von Viren in biologischen Kontexten zur Sprache zu bringen. Das ist kein einfaches Unterfangen. Es geht ja um eine Vielfalt von Krankheitserregern mit unterschiedlichsten Symptomen und Krankheitsverläufen und um deren mögliche Behandlung. Das alles lässt sich nur an Hand konkreter Bespiele verständlich darstellen. Die Rolle von Viren als Beteiligte an praktisch allen Krankheiten, die durch Missregulation bestimmter Gene entstehen, ist ein unglaublich breites Feld und führt notwendiger Weise auch zur Rolle von Viren bei der Krebsentstehung.

Die Überbleibsel viraler Infekte werden evolutionär von den Wirtsorganismen zu zellulären Regulationen verwendet und ermöglichen so auch die Entstehung komplexer Organismen. Ohne virale Infektonen gäbe es gar keine Höherentwicklung der Arten. Man muss sich dabei natürlich die unglaubliche Vielzahl von Viren verdeutlichen: In einem(!) Tropfen Meerwasser gibt es zwar 1 Million Bakterien aber 10mal so viele Viren. Man mag sich fragen, wenn wir im Meer schwimmen „wo ist das Wasser?“ Oder schwimmen wir in einer Virensuppe? Und wer schützt uns vor ihnen. Die erstaunliche Antwort: die Viren, die uns und vor allem unser Genom friedlich besiedeln, bilden auch die Immunsysteme die uns vor bösartigen Viren schützen. Nicht nur das natürliche Immunsystem ist eine Kreation viraler Kompetenzen, auch die Fähigkeit spezieller Viren, die Phagen, die auf die Auslöschung bestimmter Bakterien spezialisiert sind, kommt zur Sprache: Die Phagentherapie. In Georgien schon in den 30iger Jahren entwickelt und auf russischer Seite im 2. Weltkrieg erfolgreich gegen bakterielle Infektionen offener Wunden eingesetzt, macht die Phagentherapie eine Renaissance durch. Angesichts de Multiresistenz vieler Bakterienstämme gegen die aufgerüstete Antibiotikaindustrie könnten Phagen dieses Problem wirksam bekämpfen. Sie schaden nur Bakterien, nicht anderen Organismen.

...........

Rezension von Paolo bei AMAZON über Karin Möllings Buch Supermacht des Lebens  14.12.2014 Link s. oben


Die Theorien sind eine wertvolle Erkenntnis, aber keine Therapie gegen das Coronavirus. Was hat das Leben und die Evolution  auf dem Planeten Erde hervorgebracht? Mir wird ein wenig unwohl beim Gedanken, dass von SARS-Covid-10 Genesene Bruchstücke der Erbmasse vom Coronavirus in ihre menschliche Erbsubstanz einbauen könnten.



Bakterienfressende Viren sind nicht toxisch . Dazu
Link: https://www.phage.help/was-sind-bakteriophagen/

c
hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet

Liebe Tina 1.

vielen Dank für die Einstellung dieses Artikel über PPP-PT aus der ZEIT. Ich habe ihn gelesen. Um aber die ganze Tragweitedes Prblems  zu ermessen, spllte man mehrfach lesen und mit dem derzeitigen Ist-Zustand vergleichen.
 

"Ein genereller Kritikpunkt an dem zentralen Ansatz:
Werden Daten an einer Stelle gesammelt, könnten sie missbraucht werden. Lägen die Daten auf einem zentralen Server, ermögliche das "eine Form der Überwachung durch die Regierung oder den privaten Sektor", die das Vertrauen in eine App und ihre Akzeptanz in der Gesellschaft "katastrophal beeinträchtigen" würde, heißt es in dem offenen Brief der Wissenschaftler, den Forscher vieler wichtiger Universitäten unterschrieben haben – von Oxford bis Stanford, von der ETH Zürich bis zur Johns Hopkins-Universität, von der Ruhr-Universität Bochum bis zur Katholischen Universität Leuven." 

"Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir bei der Bewältigung der gegenwärtigen Krise kein Instrument schaffen, das eine groß angelegte Erhebung von Daten über die Bevölkerung ermöglicht, weder jetzt noch zu einem späteren Zeitpunkt." Lösungen, mit denen man persönliche Daten von Millionen von Nutzern verfolgen könne, sollten "ohne Diskussion" abgelehnt werden. In dem Brief der Wissenschaftler wird PEPP-PT nicht namentlich angegriffen, aber dass auch deren Ansatz gemeint ist, wird in Gesprächen mit den Initiatoren deutlich.

Der zentrale und der dezentrale Ansatz unterschieden sich fundamental in der Art und Weise, wie man Privatsphäre garantieren wolle, sagt Kenneth Paterson, Professor für Computer Science an der ETH Zürich und einer der Initiatoren des offenen Briefs, im Gespräch mit ZEIT ONLINE. Wenn man Privatsphäre nicht von Anfang an mitdenke, könne man die Daten später für alles Mögliche verwenden. Die Macher von PEPP-PT hätten ohne Zweifel die besten Intentionen. Doch Privatsphäre zu vernachlässigen, sei "extrem gefährlich". Dass die Daten in der Hand deutscher Behörden liegen könnten, beruhigt ihn dabei nicht." Zitat Zeit-Online:

Link: https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2020-04/corona-app-initiative-pepp-pt-datenschutz-warnung-forscher

Die Katastrophe für Millionen, die von hier 300 Wissenschaschaftlern eloquent und nachdrücklich beschrieben wird, ist längst existent. Jedenfalls für mich: Ein Teil meiner Gesundheitsdaten (Kostenrechnungen) geht  über das Mobiltlefon direkt an die Krankenkasse. Der andere Teil geht direkt an die staatliche Beihilfestelle, die hautnah mit dem  Landesamt für Besoldung und Versorgung allein räumlich  schon eng verbunden ist. 

Daten von vielen Millionen Betroffenen mit Angehörigen  sind ganz ähnlich bundesweit bei Krankenkassen und ihren Datenbanken gespeichert. Ebenso werden die Unterlagen bei den staatllichen Versorgungsämtern zentral gespeichert. Sofern keine Einwilligung der Betroffenen zur Einholung von Auskünften bei Ärzten, Krankenkassen bzw anderen  Kostenträgern vorliegt, dürfen Auskünfte aber nicht von Ärzten, Kassen etc nicht eingeholt werden. So die Rechtslage.

Ich habe es erlebt, dass Kostenrechnungen um etwa 50% geringer ausfielen, ein Vorgang, der vermutlich auf diesen personendatenbezogenen Austauch von Informationen zurückzuführen ist. Eine Korrektur, die gut ist. Warum also sollte ich meine Einwilligung zur telefonischen Auskunft personenbezogener Daten verweigern?

Erhobene Daten im Zusammenhang mit der Corona-Krise hat es bei mir bis jetzt nicht gegeben. Würde es diesen Fall geben, so würde auch ohne App, mein "Vorgang"  als von der Epidemie Betroffener über die Dateien der Gesundheitsbehörde bei meiner Krankenkasse und der staatlichen Stelle landen. Um diese Verletzung der Privatsphäre zu vermeiden, müsste ich auf jede Unterstütung im Krankheitsfall verzichten, nur um keine Spuren in der digitalen Welt zu hinterlassen.

Allerdings wäre es dann schwieriger oder sogar unmöglich  eine Infektionskette in diesem  angenommenen Fall von von Krankezu zu finden.
 
Zitat aus Zeit-Online

" Der zentrale und der dezentrale Ansatz unterschieden sich fundamental in der Art und Weise, wie man Privatsphäre garantieren wolle, sagt Kenneth Paterson, Professor für Computer Science an der ETH Zürich und einer der Initiatoren des offenen Briefs, im Gespräch mit ZEIT ONLINE. Wenn man Privatsphäre nicht von Anfang an mitdenke, könne man die Daten später für alles Mögliche verwenden. Die Macher von PEPP-PT hätten ohne Zweifel die besten Intentionen. Doch Privatsphäre zu vernachlässigen, sei "extrem gefährlich". Dass die Daten in der Hand deutscher Behörden liegen könnten, beruhigt ihn dabei nicht.


Die Macher von PPP-PT haben die besten Intentionen, wird zugestanden. Der Schutz der Privtsphäre ist ebenfalls ein hohes Gut und zeugt ebenfalls von den besten Absichten. Aber ohne in die Nähe der Privatspäre von Einzelpersonen zu kommen, ist keine Epidemie zu bewältigen, ebensowenig Kriminalität und Terror.

Die Daten könnten nicht nur in den Händen deutscher Behürden liegen, viele Daten liegen bereits dort. Es kommt auch nicht darauf an, zu verhindern, dass sie dort liegen, um Gesundheit und Leben zu schützen, sondern zu verhindern, dass sie in rechtswidriger Weise missbraucht werden. Dafür hat der Staat und das Parlament Kontrollrechte.



Viele Grüße
c





 


 

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