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Gedächtnisprobleme im Alter:
Wann ist Vergesslichkeit noch normal?

Gedächtnisprobleme im Alter: Wann sollte man sie ernst nehmen?

Vielleicht beginnt es mit einer Kleinigkeit, die man im ersten Moment noch nicht wahrhaben will: Ein Termin ist plötzlich nicht mehr präsent, der Name eines alten Bekannten liegt auf der Zunge, will aber einfach nicht mehr einfallen, in Gesprächen verliert man schneller den Faden als früher. Oft ist das harmlos. Trotzdem gibt es diesen einen Punkt, an dem man selbst oder die Familie spürt, dass aus einzelnen Aussetzern ein Muster wird. 

Viele Menschen denken bei solchen Veränderungen sofort an Demenz und schrecken davor zurück, das Thema anzusprechen. Dabei gibt es auch frühe Formen kognitiver Veränderungen, bei denen der Alltag noch selbstständig gelingt und die nicht zwangsläufig eine Demenz zur Folge haben müssen. Gerade diese Phase ist wichtig, weil sie es einem ermöglicht, die Ursachen frühzeitig ärztlich abklären zu lassen und aktiv zu werden, bevor die eigene Unsicherheit und der soziale Rückzug immer größer werden.

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Gedächtnisprobleme und Konzentration: Was dahinterstecken kann

Gedächtnisprobleme können viele Gründe haben: Stress, Schlafmangel, Medikamente, Schwerhörigkeit, Depressionen oder andere Erkrankungen können eine Rolle spielen. Deshalb ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll, wenn Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme oder Schwierigkeiten bei gewohnten Aufgaben häufiger auftreten.

Medizinisch wird dann oftmals von einer leichten kognitiven Störung gesprochen, häufig auch MCI genannt (von engl. mild cognitive impairment). Dabei sind Gedächtnis, Aufmerksamkeit oder Denkvermögen stärker beeinträchtigt, als es für das Alter zu erwarten wäre, während die Selbstständigkeit im Alltag meist noch vollständig erhalten bleibt. Für viele Betroffene ist das verunsichernd: Man fühlt sich noch mitten im Leben, merkt aber zugleich, dass der Kopf nicht mehr so verlässlich arbeitet wie früher.

Leichte kognitive Störung (MCI): Was sie mit Gedächtnisproblemen zu tun hat

Lange hielt sich die Vorstellung, man könne bei nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit ohnehin wenig tun. Inzwischen ist das glücklicherweise anders. Mittlerweile wird stärker betont, dass dabei verschiedene Lebensbereiche zusammenspielen: geistige Aktivierung, Bewegung, Ernährung, soziale Teilhabe und der Umgang mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Schwerhörigkeit. Entscheidend ist dabei vor allem eine feste Struktur, die im Alltag funktioniert.

Genau dort setzt memodio an. Die digitale Therapie richtet sich an Menschen mit leichter kognitiver Störung oder Demenz und hilft dabei, regelmäßig etwas für die eigene Hirngesundheit zu tun, ohne den Alltag zusätzlich zu belasten.

memodio bei Gedächtnisproblemen: So unterstützt die App im Alltag

Eine Grafik, die zeigt, wie die memodio Gedächtnis-App auf dem Smartphone aussieht.
Die memodio App kombiniert kognitives Training mit Bewegungsübungen und lehrreichen Videos. Mit Ihrer persönlichen Pflanze bleiben Sie dabei immer über den aktuellen Therapiefortschritt informiert.

memodio begleitet Nutzer mit kurzen Tageseinheiten auf dem Smartphone oder Tablet. Die Inhalte dauern etwa 10 bis 20 Minuten und verbinden Gehirntraining, Bewegungseinheiten, Ernährungsempfehlungen, Informationen zu Risikofaktoren und Anregungen zur sozialen Teilhabe. Die App arbeitet mit einem klaren Therapieplan und passt die Übungen an die persönliche Situation an, damit weder Unterforderung noch Überforderung dem Therapierfolg im Weg stehen.

memodio wissenschaftlich untersucht: Was die Studie zur Wirksamkeit zeigt

memodio wurde in einer klinischen Studie mit 140 Teilnehmenden über zwölf Wochen getestet. Die Teilnehmer, die die App nutzten, zeigten nach zwölf Wochen deutlich bessere Ergebnisse sowohl bei der kognitiven Funktion als auch bei der Alltagsfähigkeit und der körperlichen Aktivität im Vergleich zu der Gruppe, die die App nicht nutzte.

memodio auf Rezept: so kommen Sie an die App

memodio kann bei bestimmten Diagnosen ärztlich oder psychotherapeutisch verordnet werden, weswegen man in diesem Kontext auch häufig die Bezeichnung „App auf Rezept“ hört. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist mit Ihrer Hausarztpraxis, einer neurologischen Praxis oder einer anderen behandelnden Fachperson Kontakt aufzunehmen und ihre Beschwerden abklären zu lassen. Wenn Sie dann memodio auf Rezept verordnet bekommen haben, senden Sie dieses an das memodio-Team.

Daraufhin erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse einen Freischaltcode, mit dem Sie direkt starten können. Die Kosten werden von allen gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen, ebenso wie von den meisten privaten Krankenversicherungen. Wenn Sie unsicher sind, ob memodio infrage kommt, können Sie vorab den Eignungstest machen und das Ergebnis anschließend ärztlich besprechen.

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Digitale Gesundheitsanwendung: Was ist eine DiGA?

memodio ist eine DiGA, also eine digitale Gesundheitsanwendung. Solche Anwendungen wurden Ende 2019 im Rahmen des Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) in Deutschland eingeführt und müssen strenge Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Datenschutz erfüllen, die vom BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) geprüft werden. Außerdem müssen sie einen positiven Versorgungseffekt aufweisen – also einen medizinischen Nutzen. DiGA sind Teil der Regelversorgung in Deutschland, weswegen die Kosten von allen gesetzlichen Krankenkassen und den meisten privaten Krankenversicherungen vollständig übernommen werden.

App für Seniorinnen und Senioren: Wie einfach lässt sich memodio bedienen?

Eine Dame bedient die memodio Gedächtnis-App am späten Abend mit viel Freude.
memodio zu jeder Tageszeit: Sie bestimmen, wann Sie Ihr Gedächtnis trainieren möchten.

memodio wurde darauf ausgelegt, von älteren Menschen optimal genutzt werden zu können. Eine große Schrift, klare Anleitungen, gut erreichbare Schaltflächen und eine Bedienung ohne komplizierte Wischbewegungen machen den Einstieg für alle Altersgruppen so leicht wie möglich. Wer einfache Smartphone-Funktionen oder bekannte Apps grundsätzlich nutzen kann, hat meist eine gute Ausgangsbasis. Falls doch Fragen auftauchen, unterstützt das memodio-Team gerne telefonisch.

Das steckt hinter memodio

Gegründet wurde das Potsdamer Unternehmen memodio von Dr. Doron Stein, Dr. Felix Bicu und Paul Zimmermann. Ausgangspunkt war die Frage, warum wissenschaftlich fundierte, nichtmedikamentöse Ansätze bei kognitiven Einschränkungen im Alltag vieler Betroffener noch so schwer zugänglich sind. Aus dieser Versorgungslücke entstand die Idee, ein strukturiertes Therapieprogramm digital verfügbar zu machen.

Unterstützung bei Gedächtnisproblemen: Der nächste Schritt

Wer bei sich selbst oder einem nahestehenden Menschen erste Veränderungen bemerkt, muss weder in Panik geraten noch abwarten, bis die Unsicherheit immer größer wird. Sinnvoll ist ein entlastendes Gespräch in der Hausarzt- oder einer Facharztpraxis, um mögliche Ursachen abzuklären und passende Unterstützung zu besprechen. Ob memodio für Sie oder einen Angehörigen infrage kommt, können Sie weiter unten einfach herausfinden. Ihre Angaben helfen dem memodio-Team, besser einzuschätzen, welche nächsten Schritte für Sie sinnvoll sind. So müssen Sie den Weg von der ersten Orientierung bis zur möglichen Nutzung nicht allein gehen.

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