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Aus dem eigenen Garten – da schmeckt‘s besonders gut

Immer mehr Menschen legen Nutzgärten an. Warum? Sie sind nicht nur praktisch, kochen mit Obst, Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten macht auch noch um ein vielfaches mehr Spaß, als nur mit Zutaten aus dem Supermarkt.

Eine Frau schaut lächelnd in die Kamera während sie in ihrem Hochbeet gärtnert.
© S. Patrizia Tilly | Fotolia.com

Egal ob im großen Nutzgarten, auf dem kleinen Balkon oder auf der schmalen Fensterbank, das Anpflanzen von Obst, Gemüse und Kräutern ist nahezu überall möglich. Wichtig ist einzig, dass man die Pflanzen gut hegt und pflegt. Das kann zwar manchmal auch anstrengend sein, aber man hat ja immer ein Ziel vor Augen – die Mahlzeit mit Zutaten aus dem Küchengarten. Außerdem steigt mit jedem Blatt, das aus der Erde sprießt die Vorfreude auf die selbst zubereiteten Köstlichkeiten. Die Hoffnung auf eine ertragreiche Ernte und die Erwartung eines leckeren Mittagessens aus dem eigenen Garten steigern auch die Freude am Kochen selbst.

Wissen, was man isst

Kochen muss nicht nur das reine Zubereiten einer Mahlzeit oder eine Art Pflichtübung, wenn man Hunger hat, sein. Das eigens gezogene Gemüse zu schnibbeln oder mit den selbst angepflanzten Kräutern die Speisen zu würzen, das kann durchaus viel Freude machen und sogar entspannen. Produkte aus dem Küchengarten haben nicht nur den Vorteil, dass man genau weiß, woher sie kommen und wie sie bearbeitet wurden, sie sind auch qualitativ hochwertiger und weniger belastet als im Supermarkt. Zudem ist der Weg in den eigenen Garten – wohnt man nicht gerade über oder direkt neben einem Supermarkt – kürzer und man ist unabhängiger. Fällt einem spät abends ein, dass man vergessen hat, Basilikum zu kaufen, mit einem Kräutergarten kein Problem.

Aromen, die jeden verzaubern

Der größte Gewinn, den man bei einem Küchengarten ohne Frage hat, ist der Genuss. Obst, Gemüse und Kräuter aus dem heimischen Garten versprühen dort nicht nur einen unglaublich guten Duft, sie schmecken auch unschlagbar frisch. Wer diese Aromen ein Mal probiert und geschmeckt hat, möchte mit Sicherheit nie wieder darauf verzichten und wird sich mit nichts anderem mehr zufriedengeben. Wer gutes Essen bis dahin noch nicht zu schätzen wusste, wird es ab dem Moment tun, in dem er den ersten Biss von einer im Garten angebauten Kartoffel nimmt. Gekocht, gebacken, getrocknet oder eingelegt – jede Mahlzeit wird genüsslicher, wenn man ihre Herkunft kennt, und weiß, dass sie mit Liebe zubereitet wurde.

Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt nicht nur frisch gepflückt und roh sehr lecker, es lässt sich zu den verschiedensten Gerichten verwenden. Mit viel Gemüse und ein paar Kräutern ist ein herzhafter Eintopf schnell zubereitet. Perfekt für die nicht mehr ganz so heißen Tage und in Norddeutschland besonders beliebt ist zum Beispiel der Birnen-Bohnen-Speck-Eintopf. Wer es gerne klassisch mag - das draußen wachsende Gemüse lässt sich auch wunderbar für eine klassische Hühnersuppe verwenden. Sie ist nicht nur lecker, sondern auch ein altes Hausmittel gegen Erkältung.

Ein Stück zurück in die Kindheit versetzt wird man mit fix zubereitetem Apfelmus. Das kann man je nach Belieben herzhaft oder süß genießen. Ein wunderbarer Nachtisch an kühleren Tagen ist Rote Grütze mit Milchreis. Mit Beeren aus dem heimischen Garten schmeckt sie bestimmt besonders gut.

Und wenn es mal nicht so wird, wie man es sich erhofft hat, auf keinen Fall entmutigen lassen. Misserfolge gehören dazu und aus Fehlern lernt man bekanntlich. Es kann nur besser werden.


 


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