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Bayerischer Wald

Warum nicht einmal einen Ausflug ins Grüne machen, den Alltag vergessen und fremde Gegenden erkunden? Der Bayerische Wald verzaubert mit viel Ruhe und Charme.

Bayerischer Wald – Blick über einen See auf eine Waldlandschaft.
© U. Gernhoefer | Fotolia.com

Der Bayerische Wald ist ein Mittelgebirge, das sich an der Grenze von Bayern und Tschechien 100 Kilometer lang erstreckt. Während der Vordere Bayerische Wald Gipfelhöhen von nur wenigen hundert Metern erreicht, ragt der Hintere Bayerische Wald häufig über 1400 Meter in den Himmel.

Zwischen Bäumen und Sträuchern die Gegend erkunden

Der Nationalpark Bayerischer Wald, der an der tschechischen Grenze entlang führt, ist der erste Nationalpark Deutschlands. Er wurde am 7. Oktober 1970 mit einer Fläche von 130 km² vom Freistaat Bayern errichtet und im Jahr 1977 mit der Staatswaldregion zwischen Großem Rachel und Großem Falkenstein auf 240 km² ausgedehnt. Der Wald ist mittlerweile so dicht bewachsen, dass er an manchen Stellen einem Urwald gleicht. Dennoch gibt es einige Sehenswürdigkeiten inmitten der Bäume.

Zwischen Bäumen und Sträuchern ragt ein auf Holzhänden getragenes Glasschiff heraus. Außerdem sehenswert ist der Baumwipfelpfad. Vom 44 Meter hohen Baumturm hat man eine faszinierende Aussicht über die Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes wie über Täler und Berge wie Rachel und Lusen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, muss auf diese Impressionen nicht verzichten. Man kann den Turm über einen Aufzug erreichen und wer den Weg zu Fuß doch wagt, kann immer mal wieder an Ruhestellen ohne Steigung verschnaufen. Das Freilichtmuseum Finsterau lädt zu einer Reise in vergangene Zeiten ein. Bauernhäuser, vollständige Höfe, eine Dorfschmiede und ein Straßenwirtshaus können dort besichtigt werden. Gelegentlich finden dort auch Feste und Veranstaltungen statt. Außerdem kann man in einer Tafelwirtschaft bei munterem Beisammensein eine Rast einlegen und sich mit bayerischen Schmankerln verwöhnen lassen. Wer den Rückweg nicht mehr zu Fuß gehen möchte, kann sich dort auch ein modernes E-Bike ausleihen.

Glaskunst – ein traditionelles Handwerk selbst probieren

Das älteste und damit traditionsreichste Handwerk in dieser Gegend ist das des Glasmachers. Daher findet man in dieser Region zahlreiche gläserne Darstellungen in den unterschiedlichsten Facetten, wie beispielsweise die Glasarche. Wer sich mit der Betrachtung dieser Kunstwerke nicht begnügen möchte, der sollte der Rotwaldglashütte in Ziesel einen Besuch abstatten. Dort haben Probierfreudige egal welchen Alters die Möglichkeit, die Glasmacherpfeife zu drehen und eine Glaskugel selbst zu blasen.

Erlebenswertes – Brauchtum hautnah miterleben

Neben atemberaubender Natur und faszinierenden Glasbauwerken hat der Bayerische Wald aber noch mehr zu bieten. Es gibt Burgen, Schlösser, Kirchen, Klöster, Museen und Galerien, bei denen ein Besuch sicherlich lohnenswert ist. Wer den kulturellen Trubel hinter sich lassen möchte, kann sich in verschiedenen Kneip-, Kur- und Wellnesseinrichtungen verwöhnen lassen.

In dieser Gegend besonders spannend und eindrucksvoll ist es aber, die Bräuche hautnah zu erleben. So gibt es beispielsweise das traditionelle Maibaumaufstellen oder verschiedene Emmaus-Gänge, einem christlichen Brauch, der an den Gang der Jünger nach Emmaus, denen sich Jesus angeschlossen hat, erinnern soll. Außerdem wird die Walpurgisnacht auf der Burgruine Hildegartsberg oder als Engelshütter Hexennacht im Lamer Winkel gefeiert.

Hier geht es zur Homepage des Bayerischen Walds: Urlaub in Bayern | Bayerischer Wald

 


 


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