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Schloss Schwetzingen

Schwetzingen ist neben seinem Spargel vor allem für sein Schloss und dessen imposanten Schlossgarten bekannt. Einst diente das Schloss Schwetzingen den pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor und Karl Philipp als Sommerresidenz.

Schloss Schwetzingen erstrahlt mit neuem Glanz und Innenhof.
© Staatliche Schlösser und Gärten Ba.-Wü.

Neben dem Schloss Mannheim, in dem zu großen Teilen die Universität untergebracht ist, und dem Heidelberger Schloss zählt das Schloss Schwetzingen und sein Schlossgarten zu den Touristenmagneten in der Region. Ein besonderes Highlight für Besucher stellen auch die jährlichen Schwetzinger Festspiele sowie das alle zwei Jahre stattfindende Lichterfest dar. Bei den Schwetzinger Festspielen kann der Besucher im Schloss klassischer Musik von Opern über Kammermusik bis hin zu Klaviermusik lauschen und dabei entspannen. Es handelt sich dabei um ein modernes internationales Festival der klassischen Musik, das seit 1952 stattfindet.

Das Lichterfest wird alle zwei Jahre im Schlossgarten gefeiert. Auf zahlreichen Bühnen treten verschiedene Künstler auf und der ganze Garten ist mit vielen bunten Lichtern geschmückt. Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt. Das Ende des Festes wird mit einem fulminanten Feuerwerk gefeiert, das wohl jeden Besucher in Staunen versetzt.

Geschichte

Das erste Mal erwähnt wird das Schloss Schwetzingen im 14. Jahrhundert. Dabei ist die Rede von einer ritterlichen Wasserburg, die aus einer kleinen ummauerten Anlage mit Bergfried besteht. 200 Jahre später wurde das Schloss von Kurfürst Ludwig V. zu einem Jagdschloss umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es jedoch dann zu großen Teilen zerstört.

Der Wiederaufbau erfolgte 1665 unter Kurfürst Carl Ludwig, um dort seine Geliebte und zweite Ehefrau Luise von Degenfeld zu beherbergen. Nach einer erneuten Zerstörung erfolgte schließlich der erneute Wiederaufbau unter Kurfürst Johann Wilhelm und später Carl Philipp. In Folge dessen kam es auch zu einer Erweiterung. Heute befindet sich in den Schlossräumen ein Museum vor allem zu Ehren Carl Theodors.

Schlossgarten

Schlossgarten Schwetzingen
© Staatliche Schlösser und Gärten Ba.-Wü.

Das Besondere am Schloss Schwetzingen ist eigentlich der besonders große und kunstvoll ausgestaltete Schlossgarten. Der Garten ist in zwei Bereiche unterteilt, zum einen der Englische Garten und zum anderen der Französische Garten. Zu Zeiten der Kurfürsten war der Garten für die gesamte Bevölkerung zugänglich und es mussten, anders als heute, keine Eintrittsgelder bezahlt werden. Während der französische Garten auf barocke Art und Weise in strengen geometrischen Formen angelegt ist, sind die Wege und Uferlinien im Englischen Garten leicht geschwungen und naturbelassen.

Besonders auffällig ist auch der große See, auf den der Blick des Besuchers schon bei Betreten des Gartens fällt. Darüber hinaus gilt es auch verschiedene Tempel zu bewundern, wie beispielsweise den Merkur- oder Minervatempel. Der Schlossgarten verfügt auch über eine Moschee, die allerdings nicht zur Ausübung einer Religion gedacht war, sondern die Toleranz des Kurfürsten gegenüber der arabischen Welt zeigen sollte. Bei dieser handelt es sich um die letzte erhaltene Gartenmoschee aus dem 18. Jahrhundert. Der Garten zeichnet sich grundsätzlich durch eine besondere Liebe fürs Detail aus. So finden Besucher an vielen Stellen des Gartens Skulpturen und kleinere Brunnen.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten, Führungen und Eintrittspreisen finden Sie auf der Homepage von Schloss Schwetzingen.


 


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