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„Wer rastet, der rostet“: Jean Pütz trotzt der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration

Seit sieben Jahren lebt der ehemalige Fernsehmoderator Jean Pütz mit der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration (fAMD). Die Augenerkrankung führt zu Sehkraftverlusten, kann aber behandelt werden. Pütz lässt sich nicht unterkriegen.

Jean Pütz lebt seit sieben Jahren mit der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration (fAMD).
©Oliver Doll

Schlechte Sicht und ein schwarzer Fleck im Blickfeld: Der Wissenschaftsjournalist und ehemalige Fernsehmoderator bemerkte vor sieben Jahren, dass etwas mit seinen Augen nicht stimmt. Jean Pütz erklärt: „Ich habe immer Adleraugen gehabt." Als er beim Arzt die Diagnose feuchte altersabhängige Makuladegeneration erhält, ist er zunächst ratlos. „Die Erkrankung AMD war mir überhaupt kein Begriff, obwohl ich jahrelang als Wissenschaftsjournalist gearbeitet habe", erinnert sich der heute 85-Jährige. Heute weiß er: Bei der feuchten AMD ist schnelles Handeln nötig – sonst droht unter Umständen ein schneller Sehkraftverlust, der bis zur Erblindung führen kann. Infolge der relativ späten Diagnose aufgrund eines Auslandaufenthalts lebt Pütz mit deutlich verminderter Sehrkaft, die sich aber dank der Behandlung nicht weiter verschlechtert hat. 

Aktiv bleiben trotz feuchter altersabhängiger Makuladegeneration: Jean Pütz erklärt, wie es gehen kann

Jean Pütz ist eine rheinische Frohnatur geblieben, trotz der Erkrankung ist er weiterhin sehr aktiv. Sein Motto: Egal wie alt man ist, wer rastet, der rostet. Mit großer Freude und Neugier geht er der Imkerei und verschiedenen Ehrenämtern nach, beispielweise in einem Karnevalsverein. Hilfe im Alltag und bei seinen Hobbys bekommt er von seiner Familie und seinen Freunden, eine weitere Unterstützung sind technische Hilfsmittel. „Die Technik ist so weit fortgeschritten, dass sie mir eine große Hilfe ist. Ich kann mich an allem beteiligen." Besonders auf seinen Facebook-Kanal ist Pütz stolz: „Ich habe ja riesige Zustimmung bei Facebook". Er berichtet dort über verschiedene Wissenschaftsthemen und hält mithilfe der Vorlese- und Diktierfunktion seines Smartphones Kontakt zu seinen Fans.

Auch in der realen Welt ist Pütz noch gern und häufig unterwegs. „Ich bin schon relativ mobil geblieben. Ich mache alles mit dem Zug." Oft fährt er damit in seine geliebte Stadt Essen und besucht seinen Lieblingsitaliener. Wenn er unterwegs etwas nicht lesen kann, etwa eine Anzeige am Bahnsteig, hadert er nicht lange: „Man muss dann einfach um Hilfe fragen. Man darf keine Angst vor Kommunikation haben." Anderen Betroffenen rät er, zuversichtlich zu bleiben und mutig zu sein. „Die Lebensqualität wird zwar beeinträchtigt. Man muss ein bisschen Optimist sein. Alles geht leichter mit ein bisschen Humor", so Pütz.

Krankheitsbild feuchte altersabhängige Makuladegeneration

Bei der feuchten AMD bilden sich brüchige und krankhafte Blutgefäße unter der Netzhaut, es kommt zur Ansammlung von schädlicher Flüssigkeit in und unter ihr. Grund ist ein Übermaß des körpereigenen Botenstoffs VEGF.

Ursache der Augenerkrankung sind neu gebildete, brüchige Blutgefäße, die in die Netzhaut hineinwachsen. Aus ihnen tritt schädliche Flüssigkeit aus, die sich in und unter der Netzhaut ansammelt. Dadurch werden die Sehzellen im Bereich des scharfen Sehens (Makula) zerstört.1 Das Risiko für eine altersabhängige Makuladegeneration steigt ab einem Alter von etwa 50 Jahren.

Unterschieden werden die trockene und feuchte AMD. Bei der trockenen Form sammeln sich Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel im Bereich der Makula an und schädigen die Sehzellen. Während diese Form nur langsam voranschreitet, kann die feuchte Variante sehr schnell zu starken Sehkraftverlusten führen.1,2 Bei 15 Prozent der Menschen mit trockener AMD entwickelt sich wie bei Jean Pütz diese feuchte Form mit den typischen Flüssigkeitsansammlungen. Das Gute: Im Gegensatz zur trockenen AMD lässt sich die feuchte behandeln. Damit eine Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt werden kann, raten Augenärzte zu regelmäßigen Netzhautuntersuchungen ab dem 55. Lebensjahr.3

Das Ziel: Mit Medikamenten den Verlust der Sehkraft verhindern

Zur Behandlung der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration verabreicht ein Augenarzt oder eine Augenärztin mithilfe einer Spritze Arzneimittel in das zuvor betäubte Auge. Die Wirkstoffe verhindern, dass sich krankhafte und durchlässige Blutgefäße unter der Netzhaut bilden und sich Flüssigkeit in und unter ihr ansammelt. Wird diese Behandlung regelmäßig und dauerhaft durchgeführt, kann sie den Verlust der Sehkraft aufhalten oder das Sehvermögen sogar wieder verbessern.1

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„Ich bin froh, zu einer Zeit erkrankt zu sein, in der Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen", sagt Jean Pütz. Durch die Therapie hat sich seine Sehkraft nicht weiter verschlechtert. Der ehemalige „Hobbythek"-Moderator abschließend: „Die Krankheit wird aufgehalten. Das macht mir ein weitestgehend normales Leben in der Gesellschaft möglich."

 

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Noch mehr über Jean Pütz und die feuchte altersabhängige Makuladegeneration erfahren Sie in den verschiedenen Videos auf unserem Facebook Kanal Mein-Augenlicht.


Referenzen: 

1 Stahl, A. (2020). Diagnostik und Therapie der altersabhängigen Makuladegeneration. Deutsches Ärzteblatt, 117 (29-30), S. 513-519 

2 Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V. Statistik zur AMD. https://augeninfo.de/cms/nc/hauptmenu/ presse/statistiken/statistik-altersabhaengigemakuladegeneration.html

3 Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V., Makuladegeneration https://augeninfo.de/cms/hauptmenu/augenheilkunde/augenerkrankungen/ makuladegeneration.html

 

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