Anzeige


Anzeigensonderveröffentlichung

Der Schlafrythmus im Alter

Der menschliche Schlafrhythmus ändert sich je nach Entwicklungsstufe. Viele ältere Menschen kommen mit dem neuen Schlafmuster nicht gut klar und leiden unter der neuen Situation. Wir erklären, wie einfache Tipps helfen können.

Älteres Paar liegt schlafend im Bett.
© iceteastock | Fotolia.com

Kinder schlafen am Tag und in der Nacht, einen wirklichen Schlafrhythmus haben die Kleinen noch nicht. Je älter wir werden, umso mehr verschiebt sich das Schlafbedürfnis auf die Nacht. Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir mit diesem Rhythmus. Ab einem Alter von etwa 65 Jahren verlagert sich unser Schlafbedürfnis erneut. Der nächtliche Schlaf wird kürzer und ein zusätzliches Bedürfnis nach Schlaf am Tag tritt auf. Dieser verkürzte Nachtschlaf wird allzu häufig als Schlafstörung interpretiert. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ältere Menschen gehen oft schon gegen 22 Uhr ins Bett und können nicht länger als vier oder fünf Uhr morgens schlafen. Da diese Uhrzeit als zu früh wahrgenommen wird, wälzen sich viele Senioren noch bis sechs oder sieben Uhr im Bett. Jedoch ist eine Schlafphase von sechs oder sieben Stunden völlig ausreichend.

Welches Schlafverhalten ist normal?

Im Alter werden fast alle Menschen zu sogenannten „Lerchen". Dies bedeutet, dass frühes Aufstehen alltäglich wird und abendliches Zubettgehen vor Mitternacht die Regel ist. Zusätzlich tritt jedoch während des Tages, meist zum sogenannten „Mittagstief" zwischen 13 Uhr und 15 Uhr, erneut Müdigkeit auf. Ein Mittagsschlaf von etwa einer oder eineinhalb Stunden gibt neue Energie. Senioren sollten sich daher nicht wundern, wenn sie schon sehr früh wach werden. Anstatt sich jedoch noch stundenlang im Bett zu wälzen, sollten sie lieber aufstehen und den Tag beginnen. Mit kleinen Tipps und Tricks ist es kein Problem mehr, sich den neuen Rhythmus einzulassen.

Tipps für besseren Schlaf

Um auch weiterhin erholsam Schlafen zu können, gibt es ein paar hilfreiche Tipps:

  • Bleiben Sie sozial! Wer ausgeprägt soziale Kontakte pflegt, der bleibt länger aktiv und kann abends besser schlafen.
  • Gehen Sie nur dann ins Bett, wenn Sie tatsächlich müde sind! Wer ins Bett geht, obwohl er nicht wirklich müde ist, der wälzt sich oft noch stundenlang hin und her. Solche Erfahrungen verstärken das Gefühl von Schlafstörungen und sind für gesunden Schlaf nicht förderlich.
  • Vermeiden Sie Alkohol und Koffein. Besonders abends, aber auch am Tag, sind alkohol- und koffeinhaltige Getränke für den Schlaf hinderlich. Auch wenn Alkohol kurzzeitig das Einschlafen fördern kann, so hemmt er den weiteren Schlaf enorm.
  • Essen Sie keine schweren Mahlzeiten am Abend. Eine angeregte Verdauung hält Sie länger wach und erschwert das Einschlafen. Etwa vier Stunden vor dem Zubettgehen sollte die letzte Mahlzeit eingenommen worden sein.
  • Seien Sie sportlich aktiv! Sportliche Aktivitäten helfen dem Körper fit zu bleiben und ihn besser schlafen zu lassen. Doch Vorsicht! Treiben Sie zwei Stunden vor dem Schlafengehen keinen Sport mehr. Dies regt den Stoffwechsel zu sehr an.

Was den Schlaf im Alter noch beeinflusst

Zusätzlich zu einem verschobenen Schlafrhythmus ändern sich noch andere Faktoren, die den Schlaf beeinflussen. So findet etwa eine geringere Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin statt. Dieses Schlafhormon ist wesentlich dafür verantwortlich, dass wir ein- und ruhig durchschlafen können. Bei einer geringeren Produktion von Melatonin entsteht zudem eine größere Sensibilität gegenüber Störgeräuschen in der Nacht. Somit kommt es im Alter häufiger zum nächtlichen Erwachen, da der Schlaf nicht mehr so tief ist.

 

Quelle: www.dormando.de


 

Anzeigensonderveröffentlichung

Suchmodule


Anzeige