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Hohe Lebensqualität und Lebensfreude trotz Kau- und Schluckbeschwerden

Abwechslungsreiche und schmackhafte Mahlzeiten mit der Familie oder Freunden sind Teil einer hohen Lebensqualität. Doch schnell kann durch Kau- oder Schluckbeschwerden die Freude am Essen genommen werden. Geeignete pürierte Speisen können Betroffenen dabei helfen, ihre Lebensfreude zurückzugewinnen.

Familie beim Abendessen samt püriertem Menü.
© apetito AG

Warum schränken Kau- und Schluckbeschwerden die Lebensqualität ein?

Essen und Trinken sind nicht nur notwendig für eine ausreichende Energie-, Nährstoff- und Flüssigkeitsversorgung, sondern bereiten auch Freude und Genuss. Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie oder Freunden tragen durch ihren sozialen Aspekt zu einer hohen Lebensqualität bei. Wenn das Essen und Trinken durch eine Kau- oder Schluckstörung (auch Dysphagie genannt) nicht mehr funktioniert wie gewohnt, kann dies eine große psychische Belastung für den Betroffenen und seine Angehörigen sein. Oft wird gemeinsames Essen mit anderen gemieden.

Woran erkennt man, dass jemand unter Schluckstörungen leidet?

Menschen mit Schluckbeschwerden haben Probleme beim Schlucken von bestimmten Lebensmitteln oder Flüssigkeiten. Sie empfinden dabei Unbehagen oder Schmerzen, müssen häufig Husten oder Würgen. Oft haben sie das Gefühl, dass Essen im Hals oder der Brust stecken bleibt. Sie befürchten, sich zu verschlucken oder gar zu ersticken, und haben dadurch generell Angst vor dem Essen. Dies macht sich durch eine Nahrungs- und Flüssigkeitsverweigerung sowie Gewichtsverlust bemerkbar. Auffällig ist auch ein häufiges Räuspern während und nach den Mahlzeiten. Nicht selten verbleiben nach dem Essen Speisereste im Mundraum.

Wodurch kann es zu Kau- und Schluckbeschwerden kommen?

Kau- und Schluckbeschwerden betreffen nicht nur Menschen in hohem Alter, sondern können auch in Verbindung mit verschiedenen Krankheiten auftreten. Kaubeschwerden haben ihre Ursache oftmals in Krebserkrankungen, Kiefergelenkerkrankungen, Frakturen im Gesicht oder Problemen mit den Zähnen. Schluckbeschwerden werden am häufigsten verursacht durch neurologische Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, Demenz, Parkinson) oder Krebserkrankungen in Mund- und Rachenraum oder Speiseröhre.

Was sind mögliche Folgen von Kau- und Schluckstörungen?

Werden Kau- und Schluckstörungen nicht richtig behandelt, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Mangelernährung und Gewichtsverlust, weil oftmals nur noch geringe Nahrungsmengen aufgenommen werden. Auch die Flüssigkeitszufuhr ist häufig zu gering – mit der schwerwiegenden Folge einer Dehydration (Austrocknung). Vielfach sind auch Lungenentzündungen zu beobachten, da es durch die Dysphagie zu Aspiration („Verschlucken") kommen kann, bei der Speichel, Speisen oder Getränke in die Atemwege und in die Lunge gelangen. Das Essen bei Schluckstörungen stellt die Betroffenen deshalb vor große Herausforderungen.

Welche Hilfe gibt es für Betroffene?

Eine Auswahl an püriertem Essen.
© apetito AG

Auch bei Kau- und Schluckbeschwerden gibt es Möglichkeiten, die Freude am Essen zu erhalten bzw. wiederzugewinnen. Wichtig ist eine den Bedürfnissen des Patienten angepasste Konsistenz der Nahrung. Diese sollte einheitlich sein, weshalb Gerichte mit stückigen Einlagen (z. B. Eintöpfe, Joghurt mit Früchten) vermieden werden sollten. Ungünstig sind auch Fasern, Krümel und Kerne (z. B. Spargel oder Müsli), die leicht zum Verschlucken führen können. Sehr gut geeignet ist dagegen fein püriertes Essen. Die pürierten Menüs plus sind durch ihre samtig-feine Konsistenz leicht zu schlucken und tragen mit ihrer hohen Nährstoffdichte dazu bei, auch bei geringem Appetit – wie es häufig im Alter oder bei vielen Erkrankungen der Fall ist – einer Mangelernährung entgegenzuwirken. Die verschiedenen 3-Komponenten-Menüs zeichnen sich durch ihr natürliches Aussehen und ihren herzhaften Geschmack aus. Somit stellen die pürierten Gerichte eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen, meist süßen, Trinknahrung dar. Auch für Frühstück, Abendbrot und Zwischenmahlzeiten gibt es geeignetes püriertes Essen, wie z. B. Brote, Eintöpfe und Salate.

Was sollte man beim Essen und Trinken außerdem beachten?

© apetito AG

Achten Sie beim Essen und Trinken auf eine ruhige Atmosphäre und vermeiden Sie Ablenkung durch das Radio oder Fernsehen. Wichtig ist eine aufrechte Sitzposition, um ein Verschlucken zu verhindern. Nehmen Sie sich Zeit und legen Sie Esspausen ein. Hilfreich ist es, immer nur kleine Nahrungsmengen in den Mund zu nehmen und vor der nächsten Portion vollständig zu schlucken. Getränke zu den Gerichten erleichtern das Essen. Diese können nach Bedarf angedickt werden. Nach der Mahlzeit ist es empfehlenswert, noch ca. 15 Minuten aufrecht sitzen zu bleiben. Eine sorgfältige Mundhygiene (Spülung, Ausstreichen des Mundes mit Reinigungsstäbchen nach dem Essen) hilft, Infektionen vorzubeugen.

Weitere Informationen zur Ernährung bei Kau- und Schluckbeschwerden finden Sie unter www.winvitalis.de.

 

Quelle: apetito AG
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