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Senioren brauchen weniger Schlaf – Stimmt das eigentlich?

Oft ist es so, dass Senioren scheinbar weniger Schlaf benötigen und die Schlafenszeit abnimmt. Im Vergleich zu früher fällt auf, dass man sich trotz verkürzter Schlafdauer auch nach sechs Stunden ausgeschlafen fühlt. Aber wie viel Schlaf braucht man im Alter wirklich?

Senioren liegen im Bett und schlafen.
© Rido | Fotolia.com

Der Schlafrhythmus verändert sich

Mit steigendem Alter verändert sich der Schlafrhythmus, besser gesagt: er verschiebt sich. Die sogenannte innere Uhr wird mit dem Alter schwächer und es findet eine natürliche Verlagerung des Schlafes in Richtung Tag statt. Das bedeutet, dass das Bedürfnis, in der Nacht zu schlafen, geringer wird. Viele Menschen nehmen das als Störung war. Gerade, weil viele Betroffene schon früh einschlafen und dementsprechend auch früh aufwachen, wälzen sie sich oftmals im Bett und leiden darunter. Doch das ist nicht das einzige, das sich verändert.

Der Schlaf ist außerdem in verschiedene Phasen aufgeteilt. Diese Phasen sind bei Senioren anders ausgeprägt, als bei jüngeren Menschen. Das hat zur Folge, dass die Tiefschlafphasen im Alter kürzer werden und sich die Leichtschlafphasen verlängern. Im Vergleich haben ältere Menschen bis zu 150 kurze, unbewusste Wachmomente, wohingegen jüngere bloß bis zu fünf haben. In Kombination mit einem erhöhten Harndrang führt das dazu, dass Senioren schlechter durchschlafen können. Das ändert allerdings nichts daran, dass auch ältere Menschen ausreichend Schlaf benötigen.

Mittagsschlaf als Schlafreserve

Um den verkürzten Nachtschlaf auszugleichen, nutzen viele Senioren die Möglichkeit, tagsüber ein Nickerchen zu machen, um den Schlafdruck zu senken. Wenn sie sich für eine oder zwei Stunden hinlegen, kommen ältere Menschen also auch auf eine gesunde Schlafdauer. So können sich Senioren auch nach einem kurzen Nachtschlaf fit und ausgeruht fühlen. Ausreichend Schlaf ist also auch für Senioren wichtig und kann außerdem vor Demenz schützen. In der Regel werden acht Stunden Schlaf empfohlen, allerdings ist die ideale Schlafenszeit von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Schlafstörungen bei Senioren – Was Sie dagegen tun können

Aber nicht nur die Dauer des Nachtschlafes verändert sich mit dem Alter. Oft haben Senioren auch mit Schlafstörungen zu kämpfen. In der Regel fällt es alten Menschen nicht mehr so leicht, einzuschlafen. Außerdem werden sie morgens früher müde, was den Eindruck, Senioren würden weniger Schlaf benötigen, unterstützt. Allerdings werden ältere Menschen abends auch häufiger früher müde. Kommen noch chronische körperliche oder psychische Beschwerden hinzu, werden die Schlafprobleme zusätzlich verstärkt.

Um das Schlafen zu erleichtern, gibt es einige Tipps für alte Menschen. Eine etwas weichere Matratze schafft gerade für die empfindlicher werdende Haut ein angenehmes Liegegefühl. So kann Schmerzen, Wundliegen und Druckstellen vorgebeugt werden. Oft kommen Probleme mit dem Einschlafen von einer falschen Matratze, die zu hart oder nicht ausreichend auf die schlafende Person abgestimmt ist.

Ein einfacher Trick, um die Liegeeigenschaften einer Matratze nachträglich anzupassen, ist, einen Matratzen Topper zu verwenden. Dabei handelt es sich um eine Art Auflage für die Matratze. Ein Topper schützt die Matratze nicht nur, sondern kann auch das Liegegefühl verbessern. Ist die Matratze zu hart, kann man so ganz einfach einen weicheren Topper verwenden, um wieder bequem zu liegen.

Finger weg von Schlafmitteln

Viele ältere Menschen greifen aus Verzweiflung über ihre vermeintlichen Schlafstörungen zu Medikamenten. Das ist allerdings nicht empfehlenswert, denn gegen altersbedingte Veränderungen des Schlafes können auch Schlaftabletten nichts ausrichten. Viel mehr können solche Medikamente den Schlaf noch zusätzlich stören. Wichtig ist eine richtige Schlafhygiene, also Verhaltensweisen, die einen gesunden Schlaf ermöglichen und fördern.

Sie sollten möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und auch bei Nickerchen auf feste Zeiten achten. Nur so kann der Körper eine Routine entwickeln. Das Bett sollten Sie nur zum Schlafen aufsuchen und auch nur dann, wenn Sie wirklich müde und schläfrig sind. Finden Sie etwas, das Ihnen hilft, eine Routine aufzubauen. Das kann ein kleiner Spaziergang, ein gutes Buch oder auch ein Bad vor dem Einschlafen sein. So bereiten Sie sich und Ihren Körper optimal auf die Nacht vor und können hoffentlich besser schlafen.

 

 

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