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Trotz aller Erfolge: Das Coronavirus ist und bleibt ein Risiko

Das neuartige Coronavirus stellt uns gesellschaftlich und wirtschaftlich vor viele Herausforderungen. In erster Linie gilt es jedoch, eine rapide Ausbreitung des Virus zu vermeiden und die Reproduktionszahl (R-Wert) unter der kritischen Marke zu halten. Gesundheitssysteme weltweit sollen somit vor Überlastungen geschützt und ein weiterer Lockdown möglichst vermieden werden – Wir geben Ihnen einen Überblick über wichtige und sinnvolle Schutzmaßnahmen.

©famveldman | stock.adobe.com

In vielen Ländern sinken die Zahlen der bestätigten Ansteckungen. Das ist ein verdienter Erfolg der vereinten Anstrengungen und vielen persönlichen Opfern. Umso wichtiger ist es, diesen Erfolg zu erhalten und auszubauen. Zum einen zum Schutz der gesamten Gesellschaft, zum anderen zum Schutz jedes und jeder Einzelnen. Denn ob Risikopatienten, Kinder, Jugendliche oder gesunde Erwachsene – auch eine überstandene COVID-19-Erkrankung kann Langzeitfolgen haben, die bisher kaum erforscht sind. Wer sich selbst vor einer Infektion schützt, schützt zugleich die Menschen in seinem Umfeld.

Händewaschen: Nach wie vor unverzichtbar

Das häufige, gründliche Händewaschen ist eine der wirksamsten Schutzmaßnahmen.

Der Grund: Das Coronavirus gehört zu den behüllten Viren. Seine schützende Hülle besteht aus Lipiden (Fett), daher kann sie durch fettlösende Substanzen wie Tenside oder Alkohole zerstört werden. Durch die Zerstörung seiner Hülle wird das Virus inaktiviert.

Tipp: Seifenfreie Waschlotionen sind hautschonender als Seife und inaktivieren das Coronavirus aufgrund der enthaltenen Tenside ebenfalls.

Handdesinfektion: Alternative zum Händewaschen

Ist Händewaschen situationsbedingt nicht möglich, ist eine Händedesinfektion die nächstbeste Alternative. Vorausgesetzt: Das Desinfektionsmittel ist gegen behüllte Viren wirksam. Mit der richtigen Wahl und Anwendung eines Händedesinfektionsmittels können Sie das Risiko einer Ansteckung über die Hände um bis zu 70% reduzieren.

Tipp: Um sie jederzeit griffbereit zu haben, deponieren viele Menschen Minigrößen von Händedesinfektionsmitteln in Auto, Einkaufs- und Jackentaschen.

Flächendesinfektion: Besonders hilfreich außer Haus

Innerhalb der eigenen Wohnung können eventuelle Viren auf Oberflächen durch handelsübliche Haushaltsreiniger inaktiviert werden, dank der enthaltenen Tenside. Außer Haus empfiehlt es sich, beispielsweise auf Reisen, Oberflächen vor der Berührung zu desinfizieren. Wichtig ist auch hier, dass das gewählte Desinfektionsmittel gegen behüllte Viren wirkt.

Tipp: Je wahrscheinlicher eine Oberfläche kürzlich von anderen berührt wurde, desto sinnvoller ist eine Desinfektion.

Handschuhe: Für überlegte Einsätze

Auch wenn das Coronavirus hauptsächlich durch eine Tröpfchen- statt Schmierinfektion übertragen wird, kann das Tragen von Einmalhandschuhen in bestimmten Situationen das Risiko einer Ansteckung verringern. Somit können Handschuhe als sinnvolle Ergänzung zu weiteren Schutzmaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes genutzt werden.

Tipp: Auch mit Handschuhen möglichst nie das Gesicht berühren, vor allem nicht Mund, Nase oder Augen. Auch das Berühren von Brillen möglichst vermeiden.

Abstand halten: Eine der wichtigsten Maßnahmen

Abstand ist eine der wirksamsten, aber langfristig auch schwierigsten Maßnahmen. Ganz besonders, wenn es um den Abstand zu Verwandten und Freunden geht. Aktuell hilft hier nur: langfristig denken, gangbare Alternativen finden und riskante Situationen meiden.

Tipp: Videotelefonie eignet sich gut, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Ganz nach Lust, Laune und Zeit z. B. jeden Nachmittag zum Kaffeetrinken oder jeden Sonntag als virtuelles Familientreffen.

Mund-Nasen-Bedeckung: Solidarischer Schutz

In den ersten Wochen der Pandemie galten Mund-Nasen-Bedeckungen noch als weniger sinnvoll, da sie ihre Träger nicht umfassend vor Viren schützen. Aber sie sind eine mechanische Barriere für vom Träger ausgestoßene, eventuell infektiöse Atemtröpfchen. Wer eine Mund- Nasen-Bedeckung trägt, schützt also seine Umgebung. Und wenn viele Menschen eine Mund- Nasen-Bedeckung tragen, schützen sie sich gegenseitig.

Tipp: Es lohnt sich, unterschiedliche Bedeckungen zu testen und ggf. situativ zu nutzen. So werden OP-Masken z. B. häufig als angenehmer empfunden, wenn viel gesprochen werden muss.

Atemmasken: Schützen Träger und auch die Umgebung

In den ersten Monaten der Pandemie waren diese Masken aufgrund der großen Nachfrage rar und medizinischem Personal vorbehalten. Denn FFP-Atemmasken filtern die eingeatmete Luft und schützen den Träger so vor Coronavirus-Partikeln – auch kleine Partikel und Tröpfchen werden zuverlässig aus der Luft gefiltert. FFP-Masken sind in der Regel Einwegmasken und werden nach der Verwendung entsorgt.

Tipp: Damit keine ungefilterte Luft eindringt, müssen Atemmasken überall eng auf der Gesichtshaut aufliegen. Bestimmte Bartformen müssen dazu ggf. verändert werden.

Die beste Strategie für die Zukunft: Einen realistischen Blick bewahren

Das Coronavirus wird uns noch längere Zeit begleiten, ebenso die von ihm ausgehenden Risiken. Wirklich beenden kann diese Pandemie nur ein wirksamer Impfstoff. Bis dahin gilt es, sich und sein Umfeld bestmöglich vor weiteren Infektionen zu schützen. Dazu ist es unentbehrlich, sich einen realistischen Blick für die bestehenden Risiken zu bewahren und Wunschdenken klar als solches zu erkennen.

Einen realistischen Blick verdient jedoch ebenso das gemeinsame Engagement unserer Gesellschaft. Was wir vereint erreicht haben, das ist herausragend. Jeder eingehaltene Abstand, jede getragene Maske ist ein sichtbarer Ausdruck dafür, dass wir alle auch füreinander sorgen. So gibt diese Pandemie auch Realisten einen unerwarteten Anlass zur Hoffnung – und die Chance, weiter hierzu beitragen zu können.

 

Empfehlenswerte Bezugs- und Informationsquellen:

 

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