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diogenes .

hat auf das Thema RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof im Forum Plaudereien geantwortet

                tempus fugit  –     nun will ich mich bemühen,
mich doch mal vor der ‚Sperrstunde‘ 😉 mit einem kleinen Beitrag hier wieder zu beteiligen,

… nebenbei bemerkt, liebe Luchs, tagsüber fordern mich regelmäßig die aktuellen Verpflichtungen, sodaß unsere elektronischen Knechte da meist ausgeschaltet bleiben. Abends kommt dann erst der ganze Krempel, der sich in den Schluchten des Netzes inzwischen aufgestaut hat, an und schiebt den Feierabend weiter nach hinten. Doch erwarte ich auf meine späten Grüße keinesfalls eine sofortige Antwort – das hat Zeit, bis Gelegenheit und Stimmung dies zwanglos zulassen.

… was hatten wir da noch vor einiger Zeit ?,

Majorie hatte mir Ende Mai geschrieben

Ja, die Natur weiss was sie schafft, es macht alles Sinn‘ ,

- selbstverständlich eine reizvolle, gleichwohl wenig befriedigende Frage, ob die Natur etwas ‚weiss‘. Da beschränke ich mich lieber darauf, immer mal erstaunt und erfreut zu beobachten, was da so alles harmonisch ineinander greift und und die überwältigende Vielfalt, die wir dort antreffen, erst ermöglicht.

Dann freilich bringst Du, Majorie, diese human beings ins Spiel. Da kann ich mich oft nur mit Mühe dagegen wehren, zu zweifeln, ob es so sinnvoll war von der Natur, diese hervorzubringen.

Doch ich will deshalb nicht in Resignation verfallen, versuche dann, mein Augenmerk auf die hoffnungsvollen Exemplare zu lenken, und dafür ist der Ponyhof eine bestens geeignete Umgebung. 😉

Als Du die Radausflüge ins Nagoldtal angeführt hast, liebe Luchs, ist mir mein Großvater wieder eingefallen. Der hat Anfang der 20er-Jahre in Pforzheim Goldschmied gelernt und ist da auch mit so einen zeitgenössischen Drahtesel mit dem gebogenen Lenker und vorne eine Karbidfunzel hin und hergefahren. Ich erinnere mich noch an dieses Fuhrweg, das dann verrostet am Hühnerstall lehnte. Als Schüler bin ich gelegentlich auch mit dem Rad bis Pforzheim gekommen, doch nicht durchs Nagoldtal, sondern durch die Wälder oberhalb des Monbachtals und dann über Tiefenbronn dem Würmtal folgend bis zum Kupferhammer.

Die Rinderherde aus unserer neuen Nachbarschaft war inzwischen schon auf der Hochweide, ist nun wieder zurück. Es sind acht Kühe, dann gleichviel Kälber, die übermütig über den Hang toben und sich gegenseitig mit den Schädeln boxen, schließlich noch der stämmige, nußbraune Bulle, der, nachdem er im Frühjahr seinen Verpflichtungen nachgekommen war, nun bisweilen gelangweilt im Gelände herum trottet.

Bulle mit Herde.jpg
 

Im unserem Garten sprießt und gedeiht alles prächtig, besonders nach den ersehnten Regenfällen.


Vielleicht noch ein paar frische Beeren zum Nachtisch,
die großen, schwäbisch ‚Breschtleng‘,

Erdbeeren gross.JPG

oder doch lieber die kleinen, mühsam zu zupfen, dafür sehr aromatisch,


Erdbeere klein.jpg

und für Romantiker oder solche, die es werden wollen, die Blaue Blume


blaue Blume.jpg


Als heute Morgen nach sternklaren Stunden Regen und Sturm einsetzen, erinnerte ich mich an eine Begegnung aus jungen Jahren, die ich als Gute-Nacht-Geschichte anhänge.

Ich verdiente damals für einige Monate meine Brötchen als Taxifahrer, hatte unter meinen Fahrgästen eine alte Dame, würdevolles Auftreten, erlesene Garderobe, herzlich und verbindlich im Kontakt, und als besonderes Merkmal einen markanten, hellgrauen Hut, der mich immer an den Tropenhelm von Albert Schweitzer erinnerte.

Ihr Haus lag unweit vom Zentrum des Städtchens, und so pflegte sie am frühen Nachmittag dorthin zu spazieren, einige Besorgungen zu machen, dann im Kaffeehaus im hinteren Bereich ihr hell und ruhig gelegenes Tischchen anzusteuern, dort ein Kännchen Kaffee und etwas Leckeres aus der Konditorentheke zu genießen. Danach ließ sie für den Rückweg ein Taxi rufen.

Gut, ich freute mich immer schon auf die Begegnung mit ihr, sie hatte mich wohl auch ganz gerne als Chauffeur, so kam es regelmäßig zu dieser Szene. Sie erwartete mich an ihrem Plätzchen, ließ sich dann in ihren Mantel helfen, den ich an der Garderobe bereits ergriffen hatte, übergab mir dann die Täschchen und Beutel mit ihren Beutestücken. Dann hakte sie bei mir ein und wir schickten uns an, nun stilvoll das Lokal zu durchschreiten. Zuvor hielt sie jedoch nochmals inne, hob ihr zierliches Stockschirmchen in die Höhe rief ihren Tischnachbarn zu :

‚Haltet aus im Sturmgebraus !‘

Mit diesem ‚Schlachtruf‘ wünsche ich der Gemeinde eine angenehme und unbeschwerte Woche,
und allen gesundheitlich Angeschlagenen eine baldige und bestmögliche Gesundung

diogenes

 
hat auf das Thema RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof im Forum Plaudereien geantwortet

Deine Einladung, liebe Luchs, auch mal tagsüber vorbei zu kommen, freut mich natürlich,
indes, die täglichen Verpflichtungen lassen dafür selten Raum.

Da mußte ich inzwischen schnell die Hecke zur angrenzenden Viehweide schneiden, bevor die Chueli aus dem Winterquartier kamen. Nun haben sie alles schon wieder abgefressen, und waren heute morgen auf die Mittelweide in einer reizvollen Waldlichtung umgezogen


IMG_20200428_132442419.jpg


Schön, wie die Kälbchen gedeihen und so sich unbekümmert im Gras tummeln.

Dann immer mal die aktuell anfallenden Reparaturen. Bei so einem Umzug gibt es eine ganze Reihe von Anforderungen, relativ einfach, das auszusortieren, was nicht mehr mit soll, weitaus schwieriger, den Rest am neuen Ort so gut zu verstecken, daß man ihn, wenn‘s nötig wird, nun aber auch überhaupt nicht findet. Da muß ich mich doch mal loben – das ist mir wohl trefflich gelungen.
Dann hatte sich der Blütenstaub allerorten reichlich niedergelassen und mußte eingefangen werden, ein kleiner Preis für die herrliche Lage zwischen den Wäldern.


Hinzu kam meine …,
na ja, ich geb‘s freimütig zu,
ich habe eine Freundin seit etlichen Jahren,
die hat mich vor wenigen Tagen erstmals in diesem Jahr wieder angestrahlt,
da habe ich sie schnell zur Brust genommen und herauf auf den sonnigen Balkon getragen



P1040415.JPG


                                                      die schwarzäugige Susanne.


Den Zitronenbaum habe ich dann gleich daneben gestellt, hoffend, daß die Frostnächte erst mal vorbei sind. Blühende Zitrone seit Weihnachten, und das im mittleren Schwarzwald

– da gab‘s wohl mal einen Quizz-Master mit der Frage

‚kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen?‘, -

an unsere wilden Schluchten hat er dabei eher weniger gedacht.


IMG_20200601_183354638.jpg

Die beiden Feiertage sind schon wieder vorbei gehuscht, Anlaß, allen hier für die angebrochene Woche gesunde und unbeschwerte Tage zu wünschen und den gesundheitlich angeschlagenen eine baldige und bestmögliche Genesung .


diogenes

und nun schnell raus, bevor das Trottoir hier hochgeklappt wird  😉










 
hat auf das Thema RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof im Forum Plaudereien geantwortet

… merkwürdig,

Schlamm- oder Sumpfvogel ?,

mich beeindruckt dieses wache Auge,

das ferne Weiten zu erschließen scheint,

dazu die auffallende Denkerstirn,

na ja, gleich daneben dieser etwas überdimensionierte Schnabel,

gut, unsere altehrwürdige und weise ‚Evolution‘ wird sich auch dabei schon was gedacht haben. 😉

… allen in der Runde eine unbeschwerte und erholsame Nacht

diogenes


 
hat auf das Thema RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof im Forum Plaudereien geantwortet

einen herzlichen Gruß in die Runde …

mit einem eben aufgeblühten Ginsterzweig


Ginsterblüte st.jpg


it's raining again, wobei again ? -

wann hat es eigentlich zum letzten Mal geregnet ?


An den vergangenen Wochenenden machten wir in unserer näheren Umgebung immer mal kleinere Wanderungen, mittlerer Schwarzwald, 750 mNN und im April, selbst in den Wäldern

alles fur..., fur …, furchtbar (!) trocken.

In jungen Jahren trafen wir da im April noch regelmäßig auf nasse und schmierige Pfade und an schattigen Stellen gar auf Schneereste. Doch in den gerade vergangenen Monaten hatten wir nicht mal mehr Schnee. Unsere Gemeinde hatte die ausgedehnten Loipen auf der Höhe, die in den letzten Jahren regelmäßig gespurt wurden und an den Rändern auch bequeme Spaziergänge durch die herrliche Schneelandschaft ermöglichten, wieder aufwendig ausgeschildert – komplett für die Katz !

Drei Städtchen in unserer 'weiteren' Nachbarschaft, unten im Kinzigtal, hast Du,
liebe Luchs, bereits erwähnt. Für weniger Ortskundige dürfte eine Anmerkung hilfreich sein,


die Kinzig entspringt an der Ostflanke des Schwarzwaldes, südlich von Freudenstadt bei Loßburg, gurgelt dann hinunter nach Alpirsbach, bekannt durch Kloster und Brauerei, schlängelt sich dann durch liebliche Wiesentäler mit stattlichen alten Gutshöfen und kleineren Weilern unterhalb von steilen, bewaldeten Berghängen, über Schenkenzell zum Städtchen Schiltach, wo das gleichnamige Flüsschen einmündet, das in unserer neuen Heimat entspringt. In früheren Jahrhunderten wurden dort die Stämme der stattlichen Schwarzwaldtannen zu Flößen zusammengebunden und von den harten Kerlen mit ihren langen Rohrstiefeln zum Rhein, dann weiter bis Köln und Holland geschifft.

Dabei passierten sie zunächst Wolfach, wo ein weiteres Flüßchen, die Wolf, vom Scheitel des Nordschwarzwaldes, Kniebis und Alexanderschanze, nun von rechts einmündet. Keinesfalls will ich hier jemanden einen Bären aufbindet, doch es gibt sie tatsächlich dort – die Bären.

Etwas weiter westlich dann Hausach, wo von links die Gutach einmündet, die sich in einem herrlichen Tal durch Triberg und Hornberg, bekannt durch das sprichwörtliche, freilich weniger ruhmreiche Hornberger Schießen, schlängelt.



Hornberg st.jpg


Schließlich das ebenfalls reizvolle Städtchen Haslach, wo die Schwarzwalddrossel, der Heimatdichter Heinrich Hansjakob lebte und wirkte, und in einem Kapellchen, das er eigens hierfür auf einer romantischen Waldhöhe errichten ließ, begraben liegt.


Wenig unterhalb wendet sich die Kinzig nach nordwest, verläßt den Schwarzwald, streift Biberach und Offenburg und erreicht nach gut 93 km bei Kehl den Rhein. Bisweilen wird die Kinzig auch zur Trennung von Nord- und Südschwarzwald angeführt.


Doch wir haben uns soeben etwas weiter südlich, in einem Nebental der Schiltach in der Nachbarschaft von St. Georgen niedergelassen. Dieses Städtchen selbst ist vielleicht weniger bekannt, doch dort produziert die Fa. Ebm-papst unter anderem die kleinen Lüfter, die dafür sorgen, daß in den PCs, auch wenn bisweilen schon mal der Nutzer davon überhitzt, die Elektronik zumindest unbeschadet bleibt.
Dann erinnert sich vielleicht noch jemand an den Dual-Plattenspieler – auch die wurden hier gebaut.
Schließlich entspringt etwas oberhalb die Brigach, einer der beiden Quellflüsse der Donau.


Doch damit mal genug der Heimatkunde, vielleicht hat sich Gudrun auch etwas gefreut,
daß ich damit das Thema Schwarzwald wieder aufgegriffen habe.


Schmunzeln mußte ich, liebe Luchs, bei Deiner letzten Antwort,
vo Pforze drunne, un denn a 'Schwarzwaldmädel'.

Da hab ich mir, vielleicht kannst Du mir's nochmals verzeihen,
Dich vorgestellt mit Knödelhut auf der Enzpromenade. 😉



Knödelhut st.jpg


Wobei ich ja auch kein gebürtiger Schwarzwälder bin. Den ersten Schnapper tat ich in Stuttgart, aufgewachsen dann auf den Muschelkalkhöhen rechts der Nagold. Bei zahlreichen Ausflügen, zunächst auch mit der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins von Liebenzell, später auf unzähligen Wanderungen und auch Kurzurlauben bis zum Hochrhein, Waldshut, Kandern, Blauen, sind mir diese Landschaften zunehmend ans Herz gewachsen, und wir sind sehr froh, hier eine neue Heimat gefunden zu haben.


Nun ist doch einiges an Regen gefallen. Die Tiere gleich nebenan auf der Weide hatten das spärliche Gras schon gründlich weggerupft, jetzt erholt es sich merklich. Dann wurde auch der reichliche Blütenstaub, ein kleiner Wermutstropfen bei den nahen Wäldern beidseits unseres Hauses, erst mal wieder abgewaschen, der alles überzogen hatte.


Rinderherde st.jpg


Vielleicht die Tiere des Ponyhofs erst noch unter Dach halten, nicht daß am Ende nur noch Seepferdchen und Meerkatzen übrig sind, auch das Geflügel nicht vergessen sonst kräht morgen früh der Wasserhahn. 😉


Gockele st.JPG

diogenes


 

hat auf das Thema RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof im Forum Plaudereien geantwortet

herzlich willkommen, liebe Gudrun,

au wenn‘e grad mol mit de andere schwätz, heißt des natierlich no lang net,
daß‘e Di deswega ignorier ! 😉

Schwarzwald freilich ist ein sehr weites Thema, da wüßte ich gerade nicht, wo anzufangen.

Zugegeben, wir sind kurz mal abgeglitten
in den höchst verwerflichen Verzehr von toten Tieren, 😊
- dies freilich mit schelmischem Zwinkern,
ich hege da keinerlei missionarische Impulse -,
die Verantwortung dafür muß ich jedoch von mir weisen.

Die herrlichen Schilderungen der Osterfeiern von WoSchi mit ihren griechisch-orthodoxen Freunden haben mich wieder an unsere Begegnungen mit den türkischen Nachbarn in Herrenberg erinnert.
Unsere Kontakte mit ihnen kamen teilweise dadurch zustande, daß wir ihren Kindern gelegentlich Unterstützung bei den Hausaufgaben angeboten haben.

Diese waren mit dem Verbot des Genusses von Schweinefleisch – Domus
wohl vertraut, doch jedesmal wieder höchst amüsiert,
wenn ich auf ihre Frage, ‚ißt Du Domus‘, den ertappten Sünder mimte und betroffen mit dem Kopf nickte.

Unser Speiseplan ist schon seit geraumer Zeit
nicht mehr zwingend an Fleisch und Fisch gebunden.

An unserem alten Haus hatten wir hinten einen großen Garten mit Gemüsebeeten und Obstbäumen. Da kamen häufig Zucchini, Kohlrabi, Erbsen, Tomaten und Gurken auf den Teller, in den Winterwochen auch die eingemachten Gemüse aus der Eistruhe.

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Das Jahr über gab es regelmäßig auch Kirschen, Zwetschgen, Birnen und Äpfel, zum Milchreis und auch als Kuchen. Das Obst vermissen wir etwas am neuen Wohnort, Gemüseanbau gelingt hier überraschend sogar besser, und meine Frau hat inzwischen schon wieder zahlreiche Töpfe und Kästen mit Aussaaten auf allen drei Stockwerken verteilt, die in den nächsten Tagen ins Freiland und Folienhaus kommen.

Den dabei enormen Verbrauch an Gießwasser können wir glücklicherweise durch den Anschluß an ein Quellensystem am Hof oberhalb bestreiten. Da bin ich eben dabei, das Vorratsbecken zu säubern und die Schläuche zu verlegen, die dann mit einer Pumpe das Wasser zu den verschiedenen Beeten lenken, bisweilen auch unsere lieben Nachbarn mitversorgen.

Eben würde ich gerne noch das Futterhäuschen auf dem Balkon säubern, die Werkzeuge liegen alle bereit. Doch da hat sich ein besonderer Vogel gerade wieder eingefunden, der regelmäßig vom Wald herüberkommt und sich die Sonnenblumenkerne schmecken läßt, wohl auch ein Anhänger vegetarischer Ernährung. 😉

P1040378.JPG

Über gar manches könnten wir noch weiter plaudern, dazu möge uns die kommende Zeit immer mal wieder Gelegenheit bieten.

Nun grüßen wir herzlich und wünschen frohe und unbeschwerte Ostertage
allen hier im Ponyhof, und insgesamt im ST.

diogenes
 
hat auf das Thema RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof im Forum Plaudereien geantwortet

ja, liebe Luchs,

früher hatte ich den aufgehenden Vollmond auch sehr gerne,
vor allem in den warmen Urlaubsnächten an den norditalienischen Seen,
auch mal am Bodensee bei einer Zwischenübernachtung in Arbon,
die reizvollen Spiegelungen auf den sanft heranrollenden Wellen.

Inzwischen rauben Tinnitus und Schlafstörungen immer mal die erhoffte Erholung,
da ist diese aufdringliche Funzel am sternklaren Himmel eher unangenehm beim Versuch, auf dem Balkon kurz durchzuatmen.

In den letzten Jahren haben wir unsere Zelte im Nagoldtal endgültig abgebrochen und ein Häuschen mit Garten im mittleren Schwarzwald in einem ruhigen Seitental der Schiltach gekauft.

Glücklicherweise können wir hier auch unter den aktuellen Verhältnissen direkt vom Grundstück aus in die ausgedehnten Wälder und zahlreichen, aufgelockert besiedelten Täler wandern und auch die Feiertage angenehm gestalten. Erstaunt haben wir dabei heute am Waldrand erste Kirschbäume und an einer Hauswand gar einen Birnbaum am Blühen entdeckt, das bei über 700 Höhenmetern !

Nach unserer Rückkehr haben wir uns dann unseren Forellen zugewandt, zwar kein Quintett, schließlich hat der Herr Ministerpräsident Ansammlungen von mehr als zwei Individuen strikt verboten, somit ein Forellenduett.


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Auf dem sonnigen Balkon konnten wir damit die Fastenzeit angenehm beenden.

Inzwischen ist es draußen dunkel geworden, deshalb schnell noch eine erholsame Nacht und einen guten Start ins Osterwochenende

diogenes


 
hat auf das Thema RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof im Forum Plaudereien geantwortet

Deine Einladung zur Matzenklösschensuppe, liebe WoSchi,
nehme ich mit Vergnügen an – herzlichen Dank.

Die leckeren Lammgerichte haben wir vor knapp vierzig Jahren bei unseren damaligen türkischen Freunden und Nachbarn in Herrenberg, südlich von Stuttgart, kennen und schätzen gelernt, inzwischen leider vernachlässigt, sollten wir wieder auffrischen.

An unserem neuen Haus im mittleren Schwarzwald haben wir zwar keine Lämmer und Zicklein in der unmittelbaren Umgebung, doch auf der Bergseite direkt angrenzend einen traditionellen Bauernhof mit einer ausgedehnten Sommerweide und einer Rinderherde. Da ist es dann immer mal eine kuriose Begegnung, wenn man bei offenem Küchenfenster gerade was in der Pfanne bruzzelt und plötzlich der Tafelspitz in spe schnaubend vorbei zieht.

Inzwischen hast Du noch den treffenden Gruß zum Pessach-Fest angefügt,
den ich gerne erwidere

diogenes


 
hat auf das Thema RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof im Forum Plaudereien geantwortet

ein herzliches Schalom zum Pessach-Fest,

welcher Gruß könnte gerade unter den unmittelbaren Umständen
Glückwünsche besser ausdrücken,

„Befreiung von jedem Unheil und Unglück, …
Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit, Frieden und Ruhe“ (cit. Wiki),

als dieser.

Bei der leckeren Matzenknödelsuppe würde ich mich doch gar zu gern gleich einreihen, doch bei uns herrscht derzeit noch die Fastenzeit,

indes, wenn ich erinnere, was da im Ponyhof allein in den letzten Tagen an verführerischen Platten aufgefahren wurde – o tempora, o mores !  😉

Mögen nun alle Störenfriede,

der vor dem Osterfest unvermeidliche Vollmond,
diese heimtückische Virenbande
und auch die anderen gesundheitlichen Unholde
sich nun mäßigen
und allen in der Runde unbeschwerte und frohe Frühlingstage gewähren

diogenes
 
hat auf das Thema RE: Typisch Papst Franziskus im Forum Soziales geantwortet
da war gestern in den n-tv-Nachrichten zu erfahren, daß das Tribunal von Vatikanstadt einen italienischen Immobilienunternehmer wegen Geldwäsche verurteilt hat.

Er soll nun wohl, eine revisionsbedingte Wende mal ausgeschlossen, zweieinhalb Jahre sitzen.

Bisher nicht bestätigt indes, ob ihm Franziskus hierfür den Heiligen Stuhl ausleiht.

wünsche allen einen unbeschwerten Abend in angenehmen Sitz- oder Liegemöbeln

diogenes
 

... und nicht zu vergessen all jene,

die gestern noch nicht,

und heute schon wieder nicht mehr

Geburtstag haben
 


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