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Wellness: Körper und Geist in Einklang bringen

Eine Vielzahl von Stressfaktoren beeinflusst den Alltag der Menschen. Wer häufig Hektik und und Ruhelosigkeit erlebt, findet eine kleine Auszeit beim Wellness, um zur Ruhe zu kommen und wieder entspannt zurück in den Alltag zu kehren.
Entspannung nach einem Saunagang und Dampfbad tut gut und stärkt die körperliche und mentale Verfassung.
©sonja_paetow | Pixabay.com

Wellness, ein Zusammenspiel aus "fitness and well-being", bezeichnet den Einklang mit Körper und Geist. Durch abgestimmte Behandlungen sowie einem Bewegungs- und Entspannungsprogramm sollen Lebensfreude, Wohlbefinden und Ausgeglichenheit erlangt werden. Ein positives Denken ist ein wichtiges Werkzeug, um sich vor Stress im Alltag zu schützen und positive Energie zu erhalten. So ist es gerade im Alter wichtig, der körperlichen Veränderung mit sportlicher Betätigung und geistiger Entspannung entgegenzuwirken. 

Viele Reiseveranstalter bieten daher zahlreiche Wellness- Kurztrips in Landhotels an Hier stehen Entspannung und die Erholung an oberster Stelle. Ein solcher Urlaub kann das seelische und körperliche Wohlbefinden tatsächlich steigern. Mithilfe von Dampfbädern, Sauna, Meditation, sowie Massagen und Yoga werden alltägliche Stressfaktoren zurückgelassen. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Psyche, sondern auch auf die Gesundheit aus.

Wer seinem Körper keine Ruhepausen ermöglicht, erlebt seine Stresshormone im Dauerbetrieb. Dadurch kommt es zu Störungen im vegetativen Nervensystem, man erlebt dies in Form von Hitzewallungen, Herzrasen und/oder einem gereizten Darm. Damit unser Immunsystem also in Schwung bleibt und es zu keinen organischen Störungen kommt, erscheint es sinnvoll, sich regelmäßg eine Wellness-Auszeit zu erlauben.

Dampfbäder wie zu Römerzeiten

Dampfbäder erfreuen sich heute noch immer großer Beliebtheit und bringen viele Menschen bei Temperaturen von 40-55 Grad zum transpirieren. Im Vergleich zur normalen Sauna bringt nämlich die hohe Luftfeuchtigkeit den Körper ins Schwitzen und sorgt dafür, dass man sich währenddessen trotzdem wohl fühlt. Außerdem fördert ein Dampfbad die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. Vor allem bei Menschen mit chronischen Atemkrankheiten und Erkältungen ist die hohe Luftfeuchtigkeit gut für die Gesundheit und wirkt darüber hinaus schleimlösend. Wurde zuvor der Körper stark beansprucht, kann ein Dampfbad die Muskeln entspannen und gleichzeitig deren Regeneration fördern.

Finnische Sauna auch in Deutschland

Neben dem Dampfbad gibt es auch die klassische Variante, bei der Schadstoffe ausgeschwitzt werden – die finnische Sauna. Vor allem in den kalten und nassen Wintermonaten unterstützt die Sauna bei der Stärkung des Immunsystems und stellt eine Möglichkeit dar, um Erkältungen und anderen Krankheiten vorzubeugen. Wenn sich die Blutgefäße erweitern, wird die Durchblutung verbessert und die Muskulatur entspannt sich durch die angenehme Wärme. Dabei ist allerdings zu beachten, dass der Temperaturwechsel in der Sauna eine große Herausforderung für das Herz-Kreislauf-System darstellt. Ein vorheriges Gespräch mit dem Hausarzt ist deshalb ratsam. Ebenso beugt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach dem Saunebesuch gesundheitlichen Risiken vor. 

Wellness-Bad

Auch Wellness-Bäder verhelfen einem zum Zustand der vollkommenen Entspannung. Die angenehme Wärme und der betörende Duft eines Badezusatzes wirken sich positiv auf Körper, Geist und Seele aus. Lavendelbäder entspannen und stärken den Körper, Malvenblüten regulieren und klären unreine Haut. Mandelöle pflegen und glätten die Haut, während  ätherische Ölbäder heilend bei Atemwegs-Erkrankungen wirken. Schaumbäder sollten nur jeweils zehn Minuten genossen werden, da die Substanzen im Schaum auch das natürliche Hautfett lösen. Um die Haut nicht unnötig zu strapazieren, sollten Bäder nur ein- bis zweimal pro Woche für höchstens 20 Minuten stattfinden.

Yoga – Anspannung, Vereinigung und Integration

Yoga ist eine sanfte Fitnessform, die schrittweise Flexibilität, Muskelkraft und Atemvolumen entwickelt. Vor allem die Entwicklung von Muskelkraft und Körperkoordination helfen, der Sturzgefahr im Alter vorzubeugen sowie die Körperkoordination zu verbessern. Ebenfalls stärkt Yoga das Herz und verringert Bluthochdruck. Die speziellen Atemübungen (Pranayama) aktivieren dabei die Lebensenergie (Prana) und intensivieren so die Sauerstoffversorgung des Körpers. Man fühlt sich langfristig wacher und vitaler. Für viele Menschen ist Yoga die perfekte Sportart, um entspannt und aktiv bleiben, da sie sowohl die physischen als auch die psychischen Regionen des Körpers anspricht. Wer im Anschluss seine körperliche Leistungsfähigkeit spürt, die eigenen Körperreaktionen nachvollziehen kann und das Gefühl von Zufriedenheit erlebt, wird zukünftig den alltäglichen Stresssituationen entspannter begegnen können.


 

Quelle: Redaktion seniorenportal.de

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