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Möglichkeiten zur Hormonbehandlung in den Wechseljahren

Frau auf Steg am See

Irgendwann kommt jede Frau einmal in die Wechseljahre - verschont wird dabei nämlich leider niemand. Zum Glück leiden die meisten der Betroffenen nicht allzu sehr unter der Hormonumstellung. Eine bewusste Ernährung, Entspannungstechniken wie Yoga, regelmäßiger Sport sowie eine positive Einstellung können zudem helfen, die Beschwerden zusätzlich etwas abzuschwächen. Es wird jedoch geschätzt, dass etwa ein Drittel der Frauen in dieser Zeit mit starken Begleiterscheinungen zu kämpfen hat, die mitunter sgoar ihre Leistungsfähigkeit und Lebensqualität einschränken. Typische Symptome sind Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Gereiztheit sowie Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Juckreiz, Brennen und Trockenheit im Scheidenbereich. In diesem Artikel können Sie nachlesen, wann eine Hormonbehandlung in den Wechseljahren Sinn macht, wie man individuell und niedrig dosiert und wie sich Risiken und Nebenwirkungen mindern lassen.

Wann macht eine Hormonbehandlung Sinn und welche Möglichkeiten bieten sich an?

Bei sehr starken Beschwerden oder wenn eine Frau sehr früh in die Wechseljahre kommt, kann eine Hormonbehandlung Sinn machen. Schließlich kann dadurch auch das Risiko für Erkrankungen wie Osteoporose gesenkt werden. Für eine Hormonbehandlung bieten sich dabei unterschiedliche, sanfte und individuelle Möglichkeiten an. So sind unter anderem Tabletten, Pflaster und Gele erhältlich, die passend zu den Bedürfnissen und Symptomen der Patientin gewählt werden können.

So sollte man bei einer geplanten Hormonbehandlung vorgehen

Wer über eine Hormonbehandlung nachdenkt, sollte zuerst ein Gespräch mit dem Gynäkologen führen, sich dann gründlich untersuchen lassen und anschließend - zusammen mit dem Arzt - eine individuelle Therapie auswählen. Beim Gespräch wird zunächst die medizinische Vorgeschichte festgehalten. Dazu gehören sowohl die Krankengeschichte der Patientin als auch familiäre Vorbelastungen. Bei der Untersuchung werden eine Mammografie und eine Sonografie durchgeführt, um sicher zu gehen, dass keine Krankheiten vorliegen. Zum Schluss wählt man zusammen mit dem Arzt eine passende Therapie und bespricht, wann diese beginnen soll.

Welche Therapie die richtige ist, hängt mit der Wahl der Präparate zusammen. Dosiergele wie beispielsweise Gynokadin, mit denen man Östrogenen auf die Haut (transdermal) aufbringt, sind eine Variante, die nach Angaben von aktuellen Studien das Thromboserisiko nicht erhöht. In Abstimmung mit dem Arzt lassen sich die Gele zudem ganz individuell dosieren. Auf diese Weise kann eine möglichst geringe Dosis herausgefunden werden. Das Gute an transdermalem Östrogen: Es gelangt direkt in den Blutkreislauf über die feinen Blutgefäße der Haut. Hormontabletten hingegen müssen zunächst das Verdauungssystem und die Leber passieren - Organe, in denen das Östrogen größtenteils ab- oder umgebaut wird.

Besser natürliche Hormone wählen

Gestagene werden Frauen bei einer Hormonbehandlung in den Wechseljahren verschrieben, die noch eine Gebärmutter haben. Diese sollen vor Wucherungen schützen. Natürliches Progesteron ist dabei den synthetischen Gestagenen vorzuziehen. Dieses ist hinsichtlich der Verträglichkeit und der Nebenwirkungen vorteilhafter. Laut aktuellen Studien wurde hierbei kein erhöhtes Brustkrebsrisiko festgestellt. Alternativ kommt für einige Frauen auch eine Hormonbehandlung mit pflanzlichen Mitteln in Frage. Allerdings wurden diese in Bezug auf ihre Risiken noch nicht ausreichend genug untersucht und sind daher nur bedingt zu empfehlen.

 

Quelle: RatGeberZentrale
Bildquelle: djd/Gynokadin/Corbis

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