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Live-In-Konzept: Familiäre Seniorenbetreuung und Pflege zu Hause

Es ist der Wunsch vieler Menschen, den Lebensabend in den vertrauten vier Wänden zu verbringen. Wenn der Betreuungsbedarf im Alter wächst, stellt sich für die Betroffenen und deren Angehörige allerdings die Frage nach der idealen Wohn- und Betreuungssituation. Mit der häuslichen Seniorenbetreuung und der sogenannten 24 Stunden Pflege ist es möglich, langfristig und gut umsorgt zu Hause zu wohnen.

Mit einer 24 Stunden Pflege und Betreuung ist es möglich, den Lebensabend im eigenen Zuhause zu verbringen.
©Freepik

Es ist keine leichte Aufgabe, einen Angehörigen zu betreuen, während gleichzeitig berufliche wie auch private Verpflichtungen miteinander vereinbart werden müssen. Um mehr Entlastung zu erfahren und den betreuungsbedürftigen Angehörigen in guten Händen zu wissen, entscheiden sich viele Familien für das Modell der sogenannten 24 Stunden Pflege bzw. 24 Stunden Betreuung. Auf diese Weise lässt sich ein Umzug in eine Senioren- bzw. Pflegeeinrichtung hinauszögern oder im besten Fall sogar ganz vermeiden.

Mit der häuslichen Seniorenbetreuung gut umsorgt in den eigenen vier Wänden

Bei der sogenannten 24 Stunden Pflege oder 24 Stunden Betreuung handelt es sich um eine Pflegekraft aus dem osteuropäischen Ausland, die im Haushalt der betreuungsbedürftigen Person wohnt. Hier übernimmt sie verschiedene Aufgaben, um die Betreuung und Versorgung sicherzustellen. Betreuungsbedürftige erfahren auf diese Weise den Vorteil, langfristig daheim im gewohnten Umfeld wohnen und leben zu können. Die Angehörigen werden entlastet und wissen ihre Eltern in guten Händen. 

Hinweis: Der Begriff der sogenannten "24 Stunden Pflege" ist in diesem Kontext missverständlich, schließlich unterliegen die Betreuungskräfte den Bestimmungen des deutschen Arbeitszeitgesetzes. Faktisch bedeutet das, dass eine sogenannte 24 Stunden Pflege unter keinen Umständen 24 Stunden im Einsatz sein kann: Die Arbeitszeit darf in der Regel nicht mehr als acht Stunden pro Tag bzw. 40 Stunden pro Woche betragen. Entsprechend der arbeitsrechtlichen Vorschriften muss ausreichend freie Zeit zwischen den einzelnen Arbeitseinsätzen liegen. Alternativ zur Begrifflichkeit der sogenannten "24 Stunden Pflege" hat sich deshalb der Begriff "Live-In-Betreuung" etabliert. 


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Diese Aufgaben übernimmt die sogenannte 24 Stunden Pflege & Betreuung

Die Betreuungskräfte sorgen sich um das Wohlbefinden des Pflegebedürftigen und unterstützen ihn im Haushalt und Alltag. Der Aufgabenbereich der Betreuungskraft setzt sich im Grunde aus vier Komponenten zusammen:

  • Hauswirtschaftliche Versorgung
    z.B. Kochen, Waschen, Bügeln, Reinigung, Einkaufen
  • Aktivierende und motivierende Versorgung
    z.B. Unterstützung beim Aufstehen und Zubettgehen, An- und Auskleiden, Bewegungsablauf, etc.
  • Grundpflegerische Versorgung
    z.B. Waschen, Duschen, Rasieren, Inkontinenzversorgung, etc.
  • Gesellschaft, Freizeitgestaltung und Begleitung
    z.B. Spaziergänge, Gesellschaftsspiele, Unterhalten, Begleitung zu Arztterminen, Behördengängen oder Veranstaltungen

Zu berücksichtigen ist an dieser Stelle: Die Betreuungskraft darf in der Regel keine Aufgaben der medizinischen Behandlungspflege nach SGB V übernehmen. Dazu zählen zum Beispiel das Setzen von Spritzen, die Wundversorgung oder die Verabreichung von Medikamenten. Gegebenenfalls ist deshalb die Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst erforderlich, der die medizinische Behandlungspflege übernimmt.

Live-In-Betreuung: Voraussetzungen für den Aufenthalt und die Unterbringung einer sogenannten 24 Stunden Pflege   

Um die Dienstleistung einer häuslichen Seniorenbetreuung in Anspruch nehmen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: So hat die Betreuungskraft Anspruch auf ein eigenes möbliertes Zimmer mit Zugang zu sanitären Anlagen. Hier wohnt die Betreuungskraft zwischen acht und zwölf Wochen, ehe sie von einer Kollegin abgelöst wird. Auf diese Weise kann eine lückenlose Betreuung sichergestellt werden. Im besten Fall wechseln sich die Betreuungskräfte so selten wie möglich ab: Idealerweise rotieren so wenige Pflegekräfte wie möglich pro Haushalt, um ein Vertrauensverhältnis zwischen Betreuer und Pflegebedürftigem aufbauen zu können.

Kosten und Finanzierung der Live-In-Betreuung

Die Kosten einer sogenannten 24 Stunden Pflege hängt von verschiedenen Faktoren ab: So nehmen beispielsweise die fachlichen Kompetenzen und die Sprachkenntnisse Einfluss auf die monatlichen Kosten. Infolgedessen liegen die Kosten für eine 24 Stunden Pflege bzw. einer Live-In-Betreuung zwischen ca. 2.450 und 3.000 Euro.

Wer pflegebedürftig ist, also in einen Pflegegrad eingeordnet wurde, erhält finanzielle Unterstützung von der Pflegeversicherung: Die Kosten für die Betreuung können über das Pflegegeld, das je nach Pflegegrad zwischen 316 Euro und 901 Euro im Monat beträgt, mitfinanziert werden. Zudem ist es möglich, Steuervorteile (haushaltsnahe Dienstleistungen, bis zu 4.000 Euro pro Jahr) zu nutzen. 

 

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