Gesundheit Diabetikerbedarf

Diabetikerbedarf: Gut versorgt bei Zuckerkrankheit

Mit der Diagnose Diabetes mellitus geht der tägliche Bedarf an Produkten und Hilfsmitteln zur Behandlung der Krankheit einher. Einfach, sicher und zuverlässig bieten Versandapotheken Betroffenen eine große Auswahl an notwendigen und hilfreichen Produkten.

Für den Bedarf eines Diabetikers halten Versandapotheken ein breites Angebot bereit ©Dmitry Lobanov | Fotolia.com


1. Die Zuckerkrankheit: Was ist Diabetes mellitus?

1.1. Typ-1-Diabetes

1.2. Typ-2-Diabetes

2. Mit welchen Geräten kann Diabetes behandelt werden?

2.1. Blutzuckermessgeräte

2.2. Insulinbehandlung

3. Wie können sich Diabetiker richtig ernähren?

4. Wie können Diabetikertaschen und Diabetikersocken helfen?

5. Warum und wie sollten Diabetiker ihre Füße pflegen?

6. Wie kann Diabetikerbedarf bei Versandapotheken erworben werden?


Allein in Deutschland sind rund acht Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Der Umgang mit dieser Stoffwechselkrankheit erfordert einen höheren und wiederkehrenden Bedarf an spezifischen Arzneimitteln und Diabetikerprodukten. Im Allgemeinen umfasst der Diabetikerbedarf das breite Angebot an entsprechender Diabetikerbekleidung, wundheilender und feuchtigkeitsspendender Pflege für die Füße, Unterstützung bei der Ernährung sowie weiteres hilfreiches Zubehör zur Behandlung in Abhängigkeit des Diabetes-Typs.

1. Was ist Diabetes mellitus?

Das Hormon Insulin spielt die entscheidende Rolle bei der Aufnahme und Energieumsetzung von Zucker. Je nach Aufnahmemenge von Fructose und Glucose steigt der Insulinspiegel während des Verarbeitungszeitraums an; im Normalfall ist Insulin also für die Regulierung und Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich.

Diabetes mellitus, welche umgangssprachlich auch als Zuckerkrankheit bekannt ist, bezeichnet eine Stoffwechselerkrankung, die durch eine Störung des Blutzuckerhaushalts charakterisiert wird. Dabei handelt es sich um einen außerordentlich hohen Mangel an Insulin. Es findet kein Transport von Glukose aus dem Blut in Zellinnere statt – erhöhte Blutzuckerwerte sind die Folge. Den erhöhten Blutzuckerspiegel bezeichnet man auch als Hyperglykämie. In Abhängigkeit der Ursache wird zwischen zwei Diabetesformen unterschieden.

1.1. Typ-1-Diabetes

Von Typ-1-Diabetes sind häufig Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Hierbei handelt es sich um eine Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen der Langerhans'schen Inseln der Bauchspeicheldrüse durch das eigene Immunsystem. Da die Bauchspeicheldrüse dieses lebenswichtige Hormon nicht mehr herstellt, muss Insulin von außen zugeführt werden.

1.2. Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes ist die weitaus häufigere Diabetes-Form. Insulin ist zwar vorhanden, die Bauchspeicheldrüse produziert aber entweder zu wenig Insulin oder der Körper hat eine Resistenz entwickelt und reagiert nur noch unzureichend auf das Hormon. Auch bei diesem Typ kann es zu einem absoluten Insulinmangel kommen. Das Auftreten von Diabetes-Typ-2 ist oft erblich bedingt und wird zugleich von Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress begünstigt.

Im Umgang mit dem jeweiligen Typ von Diabetes ist eine entsprechende Behandlung und Insulinzufuhr erforderlich. Dabei sind Diabetikerpatienten auf einen sicheren, verlässlichen und unkomplizierten Zugriff auf den notwendigen Diabetikerbedarf angewiesen. Viele (Versand-)Apotheken haben deshalb auf diesen Anspruch reagiert und bieten ein breites Spektrum an Produkten speziell für Diabetiker an.

2. Mit welchen Geräten kann Diabetes behandelt werden?

Der Diabetiker-Bedarf hält Blutzuckermessgeräte und Zubehör, aber auch Geräte zur Diabetes-Therapie mit Insulin bereit. Dazu gehören neben Insulin Pens, Insulinpumpen und Spritzen auch ergänzende Produkte.

2.1 Blutzuckermessgeräte

Um die jeweils aktuelle Stoffwechselsituation beurteilen zu können, ist eine regelmäßige Blutzuckermessung unerlässlich. Auf diese Weise können die Effekte von medikamentöser Therapie, Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung kontrolliert und nachvollzogen werden. Wie oft der Blutzucker gemessen werden muss, hängt ab vom Alter des Patienten, des Diabetestyps und der Art der Therapie. Falsche Messergebnisse können übrigens aus ungewaschenen oder feuchten Händen, einer Desinfektion mit Alkohol, starkem Pressen der Einstichstelle, einer zu geringen Blutmenge und abgelaufenen oder falsch gelagerten Teststreifen hervorgehen. Für die Blutzuckermessung an sich bietet der Diabetikerbedarf neben verschiedenen Blutzuckermessgeräten entsprechendes Zubehör wie Teststreifen und Lanzetten an. Auf diese Weise kann der Patient seine Blutzuckerwerte bequem von zuhause aus überwachen und die benötigte Insulinmenge bestimmen. Mittels spezieller Messgeräte erfolgt eine sanfte Blutabnahme. Blutzuckermessgeräte funktionieren, indem sie einen Bluttropfen auf einen zum Gerät passenden Teststreifen geben, der dann sofort im Gerät analysiert wird. Weit verbreitet ist hierbei die amperometrische Messmethode: Der Glukosewert wird elektrochemisch mit Sensoren festgestellt. Andere Geräte arbeiten mit der photometrischen Methode, die den Blutzucker anhand von Farbveränderungen bei einer chemischen Reaktion auf dem Teststreifen messen.

2.2 Insulinbehandlung

Grundsätzlich muss Diabetes nicht immer mit Insulin behandelt werden. Gerade beim Diabetes-Typ-2 reichen oftmals eine Gewichtsreduktion mit Unterstützung des Stoffs Metformin oder mit sogenannten Sulfonylharnstoff-Tabletten aus, um die Blutzuckerwerte zu verbessern.

Bei Betroffenen mit Diabetes-Typ-1 und oft auch bei langjährigen Diabetes-Typ-2-Patienten ist hingegen eine Therapie mit Insulin unerlässlich. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, sich den blutzuckersenkenden Stoff zuzuführen: per Injektion oder über eine Insulinpumpe.

Notwendig bei der manuellen Insulin-Injektion ist die Verwendung von Spritzen oder Insulin Pens sowie einem Hautdesinfektionsmittel. Insulin Pens sehen aus wie Kugelschreiber und werden mit einer Insulinpatrone kombiniert. Bei der Anwendung setzt man sie auf die Haut auf, anschließend geben sie per Knopfdruck die vorher eingestellte Insulinmenge ab.

Die Insulinpumpe dagegen wird dauerhaft am Körper getragen. Über eine Injektionsnadel und einen Katheter werden in kleinen, regelmäßigen Abständen eine zuvor programmierte Insulinmenge ins Unterhautfettgewebe abgegeben. Per Tastendruck lässt sich die benötigte Dosis ändern und anpassen.

3. Wie können sich Diabetiker richtig ernähren?

Eine angemessene Ernährung ist bei Diabetespatienten von großer Bedeutung. Prinzipiell gilt: Menschen mit Diabetes können an für sich alles essen. Frühere Ernährungsempfehlungen, etwa der komplette Verzicht auf Zucker, gelten heute als überholt. Menschen mit Diabetes-Typ-2 sollten versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren, um Blutzucker- und Blutfettwerte (Cholesterinspiegel) zu verbessern. Komplexe Kohlenhydrate, wie zum Beispiel Vollkornprodukte, helfen Blutzuckerspitzen vorzubeugen. Menschen, die Insulin spritzen, müssen in etwa wissen, wie viele Kohlenhydrate ihr Essen enthält, um die benötigte Menge Insulin abschätzen zu können. Hier helfen die Einteilung der Kohlenhydrate in Broteinheiten (BE) und entsprechende Tabellen. Eine Broteinheit entspricht 12 Gramm Kohlenhydrate.

Weil Diabetespatienten einen erhöhten Bedarf an Vitaminen haben, enthält ein gut sortiertes Diabetiker-Sortiment spezielle Diabetikervitamine. Zudem gibt es Nahrungsergänzungsmittel, Zinkpräparate und auch Zimtkapseln, deren blutzuckersenkende Wirkung bei Diabetes mellitus Typ 2 momentan allerdings noch wissenschaftlich diskutiert wird. Alternative Süßungsmittel mit einer geringeren oder gar ausbleibenden blutzuckererhöhenden Wirkung sind sehr gut zum Kochen und Backen geeignet.

Bei Menschen, die mit Insulin behandelt werden, kann manchmal eine Überproduktion von Insulin eine zu schelle Ausschüttung des Hormons bewirken und in Folge eine Unterzuckerung auslösen. Dafür hält der Diabetiker-Bedarf Traubenzucker bereit. Daneben bieten Zuckerlösungen in verschiedenen Geschmackrichtungen im Notfall zügige Hilfe, weil durch die flüssige Konsistenz der Zucker schneller als bei Traubenzucker vom Körper aufgenommen wird und für eine rasche Energiezufuhr sorgt.

4. Wie können Diabetikertaschen und Diabetikersocken helfen?

Egal ob zuhause oder unterwegs – zur Aufbewahrung und zum bequemen Transportieren von Utensilien haben sich spezielle Diabetikertaschen mit Kühlelement bewährt.

Weil Diabetiker oftmals Probleme mit ihren Füßen und wunden Stellen haben, ist das Tragen von Diabetikersocken hilfreich. Diese sorgen für ein angenehmes Fußklima: Keine spürbaren Innennähte, welche Druckstellen verursachen könnten, druckfreie Bund- und Fersenteile sowie Elastizität sind Eigenschaften von Spezialsocken, welche den Alltag erleichtern.

5. Warum und wie sollten Diabetiker ihre Füße pflegen?

Für Diabetiker ist die Fußpflege von besonderer Bedeutung. Durchblutungsstörungen, Nervenschädigungen und Wunden können zum diabetischen Fußsyndrom führen. Denn Störungen in den Blutgefäßen begünstigen die Bildung von Geschwüren, die unter Umständen bis zum Absterben des gesamten Fußes führen können. Weil mit trockenen und rissigen Füßen ein erhöhtes Infektionsrisiko einhergeht, unterstützen spezielle Cremes und Salben den Feuchtigkeitshaushalt und die Regeneration der Haut.

6. Wie kann Diabetikerbedarf bei Versandapotheken erworben werden?

Mit einem vielfältigen Angebot an vorrätigen Arzneimitteln – darunter eine große Auswahl an Medikamenten, Pflegeprodukten und medizinischen Utensilien – machen es Versandapotheken dem Kunden besonders leicht, seine Bestellung per Mausklick im Internet zu tätigen. Dabei ist der Service zuverlässig, bequem und sicher. Insbesondere älteren Menschen, deren Mobilität oftmals eingeschränkt ist, wird so der Apothekeneinkauf über das Internet erleichtert. Auf eine fachliche Beratung muss der Kunde dabei nicht verzichten – die Mitarbeiter der Versandapotheken sind telefonisch erreichbar und stehen ihm bei Fragen gerne zur Verfügung.

Speziell für Diabetiker bieten viele Versandapotheken ein großes Sortiment an hochwertigen Produkten an – ob Diabetikerbekleidung, Diabetikervitamine, spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder medizinische Geräte wie Blutzuckermessgeräte und Blutentnahmegeräte. Eine sichere Lieferung erfolgt innerhalb weniger Tage.

Internetapotheken locken mit günstigen Preisen und der Ersparnis vieler Prozente für rezeptfreie Medikamente. Damit sind sie oft günstiger als in der Apotheke vor Ort. Je nach Anbieter können so bis zu 80 Prozent gespart werden. Ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Online-Anbietern, auch im Bereich des Diabetikerbedarfs, lohnt sich also.


 

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