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Ehrenamt im Tierheim

Ehrenamtliches Engagement bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Gerade im Tierheim tut man nicht nur den Tieren etwas Gutes, sondern entlastet zudem die Angestellten. Außerdem schafft die Beschäftigung mit Tieren einen Ausgleich und Abwechslung vom teils hektischen Alltag.

Kleiner Hund spielt bei Spaziergang im Wasser.
©manushot | fotolia.com

Wenn der Ruhestand beginnt, merken viele Senioren schnell, dass ihnen etwas fehlt: etwa eine alltägliche Aufgabe oder das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas zu leisten. Einige erkunden daraufhin die Welt, bereisen ferne Länder, lernen neue Kulturen kennen. Andere finden Erfüllung in der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit: Ob im Kindergarten oder der Grundschule etwas vorzulesen, gemeinsam zu malen und zu basteln oder im Tierheim mitzuarbeiten – ehrenamtliche Unterstützung wird grundsätzlich immer benötigt.

Gerade Tierheime sind aufgrund der hohen Arbeitsauslastung um jede Hilfe dankbar. Sie kümmern sich um entlaufene Tiere oder solche, die von ihren Besitzern abgegeben wurden, weil diese sich nicht mehr in ausreichendem Maße für sie sorgen konnten. Das Arbeitspensum, welches pro Tag erfüllt werden muss, damit es den Tieren gut geht, ist nicht zu unterschätzen. Neben dem regelmäßigen Säubern der Ställe und Käfige ist die Fütterung und Pflege der Tiere zu gewährleisten. Zudem werden immer wieder Helfer gesucht, die beispielsweise mit Hunden Gassi gehen.

Gemeinsam Gassi gehen

Ehrenamtliches Gassigehen ist nicht nur für die Hunde eine tolle Sache, sondern auch für den Menschen. Die Bewegung an der frischen Luft sowie der Kontakt zu einem Hund schaffen nicht nur einen Ausgleich zum alltäglichen Leben, sondern geben ebenfalls das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas Gutes zu tun. Ein regelmäßiger, ausgiebiger Spaziergang erfrischt Körper und Geist. Der Kontakt mit dem Hund kann zudem eine beruhigende und positive Wirkung auf das Wohlbefinden haben und dem Gefühl der Einsamkeit vorbeugen. Für viele Senioren hat das ehrenamtliche Engagement auch einen anderen Hintergrund: Manche verfügen nicht über die notwendigen Ressourcen, um sich aktiv um ein eigenes Haustier zu kümmern. Durch Gassigehen oder weitere Aushilfsarbeiten im Tierheim müssen sie trotzdem nicht auf die Nähe zu einem Haustier verzichten.

Tiere haben meist einen positiven Einfluss auf unser Leben und das Wohlbefinden. Wer kein Fan von Hunden ist, kommt beim Besuch eines Tierheims dennoch auf seine Kosten, denn auch Katzen und andere Kleintiere freuen sich über Zuwendung und Streicheleinheiten.

Wer sich mit fortschreitendem Alter ehrenamtlich im Tierheim engagiert, hat nicht nur eine Aufgabe, sondern tut den Tieren, Angestellten und nicht zuletzt sich selbst etwas Gutes. Ruhestand muss nicht immer bedeuten, sesshaft zu werden: Auch im Alter kann man im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv sein und sich engagieren. Und dabei nicht nur sich selbst, sondern gleichzeitig Anderen etwas Gutes zu tun sorgt für Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.


 


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