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Die richtige Brille im Alter

Haben Sie über eine neue Brille nachgedacht? Bei neuen Augenwerten kann man sein altes Gestell auch behalten.

© TopGlas

Gerade im Alter stellt sich oft die Frage nach der richtigen Brille bzw. den richtigen Brillengläsern. Die Brille ist mittlerweile weit mehr als eine Sehhilfe, sie ist zu einem modischen Accessoire geworden und gehört zur Identität eines jeden Einzelnen. So gestaltet sich bereits die Suche nach dem passenden Gestell als Herausforderung. Ist man aber fündig geworden steht man vor der nächsten Hürde: Welche Gläser sind die richtigen für mich und meine Augen? Reguläre Einstärkengläser für den Fern- oder Nahbereich, oder Gleitsichtgläser?

Oft ist der Brillenträger selbst nicht ausreichend über das Brillenglas informiert – wo liegen die Unterschiede, welche Brillengläser benötige ich, oder tun mir und meinen Augen gut? Man verlässt sich auf seinen Optiker – aber wie kann man hierbei Gewissheit haben, dass man das richtige Brillenglas verkauft bekommt? Den Rahmen sucht man sich nach den eigenen Bedürfnissen aus – passt die Brille zur Kopfform, oder nicht und was könnte dem Gegenüber gut gefallen.

Ab wann brauche ich Gleitsichtgläser?

Wenn die Augen gesund sind, funktioniert das alles automatisch und ohne bewusste Wahrnehmung: Der Blick schweift vom Buch, das wir gerade noch entspannt auf dem Sofa gelesen haben, durch das Fenster nach draußen – Wind bewegt die Blätter in den Bäumen, der Hund jagt einen Schmetterling, und in der Ferne hinterlässt ein Flugzeug einen weißen Kondensstreifen. Feine Details werden in Nahsicht wahrgenommen, das Auge fokussiert und blendet alles rundherum aus. Schweift der Blick in die Ferne, wird das Bild nicht unscharf, sondern bleibt gut erkennbar – immer.

Im Alter lässt die Sehkraft allerdings nach, es macht zunehmend Mühe, zu fokussieren. Und irgendwann dauert es einfach so lange, dass man die Arbeit der Linse beim scharf stellen sogar bewusst wahrnimmt. Wer eine Sehhilfe benötigt, kennt das Problem ohnehin: Die Brille zum Lesen ist beim Spaziergang untauglich, und umgekehrt gilt das Gleiche. Besonders lästig sind diese Probleme übrigens bei Tätigkeiten wie dem Einkaufen, wenn ständig zwischen Nah- und Fernsicht gewechselt werden muss. Für die Nahsicht wird einfach eine andere Sehhilfe benötigt als für die Fernsicht. Viele Menschen begegnen dem Problem mit zwei Brillen, die im Alltag ständig gegeneinander vertauscht werden. Es geht aber auch einfacher: Gleitsichtbrillen bestehen aus mehreren verschiedenen Brillengläsern in einem einzigen Gestell, die Gläser sind so miteinander verbunden, dass der Blick ohne größere Schwierigkeiten von der Nah- in die Fernsicht gleiten kann. Das Bild bleibt scharf. Und natürlich sieht man der Brille auch "von außen" nicht an, dass es sich um ein Modell mit mehreren Gläsern handelt.

Gleitsichtgläser gibt es nicht "von der Stange"

Gleitsichtgläser werden individuell angefertigt und auf die Bedürfnisse des jeweiligen Brillenträgers/der Brillenträgerin abgestimmt. Daher sind sie immer Maßanfertigungen, und sie können auf jede noch so feine Abstufung in der Fehlsichtigkeit angepasst werden – sowohl im Nah- als auch im Fernbereich. Da Altersweitsichtigkeit so natürlich ist, betrifft sie sehr viele Menschen – das Problem ist also wirklich alltäglich. Kommt eine nicht altersassoziierte Kurzsichtigkeit dazu, kann auch in der Ferne ohne Hilfe nicht mehr klar gesehen werden. Multifokalgläser, wie Gleitsichtgläser auch genannt werden, ermöglichen es, mit nur einer Sehhilfe auszukommen. Allerdings ist das Sichtfeld technisch bedingt an den Seiten eingeschränkt.

Augenarzt, Optiker, Internethandel? Egal!

Nun ja, ganz egal ist es nicht. Zumindest nicht im ersten Schritt: Die genaue Sehstärke muss schon bekannt sein, insofern sollten Sie vor der Neuverglasung Ihrer Brille grundsätzlich beim Augenarzt eine Diagnose stellen lassen. Optiker können das auch, aber die Krankenkassen empfehlen ohnehin eine regelmäßige Überprüfung durch den Arzt, so dass Sie da im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durchaus zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können.

Nach der Untersuchung werden die genauen Werte der Kurz- oder Weitsichtigkeit ebenso festgehalten wie der Abstand der Pupillen zur Nasenmitte, die Daten einer eventuell vorhandenen Hornhautverkrümmung und natürlich auch, welche Werte für welches Auge gelten.

Gleitsichtgläser lassen sich generell in eigentlich jedes Brillenmodell einsetzen. Eine Wiederverglasung ist also gar kein Problem – es muss nicht gleich eine komplett neue Brille sein. Die meisten Menschen sind froh, wenn sie einmal ein wirklich gut passendes Modell gefunden haben und trennen sich nur entsprechend schwer davon. Das ist verständlich, und niemand wird Ihnen ein neues Brillengestell aufdrängen. Immerhin ist eine Brille eine medizinische Hilfe, an die man sich durch den täglichen Gebrauch gewöhnt und die man daher nur ungern ersetzt. Gleitsichtgläser kaufen und in die alte Brille einsetzen lassen ist also durchaus eine Option, über die Sie nachdenken sollten.

 

Quelle: TopGlas – Brillengläser online


 

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