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"Respektiere die Meinungsfreiheit des anderen! Setze die Person nicht mit der Meinung gleich! Wir freuen uns über Gedankenaustausch und nicht über einen Schlagabtausch." Diese Bemerkung steht über diesem Textfeld. Deshalb möchte ich nicht die paar Wortmeldungen ihrem Inhalt nach bezeichnen. Ja, liebe Klara39, ich bin dir dankbar für den klaren sachlichen Hinweis auf die Bedeutung des Tages "8. Mai". Daran können auch solche altgedanklichen Äußerungen, wie von sittingbull, nichts ändern. Er hat noch immer nichts begriffen. Es wäre schön, wenn sich die Menschen den Gedanken des R. von Weizsäcker öffnen könnten. Ich möchte allerdings auch zu bedenken geben, dass die Bewegungseinschränkung in Ostdeutschland richtungsabhängig war und erst ab 1961 relevant wurde. Die sogenannten Volksdemokratien standen ja mehr oder weniger offen. Und die teilweise Sperre der sowjetischen Territorien war ja eine Entscheidung der dortigen Machthaber. Wir brauchen auch über die Maßnahmen nicht klagen - waren sie doch volksgemacht. Ich kann mich noch erinnern, wie viel von den damals noch kostengünstigen Waren in Westen geschleust wurden - besonders Nahrungsmittel - und sich einige Ostdeutsche versuchten eine goldene Nase zu beschaffen. Dem wurde ein Ende gesetzt. Was keinen Abbruch daran bedeutete, das die undemokratische Staatsbildung, die sich im Laufe der Jahre durch ihre zum Teil unmenschlichen Maßnahmen ihr eigenes Grab schaufelte. Wer sich einbildet, die Wahrheit gepachtet zu haben, auf Kosten der Allgemeinheit leben zu dürfen und Andersdenkende kriminalisiert, brauch sich über Widerstand nicht zu wundern. Daran sollten auch einige unserer heutigen Zeitgenossen mal denken. Und eines wollte ich doch noch loswerden. Die Bemerkung, was Faschismus ist, fand ich doch sehr anmaßend. Sie widerspricht total den Eingangsgedanken, weil sie eine große Gruppe (nicht die Mehrheit) über einen Kamm schert. Wir sollten uns hüten, die gleichen Fehler wie das ehemalige ostdeutsche Regime zu machen und undifferenziert Menschen zu beurteilen. Abgesehen davon, das nicht alle Beteiligten diese öffentlichen Entgleisungen Einzelner nachhängen, bedeutet Faschismus doch noch viel mehr Unmenschlichkeit. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch mal auf meine Worte weiter oben zu den Intoleranzen hinweisen - das trifft heute hier auch zu. Soweit mein Beitrag zu diesen Gedanken. Ich wünsche allen ein erfreuliches friedliches und schönes Pfingstwochenende. Atze
Hallo Harald, ich hab deinen Beitrag aufmerksam gelesen. Wir können - falls du Interesse hast gern mal miteinander reden. Da sich große Teile des Lebens um doch sehr interne Dinge ranken, wäre eine Unterhaltung in dieser Form nicht mein Interesse. Das Gespräch wäre also schon die geeignete Weise. Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die sich so arg gequält fühlen, sondern hab mein Leben sehr bewußt geführt. Wobei ich mit "bewußt" nicht den politischen Inhalt des Wortes meine. Ich beteilige mich nur relativ wenig an den Diskussionen hier in der und in ähnlichen Gruppen. Das ist dem Verhalten Einzelner geschuldet, die, wie schon auch ein Kommentar schilderte, objektive Meinungen als systemverbunden abkanzeln. Ich mag auch nicht die Pauschalierungen mancher Darstellungen. Es ist (war) schlimm, was einigen Menschen in der DDR passierte. Aber es passierte eben nicht allen. Und gleiche Vorkommnisse erfolgten in verschiedenen Regionen völlig unterschiedlich. Eines wird in den Berichten nämlich meistens vergessen. Es ist nicht der Staat, das Land, das System in dem etwas geschieht, sondern es sind einzelne Menschen, die Unrecht tun.Wer das erkannt hat konnte ganz gut mit den Bedingungen umgehen und die Eigenarten derjenigen vielleicht sogar noch nutzen. Wenn ich die hier stehenden Kommentare lese, fällt mir sofort wieder eines auf: der Unterschied in den Regionen. Stadt und Land waren völlig verschieden. Dann gab es den Unterschied zwischen (Ost-)Berlin und der Provinz, zu der ich auch Dresden und Leipzig zähle, weil Berlin auch denen gegenüber priviligiert war. Bei dem einen Beitrag mit "dem Weg über die grüne Grenze" ergab sich für mich ein dickes Fragezeichen. Ich wuchs in Berlin auf und konnte bis zum 13. August den Weg auf die andere Seite nutzen. Ich hab in Berlin sowieso, dann aber auch in Sachsen und Mecklenburg gelebt und gearbeitet und habe jeweils völlig unterschiedliche Bedingungen kennengelernt. In Sachsen, wo sich die Menschen viel intensiver für ihre Rechte gegen die Parteifunktionäre einsetzten und diese mitunter auch ausnutzten, in Mecklenburg, in denen die Menschen sich doch sehr duckten und Funktionäre verhältnismäßig leichtes Spiel hatten, naja und die "gro0e Berliner Klappe", mit der war es auch nicht so weit her. Da haben sich einige sehr viel gefallen lassen. Wie gesagt, das was Einzelnen passierte waren mitunter grausame Dinge, aber nie Allgemeinerscheinung. Und - als Letztes noch - ich konnte zwischen dem System der DDR im Umgang mit dem Alltag außer dem umgedrehten Vorzeichen und dem Rassismus nicht viel Unterschiedliches entdecken und stelle nach nunmehr 25 Jahren "Westerfahrung" immer mehr Gleichheiten DDR - BRD fest. Auch mit verschiedenen Vorzeichen: jetzt $ und €, damals Politik. Was in allen drei Systemen immer zu kurz kommt ist der Mensch. Wenn du also Interesse hast, gib mir mal ein Zeichen. Meine Adresse ist erge(at)eclipso.ch. Ich wünsche ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr.
Danke, det, man trifft doch immer wieder mal Menschen, die versuchen, sich in andere hinein zu versetzen. Irgendwie tut das gut, nicht umgekrempelt zu werden. Wie ich empfinde, wenn ich denn einmal in dieser hilflosen Situation bin, weiß ich nicht. Die Frage bleibt ja offen, wie weit ich noch "bewußt" lebe. Freitod wegen unausstehlicher Schmerzen ist ja für fast jeden noch einigermaßen nachvollziehbar. Aber da zu liegen, nicht mehr aufstehen können und für jedes Bedürfnis Andere um Hilfe bitten zu müssen, gleichgültig in welcher Situation diese gerade stecken... Ich finde es grausam. Ich werde im nächsten Jahr 70. Da hab ich schon fast das deutsche Durchschnittsalter erreicht. Und eigenartigerweise habe ich vor einiger Zeit plötzlich mit dem Betrachten meines Lebens, dem Werdegang, Erfolge und Niederlagen begonnen. Das geschah nicht absichtlich, sondern beim Aufräumen meiner Fotos und beim Anhören von Musik, die mich mein Leben lang begleitete - Schlager und Pop. Zu allem fallen mir irgendwelche - eigentlich belanglose - Erlebnisse ein. Mir fiel dabei das Bild meiner ersten großen Liebe in die Hände und beim Betrachten fielen mir auch die Erlebnisse ein - was sind wir durch Berlin geeilt, um "unsere" Bands zu hören - die Sputniks, Franke-Echo (die Spitze schlechthin) und Manne Krug. 50, 55 Jahre vergessen und plötzlich wieder wie gestern. Ich glaub ich würde bittere Tränen vergießen, wenn ich mit diesen Gedanken fast unbeweglich dahin siechen müßte. Doch ... dieses Thema muß ausdiskutiert und menschliche Entschlüsse gefasst werden. another
Ja, mit solch einer Antwort habe ich auch gerechnet. Sie ist üblich. Völlig Fremde versuchen das Leben der Betroffenen zu leben - sprich zu Reglementieren. Glaubst du wirklich, Monja, das du die einzige Person mit menschlichen Regungen und Gedanken bist? Natürlich wurde in ALLEN denkbaren Richtungen eine Lösung versucht. Mit 94 kann man keinen Menschen überzeugen, das nach dem Krieg mit zerbombter Wohnung und späterem Eigenheimbau in der schweren Nachkriegszeit, in dem die gesamte Lebensleistung steckt, zu verlassen und gar in fremde Hände zu geben. "Ich habe hier gelebt und ich will hier sterben." Und ich finde es auch interessant, wie du Diagnosen auf Grund einer kurzen Beschreibung stellen kannst. Das sie im Krankenhaus lag, wird wohl seine Gründe gehabt haben. Der Erlös für den Hausverkauf hätte vielleicht zwei Jahre Altenheim absichern können. Und dann? another
Es wäre besser, dieses Thema ruhen zu lassen, Olga, denn es wurde noch nicht lange her hier "diskutiert". Luchs
Hallo, gerade DAS sollte dazu führen, weiter zu diskutieren, denn es zeigt, das das Thema noch lange nicht ausdiskutiert worden ist. Die Fragestellung von Olga ist voll berechtigt, denn alles Leid - na, gut, FAST alles - das die Menschen erdulden müssen, ist von den Politikern gemacht, unterstützt oder zumindest nicht verhindert worden. Nicht nur innerhalb dieses Themenbereiches, sondern den Alltag allgemein berührend. Folgend ist eigentlich die Frage zu diskutieren: wie kann man Politiker zwingen, die Arbeit als Dienstleistung an der Bevölkerung zu verstehen und nicht als Vermögensbereicherung und wie kann man die Politiker unterstützen, die heut schon so arbeiten? Was die Sterbehilfe betrifft, erinnere ich mich oft an die Schwester meiner Mutter, die mit 94 Jahren in Berlin im Krankenhaus lag und deren Erkrankungen Folge des langjährigen einsamen Rollstuhllebens in ihrem Eigenheim waren. Da der Zugang zum Häusschen nur über fünf oder sechs Stufen möglich war, war sie so gehindert, wirklich zu leben. Zuletzt konnte sie nicht mal mehr sitzen. Die Kinder lebten seit Jahrzehnten in Westdeutschland und hatten ihre Berufe, die nur gelegentliche Kurzbesuche zuließen, bei denen notwendige Arbeiten am Haus, an der Hauswirtschaft und so weiter erledigt wurden. Im Krankenhaus zuletzt jammerte sie nur noch: "Warum kann ich nicht sterben? Das ist doch kein Leben, so unbeweglich." Ich will damit sagen, das es nicht nur die krankheits- oder schmerzbedingten Situationen sind, die den Sterbewunsch hervorrufen können. Und Olgas Gedanken zur Gefahr, das Sterbehilfe zum Geschäft wird, kann ich voll nachvollziehen. Ich meine, es dürfte keine Zulassung für solche Unternehmen geben. Die Erlaubnis für ausgewählte Krankenhäuser diese "Dienstleistung" unter Aufsicht durchführen (auch aktiv in Abhängigkeit vom akuten Fall) zu dürfen ist völlig ausreichend. Vorher müssen natürlich die entsprechenden gesetzlichen Regelungen fixiert werden. another
hat auf das Thema Hallo, liebe Interessenten, im Forum Gruppenbeitraege geantwortet
schön, das der Eine oder Andere sich zu einem Kommentar hinreißen lies. Ich finde es gut, wenn jeder eine Meinung hat und dazu steht. Leider ist es nicht immer so. Aber nur dann besteht für die Menschen die Chance, etwas zu verändern. Deshalb wird in allen Ländern ja auch verhindert, das Menschen sich offen äußern können. In Einem mehr, im Anderen weniger intensiv. Und, liebe Karin, die von dir beschriebene Freiheit heute scheint mir nicht so groß zu sein, wie sie in der Öffentlichkeit immer dargestellt wird. Zwar brauche ich mich nicht vorsichtig umschauen, wenn ich spreche, ob eventuell ein ungebetener "Zuhörer" vorhanden ist, aber nach wie vor gibt es politisch begründete Berufsverbote und sind Parteien mit anderer politischer Ausrichtung verboten. Dabei gehe ich das Verbot gegen die faschistisch ausgerichteten Parteien vollinhaltlich mit. Die hatten ihre Möglichkeit, ihren Standpunkt zum Wohl der Menschen zu organisieren und haben ihn sowas von vergeigt... Ich denke, Hans-Werner wird mir hierzu Recht geben. Doch ich glaube, nach seinen Worten im Beitrag, daß auch er zu einer ungern gehörten Meinung neigt. "...kommt vieles wieder hoch..." sagt - glaube ich - mehr als beabsichtigt aus. Ich kann den Frust zu Deutschlands Entwicklung bestimmter Kreise von Menschen der DDR schon verstehen. Doch ihnen entgegne ich, Auch ihr hattet die Chance, der Welt zu beweisen, das es besser geht. Kläglich habt ihr sie vergeben. Nur weil ihr nicht in der Lage wart, eingeschlagene Fehlrichtungen zu korrigieren. Was daran lag, das der alleinige Wahrheitsanspruch aufgegeben werden müsste. Die Partei hatte eben nicht immer Recht - im Gegenteil. Menschen wurden nicht als Individuen betrachtet, sondern wie Ameisen als Teil der großen Masse. Nur lässt sich ein Mensch auf Grund der Biologie nicht auf reine Handlungsvollzieher reduzieren, er hat Ansprüche und Bedürfnisse. Einer der unverständlichsten dabei aber wichtigsten Widersprüche zwischen Staatsorganisation und Realität war die Frage der Bildung - in der DDR "Volksbildung" genannt. Ein auch heute noch als vorbildlich anerkanntes Bildungswesen, das (auch heute noch) von etlichen kapitalistischen Ländern mit geringen Anpassungen übernommen und angewendet wurde brachte tatsächlich ein hochgebildetes Volk hervor und wurde von den Funktionären der Partei regelrecht für dumm verkauft. Wenn man Menschen zum selbständigen Denken ausbildet, muss man damit rechnen, das diese dies auch tun. An diesem Punkt (u.a.) wird dein Satz wahr, Hans-Werner: "...Das deutsche Großkapital wird für den Versuch es (das Volk) in die Schranken zu weisen, alles unternehmen, dass niemand mehr auf eine solche Idee (Versuch der Volksherrschaft) kommt..." Richtig, und die Versuche sind unübersehbar, US-amerikanische Verhältnisse zu erreichen. Es gibt da einen Ausdruck, der das beschreibt und den ich lang nicht mehr gehört habe: "Fachidioten". Und in so fern, Hans-Werner, ist es eben nicht zweitrangig, was man erlebt hat. Man will und man sollte sich schon an die "Erlebnis-Erfahrungen" erinnern und halten. Dann versteht man nämlich auch, wenn einige Ostdeutsche sagen: "Es war nicht alles schlecht.", wie das gemeint ist. Diesen Streit über Begriffe, wie "Unrechtsstaat" usw., hasse ich. Es wird damit von wirklichen politischen Auseinandersetzungen, wie du sie beschrieben hast, Hans-Werner, abgelenkt. Es gibt einen "Rechtsstaat", wobei ich der Meinung bin, Deutschland und seine Verbündeten brauchen noch eine gehörige Portion Entwicklung, um diesem Begriff gerecht zu werden. Ich seh schon, ich beginne mich in den Themen zu verheddern und breche hier dann lieber erst mal ab. Viele Grüße Ralf
hat auf das Thema Hallo Rüdiger,... im Forum Blog-Kommentare geantwortet
...nun ist der Blog noch nicht lange im Netz. Doch immerhin: 43 x gelesen. Aber nur ein Kommentar. Sind die Anderen dem Thema gegenüber unwillig? Oder gleichgültig? Oder fühlen sie sich getroffen? Wie auch immer, ich kann der Beschreibung nur zustimmen - obwohl ich meine, Lug und Betrug gab es schon immer. Auch die Schadenfreude, Andere zu verletzen. Ich finde, die Rücksichtslosigkeit und die Brutalität sind größer geworden. Über die Gründe, meine ich, kann man diskutieren. Doch über die Gegenwehr bin ich anderer Meinung. Da schließe ich mich Carola an. Eine "Totalabschottung" scheint mir nicht der richtige Weg. Wenn ich das Bedürfnis auch verstehe. Aber dein eigener Verzicht - Verlust - steht nicht im gesunden Verhältnis zur beklagten Situation. Vor allem auch deshalb, weil so nichts verändert werden kann. Richtig finde ich deinen Versuch, hier Gleichgesinnte zu finden. Und dann gemeinsam die Vorstellungen zu leben. Ich grüße dich, Rüdiger, und wünsche dir viel Mut und Kraft. Ralf
hat das Thema Witze und Kontaktsuche im Forum Blog-Kommentare eröffnet
Ja, etwas verwundert bin ich auch, daß hier noch keine Reaktion auf deinen Beitrag folgte. Er ist ja schon streitbar. Ich weiß ja nicht, in welchem Forum du diesen Artikel schon veröffentlicht hast, eventuell haben die Leser hier ihn schon wo anders kommentiert. Und gleich vorweg: ich kann Widersprüche, wie du sie schilderst, schon verstehen. Ich kenn dich nicht und kann deshalb nicht einschätzen, wie du hinter dieser Meinung stehst. Deshalb will ich sie auch nicht werten. Nur finde ich es eigenartig, daß dein Beitrag in keinem Forum zu finden ist und die Statistik deiner Seite auch nur einen Forums-Artikel ausweist. Zum Thema: diese Art von Witzen gab es schon immer und wird es auch immer geben, ob du es willst oder nicht. Betroffen davon sind ja nicht nur ethnische Gruppen sondern auch Gruppen (mitunter sogar Tiere) mit bestimmten Eigenschaften oder Berufen. Ich erinnere an die Blondinen, an Seeleute, Polizisten oder Beamte. Und Weitere. Die Humorbereiche umfassen das GANZE Leben, denn wir ALLE leben das ganze Leben und jeden trifft es mal - oft aber nicht immer aus eigener Ursache heraus (ich wollte erst "SCHULD" schreiben, aber das trifft es wohl eher nicht). Und - meine Bemerkung zu deiner Meinung: auch der schwarze Humor ist ein Bereich des Humors - ob du ihn magst oder nicht. Nichts für ungut. Ich wünsch dir trotzdem eine gute Wunscherfüllung deiner Profilseite, obwohl ich glaube (wie viele andere) daß du wartest, bis du selbst schwarz wirst. Ich für meinen Teil bin froh nicht an deiner Seite zu stehen.
hat auf das Thema Hi Karl,... im Forum Gruppenbeitraege geantwortet
...ich hab gerade noch einmal eure Beiträge durchgelesen und bemerkt, dass ich eine deiner Fragen übersehen habe. Ein paar Worte dazu. Ja, meine Kollegen - jedenfalls die meisten - waren sehr sauer. Zu den (schrittweise) durchgeführten Entlassungswellen kamen nun auch noch die Versuche einiger Organisationen, bei den Menschen "abzuschöpfen". Die Stadt hatte eine Einwohnerzahl von 11.000. Es arbeiteten in der Firma insgesamt 7.000 Menschen. Entsprechend war das Einzugsgebiet. Die Firma war weit und breit der einzige Arbeitgeber neben einigen Handwerks- oder Mittelstandsbetrieben. Und diese konnten ja bei den unüberschaubaren Wechselbedingungen kaum neue Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Deshalb wurde von vielen die "Wende" in Frage gestellt. Auch dazu kann man lange Romane schreiben. Sei vielmals gegrüßt another
Das ich nicht fragengemäß geantwortet habe, hat weder einen ignoranten noch einen anderen unangenehmen Grund. Im Gegenteil. Ich war die letzte Zeit unterwegs bei meinen Kindern. Zwei Enkel (meine) wurden in die Schule gebracht. Meine Kinder wohnen in Niedersachsen und in Sachsen. Womit indirekt auch das Thema dieser Gruppe angesprochen wird. In Niedersachsen (Nähe Hannover) scheint der Schuleingang für die Menschen ein negativer - mindestens aber ein unwichtiger - Zeitpunkt zu sein. In Sachsen ist es anders und es hat sich die Tradition, wie ich es aus meinen Kindjeitstagen kenne - und wie es meiner Lebenssicht entspricht, der Schuleingangsfeier erhalten. Mein Enkel in Radebeul wünschte sich eine "Piratenparty", die ihm seine Eltern auch gewährten. Ich meine, der Schuleingang ist im Leben eines Menschen und besonders eines Kindes ein Ereignis, an dem das bisherige Leben vollständig umgekrempelt wird, an dem ein wortwörtlich neuer Lebensabschnitt beginnt. Nichts ist mehr so wie vorher. Es wartet der Stress der erzwungenen Tageseinteilung, viel "Muß", weniger mögliches "Will" und neuerdings echte Verantwortung für bestimmte Sachen - dem Erwachsensein ein Stück näher. Warum sollte dem Kind dieser Zeitpunkt nicht in Freude und Spaß gekleidet werden? Im Übrigen: Reisezeit ist computerfreie Zeit! Was die Auflösung unserer Firma betrifft ist deine Annahme, Michael, vollkommen richtig. So oder ähnlich hörte man es ja aus allen Teilen Ostdeutschlands. Selten gab es mal anders lautende Meldungen. Neben Vorzeigeunternehmen wie Jenoptik, Stahlwerk EKO, profitable Werften und Betrieben z.B. wie der DKK war auch unser Unternehmen "Fortschritt Landmaschinen" und viele seiner Einzelbetriebe am Weltmarkt erfolgreich. Das Problem der Exportfirmen war nicht - wie behauptet wurde - die Überalterung oder Verwahrlosung (wie zu Unrecht behauptet wurde), sondern der gleichzeitige Umschwung im gesamten Ostblockbereich. Die ehemaligen Volksrepubliken und die zerbrechende Sowjetunion als Hauptabnehmer der Produktion waren nicht in der Lage, die nun ab Juli 1990 devisenträchtigen Preise zu bezahlen. Kohl und Waigel weigerten sich, diese Länder zu stützen. Andererseits wurde durch die miserable Arbeit der Treuhand (nachdem Rohwedder, der den Einigungsvertrag wörtlich umsetzen wollte, beseitigt wurde) eine komfortable Firma nach der Anderen - so auch die Landmaschinenhersteller - den potentiellen Konkurrenten zum Fraß vorgeworfen. In unserem Fall war es die Firma MENGELE aus Günzburg, die den Betrieb vollständig runtergefahren hat und dann weiterverkaufte. Schließlich kaufte eine amerikanische Firma (CASE) die Reste auf und nachdem die Fördergelder alle waren, wurden auch diese stillgelegt. Wie viele Mehdorns es Anfang der 90er gab, ist mir nicht bekannt. Unendlich viele Firmen wurden in den Sand gesetzt. Im Osten auf jeden Fall, um Konkurrenz auszuschalten, denn der BRD-Wirtschaft ging es 1990 auch nicht sehr berühmt. Nee, ich trauere dem nicht nach. Ich finde es nur schade, wie Einige in der aktuelle BRD das immer noch vorhandene Potential verschleudern. Ein Thema zu dem man seitenlange Beiträge mit vielen realen Beispielen verfassen kann.Ich möchte meinen Beitrag erstmal abbrechen und bin gespannt auf eventuelle Antworten.
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Margot-liz
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Ein freundliches Hallo an einen "Alt-Berliner" von einer Neu-Zugezogenen.
Ich bin neu hier im ST und stöbere ein wenig hier herum um mich einzulesen und nach weiteren Berlinern Ausschau zu halten.
Sehr erfreut habe ich gesehen, dass Sie ein Hobby haben, dem auch ich nachgehe. Meine Vorfahren stammen allerdings aus Westfalen und dem Siegerland.
Gibt es hier in Berlin Forschergruppen, -stammtische oder ähnliches?
Soviel erstmal, ich wünsche noch einen schönen Sonntag!
Viele Grüße, Margot

Monwolf
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Monwolf
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Guten morgen an Dich und einen sonnigen schönen Tag wünsche ich Dir sowie viel Gesundheizt.
Liebe grüße Dein Freund Wolfgang

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