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Elbsandsteingebirge – Erholung in der Sächsischen Schweiz

Von wohltuender Erholung über wunderschöne Wanderwege bis hin zu interessanten Kulturangeboten, die Region um das Elbsandsteingebirge hält für jeden Geschmack etwas bereit.

Bastei mit Basteibrücke im Elbsandsteingebirge.
© Uwe Naumann | Fotolia.com

Ebene, Schluchten, Tafelberge, Felsrevieren und erhalten gebliebene geschlossene Wälder wechseln sich ab. Wer diesen einmaligen Formenreichtum selbst erleben möchte, für den lohnt sich ein Ausflug ins Elbsandsteingebirge. Das Mittelgebirge am Oberlauf der Elbe erstreckt sich von Sachsen (Sächsische Schweiz) nach Nordböhmen (Böhmische Schweiz). Trotz der zum Teil nicht immer leicht zugänglichen und teils nahrungsarmen Orte sind dort einige Tiere und Pflanzen heimisch. So haben sich beispielsweise Wander- und Turmfalken einige Stellen als Nistplätze auserkoren. Außerdem bekommt man in manchen Felsrissen Fledermäuse und an einigen Felsen kletterfreudige Siebenschläfer oder Steinmarder zu Gesicht. Was die Pflanzenwelt betrifft, gibt es ein besonders hohes Vorkommen von Moosen, Farnen und verschiedenen Wäldern.

In der Böhmisch-Sächsischen Schweiz wurden bereits 1738 die ersten schwefel- und eisenhaltigen Quellen entdeckt. Dies war der Beginn des Kurbetriebs. Heute verfügt die Region über ein breit gefächertes Kur-, Rehabilitations-, und Wellnessangebot mit langjähriger Tradition. Besonders für Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselproblemen ist das die richtige Anlaufstelle.

Historische und kulturelle Kultstätten

Die Region südöstlich von Dresden hat großes kulturelles Repertoire und besonders historisch interessierte Menschen kommen hier auf ihre Kosten. Beeindruckende Ecken, die es sich zu bewandern lohnt, hat das Kirnitzschtal zu bieten. Dazu gehört der Lichtenhainer Wasserfall - ein natürlicher Wasserfall, der über Sandsteinklippen in die Kirnitz plätschert. Wer den Fußmarsch bis dahin nicht auf sich nehmen möchte, kann mit der Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau zum Wasserfall fahren und bei einer idyllischen Fahrt die reine, atemberaubende Natur auf sich wirken lassen.

Ein weiterer Anlaufpunkt ist die Neumann-Mühle. Bei diesem technischen Denkmal können Wissbegierige viele Informationen über deren Einsatz als Sägemühle und den Holzschliff zur Papierherstellung bekommen und eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen.

Eines der meistbesuchten Ausflugsziele ist die Bastei Sächsische Schweiz zwischen den Kurorten Rathen und Wehlen. Dabei handelt es sich um eine circa 194 hohe Felsformation aus Sandstein. Außerdem kann man dort Überreste der Felsburg Neurathen besichtigen. Das Wahrzeichen der Bastei ist die Basteibrücke. Eine sandsteinerne Brücke, die über eine 40 Meter tiefe Schlucht führt. Für alle, die nicht so gut zu Fuß sind, lässt sich die Bastei auch bequem mit dem Bus oder dem Auto erreichen.

Sehenswert ist zudem die Festung Königstein, eine der größten Bergfestungen Europas. War sie zunächst Landesfestung, dann Staatsgefängnis, ist sie heute ein militärisches Freilichtmuseum. Wer zur Festung wandert, bekommt gelegentlich seltene Tierarten wie Luchse oder Fischotter zu sehen und wird mit einem herrlichen Panoramablick auf den Tafelberg Lilienstein belohnt.

In Kaisers Garten

Wer dann noch nicht genug hat, kann sich auch auf einer Dampferfahrt auf der Elbe entspannen oder einen Abstecher nach Dresden machen. Etwas 15 Kilometer vor Dresden ist eine der bedeutendsten chinoisen Schlossanlagen Europas gelegen. Schloss und Park Pillnitz aus dem 18. Jahrhundert verfügt über ein Schlossmuseum und ein Kunstgewerbemuseum, ein Gang durch den Park mit seinen botanischen Besonderheiten dürfte sich für jeden lohnen.


 


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