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margit
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margit ist 70 Jahre alt, hat am 6. Okt. Geburtstag und arbeitet als Oberstudienrätin für Latein und Geschichte a. D..

Heute habe ich mich über den kleinen Blumenstrauß gefreut, den ich in Eggenstein auf dem Kirchplatz entdeckt habe.

Bildschirmfoto 2020-06-28 um 21.00.44.png

Er war auffällig platziert und neugierig ging ich näher heran und fand dabei einen Zettel:

Bildschirmfoto 2020-06-28 um 21.14.03.png
Ich bin der Aufforderung nachgekommen und freue mich jetzt über die Blüten.

Margit
Gefreut habe ich mich gerade, dass der Sportwagenfahrer, der von links kam, gerade noch rechtzeitig gebremst hat, bevor er mein Fahrrad (und mich) zu Schrott fuhr.

Screenshot 2020-06-25 12.52.40.pngFahrradstadt Freiburg

Margit

Ich habe mir mit Interesse, das schnell zur Begeisterung wurde, die Lebensgeschichte dieser alten Dame angesehen.

Obwohl sie die schlimmen Zeiten in ihrem Leben nicht vergessen hat, verliert sie sich nicht in der für sie so schrecklichen Vergangenheit, sondern sie freut sich über jeden Tag und genießt das Schöne, was ihr die Gegenwart schenkt.

Sie hat den "Stein der Weisen" für sich gefunden, indem sie im Jetzt lebt und sich dieses nicht durch die Schatten des Gestern verdunkeln lässt.

Es ist ja nun tatsächlich so, dass wir an der Vergangenheit nichts mehr ändern können - aber wir können verhindern, dass sie uns auch in der Gegenwart herunter zieht.

Ein bewusster Schlussstrich, den man unter vergangene Übel zieht, gibt uns erst die Möglichkeit, die Gegenwart zu gestalten und zu genießen.

Das hat uns die bewundernswerte Anna Lang mit ihrer Biografie gezeigt.

Margit

hat auf das Thema RE: Balkon - Terrasse - Garten im Forum Digitale Fotografie geantwortet
Bildschirmfoto 2020-06-18 um 12.18.53.png
Grüsse aus meinem Garten ...

Margit

 

Hallo Fuchsi,

herzlich willkommen bei uns im Seniorentreff!

Schau Dich in Ruhe um, Du findest sicher interessante Kontakte. Es gibt auch viele Mitglieder, die glückliche Hundefrauchen bzw. -herrchen sind, mit denen Du Dich über eure Lieblinge austauschen kannst.

Ich wünsche Dir viele schöne Stunden im Seniorentreff

Margit

 

hat auf das Thema RE: Corona ADE? im Forum andere gesellschaftliche Themen geantwortet

Ein Man muss nicht einmal bis Mallorca fliegen, um sich über den Leichtsinn zu wundern.

Heute ist auf der Titelseite der Badischen Zeitung ein Foto von der Grenzöffnung im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich publiziert.

Zur Feier des Tages posierten die Präsidentin des Departementrats des Haut-Rhin Brigitte Klinkert, die Regierungspräsidentin Basel-Stadt Elisabeth Ackermann und die Lörracher Landrätin Marion Dammann gemeinsam mit Gefolge auf einer Rheinbrücke für den Pressefotografen - ohne Abstand und ohne Masken (mit einer Ausnahme: eine Dame im Gefolge trug eine).

Eine tolle Vorbildfunktion und hoffentlich nicht ein Auftakt zu einer zweiten Welle.

Die Badische Zeitung betitelte das Foto als ein Treffen mit Symbolcharakter.

Margit

Gerade habe ich im Garten eine Terrasse gekehrt, die selten benutzt wird, weil sie meist im Schatten liegt. Beim Umstellen eines großen Blumentopf wuselte es darunter am Boden von Kellerasseln, aber auch eine schwarze Nacktschnecke mit leuchtend orangerotem Bauch lag am Rücken darunter.

Beim nähreremHinsehen hatte die Schnecke einen eingeringelten Schwanz und vier Beinchen - und bewegte sich nicht.

Ich dachte schon, ich hätte das Tierchen durch das Versetzen des Topfes verletzt oder gar getötet, und wollte es mir genauer ansehen. Ich schob also vorsichtig ein großes Blatt darunter und drehte es auf den Bauch.
Da hatte ich doch das Gefühl, dass es mich ansieht und eines seiner Beinchen bewegt.

Also legte ich es erst einmal mitsamt dem Blatt in einen Blumenuntersetzer und wartete ab.

Gefreut habe ich mich, als es plötzlich putzmunter wurde, über den Rand des Untersetzers kletterte und blitzschnell das Weite suchte.

Gerade konnte ich noch ein Foto machen, bevor es ganz verschunden war:

Bildschirmfoto 2020-06-13 um 16.27.21.png
Ich vermute, dass es sich um einen Bergmolch handelt.

Margit
 

hat auf das Thema RE: Erste Grüße aus der Pfalz 🌷 im Forum Neuvorstellungen geantwortet

Liebe Phoenix02,

herzlich willkommen bei uns im Seniorentreff.

Manchmal sind Zufallsfunde besonders schön und machen viel Freude. Die wünsche ich Dir beim Stöbern, Lesen, Betrachten und natürlich auch beim aktiven Mitmachen.

Margit

hat auf das Thema RE: Wie wäre es mal mit einem Witz? im Forum Aktuelle Themen geantwortet

@milkaa,

den "Witz" musst Du mir erklären.

Ich verstehe den Text so, dass hier ein Verbrechen geschehen wird.

Was ist daran witzig?

Margit

hat auf das Thema RE: Panik wegen Corona Virus im Forum Innenpolitik geantwortet
Informationen zum Corona-Ausbruchs in Göttingen

In einem Hochhauskomplex in Göttingen, der als sozialer Brennpunkt gilt, haben die meisten der mindestens 600 Menschen, die dort wohnen, die Gemeinsamkeit, dass sie keine Glückskinder des Schicksals sind.

In diesem Haus sind 120 Personen mit Corona infiziert. Der Oberbürgermeister Göttingens geht davon aus, dass Familienfeiern von mehreren Großfamilien, die sich zum Zuckerfest am Ende des Ramadans getroffen hätten, die Ursache für die Ansteckungen waren.

In einer Shishabar in der Stadt gab es einen weiteren Ansteckungsherd, weil Jugendliche sich dort nicht an die Vorschriften gehalten hätten.

Zudem ist auch ein Mitarbeiter eines Altersheims von der Krankheit betroffen.

Die beschuldigten Roma-Familien aus dem Hochhaus wehren sich entschieden gegen die Vorwürfe des Stadtoberhaupts. Es habe keine Familienfeiern gegeben und beim Besuch des genehmigten Gottesdienstes in der Moschee seien die Vorschriften eingehalten worden.
Quelle: Welt.de

Der Artikel "Hetze wegen Corona in Göttingen breitet sich aus" aus dem Roma Antidiscrimination Network RAN legt sachlich die Position der betroffenen Bewohner des Hochhaus dar und weist auch auf gravierende Fehler der Stadtverwaltung hin:
Zitat: "Die Presse hat unhinterfragt die Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Stadt übernommen und immer wieder wiederholt. Die Stadt hat nicht auf die Beschwerden der Bewohner_innen, dass ein Mann gegen die Quarantäne verstoßen habe, reagiert und schiebt nun ihr eigenes Versagen auf die Bewohner_innen. So wäre es auch möglich gewesen, mit den Menschen zusammen nach Lösungen zu suchen, und nicht einseitig über die Menschen zu sprechen. Es ist schade, dass die Stadt Göttingen nicht einmal ein Familienmitglied zu den täglichen Pressekonferenzen eingeladen hat, um die Sicht der Bewohner_innen darzustellen. .."
Mein Fazit:

Als Nicht-vor-Ort-Lebende sind wir auf die Mitteilungen in den Medien angewiesen. Die unterschiedlichen Darstellungen lassen Fragen offen.

Wenn ich jedoch lese, wie viele Verstöße der einheimischen Bevölkerung es allein in Niedersachsen gegen die Regeln und Verordnungen gibt,
"In Niedersachsen wurden zwischen dem 1. März und dem 24. Mai insgesamt 2.850 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz registriert - davon etwa 630 Straftaten. Als solche werden zum Beispiel Vergehen gegen amtliche Quarantäne-Bestimmungen gewertet."

Quelle: NDR

oder:

"In Niedersachsen hat es jüngst weitere große Coronavirus-Ausbrüche gegeben: Im Landkreis Leer hatten sich Mitte Mai bei einer Feier zur Wiedereröffnung eines Restaurants 39 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 281 Menschen aus diesem Umfeld befinden sich in Quarantäne. In Cuxhaven und Bremerhaven haben sich Dutzende Angehörige einer freikirchlichen Gemeinde mit dem Virus infiziert. Auch dort befindet sich eine dreistellige Zahl von Personen in Quarantäne."

Quelle: NDR
scheint mir hier die heftige Schuldzuweisung gegen Göttinger Bürger pharisäerhaft, besonders wenn sie aus einer Ecke kommt, die heftig gegen corona-bedingte „Freiheitsbeschränkungen“ und Verordnungen protestiert. Oder wird nur deshalb darüber diskutiert, weil es sich um Romas handelt?

Welche "Forderungen" aus dem Corona-Ausbruch in Göttingen werden nun hier im Seniorentreff  von einigen Mitgliedern gezogen?

Wieso will man den Bewohnern des Hochhauses, die nicht mit weltlichen Gütern gesegnet sind, die 300 € Kindergeld nicht gönnen und unterstellt ihnen pauschal, sie würden das Geld versaufen?

Wieso stellt man ihre Familienverbände in eine Linie mit kriminellen Clans in anderen Städten?

Wieso werden "hotspots" aus anderen Städten als Vergleich zu Göttingen erwähnt?


Mir stellt sich nun die Frage, ob die Reaktionen auf diesen Ausbruch genauso hart ausfielen, wenn es sich hier nicht um Muslime und Romas handeln würde?


Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Rassismus ist nicht ein "Privileg" der USA, auch bei uns ist er im Alltag weit verbreitet. Wobei Menschen, die sich seiner bedienen, sich dessen oft nicht einmal bewusst sind.

Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt hierzu:
 

"Im Antiziganismus werden Mitglieder der Gruppen der Roma und Sinti pauschalisierend als "fremd", "nomadisch", "müßiggängerisch", "musikalisch" und "frei", "primitiv", "archaisch", "kulturlos" oder "kriminell" und "modernisierungsresistent" kennzeichnet. Wichtig ist, dass es sich um Bilder handelt, die auf Personen und Personengruppen übertragen werden.

Antiziganismus ist eine bis heute in der Gesellschaft durchaus akzeptierte Grundhaltung vieler Menschen gegenüber Sinti und Roma. Diese Grundhaltung macht es unmöglich oder schwierig, die realen Menschen zu erkennen, und sie führt zu massiven Diskriminierungen der Minderheit. Antiziganismus richtet sich gegen eine ethnische Minderheit, der ein solches Verhalten vielfach als unveränderliche Wesensart unterstellt wird."
 
Meine Bitte:

Da dem Corona-Virus die Ethnie, die Nationalität und Religion von  Menschen völlig egal sind, betrifft es jeden von uns.

Deswegen ist es wichtig, dass wir uns nicht dazu verleiten lassen, sozial schwache und Randgruppen in unserer Gesellschaft zu Sündenböcken zu machen, gegen die sich dann Hetze und Wut entladen.

Das tun wir doch auch nicht, wenn wie in Stralsund ein katholischer Geistlicher die Krankheit weiter verbreitet.

Margit

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