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Einflüsse auf den Schlaf

Viele verschiedene Faktoren nehmen Einfluss auf unseren Schlaf, sowohl positiv als auch negativ. Kennt man diese Faktoren, so kann man gezielt einen gesunden Schlaf fördern.

Frau sitzt schlaflos auf der Bettkante.
© Monkey Business | Fotolia.com

Äußere Ursachen/ Umgebungsbedingt:

Zu laut, zu warm, zu kalt, zu hell oder die fehlende Möglichkeit, die bevorzugte Schlafposition einzunehmen. Es gibt viele Ursachen, die uns um den Schlaf bringen können.

Lärm:
Lärm ist die Hauptursache für gestörten Schlaf. Geräusche, die uns vertraut sind, können uns kaum wecken, jedoch neue, auch leisere Geräusche können uns leicht wecken.

Temperatur:
Abweichungen von der individuell optimalen Temperatur beeinträchtigt eher das Durchschlafen als das Einschlafen. Die REM Phasen verringern sich. Gerade bei Fieber ist gesunder Schlaf nicht möglich und die Wachphasen nehmen zu. Gerade hier sollte therapeutisch eingegriffen werden, um den regenerierenden Schlaf zu fördern, den der Körper zur Genesung braucht.

Licht:
Licht beeinflusst unsere innere Uhr. Ist es dunkel, wollen wir schlafen und ruhen. Niemand sollte nachts ständiger Helligkeit ausgesetzt sein, wenn er schlafen soll. Auch kleinere Lichtquellen können sich hier negativ auswirken.

Schlafposition:
Jeder Mensch hat die Schlafposition, in der er bevorzugt schläft. Der Schlaf im Sitzen ist nie so angenehm wie in kompletter Liegeposition. Die meisten Menschen sind Seitenschläfer und sind nicht in der Lage in einer anderen Position entspannt einzuschlafen bzw. nach den nächtlichen Aufwachphasen wieder einzuschlafen. Durch eine falsche oder ungewohnte Liegeposition verändern sich die Schlafphasen und der Körper kann weder optimal entspannen noch regenerieren.

Innere Ursachen für Schlafstörungen

Schmerz:
Schmerz durch Krankheit und Entzündungen ist nachts immer schlimmer als am Tage. Die Schmerzbehandlung erhält dadurch für die Nacht einen höheren Stellenwert als tagsüber. Unser Körper „schaut" nachts nach innen, die Schmerzwahrnehmung ist dadurch geschärft. Manche Schmerzen lassen nachts auch nach wie Wundschmerz und Druckschmerz. Dadurch können wie auch in Positionen Schlafen, die uns tagsüber Schmerzen bereiten würden. Wenn die Prinzessin auf der Erbse gut geschlafen hätte, dann hätte sie die Erbse gar nicht spüren dürfen.

Schlafveränderungen im Alter:
Der Schlaf im Alter wird leichter. Die Tiefschlafphasen nehmen ab und leiseste Geräusche können den Schlaf unterbrechen oder das Wiedereinschlafen verhindern. Die gesamte Schlafzeit über 24 Stunden verändert sich im Alter kaum, da mehr „Nickerchen" tagsüber dazukommen.

Schlafveränderungen bei Demenz:
Bereits in frühen Stadien der Demenz kommt es zur Zunahme von nächtlichen Wachzeiten und zu einer Abnahme des Tiefschlafanteils. In der Folge nehmen auch die Traumschlafphasen ab. Die Schlafveränderung verläuft parallel zum Fortschreiten der Demenz. 10% der Demenzkranken schlafen tagsüber tatsächlich mehr als nachts (Tag-Nacht Umkehr).

Schlafveränderungen bei neurologischen Erkrankungen:

  • Verlängertes Einschlafen
  • Verkürzte Schlafdauer
  • Fragmentierter Schlaf mit häufigen Wachphasen
  • Mehr leichter Schlaf als Tiefschlaf
  • Generell weniger Entspannungsphasen während des Schlafs, Abnahme vonMikrobewegungen (v.a. bei Parkinson)

 

Quelle: Thomashilfen


 


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