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TNolte .

.......Dass das eine seriöse Veranstaltung ist, merkt man allein daran, dass sie im Rathaus im Plenarsaal und den Sitzungszimmern stattfindet.

........
Grübel: ("Rathaus im Plenarsaal und den Sitzungszimmern") Das ist also ein Garantie- und Seriositätszeichen) Da müsste es doch eigentlich in den oberen Teppichetagen von z.B. Konzernen keine Halunken geben?! (;-))
Was hat ein Rathaus mit den "oberen Teppichetagen von z.B. Konzernen" zu tun?
Danke für die Info, Astrid/Monika!

Der 6. Moerser Hackday konnte übrigens jetzt im November 2020 wegen Corona leider nicht stattfinden. Das fanden alle Beteiligten sehr traurig.

In der Moerser Volkshochschule gibt es seit etwa zwei Jahren einen öffentlichen Hackerspace. Manchmal kamen einige Bürger, um sich über Sicherheitsaspekte aufklären zu lassen. Aber auch diese Termine mussten wegen Corona physisch unterbrochen werden. - Einige Unentwegte trafen sich aber zu den üblichen Zeiten virtuell im Netz. Es ging dabei z.B. um das LoRaWAN-Netz in Moers, das zusammen mit dem örtlichen Stromanbieter und der Hochschule Rhein-Waal (dort wurde "Code for Niederrhein" gegründet) entstehen soll, z.B. über einige Straßenlaternen, um Umweltdaten zu sammeln. Im Sommer kann man von zu Hause aus die Wassertemperatur im Naturfreibad ermitteln.

Code for Niederrhein ist eine Gruppe innerhalb von Code for Germany, das wiederum eine Gruppierung innerhalb der gemeinnützigen Open Knowledge Foundation Deutschland in Berlin ist.

Weitere Infos dazu:
Open Knowledge Foundation Deutschland – Wikipedia

"Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) ist ein Low-Power-Wireless-Netzprotokoll. [...]
LoRaWAN ist asymmetrisch und auf Energieeffizienz ausgerichtet für Reichweiten über 10 km für die Uplink-Kommunikation, also das Senden vom Endgerät an das Netz. Die Datenübertragungsrate reicht von 292 bit/s bis 50 kbit/s."

Weitere technische Informationen dazu:
Long Range Wide Area Network – Wikipedia

LG, Tom   
Föderalismus ist zunächst etwas Gutes, weil wir in einem DE der Vielfalt und Dezentralität leben. Oft ist das sogar ein Vorteil gegenüber Zentralstaaten, weil einfach mehr Köpfe mitdenken.

Natürlich sind gemeinsame Absprachen zwischen den 16 Landesregierungen / Gesundheitsministerien etwas schwerfällig, aber man übt derzeit ja erfolgreich daran, auch über digitale Formate der Abstimmung.

Die Lebensverhältnisse in einem Bundesland mit hoher Bevölkerungszahl (NRW, Berlin, Hamburg) sind anders als in einem Bundesland mit niedriger Bevölkerungszahl (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg). Genauso gibt es Unterschiede zwischen Flächenländern (Bayern, NRW) und Stadtstaaten (Berlin, Hamburg, Bremen).

Darüber hinaus muss in der EU in grenzverbindenden Regionen gedacht werden (Saarland / Grand Est; Bayern / Österreich; Schleswig-Holstein / Dänemark; ...). Es gibt viele Berufs- und Einkaufspendler und sogar Kooperationen im Gesundheitsbereich (z.B. Krankenhäuser Kleve (DE) / Nijmegen (NL)).

Es gibt in DE Notstandsgesetze a) im Kriegsfall, b) bei Naturkastrophen, nicht jedoch bei einer Pandemie. Daraus wird man für die Zukunft sicherlich lernen.

Die Bundeskanzlerin / der Gesundheitsminister kann also nicht einfach "nach unten" durchregieren. Ein gewisses Maß an Subsidiarität ist auch nicht schlecht und stärkt m.E. das Verantwortungsbewusstsein vor Ort. Gott sei Dank leben wir nicht in einer Diktatur!

Vielleicht kommt bei der späteren Aufarbeitung der Corona-Krise auch die Frage auf, ob 16 Bundesländer in DE, die historisch und kulturell bedingt sind, nicht doch etwas überdimensioniert sind. Die Regionen im Zentralstaat Frankreich sind z.B. größer gefasst. Länderfusionen wären nützlich, scheiterten aber bislang am Volkswillen (Beispiel Berlin/Brandenburg). 
hat das Thema Clownokratie im Forum Internationale Politik eröffnet

Heute verfolgte ich im Deutschlandfunk in der (meist hörenswerten) Reihe "Essay und Diskurs" eine bemerkenswerte Folge zum Thema "Politik als Manege. Das Zeitalter der Clowns".

https://www.deutschlandfunk.de/politik-als-manege-das-zeitalter-der-clowns.1184.de.html

Es geht um Politclowns wie Donald Trump, Boris Johnson, Beppe Grillo, Wolodymyr Selenskyj, aber auch Autokraten wie Victor Urban, Recep Tayyip Erdoğan (oder sogar Vladimir Putin) und deren Ursachen und Phänomene.

Inwiefern nützt den Finanzoligarchen der Welt eine Clownokratie, während wir uns erheitert oder angewidert auf die Schenkel oder vor die Stirn klopfen?

Das ist eine begrüßenswerte Aktion der DEUTSCHEN POST.

In meiner Wohnstadt Moers wurden in diesem Jahr auch wieder Stolpersteine gelegt (und geschändet):
https://erinnernfuerdiezukunft-moers.de/stolpersteinverlegung-2019-in-moers/

In der Wikipedia gibt es eine Liste aller Stolpersteine in DE:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine

In der WP-Community war die Nennung der genauen Standorte wegen der Übergriffe / Schändungen übrigens umstritten.


 

Im "Interview der Woche" des DLF (27.10.2019) erklärte der langjährige Nahost-Experte und Politikberater Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die vielschichtigen strategischen Zusammenhänge zwischen Syrien, Türkei, Russland, USA, NATO, Iran, Irak, Deutschland, Israel.

https://www.deutschlandfunk.de/swp-direktor-volker-perthes-der-vorschlag-kramp.868.de.html?dram:article_id=461920

Diese Zusammenhänge analysierte / erklärte er bereits 2015 in seinem bemerkenswerten Essay "Das Ende des Nahen Ostens, wie wir ihn kennen" (edition suhrkamp):

https://www.suhrkamp.de/buecher/das_ende_des_nahen_ostens_wie_wir_ihn_kennen-volker_perthes_7442.html

Dieser Essay öffnete mir damals die Augen für die politische Komplexität in Syrien und seinen Nachbarstaaten. Auch in Hinblick auf die unterschiedlichen Rollen der USA und Russland.

Alles, was ich in den letzten Tagen über die Verteidigungsministerin AKK, Außenminister Maas und Präsident Erdogan gelesen habe, ist parteipolitisch vordergründig und in Hinblick auf die Zukunft von Europa (mehr als die EU!) und dem Nahen Osten wenig strategisch gedacht. Vieles wird zu monokausal und singulär betrachtet, statt in den globalen und zeitlich komplexen Zusammenhängen.


 
hat auf das Thema RE: Entsetzt, ,dass die AFD über 20% hat im Forum Innenpolitik geantwortet
Es ist doch toll, was die AfD (fck) immer wieder für neue Worte erfindet. Der Nazi-Scheiß klingt doch toll:
 
Rostock? - Da fällt mir das Pogrom zwischen dem 22. und 26. August 1992 gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst) und ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter im sogenannten Sonnenblumenhaus ein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Rostock-Lichtenhagen 
hat auf das Thema RE: nachhaltige Banken / Ethikbanken im Forum Wirtschaftsthemen geantwortet

Bei den Genossenschaftsbanken (Spada, Darlehnskasse, Raiffeisen, Volkbank, GLS-Bank) ist man eigentlich i.d.R. gut aufgehoben, weil sie nicht ihren Gewinn maximieren müssen und bei Ausschüttungen dem Gemeinwohl verpflichtet sind.

Ich habe mein Geld bei einer Bank für Kirche und Caritas, und das seit meinem Theologiestudium in Münster. - Als Genosse einer solchen Bank gelangt man noch mehr Einblick in das Geschäft der Bank als ein normaler Kunde (man kann sich in den Aufsichtsrat wählen lassen). Allerdings gilt egal wie viele Geschäftsanteile man besitzt (meistens ohnehin limitiert, um eine große Steuung zu erreichen), ein Kopf - eine Stimme. Das ist anders als bei Aktionären.

Etliche Darlehnskassen und Volksbanken verpflichten sich auf Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft (z.B. keine Gentechnik) oder bei der Energie (keine Atom und Kohle). Waffenproduktion ist meistens in den Fonds ausgeschlossen. - Bitte genau erkundigen!

hat auf das Thema RE: Wahlen in Österreich im Forum Innenpolitik geantwortet

Von einer dreifachen(!) Option einer Zweiparteien-Koalition kann DE inzwischen nur träumen. Die SPD wird die SPÖ trotz ihrer Verluste beneiden. Schön, dass auch in AT die Grünen einen großen Sprung nach vorne gemacht haben.

Die AfD-Granden sind im Gegensatz zur FPÖ wohl zu schlau, um auf eine Ibiza-Videofalle reinzufallen. Gut, dass die FPÖ 10% ihrer Stimmen verloren hat.

Die Wahlergebnisse (außer den nicht unerheblichen Briefwahlergebnissen) hier: https://orf.at/wahl/#/projection und lokal/regional hier: https://orf.at/wahl/nr19/#globus/choropleth

Die Wählerströmungen finde ich immer besonders interessant: https://orf.at/wahl/nr19/#migration
 

Es war den Versuch wert, das Thema "Verhältnis Mensch - Tier" auf eine (sozial)wissenschaftliche Ebene zu heben.

Wie ich bereits im Thread https://www.seniorenportal.de/community/forum/haustiere/hund-und-mensch-das-geheimnis-einer-freundschaft?tid=1012896 betonte, kenne ich mich auf diesem Gebiet als Sozialwissenschaftler wissenschaftlich nicht aus. Ich kann nur von subjektiven Beobachtungen und gesellschaftlichen Phänomenen ausgehn. Das ist wissenschaftlich aber mehr als vage. 


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