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Ohrenschutz – in etlichen Situationen ein absolutes Muss

Familie im Pool

Unsere Ohren sind nonstop im Einsatz: Jedes noch so kleine Geräusch wirdvon ihnen wahr- und aufgenommen – selbst in der Nacht. Das Trommelfell fängt die Schallwellen dabei ab und leitet sie an die Gehörknöchelchen und das Innenohr weiter. Im Innenohr werden die Geräusche dann zu elektrischen Impulsen umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet. Diese feinen und hoch komplizierten Prozesse sorgen dafür, dass wir nicht nur das feine Surren von Mücken, sondern auch Musikstücke und besonders laute Geräusche wie beispielsweise einen Presslufthammer vernehmen können.

Lärm kann die Ohren schädigen

Die Ohren werden jedoch nicht nur mit positiven, sondern auch mit etlichen negativen Einflüssen konfrontiert: Zugluft, Nässe, Druckschwankungen und Lärm sind nur ein paar der Dinge, die unsere Ohren schädigen können. Lärm ist das wohl am meisten verbreitete Problem: Ständig brausen Autos die Straßen entlang, Nachbarshunde bellen, der Partner schnarcht in der Nacht oder die Kollegen unterhalten sich. Derartige Lärmquellen kosten nicht nur die einen oder anderen Nerven, sondern können unsere Ohren im Fall von lauten Konzerten sowie Baustellen- oder Fluglärm sogar langfristig schädigen und dazu führen, dass unser Hörvermögen geschwächt wird. Ein guter Ohren- und Nervenschutz in Form von Ohrstöpseln ist daher überaus sinnvoll und empfehlenswert. "BioEars" etwa sindweiche, antimikrobiell beschichtete Ohrstöpsel aus Silikon, die unerwünschte Schallwellen sicher fernhalten und sich dabei ganz leicht einführen und wieder entfernen lassen.

Die Ohren vor Wasser und Wind schützen

Lärm ist allerdings nicht die einzige Gefahrenquelle für die Ohren. Auch Umwelteinflüsse wie beispielsweise Wasser und Wind können unsere Ohren schädigen. Besonders im Urlaub können Aktivitäten wie Spaziergänge am Meer sowie Boots- oder Cabriotouren zu stechenden Ohrenschmerzen führen. Beim Baden im Meer oder im Pool kann es sogar zu einer sogenannten Schwimmbad- oder Bade-Otitis kommen. Durch die vom Wasser aufgeweichte Haut der Gehörgänge können Pilze und Bakterien nämlich schneller eindringen und sich vermehren. Infolge kommt es zu Juckreiz, Hitzegefühlen, Rötungen oder Schmerzen, die häufig mit Antibiotikum behandelt werden. Auch hier können die Ohren sinnvoll mit Silikonstöpseln geschützt werden, indem das Eindringen von Wasser in das Ohr von Vornherein verhindert wird. Wer es vorzieht, beim Schwimmen „offene" Ohren zu haben, kann und sollte die Ohren nach dem Baden gut trocknen. Hilfreich sind zum Beispiel "ClearEars", die für 10 Minuten in den Gehörgang eingeführt werden und die dortige Feuchtigkeit gründlich aufsaugen.

Den Druck reduzieren

Übrigens: Auch starke Druckunterschiede, wie sie zum Beispiel beim Aufsteigen und Landen eines Flugzeugs auftreten, können eine enorme Belastung für die Ohren darstellen. Normalerweise kommt es zwar zu einem Druckausgleich über die sogenannte Ohrtrompete – wenn jedoch die Nasenschleimhäute aufgrund einer Erkältung, Allergie oder trockener Luft angeschwollen sind, kann es sein, dass der Ausgleich nicht funktioniert und sich stattdessen auch noch Beschwerden wie Schwindel oder Schmerzen einstellen. Da die Ohrtrompete bei Kindernoft noch sehr eng ist, sind diese besonders häufig davon betroffen. Ist die Belastung durch den Druckunterschied eher gering, können Techniken wie Schlucken, Gähnen oder Kauenhelfen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch hier auf einen Ohrenschutz zurückgreifen und beispielsweise "EarPlanes" einsetzen, die über einen Keramikfilter verfügen, und auch bei Zug- und Autofahrten in Gebirgen oder Tunneln für einen kontrollierten Druckausgleich sorgen.

 

Quelle: RatGeberZentrale
Bildquelle: djd/ClearEars/thx

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