Die Kleine Kneipe ist ein Ort der Entspannung von den Schlachten des Diskussionsforums im Seniorentreff. Streitereien sind verpönt und "Small Talk" durchaus erwünscht.


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THEMA:   Die "Kleine Kneipe XXI"

 353 Antwort(en).

Karl begann die Diskussion am 31.12.03 (09:04) mit folgendem Beitrag:

Bauschild:

Hallo zusammen,

rechtzeitig zur Silvesterfeier wird die Kleine Kneipe Nr.21 fertiggestellt. Die Eröffnung ist um 10 Uhr morgens am 31.12.2003.


Karl antwortete am 31.12.03 (09:38):

Jetzt sind wir etwas früher fertig geworden und öffnen die Türen zum Zweiten Frühstück in der Kleinen Kneipe Nr.21.
Wie üblich sind alle Beiträge zur Nr.20 im Archiv abgelegt:

Internet-Tipp: /seniorentreff/de/fr-kneipe.html


herb antwortete am 31.12.03 (10:13):

Lieber Karl,

dann wünsche ich weiterhin so nette Gäste und so zahlreiche Besuche.

Allen, die in diesem Jahr noch reinschauen, wünsche ich einen guten Beschluss.
Allen, die erst in 2004 hier zum Früschoppen erscheinen, alles Gute für 2004


berrystern antwortete am 31.12.03 (11:12):

Viel Glück,im neuem Jahr,wünsche ich allen Besuchern im neuem Jahr,in der Kleinen Kneipe Nr.21 ich werde hier sicherlich Gast werden Gruß berrystern


pilli antwortete am 31.12.03 (11:16):

gute wünsche auch von
"draussen vor der tür"

:-)


Felix antwortete am 31.12.03 (11:18):

Allen Kneipjaner/innen

wünsche ich auch in diesem Jahr viel Vergnügen und Befriedigung in der immer wieder aktuellen Kleinen Kneipe, die mir richtig ans Herz gewachsen ist.
Für das persönliche Leben soll das Jahr 2004 allen das bringen, was ihr euch wünscht.

Bei uns wünscht man: " E guete Rutsch!"


berrystern antwortete am 31.12.03 (11:29):

unsere Vorbereitungen für den heutigen Abend sind fast abgeschlossen das Auto steht sicher in der Garage,der Karpfen wartet schon auf seinen Einsatz,wurde frisch um 8°°
vom Händler geholt,das Suppengrün ist gerade in Anmarsch also es kann eigentlich nicht schief gehen.Allen wünsche ich einen guten Rutsch,und ein gutes neues Jahr berryster


Ruth antwortete am 31.12.03 (11:50):

Nicht gerade von "draussen vor der Tür", aber auch nicht direkt vom Stammtisch aus wünsche ich allen Gästen der KK, die ja eigentlich keine "Besucher" mehr sind, ein in jeder Beziehung gutes Zweitausendundvier!


Medea. antwortete am 31.12.03 (12:02):

Ich hätte nie gedacht, daß ich mich einmal zu einer Kneipengängerin entwickeln würde ... :-)),
nun ist es geschehen - und ich muß sagen, daß ich mich in dieser illustren Gesellschaft sehr wohl fühle. ;-))
Hier kann man/frau "loslassen", kleine und größere Geschehnisse kundtun, hier einen Rat, dort eine Aufmunterung oder einen Spaß miteinander teilen, zu jeder nur möglichen Stunde einkehren, mitreden oder sich auch nur still in eine Ecke setzen und mitlesen ....
"Die kleine Kneipe in unserer Straße" (weiß nicht mehr, wie das Lied weitergeht, nur noch soviel, daß es ein Plätzchen zum Nichtmehrwegdenken war.)
Und so ist es auch mit der Kleinen Kneipe in ST.
Ich wünsche allen ein gesundes und gutes neues Jahr.
Grüße von mir.


chris antwortete am 31.12.03 (12:21):

Danke an Karl für die Neueröffnung, wie immer
geht alles schnell und problemlos.

Danke für alle guten Wünsche und Grüße!

Ich möchte euch noch was von Peter Rosegger herstellen!

Einen guten Rutsch und für das Neue Jahr euch allen
Gesundheit und Zufriedenheit!

eure Chris



Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiß ich nicht

(by Peter Rosegger)


chris antwortete am 31.12.03 (12:31):

Die kleine Kneipe



Der Abend senkt sich auf die Dächer der Vorstadt,
Die Kinder am Hof müssen heim.
Die Krämersfrau fegt das Trottoir vor dem Laden,
Ihr Mann trägt die Obstkisten rein.
Der Tag ist vorüber, die Menschen sind müde,
Doch viele gehen nicht gleich nach Haus.
Denn drüben klingt aus einer offenen Türe,
Musik auf den Gehsteig hinaus.

Die kleine Kneipe in unserer Strasse,
Da wo das Leben noch lebenswert ist.
Dort in der Kneipe in unserer Strasse,
Da fragt dich keiner, was du hast oder bist.

Die Postkarten dort an der Wand in der Ecke,
Das Foto vom Fußballverein,
Das Stimmengewirr, die Musik aus der Jukebox,
All das ist ein Stückchen daheim.
Du wirfst eine Mark in den Münzautomat,
Schaust andern beim Kartenspiel zu.
Und stehst mit dem Pils in der Hand an der Theke,
Und bist gleich mit jedem per Du.

Die kleine Kneipe ...

Man redet sich heiß und sprich sich von der Seele,
Was einem die Laune vergellt.
Bei Korn und bei Bier findet mancher die Lösung,
Für alle Probleme der Welt.
Wer Hunger hat, der bestellt Würstchen mit Kraut,
Weil es andere Speisen nicht gibt.
Die Rechnung, die steht auf dem Bierdeckel drauf,
Doch beim Wirt hier hat jeder Kredit.

Die kleine Kneipe ...
Die kleine Kneipe ...


Wenn es uns gelingt dem Wunsch des Webmasters auch
weiterhin als Parole hier zu betrachten, dann wird
diese unsere Kleine Kneipe auch weiterleben!



Die Kleine Kneipe ist ein Ort der Entspannung von den Schlachten des Diskussionsforums im Seniorentreff. Streitereien sind verpönt und "Small Talk" durchaus erwünscht.


pucki antwortete am 31.12.03 (12:55):

Super, so richtig schön gemütlich ist es hier. Komme
gerade von einem Spaziergang --und genieße die Wärme,
die aus Euren Beiträgen strahlt:-))) -Euch allen ein
gesundes, friedvolles Jahr 2004.
Ein Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti zu
Muenster aus dem Jahre 1883 - - --
Herr, setze dem Überfluß Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen
und auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Männer an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts-u. Arbeitsleute,
die wohl tätig sind, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden gute Deutsche
und den Deutschen eine gute Regierung.
Herr, sorge dafür, daß wir alle
in den Himmel kommen
-aber nicht sofort
(Hermann Kappen)

Bis auf das "letze Wort" :-))) ein gutes Gebet.......


karaoke antwortete am 31.12.03 (13:59):

Ein kleiner Engel zerschneidet die Zeit v. Siegfried von Vegesack (1888-1974)


Hinter den Wolken, irgendwo weit,
sitzt ein kleiner Engel und zerschneidet die Zeit.
Mit einer grossen Schere,
als wenn es eine alte Zeitung wäre.
Er schnippelt in die Kreuz und Quer
ganz einfach vor sich her,
wie es ihm gerade in den Sinn kommt
und wo die Schere hinkommt.
Was bleibt von der Zeit?
Was bleibt dir und mir?
Was bleibt, was bleibt uns allen?
Viele kleine Schnipsel Papier,
die in Gottes Papierkorb fallen....!
Hinter den Wolken, irgendwo weit,
sitzt ein kleiner Engel und zerschneidet die Zeit
Mit einer grossen Schere.
Er zerschneidet das Glück,
er zerscneidet die ganze Ewigkeit,
als wenn sie aus Pappe wäre....!

Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr
Glück, Frieden, Freude, Zufriedenheit und ganz viel Gesundheit.

Gruss Karaoke



chris antwortete am 31.12.03 (14:15):

Hilferuf von jako an Karl

sie kann von ihrem Laptop aus hier lesen, aber sie kann sich
nicht anmelden, um zu antworten.



Jako grüßt alle Besucher der kleinen Kneipe recht herzlich
und wünscht euch alles Gute!


Chris


Medea. antwortete am 31.12.03 (15:08):

Danke Chris für den gesamten Text.
Ich hatte den nicht mehr im Kopf - wohl aber die Melodie .... ;-))


eko antwortete am 31.12.03 (15:11):

Mann, so einen anhaltenden Schneefall wünsche ich mir auch realiter, aber das dürfte wohl ein Wunschtraum bleiben.

Wir ( die Familie ) werden das Neue Jahr in Köln auf der Deutzer Brücke begrüßen ( hoffentlich ohne zu großes Gedränge, sonst machts keinen Spaß ), mal sehen, wieviele BAM geprüfte Raketen in den Himmel steigen werden, da wäre Schneefall nicht so ganz das Richtige.

Allen "Kneipianern" und auch allen "Türstehern" und "Fensterguckern" wünsche ich viel Spaß bei der Silvesterparty und dann einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

Herzliche Grüße an alle

e k o


Sofia204 antwortete am 31.12.03 (15:28):

ich stimme auch mit ein in den Gesang der
Lob- und Klagelieder an das Alte Jahr,
wenn es in die Vergangenheit versinkt ~ ~

hat es jedem von uns seine Zeit geschenkt,
und ist doch auch in vielen Teilen unbekannt geblieben,

und nahtlos im Übergang zum Neuen Jahr
haben wir schon wieder alle Chancen :-))



Internet-Tipp: https://www.send4fun.com/friends_files/twoglassBgWHT.gif


hl antwortete am 01.01.04 (00:11):

:-)

Internet-Tipp: " target="_new">


chris antwortete am 01.01.04 (00:43):

ich stoße an auf euer Wohl und alles Gute
und viel Gesundheit für Alle!



chris

Internet-Tipp: " target="_new">


rotti antwortete am 01.01.04 (00:52):

Hallo Ihr Lieben hier auf dieser Seite,
lang war ich nicht mehr hier,
doch ich sehe es ist alles in poetischer Zier :-)!

Auch ich wünsche allen fürs Neue Jahr,
beste Gesundheit, viel Glück und weniger graues Haar!
Ich weiß nicht, ob es besser wird,
wenn es anders wird!
Ich weiß nur, das es anders werden muß,
wenn es besser werden soll!

Prosit Neujahr ! ! !


Ursula antwortete am 01.01.04 (01:05):

Hallo liebe Kneipenbesucher!

Prosit Neujahr !!
Ich wünsche Euch Allen für 2004 alles erdenklich Gute.

Viele Grüße
Ursula


Tessy antwortete am 01.01.04 (02:37):

Ein friedliches Neues Jahr wünsche ich allen Zwei-u.Vierbeinern des ST und vor allem den Kneip(p)ern.

Diese Gänge sollen ja sehr gesund sein :-)

Meine erste (nicht ganz neue) Erkenntnis im Jahr 2004:
Alkohol ist nicht gut, vor allem wenn frau das Zeug nicht gewohnt ist .....hicks

Gute Nacht wünscht
Tessy


chris antwortete am 01.01.04 (08:19):

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.

Wilhelm Busch


Ich wünsche Euch Gesundheit, Freude am Leben, alles Glück und die Erfüllung all Eurer Wünsche

Chris


Medea. antwortete am 01.01.04 (10:07):

Guten morgen,

frisch gewaschen und gekämmt, mit Schleife im Haar und gestärkter Schürze ...

so ähnlich hat meine Großmutter als kleines Mädchen den Neujahrsmorgen begrüßt - erzählte sie mir mal -

da könnte ich mir jetzt eine Scheibe abschneiden ... :-))

Mir gerade eine riesengroße Tasse Milchkaffee gemacht - es ist ein schöner, stiller Morgen, werde mich gleich dick anmummeln und mit Jettchen durch den nahen Park gehen.
Schlaft Ihr alle noch?


marie2 antwortete am 01.01.04 (10:48):

Wird's besser, wird's schlechter
Fragt man alljährlich
Seien wir ehrlich
Leben ist immer lebensgefährlich!
Kästner

Jetzt setze ich doch gleich einen Vorsatz in die Tat um: Trau dich!! Also trau ich mich zum ersten Mal im Leben ohne Begleitung in eine Kneipe. So früh am Morgen und der Nacht allerdings nur auf einen Kaffee.
Marie


pucki antwortete am 01.01.04 (11:02):

Euch allen Prosit Neujahr!

Mein Neujahrsbeginn ist immer ein längerer Spaziergang,
um den Kopf "frei" zu bekommen. "Kater" sind mir deshalb
weitesgehend unbekannt -ebenso Rollmöpse --oder Bier auf
Bier -und dergl. mehr. --Wie wir gerade im Chat fest-
stellten, sehen sich viele das Neujahrskonzert der Wiener
Philharmoniker an --auch ich eile nun an den Fernseher -
und es wird sicherlich wie immer ein wahrer Ohrenschmaus.
Euch allen nochmals ein glückliches Jahr 2004.


chatti antwortete am 01.01.04 (19:39):

Das heutige Datum, 1.1.2004,
nehme ich zum Anlass
und melde mich hier.
Wünsche allen Gesundheit, keine Sorgen, das ganze Jahr,
damit es später heißt, 2004, war wunderbar.


maggy antwortete am 01.01.04 (20:47):

Ich wünsche Euch auch allen ein frohes neues Jahr mit ein paar Sprüchen:

- Es bleibt alles beim Alten, solange wir stillhalten
- Angedenken an das Gute hält uns immer frisch bei Mute
- Wer Ballast abwirft, kann Neues aufnehmen
- Bei allem Schaffen und Hasten: Vergiss nicht zu rasten
- Sorge dich nicht - lebe!

In diesem Sinne hinein ins Neue Jahr.......


berrystern antwortete am 01.01.04 (22:57):

Allen hier Anwesenden,ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünscht berrystern


jako antwortete am 02.01.04 (09:05):

Dies ist ein Test


jako antwortete am 02.01.04 (09:26):

Hallo an alle Kneipianer,

seit Tagen quäle ich mich mit einem neuen, noch nicht konfigurierten Labtop rum, der es mir bisher unmöglich gemacht hat, irgendwo im ST zu posten, denn immer kam, wenn ich einen Beitrag abschickte, die Freenetseite und danach waren alle meine Postings wieder gelöscht. Viel Zeit, um mich mit dem Problem zu befassen hatte ich auch nicht.

Inzwischen habe ich all Eure Wünsche und Gedanken querbeet(also auch im Forum) gelesen und will nur hinzufügen, dass ich Euch all das wünsche für dieses Jahr, was Ihr für Euch ersehnt.

Von mir kann ich nur sagen, dass ich wunderbar erfrischende Tage erleben darf mit vielen Anregungen und Denkanstößen für die Zukunft (meine persönliche)und ich habe mir schon einiges vorgenommen, bzw. mit einer Sache auch begonnen. D.h. auf Wunsch meiner jungen Freunde bin ich dabei, meine vegetarische Rezeptsammlung zu überarbeiten. Ich wähle meine Lieblingsrezepte aus, die meisten italienischer Herkunft, und dann schlage ich meinem Verleger vor, dass er sie in der neuen Auflage meines Buches integriert.

Am Dienstag fahre ich wieder nachhause. Wundert Euch nicht, wenn Ihr nur selten etwas von mir hören werdet, denn ich habe mir noch viel anderes vorgenommen und möchte meine Zeit gut nützen.

Liebe Grüße

jako


Medea. antwortete am 02.01.04 (09:34):

Jako
ich ziehe den Hut vor Dir und Deiner Energie .....


chris antwortete am 02.01.04 (16:42):

Hallo an alle,

danke für alle guten Wünsche.

@ jako,
auf die Rezepte bin ich schon sehr neugierig.
Bitte schreib uns welche hierher. Du weisst doch,
oft läuft uns dann beim Lesen schon das Wasser im
Mund zusammen.


Heute möchte ich ein wenig erzählen von meiner ersten
Sylvesternacht, an die ich mich bewusst erinnern kann.
Meine Eltern waren zu Freunden zum Feiern und mein
Bruder und ich durften zusammen mit unseren Ersatz-Großeltern aufbleiben. Wir haben zusammen Würfel- und Kartenspiele gemacht und die Zeit verging im Nu.
Dann war es ganz schnell schon 23.45 h und wir durften zum nahegelegenen Marktplatz gehen. Damals war es üblich,
dass der Posaunenchor ein Lied spielte zum Abschluss des
alten und nach den Mitternachtsschlägen der Kirchturmuhr
auch einen Choral für das Neue Jahr.

Für mich war das erste Mal dabei sein, etwas besonderes,
denn vorher durfte ich nie solange wach bleiben.
Als alles vorbei war, kamen viele Leute und haben
Prosit Neujahr gewünscht. Damals gab es noch keine
Böllerschüsse und auch kein Feuerwerk, trotzdem war
dieses 1. Sylvesterfeiern für mich etwas, das ich nie
vergessen habe.

Habt ihr auch Erinnerungen an euer 1. Sylvesternacht??


Chris


Sofia204 antwortete am 02.01.04 (17:27):

liebe Jako, ich wäre auch sehr interessiert
an Deinen vegetarischen Rezepten,

- wäre es nicht gut, wenn wir, bevor sie für immer im Buch stehen, sie erst noch ausprobieren könnten ? ;-)))


marie2 antwortete am 02.01.04 (18:06):

@ Chris
Als ich Deine Mail las, fiel mir wieder ein, dass bei uns früher auch eine Bläsergruppe auf dem Marktplatz spielte. Da wir in der Nähe des Marktplatzes wohnten, durfte ich immer vom Fenster aus zuhören. Ich fand das als Kind wunderbar.
Am 1. Januar holten wir dann bei unseren Paten "den Neujahr" ab. Eine Art Weckmann mit zwei Köpfen, einer stand für das alte der andere für das neue Jahr. Dabei wurde ein Spruch gesagt, der hieß

Neujohr, Neujohr,
der Kopp voll Hoor,
der Monk voll Zäng,
der Neujohr
in der Häng.

Oder so ähnlich. Leider beherrsch ich den Dialekt mündlich und schriftlich kaum noch, kann ihn aber zumindest noch verstehen.
Marie2


chris antwortete am 02.01.04 (18:19):

@ Marie,

die Bläsergruppe spielt noch immer, nur leider geht
sie nun im Trubel der Feuerwerksböller und Schüsse
unter und das finde ich sehr bedauerlich.

Man muss schon ganz in der Nähe sein, um das zu hören.

Aber na ja, die einen mögen es besonders laut und die
anderen mögen eher die leisen Töne!

Womit ich keineswegs sagen will, dass ich nicht gerne
feiere.

Chris


chris antwortete am 02.01.04 (18:20):

o je Karl,

kannst du bitte einmal löschen ???


Chris


Felix antwortete am 03.01.04 (02:23):

Zum Festen am Silvester fallen mir zwei Erinnerungen ein.
Vor Mitternacht spazierten wir jeweils vom Martinskirchplatz, wo unser Elternhaus in Basel stand, zum nahen Münsterplatz, einem der schönsten Plätze der Welt. Dort spielte ein Bläserensemble sakrale Musik vom Münsterturm her.
Mir kam es vor wie Engelsmusik, weil ich die Bläser dort oben kaum ausmachen konnte.
Um Mitternacht begann die grosse Glocke, unter der eine halbe Schulklasse Platz fand, mit ihrem tiefen Bummmm Bummmm ... nach und nach kam eine Glocke nach der andern hinzu, bis das mächtige Geläute die Luft zum Vibrieren brachte.
Während diesem akustischen Orkan, den man nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit dem ganzen Körper wahrnahm, umarmte man sich gegenseitig und wünschte sich ein glückliches neues Jahr.
Das letzte Mal war es vor einem Jahr ... mit meiner geliebten Margrit ... mit Tränen in den Augen vor Bewegtheit
... inniglich gesundheitliche Besserung wünschend, denn sie hatte schon einiges durchgemacht ... Mein Inneres schrie auf, das Schicksal zu wenden ... aber leider ohne erhört zu werden ...

Das andere Silvestererlebnis liegt einige Jahre zurück. Auf unser letzten grossen Asienreise waren wir am heiligen Abend an der Grenze zwischen Indien und Nepal. Davon habe ich euch schon berichtet.
In der Silvesternacht waren wir in Bangalore in Südindien. Kurz vor Mitternacht standen wir eng umschlungen am Fenster unseres Hotelzimmers und schauten, wie überall Raketen in den Himmel stiegen. Etwas wehmütig dachten wir an unsere Bekannten und Verwandten in der fernen Heimat. Wir wünschten uns gegenseitig, dass es uns zusammen weiterhin so prächtig gehen soll.
Auf einer Dachterrasse gegenüber feierte eine indische Gesellschaft. Als sie uns bemerkten, stellten sie die Musik ab und riefen im Chor ihre guten Wünsche zu uns beiden hinüber. Auch wir erwiderten die Wünsche ... so gut wir konnten. Diese Begegnung hat uns tief gerührt.
Wie schön wäre die Welt, wenn man sich gegenseitig so spüren würde!


chris antwortete am 03.01.04 (05:49):

Hallo und guten Morgen an alle!

hmmmm.... bin wieder mal viel zu früh wach.
Na gut, dass es die kleine Kneipe gibt und ich
hier was schreiben kann *smile*

Wünsche allen einen schönen Tag und wie immer
heute mal wieder frischen Kaffee und frische
Brötchen. Aber ihr wisst ja, Selbstbedienung
ist angesagt.

Heute kommt mein Sohn mit seiner Familie aus
dem Urlaub zurück und ich bin schon gespannt
auf die Erzählungen meines Enkels.So wie
ich ihn kenne, wird er sicher heute abend
gleich mal bei Oma schlafen. Ja und darauf
freu ich mich dann doch schon *ggg*

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!


Chris

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Medea. antwortete am 03.01.04 (07:04):

Guten morgen

heute, am 3. Tag des neuen Jahres, kann ich Euch darüber schreiben ....
Am Neujahrsmittag - gegen 2.00 Uhr - hörte ich hinter mir ein leichtes Poltern, ich drehte mich um und sah zu meinem Erschrecken meine Nele, die schöne Karthäuserin, von ihrem Lieblingsplatz, dem Fernseher, herunterfallen, zuerst auf die Kommode, dann auf den Fußboden, dort lag sie in eigenartiger Haltung und war tot.....
Mein Entsetzen könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen - ich glaubte zuerst, sie wäre verletzt, hätte sich die Beinchen gebrochen o.ä. Aber es gab keinen Zweifel - sie war tot ....
Ich rief meine Nachbarin, beide weinten wir um das schöne Katzentier, ich streichelte ihren noch warmen Körper, deckte sie dann sanft zu und blieb lange bei ihr.
Später ging ich in das Gärtchen, um ihr an der Ligusterhecke neben dem Flieder, das Grab auszuheben, der Boden war schon leicht gefroren, es ging nicht so leicht. Ich konnte sie aber nicht sofort in das kalte Grab legen, so wickelte ich sie in mein schönes Badelaken, legte sie in den Karton, obendrauf die Orchideen, die ich zu Weihnachten bekommen hatte und schloß den Deckel. Dann stellte ich sie in den Keller. Gestern mittag kam meine Schwägerin und wir beerdigten sie. Nele fehlt mir jetzt schon und das wird auch lange so bleiben. Sie war eine stolze, aber auch fordernde Persönlichkeit, dichtes graublaues Fell, dickes Köpfchen und leuchtende gelbe Augen.

Später rief ich meinen tierärztlichen Vetter an, der mir sagte, daß es auch bei Tieren, wenn auch seltener, einen plötzlichen Schlagtod gäbe, ohne jegliche Anzeigen, genau wie bei uns Menschen. Sie war 13 Jahre alt, davon hat sie neun bei mir gelebt.
Ich bin sehr traurig.


Rosmarie antwortete am 03.01.04 (08:08):

Liebe Medea,

der Abschied von deiner lieben und majestätischen Nele bewegt mich sehr! Wie weh dieses Loslassenmüssen tun muss! Der einzige Trost, der dir bleibt, ist sicher, dass sie viele gute und liebevolle Katzenjahre bei dir hatte und dass sie nicht leiden musste!

Dir und allen anderen hier wünsche ich nachträglich noch alles Gute für dieses neue Jahr!


jeanny antwortete am 03.01.04 (09:32):

@medea
tut mir leid,medea dass deine katze gestorben ist.am anfang deines artickels,dachte ich noch(wie ich als kind dachte,wenn jemand den ich mochte starb)sie war nur bewusslos,und auf einmal wieder ganz munter und quicklebendig.schade,dass dem nicht so war.

P.S.vielleicht dieses jahr in luxemburg.


Felix antwortete am 03.01.04 (10:33):

Liebe Medea,

ich spüre deine Trauer .... du hast soeben einen geliebten Partner verloren ... eine Leere bleibt zurück.
Deine Schilderung über die letzten liebevollen Handlungen nach dem Tod des geliebten Tieres erinnert mich stark an den Tod von "Händsche", unserer Lieblingsratte, die so hiess, weil sie weisse Pfötchen hatte, die wie kleine Handschuhe aussahen.
Der Zufall will es, dass ich gestern alte Videoaufnahmen aus dem Jahr 95 durchsah. Unter diversen Sequenzen mit meiner Margrit, sah ich auch die Aufnahmen von "Händsche" an. Als Schmusetier und dann eben nach dem Tod.
Liebevoll streichelt Margrit unter Tränen das leblose Tierchen auf ihren Armen. Dann wird es in Seidenpapier gelegt und wird sorgfältig in eine verzierte Holztruhe zusammen mit Blüten aus unserem Garten gebettet. Auf seinem Grab gedeiht bis heute ein Rosenstrauch.
Mit unendlicher Trauer wurde ich daran erinnert, dass der Grabschmuck, den ich speziell für Margrit machen liess, nach drei Tagen von ihrem Grab verschwunden war. Ein Kranz mit bunten Schalen von Meeresschnecken und ein zusammengerollter, schlafender Fuchs, Symbol unserer Liebe ... gestohlen!
Entschuldigt ... ich kann das einfach nicht vergessen!


pucki antwortete am 03.01.04 (11:10):

Liebe Medea, es tut weh, ein Tier, daß so lange mit uns
lebte, so urplötzlich zu verlieren. Sicherlich können alle,
die schon Tiere hatten -ob Hund, Katze , Vögel oder
Hamster, das am besten nachfühlen. Wir mußten uns im
letzten Jahr von unserer "Ronja" -eine Schäferhündin -
trennen. Bei ihr war es allerdings altersbedingt, sie war
austherapiert, und es war für sie eine Wohltat, erlöst zu
werden.-- Aber die Trauer war groß !! Nie vergißt man die
schönen Stunden, die Erlebnisse mit ihr.- -Die Augen, die
jeden Bissen verfolgten, wenn wir aßen. Aber gebettelt
wurde nicht. --Liebe Medea, auch Du hast Deine Erinnerungen
und die sollten Dich trösten.


Gudrun_D antwortete am 03.01.04 (11:10):

Liebe Medea

so gut kann ich Deinen Kummer nachfühlen.Es ist ja nicht "nur" eine Katze,die Dich verlassen hat-sie war Dir lange Jahre geliebtes Mitwesen.
Es hat mich sehr berührt,wie liebevoll Du ihr letztes Bettchen bereitet hast-ich weiss aus eigenem Erleben,wie wichtig das für uns ist!
Ich gehe so oft an Rembrandts letzten Ruheplatz ,der mit Bodeneckern bepflanzt ist,an dem jetzt noch rote Beeren sind -ganz hinten im Garten-unter alten Bäumen.
Sei nicht so traurig,Deine Nele hat sicher ihr Erdenleben schmerzlos und ganz schnell abgeben dürfen.

Gudrun


Sofia204 antwortete am 03.01.04 (12:49):

Liebe Medea.
so schnell hat sie Dich verlassen,
die schöne Karthäuserin,
ich fühle mit Dir -
und so wie sie Deine Nähe geliebt hat,
erfreut Dich immer Deine Zuwendung :-)
denn auch wir Menschen sind beherzt,

in Liebe zu allen Katzen dieser Welt
sofia


chris antwortete am 03.01.04 (17:11):

Hallo!

@ Medea,
ich erlebe es immer wieder, dass Menschen traurig sind,
weil sie ein Tier verloren haben. Ich denke, gerade Hund und
auch Katzen haben ein Instinkt für die Gefühle der Menschen,
mit denen sie zusammen leben.

Manchmal vermisse ich bei Menschen diese Fähigkeit.

Vielleicht findest du wieder nach einiger Zeit ein liebes Kätzchen, das dir den Verlust leichter macht.


@ Felix,
eine lieben Menschen verlieren ist ein Prozess,
mit dem man lernen muss umzugehen, jeder auf seine Weise.
Für mich sind es die lieben Erinnerungen an besonders
schöne Stunden, an Gespräche über Gott und die Welt und
natürlich über die zuletzt erhalten Telefonanrufe und
Briefe. Aus diesen Dingen schöpfe ich meine Kraft und ich
bin froh, dass mir das gelingt.


Wünsche allen noch einen schönen Abend!


Chris


Medea. antwortete am 03.01.04 (17:42):

Ich möchte allen danken, die mir gute Worte gegeben haben und verstehen, daß auch der Verlust eines geliebten Tieres großen Schmerz hinerläßt. Das Körbchen, in dem Nele so gerne auf dem Fensterbrett zur Straße hin lag, habe ich vorhin in die Waschmaschine gesteckt.
Viele von uns haben in den verschiedensten Formen mit Tod zu tun gehabt, Eltern, Kinder, Ehegatten, nahe Verwandte verloren - hier war es nur eine Katze - und dennoch .....

Schön, daß es die Kleine Kneipe gibt, in der auch Alltägliches ein Zuhause hat.


Tessy antwortete am 03.01.04 (19:14):

Hallo Medea,
`es war nur eine Katze`,
es geht um die Katze die du geliebt hast und die dich geliebt hat und jeder Tierfreund weiß wie dieser Schmerz sich anfühlt.
Um es einmal derb auszudrücken: es gibt nicht viele Menschen mit denen man (oder frau :-)) so eng zusammenleben kann oder will. Stimmt`s?
Schon oft habe ich darüber nachgedacht warum die Verständigung zwischen Mensch und Tier viel besser funktioniert als die zwischen Mensch und Mensch.
Den Willen meines Hundes habe ich nicht gebrochen, daran liegt es nicht. Aber wir respektieren unsere so grundverschiedenen Lebensweisen.
Medea, wie schön daß du noch deine anderen Tiere hast, so könnt ihr einander trösten.

Tessy


Felix antwortete am 04.01.04 (01:32):

Hallo ... vermutlich bin ich wieder einmal allein im Lokal.

Ich habe bis jetzt alte von mir aufgenommene Videos angesehen. Was da in einem so alles hochkommt? Irgend wie schön ... aber auch unendlich traurig ... diese vielen Erinnerungen aus glücklichen Zeiten!

Nun bin ich endlich reif für die Klappe .... Vorher stand ich vor dem Haus im Mondlicht ... ich liebe die geheimnisvolle Nacht!

Schlaft ruhig und friedlich in den Sonntag hinein!

Der Nachtvogel


chris antwortete am 04.01.04 (08:15):

Hallo und guten Morgen an alle!

wünsche euch allen einen schönen Sonntag
und wie immer frische Brötchen und Kaffee stehen
in der Küche.

Hier in Franken ist noch kein Schnee. Die Autofahrer freut es
und mein Enkel ist traurig, weil er nicht Schlittenfahren kann.

@ den Nachtvogel,
die schönen Erinnerungen werden für dich das kostbarste
Gut werden, das du besitzt. Aber du solltest lernen nicht
nur in der Vergangenheit zu leben, sondern dein Leben mit
neuen Aufgaben und Interessen bereichern.

Internet-Tipp: " target="_new">


Karl antwortete am 04.01.04 (09:24):

Guten Morgen zusammen,


wünsche Euch einen schönen Wintersonntag. Ludwig Hundt liebt, nach anfänglicher Skepsis, seinen ersten Schnee.

Karl

Internet-Tipp: " target="_new">


Felix antwortete am 04.01.04 (12:56):

Liebe Chris,

ich muss nicht lernen .... nicht n u r in der Vergangenheit zu leben ... ich lebe durchaus bewusst in der Gegenwart ... sonst würde ich auch nicht so aktiv in diesem Forum mitmachen. Zur Zeit bin ich gerade mit einer auführlichen Buchrezension beschäftigt und verbringe viel Zeit an meiner Videoschnittstelle. Ich versuche meine Vergangenheit auf meine Art zu verarbeiten ... eliminieren kann man sie sowieso nie!
Tut mir leid, dass ich so oft von meiner Trauer sprechen muss ... machts halt jeder auf seine Weise ...!

Und nun noch eine Streicheleinheit an Ludwig Hundt .... Er ist ein ausgeprägtes Beispiel für das sogenannte "Kindchenschema"! Karl weiss schon, was ich damit meine!

Einen geruhsamen Sonntag wünsche ich euch allen.


chris antwortete am 04.01.04 (14:59):

@ Karl

ich hab vor 2 Jahren mal einen Hund beobachtet, der hat
sich wirklich vor Freude im Schnee gewälzt. Ungefähr so
wie wenn Kinder vor Freude ins Wasser springen.

Na mein Enkel freute sich heute auch über die Schneeflocken, wenn es hier auch noch nicht zum Schlittenfahren reicht.


Chris


Medea. antwortete am 04.01.04 (15:55):

Draußen schneit's - und auch hier in der Kleinen Kneipe -
es ist so friedlich und in mir drinnen auch.
Habe gerade ein Beutelchen mit Gewürzen in den heißen Rotwein gehängt, die richtige Zeit, ihn zu genießen ......

Felix - ich denke, über Traurigkeit darf man sich äußern, keiner ist frei davon, sie überfällt irgendwann einen jeden.


Felix antwortete am 04.01.04 (22:26):

Danke Medea ....


chris antwortete am 05.01.04 (17:04):

hmmmmm ......

da staune ich nun aber, kommt doch ne Lieferung
Flens hier rein und wird heimlich in den Keller
gestellt, also so geht das nicht! *ggg*

Und bitte, wer hat die Mausefallen da aufgestellt???


tztztztzt


Chris


Zausel antwortete am 05.01.04 (17:37):

Also, äääähhh, dat bün ich west....

Ick heff jo nix dagegen, wenn das Bier ausse Kiste getrunken wird, ick heff blos was gegen, wenn de leeren Buddels nich wieder trüch stellt warn, weil, die leeren Buddels beim Umtauschen, die fehlen, nich anerkannt werden und so das Ersetzen immer schwieriger wird, weil nacher nix mehr inne Kiste steht.

Deswegen stehen dor ein paar Mausefallen, die mit de Klappbügels, an alle 4 Ecken vonne Kiste anbrokt sünd, das also auch heissen tut, wenn du inne Mitte greifst, kann di nix passieren, weil, wie man schon sagen tut, een gesehen wurde, der sich schon de Fingers klemmt het unn se schon verbunden hat, also schon lädiert is vonne Klappens.

He soll auch schon seggt hem, he hätte die Fingers "verbrannt", was also wahrscheinlich nich stimmen tut weil es wie eine Ausrede klingen tut.

Also obacht!!! meint Zausel


chris antwortete am 05.01.04 (18:04):

@Zausel,

was bestell ich nun, ne Flasche Flens oder doch lieber
ein Glas Rotwein *ggg*???

hab ja noch ne Stunde Zeit zum überlegen *gg*!!!

Aber werd morgen mal gucken, ob er Chaffeur nicht doch
Finger mit Pflaster verklebt hat!!!


Allen, die heute Abend noch reinschauen, einen schönen
Abend noch!

Chris


berrystern antwortete am 05.01.04 (22:58):

Hallo Chris,habe schon lange nichts mehr von Dir gehört, aber nur, weil ich nicht da war.Ich habe mir mit meiner Frau gerade eine Flasche roten auf gemacht, einfach weil uns danach war. Gruß berrystern


maedel antwortete am 05.01.04 (23:35):

Wünsche allen, die ihn haben, einen schönen Dreikönigstag. Allen anderen, die traurig dreinschaun, weil sie nicht Feiertag haben, einen schönen Dienstag.

Chris, vom guten Frankenwein darfst immer was ausschenken !!

vom Bodensee grüsst in alle Welt

maedel

Internet-Tipp: https://www.lindau.de


maggy antwortete am 06.01.04 (00:24):

AUAaaaaaa......
da wollte ich mir im Dunkeln doch eben eine Flasche Flens nehmen und nun hab ich ne Mausefalle anne Fingers, die mir ganz grausam Schmerzen bereitet......
heul heul.....wenn ich den zausel erwische, dann setzt es aber was....grins!
Gottseidank hab ich ja noch ne zweite Hand und kann damit die Buddel fassen und leertrinken ;-)
maggy wird sich was ausdenken, damit der zausel solche Untaten hier nicht wieder machen kann :-)
k.....und sowas am Anfang des neuen Jahres.....oh man....AUAaaaaaaaa


chris antwortete am 06.01.04 (00:39):

Hallo und Guten Abend!

@ Berrystern,
na dann stoß ich mir Dir und deiner Frau mal an und wünsche
für heute einen schönen Feiertag!

@ Mädel,
morgen bin ich im Bürgerspital, da werde ich mir sicher
wieder was gutes gönnen. Hab ja morgen Chaffeur, da darf ich
einen mehr trinken!

@ Maggy
tja das kommt davon. Aber du hast recht, da müssen wir
uns was einfallen lassen!

Allen Nachtvögeln und Nachtschwärmern, die noch hier reingucken
noch eine Gute Nacht!


Chris

Internet-Tipp: " target="_new">


Felix antwortete am 06.01.04 (02:48):

Hallo ... da schau ich auf die Uhr ... und zucke zusammen! 02.45 ist das die Möglichkeit? Ich habe jedes Zeitgefühl verloren!
Also ab in die Klappe .... morgen ist ja auch noch ein Tag.

Vogel der Nacht


chris antwortete am 06.01.04 (09:06):

Hallo und guten Morgen!

Wünsche einen schönen Feiertag oder Dienstag.Kommt ganz drauf
an, in welchem Bundesland ihr wohnt!

@ Maggy, sag mal, früher hat man in die Mausefallen
immer Speck und Käse getan??? Hast du gesehen, ob
da in den Mausefallen auch welcher drin war??? Oder war es zu dunkel??


Chris


maggy antwortete am 06.01.04 (15:22):

Du chris, das ist ja das schlimme, der Speck fehlte! Also sollten unsere Finger wohl Ersatz sein ;-)

Noch ist mir nichts für den schlimmen zausel eingefallen. Da er ja auch oft hier so hübsche Geschichten schreibt, werde ich Gnade vor Recht walten lassen....aber nur dieses einemal.....lach!

Allen noch einen schönen Tag wünscht maggy


Felix antwortete am 06.01.04 (16:04):

Unsere Vorortsgemeinde Binningen, mit Basel zusammengewachsen, pflegt einen sympathischen Neujahrsbrauch. Alle Einwohner der Gemeinde, zur Zeit etwas über 14'000, werden jeweils zu einem Neujahrsapéro eingeladen.
Dieses fand gestern im Kronenmattsaal statt. Man trifft sich informell zwischen 18 und 19 Uhr im geräumigen Gemeindesaal. Es gibt genug zu Trinken und Appetithäppchen zum Naschen. Eine musikalische Darbietung sorgt für den festlichen Rahmen.
Ich war zum ersten Mal allein anwesend. Viele kamen auf mich zu und erkundigten sich nach meinem Befinden. Die rege Anteilnahme und die vielen tröstenden und aufmunternden Worte haben mich stark bewegt. Viele hatten meine Margrit sehr geschätzt und vermissten sie schmerzlich.
Ich versicherte allen, dass sie sich um meine Person keine all zu grossen Sorgen zu machen brauchen ... für mich könne das Jahr 2004 sowieso nur besser werden als das vergangene .... sogar dann, wenn ich auch sterben müsste!

Diesen Galgenhumor haben allerdings nicht alle auf Anhieb verstanden! Wie geht es euch damit?


jako antwortete am 06.01.04 (19:38):

Hallo alle,

@Felix,

wieso Galgenhumor?!! Ich habe kein Problem mit dem Gedanken, weggehen zu müssen (dürfen). Ich habe intensiv gelebt und tue es auch heute noch, aber wennīs soweit ist, istīs OK.

Grüße Euch alle, bin erst vor zwei Stunden nachhause gekommen, erfüllt von allem Positiven, das ich erlebt habe.

jako


chris antwortete am 06.01.04 (20:56):

Hallo und guten Abend,

komme gerade von unserem monatlichen Stammtisch, es war eine
gemütliche Runde mit 20 Leuten, wovon 3 Leute keine
Gäste aus dem Internetcafe waren, die aber die Zeitungsnach-
richt gelesen hatten. Es gab wieder viel zu erzählen und alle freuen sich schon auf den nächsten Treff in 4 Wochen.

@ jako,
schön, dass du wieder hier bist. Hab dich vermisst!

@Felix,
Galgenhumor ist für aussenstehende schwer zu verstehen.
Mir hat oft aus solchen Tiefs geholfen, dass ich nicht
die Einzige bin, der sowas passiert ist. Und so ist es bei dir auch, aber das nun wiederum ist mir klar, ist auch
kein Trost.


Schönen Abend an alle


Chris


Felix antwortete am 07.01.04 (00:04):

Halloooo !!!

Die Uhr hat soeben Mitternacht angezeigt .... Zeit für einen kleinen Absacker ...Hält noch jemand mit?

Sonst gute Nacht allerseits ...


chris antwortete am 07.01.04 (08:28):

Hallo und guten Morgen an Alle!

@ Rosi,
bist du wieder zurück von deinem Urlaub? Erzähl uns mal, wie es war!

@ Jako,
wann ist dein nächster Stammtisch im März?

Die letzten Reste von Schnee hat der Regen hier weggewaschen,
aber wir sind froh über jeden Tropfen Wasser, denn der Grundwasserpegel
ist bedenklich niedrig!


Wünsche allen einen schönen Tag!


Chris


jako antwortete am 07.01.04 (09:39):

Guten Morgen allerseits,

Chris, ich muss erstmal "ankommen" in meiner Dorfrealität und alle meine Gedanken ordnen. Sowie ich den Termin weiß, lasse ich es Dich wissen. Ich muss auch noch das Thema festlegen. Es wird kein PC-Thema sein.

Wünsche allen einen schönen Tag!

jako


jako antwortete am 07.01.04 (23:06):

Nun, scheinbar habt Ihr den heutigen Tag verschlafen. Naja, auch gut so.

Um Euch zu wecken, hab ich diesen URL reingesetzt. Man muss die Lautsprecher anmachen und auf die Pferde klicken. Vielleicht dauert es ein wenig bis alle hochgeladen sind. Oder kanntet Ihr sie schon?

https://svt.se/hogafflahage/hogafflaHage_site/Kor/hestekor.html

Viel Spaß!

Internet-Tipp: https://svt.se/hogafflahage/hogafflaHage_site/Kor/hestekor.html


maggy antwortete am 07.01.04 (23:16):

Guten Abend....falls noch jemand wach ist, kann sie/er mit mir ja dieses Getränk geniessen:

Punsch Comeback

Zutaten für 7 Gläser:
1 Flasche Orangensaft, 1 Orange, 1 Tl Ingwer-Konfitüre, einige Spritzer Tabasco.

In den Orangensaft die Ingwer-Konfitüre rühren.
Den Saft langsam erhitzen, aber nicht kochen lassen.
Dann sehr vorsichtig mit einigen Spritzern Tabasco abschmecken und in vorgewärmte Gläser füllen.
Zum Verzieren die Orange in dünne Scheiben schneiden und diese auf die Glasränder stecken.

PROST und gute Nacht sagt maggy


marie2 antwortete am 07.01.04 (23:20):

Ein Glas Punch von maggy, dazu das Schlaflied von jakos Pferden. Danach werde ich wohl gut schlafen. Ich hoffe, Ihr ebenso.
Gute Nacht
Marie2


Felix antwortete am 08.01.04 (01:49):

Hallo zusammen,

die Pferde von jako strengen sich beim Singen sichtlich an ... aber leider kommt bei mir kein Ton!
Da hab ich ein Problem, das nach einer Lösung schreit!

Heute Abend spät sah ich eine Sendung auf ARD, die mir gewaltig eingefahren ist. Unter dem Titel <süchtig> wurde das Leben einer drogenabhängigen jungen Frau aus Hamburg gezeigt. Mehr als 10 Jahre lang wurde sie immer wieder befragt und gefilmt. Ungeschminkt erlebt man die Veränderung der Persönlichkeit und das zerfallende Erscheinungsbild dieser sympathischen Person. Sie kommt trotz mehrmaliger Therapien, Entzüge in Gefangenschaft und Hilfe von Mutter und Freunden nicht mehr von diesem Teufelszeug los. Beschaffungsdelikte, Prostitution, HIV-Infektion, Zahnverlust und diverse Infektionen sorgen für den ständigen Abbau bis zum Tod im November des letzten Jahres.
Ein Dokument, wie es eindrücklicher nicht sein könnte, sollte man den gefährdeten Jugendlichen einmal vorführen.
Der Film kommt ohne Moralin und Werturteile aus. Es wird niemand beschuldigt oder verteufelt. Die Konfrontation mit den Tatsachen spricht für sich selber.
Mich würde interessieren, ob noch andere dieses erschütternde Dokument gesehen haben, und ob sie den gleichen Eindruck hatten wie ich?


chris antwortete am 08.01.04 (05:37):

Hallo und guten Morgen!

@ Felix,
es ist mir nicht möglich solche Filme anzuschauen.
Ich hab ja persönlich erlebt, wohin Tablettensucht
einen Menschen bringen kann.

Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

Chris


Medea. antwortete am 08.01.04 (07:19):

Guten morgen,

sitze seit zwei Tagen daran, meine beiden Terminkalender auf Vordermann zu bringen - bin überrascht, was es da alles einzutragen gibt..... ;-))
Ganz Moderne tragen ja so etwas wie einen kleinen Laptop mit sich herum, habe ich neulich bei meiner Nachbarin gesehen.
Gleich kommt der große Ölwagen - ich wohne in einem alten, hundertjährigen Haus, da haben wir noch Öl für die Heizung im Tank. Danach müssen Katzen- und Hundedosen aufgefüllt werden, die Vorräte sind auch zur Neige gegangen. Der Vormittag ist also schon verplant......
Euch allen einen schönen Tag ohne allzu große Unannehmlichkeiten.


maedel antwortete am 08.01.04 (10:10):



Ich grüsse an dieser Stelle einmal alle *Frühaufsteher* und *Nachteulen*.

@Felix
Die Vorankündigung sah ich gestern Nachmittag im Fernsehen. Derartige Filme belasten mich allerdings sehr, da ich mit diesem Thema einstmals konfrontiert war.

@chris
Wir hatten an anderer Stelle schon mal einen Themenabend darüber. Es gibt darüber vielerlei und verschiedene Ansichten von Betroffenen und Nichtbetroffenen.

@medea
Solange ich berufstätig war, hatte ich meinen Organizer, in dem ich alles mit Hand eintrug. Viele besitzen so einen Palm und fuchteln damit in Bus, Bahn etc. herum. Ich finde sowas Wichtigtuerei.
Nun hat mir mein Sohn Outlook XP installiert und dort habe ich alle Geburtstage und sonstiges Wichtiges eingetragen. Aber trotz allem gibt es noch einen Mini-Organizer, den ich in meiner Handtasche trage.
Tja Organisation ist eben alles und das hab ich mein Lebtag gemacht.

Schönen Tag und Grüssle vom Bodensee
maedel


jako antwortete am 08.01.04 (11:07):

Guten Morgen,

@Felix,

ich hatte den Link auf meinem PC von der KK aus ausprobiert, klappte hervorragend. Jetzt habe ich gerade mal nachgeschaut: man braucht den Macromedia FlashPlayer 6, um etwas zu hören. Schade, ich finde sie sind umwerfend musikalisch:-)))

Auch ich sehe mir solche Sendungen nicht mehr an. Habe viel zu viel mit oder in der unmittelbaren Nähe von Drogenabhängigen gelebt. Einige von ihnen, die ich relativ gut kannte, nahmen sich das Leben oder starben an den Folgeschäden. Von einem erzählte ich glaube ich schon mal. Er war Dauergast in meinem Café, aber meistens ziemlich high. Wenn wir allein waren, redeten wir viel miteinander. Er wollte ein normales Leben führen, wollte studieren, aber trotz x Entziehungskuren und Knastaufenthalten kam er aus dem Teufelskreis Sucht-Beschaffungsdelikte und dem Druck seiner unmittelbaren Umgebung nicht heraus. Mir erzählte er immer wieder von seinem Bedürfnis nach aufrichtiger Liebe und Zuwendung. Er meinte, die hätte er nie bei Menschen gefunden, auch oder schon gar nicht in seiner Familie (sein Bruder war Zuhälter, sein Vater ein Schlägertyp auf St.Pauli). Aus diesem Grunde sei er gläubig geworden und wollte wissen, ob ich ihn für verrückt hielt.
Wenige Tage nach diesem Gespräch stürzte er sich vom Dach des Nachbarhauses.


maggy antwortete am 08.01.04 (11:10):

Liebe jako,
ich habe herzlich über den Pferdegesang gelacht. Wer es noch nicht gehört hat, einfach auf den angegebenen link klicken und dann die Pferdchen einzeln anklicken :-)

Um beim Humor zu bleiben, hier etwas Kurzes von Heinz Erhard:

Ich fand einmal ein Finkennest,
und in demselben lag der Rest
von einem Kriminalroman.
Nun sieh mal an,
der Fink konnt lesen.
Kein Wunder, es ist ein Buchfink gewesen.

Wünsche Euch noch einen schönen Tag .... hier scheint die Sonne und es hat Plusgrade....riecht schon nach Frühling


Sofia204 antwortete am 08.01.04 (15:56):

Habt Ihr eigentlich schon Erfolge mit den neuen Vorsätzen ?

Meinen kann ich noch nicht beim Namen nennen, läuft noch nicht :-(


jako antwortete am 08.01.04 (16:30):

@Sofia,

>>Habt Ihr eigentlich schon Erfolge mit den neuen Vorsätzen ?<<


habe ich, bin wesentlich disziplinierter in allem was ich tue (muss ich sein, schon wegen der Gesundheit)und habe die Arbeit mit meinem Buch aufgenommen (Wenn nur all die Hausarbeit nicht wäre, die stiehlt mit zuviel Zeit.)
Außerdem bin ich wenig, aber immer noch zuviel, im ST. Man kann eben nicht alles machen oder wollen.

jako


chris antwortete am 08.01.04 (17:17):

Hallo an alle

@Mädel,
schön, dass du den Weg hierher gefunden hast und nun auch
hier schreibst. Gruss an den Bodensee!

@jako,
das Wissen, dass Menschen Drogen nehmen ist schon
schlimm, aber wenn dann Familien zerstört werden,
Leben nicht mehr lebenswert erscheint, die Eltern
oft nicht mal mehr wissen, wo ihre Kinder sind, dann
stehe ich fassungslos da. Wohin Alkohol und Drogengenuss
führt ist allen bekannt. Aber gerade der übermäßige Alkoholgenuss wird heute noch viel zu oft toleriert!

@ Sofia,
mein Vorsatz, nicht mehr solange zu arbeiten ist gefasst, ob ich es dann allerdings auch durchhalte, das steht auf einem anderen Blatt Papier. Frag mich mal am Ende des Jahre nochmal. Grüße nach FFm.



Chris


Felix antwortete am 08.01.04 (17:30):

Liebe Chris,

Alkohol ist in unserer Gesellschaft immer noch die Droge Nr.1 mit den weitaus grössten Folgeschäden!

Aber auch wohlangesehene Kreise machen damit legale Geschäfte ... und das macht den Unterschied!


chris antwortete am 08.01.04 (17:52):

Lieber Felix,

leider ist es so und ich würde gerne manchem
Volltrunkenen/er einen Spiegel vorhalten und sagen: "guck,
was aus dir geworden ist!". Aber vermutlich ist es zu dem
Zeitpunkt schon zu spät. Ja und manch einem/er würde ich
gerne sagen: "der Alkohol löst nicht deine Probleme" denn
der Kater kommt bestimmt am nächsten Morgen!

Dass Die Alkoholsucht vor allem auch die Familien belastet,
wie oft müssen Frauen und Männer unter der Sucht ihres Partners leiden? Ich wage hier keine Prognose aufzustellen, aber mir ist klar, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist.

Ich kannte ein Ehepar, beide haben sich sozusagen
zu Tode getrunken. Schlimm genug, dasss die Kinder mit
drunter leiden mussten.

Chris


maggy antwortete am 08.01.04 (18:16):

Alkoholismus ist eine Krankheit. Wer dem verfallen ist, dem kann man mit guten Ratschlägen nicht helfen, er läßt sich auch nichts sagen. Die meisten Alkoholiker müssen erst ganz weit unten sein, bevor sie ihre Krankheit erkennen und zugeben. Und dann hilft nur eine Entziehungskur und anschließend der Beitritt zu der Gruppe der Anonymen Alkoholikern [AA].

Inzwischen leiden sehr viele Familien, weil ein oder beide Partner trinken. Am meisten leiden dann die Kinder unter der Situation.

Was ich besonders schlimm finde ist die Tatsache, dass immer wieder Alkohol und Zigaretten an Kindern unter 18. Jahren verkauft wird.

Ein ernstes Thema. Habe es aufgegriffen, weil hier über Alkohol geschrieben wurde.

Es grüßt Euch maggy


pucki antwortete am 08.01.04 (19:30):

Liebe maggy, Alkoholsucht hat schon viele Familien
zerstört. Ich selbst habe erlebt, wie eine Frau, deren
Mann wieder einmal volltrunken war, das gesamte Mobiliar
kurz und klein geschlagen hat. Sie kam in Todesangst- und
das ist durchaus nicht übertrieben, zu uns gerannt.
Weiterhin kenne ich einige Menschen - die -wie Du auch
schildertest, erst ganz unten sein mußten, um sich endlich
einer Therapie zu unterziehen. - Das schlimme daran ist,
daß Alkoholiker es weit von sich weisen, abhängig zu sein.
Sie winseln, wenn sie schon tief gesunken sind, ihre Ehe
fast am Ende, bitte, helft mir doch. Und als Laie ist es
überhaupt nicht möglich, hilfreich einzugreifen. Jeder
der mit Alkoholikern zu tun hatte, wird bestätigen, daßī
diese Menschen von sich aus ins Krankenhaus oder zu einer
entsprechenden Einrichtung gehen müssen. Der Weg für sie
ist dann noch schwer genug- -und für die Familienangehö-
rigen erst recht, die sehr schwere Stunden mit dem Süchtigen erlitten. -
Ja- maggy, auch ich finde es unverantwortlich, daß Kinder
rauchen, und na , ein Schluck Bier kann sie bzw. er ruhig einmal trinken. So beginnt es !!!!
Es ist ein sehr ernstes Thema und ich finde es gut,
auch hier in der KK einmal darüber zu schreiben.

Euch allen noch einen schönen Abend.


chris antwortete am 09.01.04 (14:47):

na sowas, war noch keiner hier???

Seit ihr alle in Winterschlaf??? oder was?

Heute wollte ich euch mal nach euren Kinder-
Faschings- oder Fasenachts-Erlebnissen fragen.

Mein 1. Kostüm (soweit ich mich überhaupt daran
erinnern kann, war wohl ein Rotkäppchenkostüm.
Vermutlich kam der Stoff von einer roten Fahne, die
zerschnitten wurde. Die Jahre darauf folgten dann
Kostüme als Schwarzwaldmädel, Schornsteinfeger und Bäcker.
Alles wohl Kostüme, die man leicht aus alten Kostümen
nähen konnte. Eine Hausschneiderin hat sich wohl damit ihr
tägliches Brot verdient.

Erinnern kann ich mich auch noch daran, dass wir als Kinder
durch das Dorf zogen, begleitet von einem Musikanten, der
Schifferklavier spielen konnte.

Erzählt ihr mir auch ein wenig von euren Kindheits-
Faschings-Erinnerungen? Ich würde mich drüber freuen!

chris


pucki antwortete am 09.01.04 (16:52):

Hallo chris!
Ich würde Dir gern etwas erzählen, doch leider kam für
mich gar nicht infrage, an einer Faschings-bzw. Karnevals-
veranstaltung teilzunehmen. In Helmstedt gab es das zwar,
doch meine Eltern hatten andere Sorgen. Teilgenommen hätte
ich zu gern und bewunderte die Kostüme der Kinder. Ich
guckte mir alles durch die offenstehende Tür an:-)) und
hatte tatsächlich auch so meinen Spaß an dem bunten Treiben im Saal. Mit mir standen eine ganze Reihe anderer
Kinder(ohne Kostüm) dort und amüsierten sich auch - fast nicht zu glauben-- aber es war so. Und aus diesem Grund
denke ich gern an diese Zeit zurück.



Mulde antwortete am 09.01.04 (21:51):

Muss doch mal wieder was vom „Lieschen erzählen

Ist aber schon eine ganze weile her.
Ihr wisst ja bestimmt das Lieschen ist so was wie ein vollschlankes Wunder
Selber essen ist ja eine ihre Spezialitäten, sie wiegt ja auch ohne Knochen, glatt einen Doppelzentner.
Mal um armen geht nicht mehr - kann höchstens Drumherum laufen,
nur da darf ich das Frühstück nicht vergessen mitzunehmen.
Also wir sind in Urlaub an der Ostsee ein wunderbarer Zeltplatz (kein FKK)
Sie hatte ihr eigenes Zelt zu zweit in einem nee das ging ja nun wirklich nicht ich wollte ja noch länger leben!
Wie unter Campern üblich jeder kocht mal für die anderen mit.
so auch wir.
Die Gesichtszüge meiner Holden sahen nicht gut aus.
Ein Zeichen sie war am denken!
Alter !!!
Was kochen wir heute?
?!?!?!?!?
Liese ich hab im Dorf beim Fleischer Spitzbeine gesehen und wir machen Erbsen dazu!
Hmmm Hmmmm
Alter bewegen Deine Stelzen hole das Zeug.
Oh ich war erstmal aus ihrem Umkreis
Na ja in der Dorfkneipe war es nicht zu voll also zwei Kleine - ganz auf die schnelle.
Inzwischen hat Liese, weis Der Teufel woher schon Erbsen bekommen.
Nur gesalzen sollten sie noch – was nun kommt O O das Schicksal nahm seinen lauf!
Mit dem Zeltnachbarn hatte sie wohl einen zuviel gekostet – die Liese vergreift sich
In der Tüte- an stelle von Salz nimmt sie Waschblau - das hatte sie immer im Gepäck, wegen der Wäsche.
Egal wohin wir auch fuhren !!
die Erbsen sahen Blau aus!!
Nu war guter Rat teuer – was machen?
Es kam die Erleuchtung!
Auf Speisetafel stand: „ Pikante Heidelbeersuppe nach Art von Liesbeth“
Ja das Lieschen war bekannt für ihre absonderlich keiten.


Medea. antwortete am 10.01.04 (08:10):

Guten morgen,

Warum eigentlich nicht mal wieder Heidelbeersuppe auf dem Speiseplan?? :-)) Dann sieht die Welt auch wieder viel blauer aus ....
Eine Freundin von mir hat heute einen wichtigen Termin und will telefonisch geweckt werden, sie leidet derzeit unter müden Schüben und kommt nicht aus dem Bett heraus.
Nun habe ich mir gerade den Wecker gestellt, damit ich um 9.00 bei ihr das Wecken nicht vergesse.... - lach
Hoffentlich nimmt sie auch den Hörer ab...
Da ich mit dem Aufstehen so gut wie nie Schwierigkeiten habe, habe ich diesen Freundschaftsdienst übernommen.
Also an alle: fröhliches Aufstehen. :-))


chris antwortete am 10.01.04 (08:36):

Hallo und guten Morgen an alle!

@ Mulde,
du hast aber vergessen zu sagen, wie die Heidelbeersuppe
nach Art von "Liesbeht" geschmeckt hat. Würde mich doch
interessieren, welche Gesichter die Campingfreude gemacht
haben! *gggg*

@ Medea,

bin auch Frühaufsteher, ohne Wecker. Bekomm auch immer
die Weckaufträge von anderen ! Während ich als junge Frau
rund um die Uhr schlafen konnten, reichen mir mir Moment
6 - 7 Std. und wenn es weniger sind, komm ich auch klar mit.

Wünsche allen ein schönes Wochenende!


pucki antwortete am 10.01.04 (09:52):

Hach, Mulde- Lachen am Morgen......und was aus
der Suppe geworden ist, ist eigentlich egal:-)))
Und ich hatte Zucker erwartet -aber Waschblau:-)))
Mulde- - haste noch mehr von solchen Erlebnissen??
Und das Herumlaufen um Lieschen- - ich glaube, diese
story wird mir den ganzen Tag "versüßen"!!!!Mulde-
danke!!


maedel antwortete am 10.01.04 (10:51):

Mich hat es letzte Nacht schon kurz nach 2.00 Uhr aus dem Bett gehoben, weil es hier am Bodensee fürchterlich gestürmt hat.

Chris, die Frühaufsteherin, lief mir dann kurz nach 7.00 Uhr mit der Kaffeekanne über den Chat-Weg *gg*

Wünsche allen ein schönes Wochenende

maedel


maggy antwortete am 11.01.04 (00:05):

Irgendwo hab ich das gelesen und setz es hier mal rein :-)

Der Maßlose
Ein Mensch, der manches liebe Jahr
zufrieden mit dem Dasein war,
kriegt eines Tages einen Koller
und möchte alles wirkungsvoller.
Auf einmal ist kein Mann ihm klug,
ist keine Frau ihm schön genug.
Die Träume sollten kühner sein,
die Bäume sollten grüner sein,
schal dünkt ihn jede Liebeswonne,
fahl scheint ihm schließlich selbst die Sonne.
Jedoch die Welt sich ihm verweigert,
je mehr er seine Wünsche steigert.
Er gibt nicht nach und er rumort,
bis er die Daseinsschicht durchbohrt.
Da ist es endlich ihm geglückt -
doch seitdem ist der Mensch verrückt.

Wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende...irgendwie hat das Gedicht was....schmunzel


Felix antwortete am 11.01.04 (02:46):

Hallo ... nix .... Halloooo ..... nix

dabei wollte ich euch allen nur einen schönen Sonntagmorgen
wünschen .... oder bin ich noch zu früh?

Für mich ist es eher spät ... also gute Nacht!

Vogel der Nacht


chris antwortete am 11.01.04 (09:43):

Wünsche allen einen schönen Sonntag!

Das wetter hier ist heute nicht gerade verlockend,
aber es kann sich bis zum nachmittag noch bessern!

Mein Enkel hofft immer noch auf Schnee, denn der Schlitten
vom letzten Jahr wartet drauf wieder mal aus der Garage geholt zu werden. Na wir hoffen halt mal, dass noch Schnee
kommt.


Chris


chris antwortete am 11.01.04 (09:43):

Wünsche allen einen schönen Sonntag!

Das wetter hier ist heute nicht gerade verlockend,
aber es kann sich bis zum nachmittag noch bessern!

Mein Enkel hofft immer noch auf Schnee, denn der Schlitten
vom letzten Jahr wartet drauf wieder mal aus der Garage geholt zu werden. Na wir hoffen halt mal, dass noch Schnee
kommt.


Chris


sheilacoala antwortete am 11.01.04 (09:53):

Hallo und guten Morgen,mit schmunzeln las ich den "Heidelbeersuppen Bericht".Mir passierte neulich folgendes:(natürlich ohne Brille auf der Nase)Wollte eine Quarkspeise zubereiten.Alles ging wunderbar.Zuletzt noch 3 Päckchen Vanillin Zucker ran und in den Kühlschrank.Als ich die Speise rausnahm zum servieren,sah sie etwas mehr aus als vorher.Hab sie meinen Gästen serviert.Oh je,böse Gesichter,statt Vanillin Zucker hatte ich Backpulver genommen!Ja,mit Brille wär das nicht passiert!Wünsche Euch ein schönes Wochenende


pucki antwortete am 11.01.04 (10:30):

Ja, liebe Chris, bei uns sieht es wettermäßig nicht
besser aus - -Regen. Eigentlich wollte ich zu einem
Spaziergang aufbrechen, da fing es an. -

sheilacoala , die Gesichter hätte ich gern gesehen:-))
Wir waren bei Bekannten zum Essen eingeladen (inzwischen Freunde), kannten uns noch nicht näher . Es sollte
Rehbraten geben . Wir saßen ganz erwartungsvoll- hungrig-
am Wohnzimmertisch. Alles war bereits aufgetragen -nur
der leckre Rehbraten fehlte noch. Wie das so ist, wenn
man sich noch nicht lange kennt, alles muß super aussehen.
Unsere Gastgeberin kam mit der Platte in der Hand herein,
sah delikat aus -- stolpert- und alles landet im hohen
Bogen auf dem Teppich, wo der Rauhhaardackel es sich
bequem gemacht hatte. Na, der hat sich gewundert über
die zusätzliche Mahlzeit:-)). Ich weiß nicht mehr was wir
dann gegessen haben. Aber fast jedes Mal, wenn wir uns
treffen - ist das ein Thema und inzwischen können alle
darüber lachen. Aber damals war es unserer Gastgeberin
ganz schrecklich peinlich. Und wir als Gäste taten alles,
um sie mit Worten zu trösten. --Und ich dachte nur,
hoffentlich passiert Dir das nie:-)))
Wünsche Euch --trotz des Regenwetters - einen gemütlichen
Sonntag.


chris antwortete am 11.01.04 (10:36):

@sheilacoala

wem ist das noch nicht passiert? Ist zwar schon ne zeitlang
her. Ich hab mir einen Griesbrei gekocht und wollte noch
ein wenig Zimt drüber streuen ........ doch o weh, statt
Zimt erwischte ich die Currydose. Meinen Gesichtsausdruck
hinterher könnt ihr euch sicher vorstellen.

Es war zwar auch noch zum essen, aber Zimt obendrauf wäre mir nunmal lieber gewesen.


Chris


jeanny antwortete am 11.01.04 (10:53):

noch ne kleine storry zum schmunzeln.
war bei meiner freundin zu besuch.auf einmal hat sie ne gute idee,pflückte frische erdbeeren im garten und sagte jetzt machen wir uns einen erdbeerflip.
die erdbeeren wurden geputzt und gewaschen,kommen in den mixer nebst zucker und milch,wollte noch etwas sahne im kühlschrank holen,und sagte zu ihrem jüngsten:
nicht auf das knöpfchen drücken(anstatt den deckel auf den mixer zu machen)
natürlich hat er erst dann daran gedacht er könnte auf dieses knöpfchen drücken!!
dann ging es pppsssssttttt....und wir waren alle rosa,die kleider die haare,die stühle der tisch,die decke ...alles.
dann haben wir ohne erdbeerflip zu trinken erst einmal 2 stunden gearbeitet um alles wieder sauber zu kriegen...
und uns natürlich halbtod gelacht. wie wir aussahen war einfach zum schiessen.


maedel antwortete am 11.01.04 (11:24):



Schönen Sonntag Euch allen.
In den Bergen schneit es weiter .... Schneechaos, Lawinenalarm Stufe 4 ..... derweil hat es nach einem glühenden Morgenrot gut ausgeschaut mit dem Wetter. Aber jetzt ..... es regnet in Strömen und es braust ein kalter Wind über den See hinweg.

*Ist es draußen kühl und nass, macht es auch mit anderen Hobbies Spass*

meint das maedel

PS: Wer hat denn schon mal Salz in den Kuchen getan anstatt Zucker ? Ist mir bei einem Käsekuchen passiert, den ich für einen Kollegen zum Geburtstag gebacken hatte.


Mulde antwortete am 11.01.04 (11:40):

Ei verpipscht
Was doch mein "Lieschen" mit ihrer Heidelbeersuppe
für Erinnerungen weckt!
Hat doch jemand die Frage gestellt wie es nun geschmeckt
hätte?
Nach soviel Jahren muß,man dass noch wissen?
eines weis ich, gekostet hab ich nicht!
Ach so Lieschen lässt ausrichten Nu is ja wenigstens
mal etwas Schwung in die Bude gekommen!


Mulde antwortete am 11.01.04 (12:42):

Wer das nicht glaubt
Glaubt auch – nichts zu glauben,
wer es aber nicht glaubt - der Beweise das Gegenteil !
(Das ist von miche)


Die Chimborazzo – das schönste was je über die Weltmeere fuhr!

Hiermit gebe ich jedermann zu kund und wissen:
Mulde ist mal wirklich zur See gefahren.

Auf dem stolzesten Schiff „die Chimborazzo“ die Königin der Meere,
ach was sageich -- die Göttin aller Pötte die da dampfend und segelnd über die Meere fuhren.
Ein gewaltiger Riesenpott, der da in Neptuns Garten herumschwamm,
Ihr könnt wirklich glauben es war größer als groß.
Alles aber auch alles war an diesem Schiff gewaltig.
Lang war es aber auch –sogar länger als lang und die Breite erst
Man konnte an Steuerbord nicht die Backbordseite sehen!
Aber umgekehrt genauso.
Die masten erst – na die hatten doch glatt das Format von Fersehtürmem!
Wenn es neblig war und das war es öfter, dann mussten dort, wo sich die Wege an Deck (also oben auf dem Schiff) sich kreuzten, die Ampeln eingeschaltet werden.
Dort oben galt nämlich die Seestraßenverkehrsordnung!
Nun werden sich einige Fragen wieso weiß der das genau?
Auf diesem herrlichen Pott – war "mulde" mal der ObereOberbootsmann!
So ein Obereroberbootsmannhat die Dienstaufsicht über alles was so Seemännisch auf so einem Pott passiert.
Damit sich nun ein Obereroberbootsmann nicht überarbeitet, er ist ja im gehobenen Beamtenrang.
Hat er ein-zwei bis viele Gehilfen, die nennen sich dann Bootmann. (oder auch Bootsleute)
Also die Chimborazzo schwamm so irgendwo hinter Helgas Acker manche sagen auch
Helgoland dazu.
Unter uns das tiefe Meer
Über uns das Wolkenmeer
Hinter uns ein Nebelmeer
Unsere Beleuchtung na, die war ein Lichtermeer
Die Masten waren wohl groß und riesig aber auch krumm wie den Skipper sin Been (Kapitän)
Sie reichten bis in die Wolken, das nun war ganz wichtig. Den Wolken tat das weh sie wehrten sich mit Blitze, die fingen unsere Funkenpuster mit Hilfe der Kurzschluss Ingeneure ein.
Man kann auch Bordelektriker sagen ein und luden die Notstrombatterien damit auf.
Der Himmel wurde also gemolken.
Wenn er richtig leer war – der Himmel—dann sah man weit hinten Engeland.
ist das ein geschaukele heute!

Soll es eine Fortsetzung geben?
Dann später


Karl antwortete am 11.01.04 (12:49):

Duplikate gelöscht.


chris antwortete am 11.01.04 (14:39):

@ Mulde,
da siehste mal, wie wichtig das Lieschen für die Kleine Kneipe
ist! Sag ihr das ruhig mal! *gggg*Und sicher hat Lieschen
auch mal was vertauscht!

OOh Mulde, dann hatteste ja immer ne schicke Seemannuniform
an so als "Oberobermaat"!


Chris


Zausel antwortete am 11.01.04 (16:18):

Jau, Mulde,

dat feine Schip kenne ich noch, als ich damals Schiffsjunge war.

Mulde, du has recht und hier is nix gelogen oder geschwindelt und das kann ich bezeugen.
Wenn ich das Schiffsgeschirr mit dem Ankerfett von eine Seite zur anderen schleppen musste, hab ich am nächsten Tag immer frei bekommen, weil ich die Kette neu fetten musste. Vom langen Weg isse wieder gerostet.

Un dat mit de Blitze weiss ich auch noch genau:
Inne Nachtschicht musste ich immer die Blitze und Funken mit einfangen mit sone Metallkäscher, das hiess immer Fahradkäfig. Un weil da nix von aussen reinging musste man das umdrehen un die Funken so einfangen.
Und schnell musste sein, weil das ganz schön heiss war....
Un mein Schiffsjungenkollege Elm hats mal erwischt, danach hiess der nur noch Elmsfeuer.

Mit de ObereOberbootsmann hev ick nix to dohn gehabt, GottseiDank, ich musste nur immer das Mövengeschrei in die Messe runterbringen, damit se wussten wat oben für ne Gegend befahren wurde.

Ge mi an Land, dat wör noch ne Tied west..... erinnert sich Zausel


chris antwortete am 11.01.04 (16:53):

@Zausel

Schön dein Seemannsgarn, kannste ruhig noch ein
wenig mehr davon erzählen :-)))))

Chris


pucki antwortete am 12.01.04 (08:54):

Wünsche allen einen guten Morgen. Vorsichtshalber
habe ich Nachbarīs Katze mitgebracht, falls doch noch
eine Maus hier ihr Unwesen treiben sollte. Ich springe
nämlich ungern auf Stühle und warte solange darauf, bis
mich jemand erlöst:-))))
Na Zausel, Du hast ja "harte" Zeiten hinter Dir:-)) ,
ein Vorteil, Du bist "gestählt" . Welche Meere hast Du
denn durchfahren?? Und sicherlich hast Du auch außer
Blitz und Donner, Eisberge zu sehen bekommen -- evtl.
unheimlich aussehende Tiere . Erzähl doch bitte mal. Bin
schon ganz gespannt auf "Deine" Erlebnisse. Und ehrlich,
das ist doch kein Seemannsgarn??? Bist doch ein Mensch,
dem man voll glauben kann:-)))) oder??????
Na, ich werde jedenfalls öfter einmal hier vorbeischauen.
Bis dann............


pucki antwortete am 12.01.04 (08:57):

Vergaß ich noch -lieber Zausel- und was ist mit der
Meerjungfrau??? Bekamst Du die vielleicht auch zu sehen.
Das wäre ja ein tolles Erlebnis gewesen:-))))


chris antwortete am 12.01.04 (11:38):

Hallo und guten Morgen an Alle!

Weiss du pucki, mich würde ja interessieren,
ob der Oberobermaat und der Zausel dem
Gesang der Sirenen widerstehen konnten und
ob sie sich auch haben an den Mast anbinden lassen??

Wäre ja interessant das zu wissen, wie die Seefahrer im
20. Jahrhundert das gemacht haben !!


chris


Mulde antwortete am 12.01.04 (12:01):

Tja chris
Ob der Zausel noch als Moses bei den fahrten im Mittelmeer
dabei war. wer weis das schon!
die Chimborazzo währe auch wohl zu groß für das kleine
Mittelmeer!
Aber der Zausel steht mit anderen Erlebnissen noch bei mir zu buche - mal sehen ob das übehaupt jemanden interessiert?.
Mulde und Zausel berichten nur von wahrhaftigen Wahrheiten
immer nach dem Motto
Die "Wahrheit und nichts als die Wahrheit"
merke: "Seeleute Lügen nie!"
Ist heute Gastätten Ruhetag oder stören unsere kleinen
Geschichten?
Die KK ist doch mächtig trocken geworden!
sogar im Keller ist alles trocken!


Zausel antwortete am 12.01.04 (12:07):

Also da will ich Mulde nich vorgreifen, der hat die älteren Rechte. Hei mut mi bloss helfen, wieder mein Gedächtnis in Schwung zu bringen.
Dat kommt all noch, pucki :-)
Aber ein paar Erklärungen kan man schon geben vonne christlichen Seefohrt:


Schiffsjunge, Moses:
Dat kommt aus dem Kirchlichen. De Moses is ja op dem Wasser ausgesetzt worden, wie all die Schiffsjungen früher. Deswegen hiess ja Moses in den Alten Schriften "Schiffsjunge". Dat is dann später dreiht worden, damit man den Moses nicht vergisst.

Messe oder Schiffsmesse:
Ein geweihter Raum im Schiffsinneren, meist mit Bier-Tresen und gediegene Möbel mit Teppich. Sonst wurde da die Bibel gelesen (nautisches Hafenhandbuch), aber de Moses meist nur die Leviten.
Wenn keine Messe vorhanden war un de Paster uns aussen anneren Buch vorlesen wollte, dann musste sein Tresen aus Bierkisten gebaut werden mit nem Bettuch drüber und dat Kreuz auf Holzbalken, wenn er unbedingt eines haben wollte. Nachdem wurde dann das Mittagsmahl gegeben in Form von Leermachen des Tresens. De Moses durfte dann die leeren Bierkisten von de Paster und seine Oberbootsleichen wegräumen.
Is hüüt in Kirchen nicht mehr so üblich, ausser in Seemannskirchen.

Leviten:
kommt ut dem ortodoksen Raum, heisst nix anneres als einen hinter die Ohren bekommen. Deswegen hatte Moses immer große rote Ohren.

Fahradkäfig:
bei de Funken fangen gebräuchliches Gerät, dat hinten oder vorne auf dem Fahrrad aufgeschnallte Käfig, womit man auch kleinere Teile hineinlegen konnte.
Wurde man dabei erwischt, dann (siehe Leviten).

Backbord un Stüerbord:
Dafür war Moses wichtig. Konnte man mit de Leviten (siehe dort) gut zeigen.
Moses wurden die Leviten gelesen un nu sieh seine Backen an:
Anne linke Seite war die Wange rot also backbord und anne rechte Seite war sie auch rot, also ....
Mulde, hilf me mol, da stimmt wat nicht. Du kenns dat better, du bis ja auffe Chimborasso unter freiem Himmel west...

Ge mi an Land, dat wör noch ne Tied west..... erinnert sich Zausel


pucki antwortete am 12.01.04 (14:39):

O weiah -hier wird im Duett gesungen- Mulde und Zausel -
na -das wird ja richtig spannend - und so lehrreich.
Prima, die Erklärung für backbord und steuerbord.
Lieber Mulde- habe eine Kiste Flens mitgebracht, damit
es hier nicht so "trocken" ist-- :-)) oder meintest Du
etwa was anderes????????
Chris- auf die Antworten Deiner Fragen bin ich gespannt
wie ein Flitzebogen:-))).
Habe mir nun einen Sessel reserviert, da ich annehme, daß
es sich herumspricht, wie lustig und interessant es in
der Kleinen Kneipe wird --.Genügt eine Wunschrunde als
Bezahlung??


Sofia204 antwortete am 12.01.04 (15:37):

Chris und Pucki,
ich sitze auch bequem gespannt,
bei diesem Thema habe ich in der Schule leider gefehlt,
*Steuer* und *Back* im Doppelpack,
der Steuer bescheinigt
dem Back das Pulver,
oder wie oder was :-)


chris antwortete am 12.01.04 (16:12):

@ pucki,

pssst, aber nicht verraten, im Keller steht eine Kiste mit
fränkischem Rotwein! pssst.....darf keiner wissen!!!

Der ist nämlich nur für "Frankenweinliebhaber"!!!


Chris


chris antwortete am 12.01.04 (16:15):

@ Mulde,

du beschwerst dich, dass es so trocken ist im Keller??
Also die Flens-Brauerei hat den Kasten zwar gebracht.............
aber wer den leergetrunken hat, das weiss ich nicht??

Ich weiss ja nicht, ob der Klabautermann auch Flens mag??

Ausserdem sollen an dem letzten Kasten Flens Mausefallen
gewesen sein und trotzdem isser leer????????? Sehr seltsam!! *gggg*


Chris


Mulde antwortete am 12.01.04 (18:00):

Chimborazzo
Oder
Wer das nicht glaubt Teil 2
(Die unterstrichenen Wörter werden am eines Kapitel erklärt)


Jetzt schwammen wir nun entlang englischer Küste 2 vor uns ruhiges Wasser
Aber achteraus , das waren Wellen man o man durch Schrauben von unserem
Pott .
Bei Germanien da hinten, da haben sie die Friesischen Inseln von Festland
Frei gespült- was haben die damals geschimpft - heute sind sie stolz und
nennen das Nordseebäder!
Wir hatten nun aber auch einige Moses oder Lehrlinge glauben AZUBI nennen
Die sich heute!
Da war doch einer, den habe ich noch gut in Erinnerung, einer der zauderte immer
Die ihm aufgetragene Arbeit auf zu erledigen – er war noch ein bisschen lütt und hatte
so wirres Haar da riefen wir ihn nur noch Zausel stand vorn am Bug sollte nach
Land Ausschau halten.
Zu dieser Zeit wollte aber dem Alten seine Gespielin einen Hund haben-
Nur woher nehmen und nicht stehlen- Zausel hatte die Idee
„Käpten fahren wir zur Doggerbank vielleicht sind dort Doggen“
Das keine Doggen also Hunde zu finden waren das wusste doch Zausel noch nicht
Was sollte aber dem Alten sein Betthäschen mit einem Seehund?
Die gab es dort nämlich.
Plötzlich schrillten die Manöver Glocken „Ankern“
Oh je der arme Zausel, war er doch gerade auf dem weg zu seiner Koje schnell schwang
sich Zausel auf sein Mofa und zurück nach vorn zum Ankergeschirr.
Die Seestraßenordnung galt bei solchen Manövern nicht.
Deckel hoch Fettspritze raus (die hatte die Größe eines Strahlrohres der Feuerwehr)
Und die Ankerkette einfetten mit speziales Ankerkettenfett damit nicht Moby Dick
die Kette anknabbert!
Da der Anker trägt welch eine Ruhe im Schiff
Am Bug leuchteten die kleinen Elmsfeuer – die kamen aus Elmshorn da hatten
Eine ganze Ladung an Bord.
Die anderen Moses bekamen alle einen Fahrradkäfig und sollten bei den Elmsfeuern
aufpassen, das die sich nicht entladen.
Aber was ist mit Zausel seinen Ohren passiert?
Das linke war ganz rot das ist die Backbordseite da hat ihm doch jemand die Leviten gelesen.
Aber die Steuerbordseite beim Zausel die war ganz grün?
Oh Smating (das bin ich der ObereoberBootsmann) stöhnte der Moses Zausel,,“ is mir schlecht“ daher die grüne Gesichtshälfte!
Unten in der Messe oh das war so wie bei Kempinski oder wie im Walddorf –Astoria
Aber zu mindest wie in Karls kleine Kneipe.
Der Smutje einer von vielen kam mit dem Lastenaufzug nach Oben gleich mit einer Kanone!
Nu nee man nicht eine zum schießen -- nee mit einer ganz friedlichen Gulaschkanone
Voller steifen Grogs - na mein grünweissrotgesichtiger Moses schluckte sein eine gehörigen
Teil runter
Die Gulaschkanone kam mir aber sehr bekannt vor ob das die aus der KK ist?
Ente Teil 2
Wenn Fortsetzung erwünscht dann geht es weiter
Begriffe
Achteraus = hinten
Smutje= Koch oder der schmuddelige
Moby Dick- großer Fisch
Moses = Azubi
Alter = Chef hier Kapitän
Anker Trägt = er hält
Fahrradkäfig- Faradäischer Käfig -Blitzschutz
Backbord in Fahrt links rotes Licht
Steuerbord in Fahrt rechts grünes licht





chris antwortete am 12.01.04 (20:30):

@ Mulde,

manno ich hab ja keine Ahnung von der christlichen Seefahrt. Also backbord und steuerbord, das hab ich nun verstanden.
Aber wer klärt ne Landratte auf über Luv und lee??

Für alle Nachtwanderer und Nachtvögel steht heute ein
fränkischer Rotwein im Keller.

Bei Bedarf wird nachgeliefert!

Chris




Achtung: das betrachten des gifs kann zur Alkoholsucht führen *gggg* !!!!

Internet-Tipp: " target="_new">


Sofia204 antwortete am 12.01.04 (21:49):

hallo chris,
ich habe jetzt die Szene nachgestellt, neben dem Monitor,
weil ich heute zu hause bleiben muß :-)))


maedel antwortete am 12.01.04 (22:07):


Hallo,
hab mich dem Vorschlag von chris angeschlossen.
Mir reicht allerdings ein Glas, denn zweihändig trinken habe ich noch nicht gelernt.
Auf euer Wohl ..... DER Frankenwein war gut.

vom stürmischen Bodenseeufer einen abendlichen Gruss

maedel


Felix antwortete am 13.01.04 (01:04):

Auch der Nachtvogel ist ein Kenner und Liebhaber des Frankenweines ... also bitte schön ... so schenkt man diesen edlen Tropfen nicht ein!
Langsam lässt man dieses edle Getränk in ein bauchiges Kristallglas gleiten und dreht am Schluss die Flasche mit einer halben Drehung um seine Längsachse, damit kein Tropfen verloren gehen kann.
Für mich habe ich ein Glas auf diese sanfte Weise gefüllt ... halte es gegen das Licht, um seine Farbe zu begutachten .. führe es zu meiner Nase und dann erst zum Mund ... um genüsslich den Duft und dann das Aroma zu geniessen. Durch den Gaumen und seinen empfindlichen Rezeptoren erlebe ich den Nachgoût, das sogenannte Bouquet, das den Unterschied zum ordinären Wein ausmacht.
Schluck um Schluck... dazwischen Pausen, in welchen ich etwas Brot zerkaue ... um die Geschmacksorgane zu regenerieren ... sich Zeit lassend, alle Sinne auf diesen Genuss zu konzentriert ... So geniesst man den Frankenwein!

Hab ich nicht Recht Chris?


Felix antwortete am 13.01.04 (02:03):

... so ... das zweite Glas ist nun auch leer ... danke hat mir geschmeckt .... Die Blechtrommel mit den Basler-Läggerli ist für den Morgenkaffee gedacht.

Gute Nacht ... auch der Nachtvogel wird sich nun aufplustern und selig entschlummern ...


Medea. antwortete am 13.01.04 (06:57):

Guten morgen

die letzten vier Tage waren Tage der besonderen Einladungen - eine derartige Häufung habe ich auch noch nicht erlebt - heute aber Schluß mit all den Köstlichkeiten und wieder in die Realität des Alltags eingetaucht.
Laßt mir das Vergnügen, Euch den Mund ein wenig wässrig zu machen.
Ich beginne mit den beiden angebotenen Weinen:
2001er Nitteler Leiterchen, Elbling trocken, Weingut Matthias Dostert, Mosel-Saar-Ruwer;

2001er "Angiolino", Spätburgunder trocken, Weingut W. Lergenmüller & Söhne - Barrique (Pfalz)

Menü:
Lachsforellenfilet auf Austernpilz-Lauchgemüse in Rahm;
Waldpilzessenz;
Entenbrust mit Orangensauce, Rosenkohl und Kartoffelplätzchen;
Mousse von Bourbon Vanille
mit Rumtopffrüchten.

Im Hintergrund dezente Barockmusik, ein wunderschönes Ambiente zum Wohlfühlen - es stimmte eben alles ...

Und nun hat mich das normale Leben wieder, heute ist wieder Vorlesetag bei "meinen" Erstklässlern - und ich freue mich auf diese Rasselbande ...
;-))


pucki antwortete am 13.01.04 (10:01):

Wirlich, liebe Medea- mir hast Du den Mund wässrig
gemacht. Entenbrust mit Orangensauce - hach -bereits
beim Aussprechen läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Vom Wein habe ich leider keine Ahnung, da ich ihn nicht
vertrage.

Dann muß ich sagen, daß mir der Kopf noch raucht -lieber
Mulde. Diese vielen seemännischen Begriffe -- aber eines
kommt immer in Kreuzworträtseln vor- nämlich Luv und Lee -.
Mich interessieren aber Eure Erlebnisse !!!! -Wie war das,
wenn Euch ein Orkan traf?? Habt Ihr Euch dann festbinden
müssen, das Gleichgewicht gehalten? oder seid ihr seekrank
geworden. -Wäre ja möglich oder????- Obwohl Eure Schil-
derungen anderes vermuten lassen !!!:-))))
Wünsche allen einen vergnüglichen Tag -trotz des miesen
Wetters !!!!


chris antwortete am 13.01.04 (12:25):

Hallo und guten Tag an alle!

@ Medea,
das klingt wirklich sehr verführerisch ..... hmmmmmmmm
und dann dazu noch schöne Musik, das ist ja dann schon
Hochgenuss.

@ Felix,
du hast natürlich recht. Wenn man die Schoppengeniesser
in den Weinstuben beobachtet, dann stellt man fest, dass
sie den Wein nicht einfach trinken, sondern wirklich im Mund
erst genüßlich hin und herschaukeln und teilweise sogar kauen,
obwohl es gar nichts zu beissen gibt. Aber wer schon wirklich
einen Frankenwein auf die Art und Weise gerochen und geschmeckt
hat, der weiss was ich meine.

@ Pucki,
ja ich bin wirklich auf die Erzählungen unserer 2 Seeleute gespannt.
Ich hab mal in google nach Seemannsgarn gesucht und Unmegen
von interessanten Seiten und URL gefunden.

Ins hab ich verstanden, dass vermutlich alle irgendwann ihr
Opfer an Orpheus bringen müssen und das dann immer an der
windabgewandten Seite! *ggg*

Chris


Gudrun_D antwortete am 13.01.04 (15:26):

Hallole

ganz vorsichtig guck;-)
Augen immer noch fast nicht brauchbar,musste aber doch mal wieder schauen,was Ihr so zu erzählen habt.Alles kann ich nicht nachlesen-noch zu anstrengend-aber,das Seemansgarn hat mich schmunzeln lassen! Wisst Ihr noch mehr?

Jaja,mit den Göttern ist das so eine Sache-------

*Orpheus* würde sich sicher bedanken,wenn er für seinen Gesang so ein "Opfer" dargebracht bekäme;-)

Neptun und Poseidon dagegen,kennen das sicher zur Genüge...

..zu Lande,zu Wasser und Ariel der Luft-ikus;-

und in *Morpheus*-Armen ruhen wir wohl alle gern.............


Mulde antwortete am 13.01.04 (16:11):

Tje tje
Gudrun ..... Du kennst die beiden Herrscher der Meere?
Hast denen bestimmt auch schon Dein Opfer gebracht und in
Lee die Fische gefüttert?
Na sicher haben wir zwei beide der Zausel und ich unsere
Opfer gebracht- jeder fängt mal klein an.
Wir waren dann selig in Morpheus Armen eingeschlafen
und träumten von Meerjungfrauen wo wir beim Orpheus
die Gaben des Bachus genossen.
Nur Gambrinus der Gott des Bieres sah das gar nicht gern er kann den Bachus bis heute nicht so recht leiden.
Darum gab er er uns das Jever Klebe Bier mit- wenn man sich
Damit die Hosen (die waren noch aus edlen Hirschleder)
beschüttete musste man auf der Bank kleben !
so wußte man gleich ob das Bier auch echt wahr!


Mulde antwortete am 13.01.04 (17:01):

Wer das nicht glaubt (Teil 3)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Jee nu waren wir auf der Doggerbank , aber keine Dogge für die Olsch von unserem „Alten“
Der war ja nun recht kniesig!
Da ein Schrei wie Donnerhall: Moses mach Dich hoch und wahrschaue wo wir sind.!!!
Erschrocken schoß Zausel schnell die Leine auf .
Wir standen zwar mit dem Bug fast vor Schottland mit dem Achtersteven noch bei Helgoland und Zausel das fixe Kerlchen hat den Festmacher (leine) einfach an der langen Anna festgemacht
Der Zausel nahm schnell meinen Dienstwagen und vor nach vorn!
Um nach oben zu kommen brauchte man da einen Fahrstuhl – Leute mit Büldung sagen auch Lift dazu- nicht verwechseln mit das was die werte Frau Gemahlin sich machen lässt.
Nun da dort oben konnte er besser Ausschau halten.
Wen traf er dort natürlich den I.WO (Stellvertreter des Kapitäns)
Der war mit seinen Sextanten beschäftigt.
Ein Blick rund um und wieder runter zum Kapitän der aber wahr gerade dabei , seine Pfeife zu stopfen .
Er hatte einen Sparfimmel eigentlich priemte er, den ausgekautem Priem., rauchte er die Asche wurde noch geschnupft.
Nu das Auto schnell auf den Abstellplatz- Moses ( Zausel) war ganz aufgeregt“ Herr Kapitän
Habe dortīn -- dort geguckt --- nach einen Haven!
Beim Alten stand seine vollbusige Heroine – die war aus Sachsen.
„Was hast`n jecuxt een Haven?
Das mußte Käpten Brass nun selber sehen!
Junge Du hast recht und zu Ehren meiner holden Ehefrau nennen wir den Haven Cuxhaven - seitdem heißt Cuxhaven
CUXHAVEN!!!


pucki antwortete am 14.01.04 (08:34):

Guten Morgen, allerseits!

Mulde, das hast Du fein erzählt. Wunderte mich ja schon
immer, wie diese ganzen Häfen -oder Häven :-))) zu ihren
Namen gekommen sind. Und google nachschlagen ist ja gut,
liebe Chris - aber ich gehöre zur bequemen Sorte Mensch
und laß es mir einfach erzählen :-))) Sagt mal, Mulde und
Zausel, wurde denn bei Euch auch gesungen? Kann mich an
Lieder erinnern : Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren,
müssen Männer mit Bärten sein - -oder - eine Seefahrt, die
ist lustig -- --.Ach -noch eine ganz wichtige Frage, wie
sah es mit Frauen an Bord aus?? Ich meine -ist ja wohl
wichtig oder????Ich denke dabei an den Aberglauben, daß
eine Frau Unglück bringt. Dabei sind wir soooo sanft:-)))
Naja- werdet Ihr wohl noch alles nach und nach erzählen.
Liebe Chris, würdest Du mit mir ein Glas Wein trinken -
bist mir nicht böse- ich lieber ein Glas Bier (Flens) und
falls der eine oder andere auch Spaß an diesen netten
Erlebnissen hat, wirds sicherlich eine lustige Runde.


jeanny antwortete am 14.01.04 (12:00):

@ mulde

herrlich,dein seemannsgarn
.
komme jeden morgen mit meiner tasse kaffee zuerst in die kleine kneipe um deine erzählungen zu geniessen.so fängt der tag gut an.
hab mich auf der M.S.Hanseatic taufen lassen.mein neuer name,der neptun mir gab ist''Papageienfisch''
wie war die äquatortaufe bei dir ?
hier war's ein gaudi,aber nicht besonders schlimm.
kann mir aber vorstellen,dass seemänner die getauft werden,von neptun ordentlich was auf die mütze kriegen.


chris antwortete am 14.01.04 (12:44):

Hallo an alle .....

es wird Frühling hab heute schon die 1. Schneeglöckchen im Garten aus der Erde spitzen sehen. Die weissen Köpfe kann man schon erkennen.

@ Pucki,
es ist dir doch freigestellt, was Du hier trinkst. Jeder das,
was er/sie am liebsten mag.

@ Mulde, schön, deine Geschichten zu lesen. Sag mal der Moses,
weiss nichts mehr???



Chris


pucki antwortete am 14.01.04 (14:38):

chris :-))))

Überbrücke die Wartezeit mal mit einem Witz, den
ich heute gehört habe:

"Du hast doch vor einem 1/4 Jahr deine Fahrprüfung gemacht,
Anke. Bisher habe ich dich aber noch nie fahren sehen!"

"Bei der Prüfung bin ich 4x durchgefallen, bevor ich sie
endlich mit Ach und Krach bestand. Und hälst du mich für
so blöd, daß ich meinen mühsam erworbenen Führerschein
gleich wieder loswerden möchte?"

Das wäre auch ein Thema -Frauen, Autos und Männer als
Beifahrer...........


Sofia204 antwortete am 14.01.04 (15:15):

oh, Pucki, da wäre ich nie befähigt worden :-))
warum also den gewichtigen Hinderungsgrund
dabei haben, wenn man alleine freiweg besser durchkommt?


desiree antwortete am 14.01.04 (18:13):

Ich erzähle Euch nun eine Geschichte aus den Elbmarschen, die sich so wirklich zugetragen hat.
Ein Altbauer kommt nach getaner Arbeit nach Haus.
Er ist müde und will sich etwas hinlegen. Da seine Frau nicht im Haus ist, zieht er sich weder um, noch seine Stiefel aus ----------und legt sich auf das schöne rote Sofa.
Nun muss man wissen, dass in den Marschen meist die Türen offen sind.
Während der Bauer noch ruht, kommt ein Fremder in die Stube und stellt sich als Notarzt vor. Der Bauer versichert, dass er nicht krank sei.
Der Notarzt lässt nicht locker. Gutmütig wie der Bauer einmal ist, lässt er sich untersuchen.
Der Arzt meint: "Herr Andreeßen, Sie sind nicht krank"
Worauf der Bauer sagt: "Hew ick doch seggt, und Andreeßen heet ick ok ne.


pucki antwortete am 15.01.04 (08:47):

Hallo, desiree :-))) was es doch alles gibt !!!!

Sofia ich muß Dir fast recht geben :-)) Aber dank der
männlichen Begleitung ist mein Fahrstil noch besser
geworden, als er ohnehin schon war :-))))
Den nachfolgenden Spruch kennt Ihr sicherlich:
Ich bin intelligent, schön und gebildet,
doch das beste an mir ist meine Bescheidenheit - !!!

Wünsche Euch allen einen schönen Tag.


chris antwortete am 15.01.04 (11:24):

@pucki

ich hatte einen Vorteil, ich hatte als Fahrlehrer meinen Vater und
Bruder. Damals konnte man es sich noch erlauben, auf einem Feldweg
schwarz zu fahren. So konnte ich meine Fahrprüfung schon nach
wenigen Fahrstunden ablegen.

Da ich ja schon immer gern gefahren bin, hab ich auch heute kein
Problem in fremde Gegenden zu fahren und anzukommen, auch wenn
ich keinen Fahrplan hab. Meist genügt die Richtung, um gut anzukommen.

Besonders stolz war ich, als ich in Salt Lake City mühelos nach down down
fand. Aber froh war ich dann doch, als ich das Auto verlassen durfte.



Chris


maggy antwortete am 15.01.04 (13:31):

Frauen am Steuer und Mann als Beifahrer ......
Ein oft diskutiertes Thema pucki :-)

Da wir Frauen aber eh die besseren Autofahrer sind, müssen wir dieses Thema eigentlich gar nicht großartig diskutieren ....schmunzel.....

Nun bin ich gespannt, welcher chatter hier ganz schnell das Gegenteil behaupten wird :-)

Wir haben bei uns frühlingshafte Temperaturen, ich denke dabei schon an Urlaub :-)
Es grüßt Euch maggy


Medea. antwortete am 15.01.04 (13:59):

Hallo

nur mal eben schnell reingucken ... :-)
gerade einen Apfelkuchen auf dem Blech gebacken, da um 16.00 Uhr Kaffeegäste anrücken - ich glaube, er ist gelungen, die ganze Küche duftet.
Habe ihn mit angewärmtem Calvados flambiert - hmm ...
Mal sehen, ob was übrigbleibt, dann bringe ich die Stückchen nachher vorbei. ;-))


chris antwortete am 15.01.04 (16:58):

@ Medea,

hmmmmm, jetzt sitz ich schon ne Stunde hier
und warte auf den Apfelkuchen. Aber gut duftet er
ja, das kann ich bestätigen.

Na ich warte noch, vielleicht lassen deine Besucher was
übrig :-)))))



Chris


Sofia204 antwortete am 15.01.04 (19:20):

chris, ich glaube wir warten hier umsonst
da ist bestimmt nichts übrig geblieben :-((


Medea. antwortete am 15.01.04 (20:11):

Pustekuchen - im wahrsten Sinne des Wortes ... :-)

Der Kuchen ging weg wie wechgepustet, es tut mir leid,
aber ich werde das nächste mal ein ganzes Blech für die lieben kneipentreuen Besucher backen.
Gerade sind sie gegangen, zugegeben, für einen Kaffeebesuch haben sie lange ausgehalten - lach....
Es war aber so lustig, wir haben einfach nicht bemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist.
Oben wäscht jetzt meine Superdienerin, die Geschirrspülmaschine und ich kann mich in den Foren tummeln.


chris antwortete am 15.01.04 (20:12):

tja Sofia,

so wie das aussieht kriegen wir heute nichts mehr? :-(((

Und morgen werden wir dann die Randstückchen bekommen, die
keiner wollte!

Wünsche allen einen schönen Abend....


wo bleiben denn unsere Seefahrer???


Felix antwortete am 16.01.04 (00:18):

Immerhin liegt noch der Duft eines feinen Gebäcks im Raum. Vielleicht haben sie einige Krümel davon für den Nachtvogel übriggelassen .... man weiss ja nie ... Ich schau mich noch etwas um ...


maedel antwortete am 16.01.04 (07:08):


Wünsche schönen guten Morgen allen KK-Besuchern.
Wenn Felix nun die Krümel aufgeputzt hat, dann wird es Zeit für einen neuen Kuchen.
Was haltet ihr denn von einem frischen Apfelkuchen mit Vanillesosse, Eis und Sahne ?
Mir ist heute morgen schon die Nase lang gemacht worden und darum geh ich später los und hole mir welchen.
Selbermachen lohnt sich nicht für einen "one-women-haushalt" - ich weiss wieviel Arbeit das ist.

Schönen Freitag Euch allen wünscht

das maedel


chris antwortete am 16.01.04 (07:28):

Hallo und guten Morgen an alle!

@ Hallo Mädel,
ja ich hab auch richtig Hunger drauf bekommen. Werde mal gucken,
ob es beim Bäcker welchen gibt?

Na vielleicht bringt uns ja Medea heute doch noch einen frischen,
dann wird es ganz sicher was mit dem Kaffee und Kuchen !

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!


Chris


Medea. antwortete am 16.01.04 (14:01):

Grüß Euch maedel, Chris und alle ...

ja aufgeschoben ist nicht aufgehoben - aber es stimmt schon, eine Menge Arbeit macht so ein Kuchen schon: da muß der Mürbeteig ca. 2 Stunden in den Kühlschrank, viele Äpfel müssen geschält und mit Zitronensaft beträufel werden, damit sie weiß bleiben, Walnüsse geknackt und gehackt und mit Zucker, Zimt und etwas Ingwerpuder gemischt, dann auf dem Blech ausgerollt, die Nußmischung auf den Teig, darauf die Apfelscheiben, ca. 30 Minuten bei 200 Grad auf der mittleren Schiene in den Backofen - danach Aprikosenkonfitüre warm gemacht, mit dem Backpinsel auf die heißen Äpfel gestrichen, in einer Kelle den Calvados erwärmt, angezündet und dann damit rauf auf den Kuchen.
Brennt noch ein wenig nach - und dann, nichts wie reingehauen.... Schmeckt natürlich warm wie kalt.

Und nun habe ich Euch zum Nachbacken das gesamte Rezept verraten...
Ach ja, frisch geschlagene Sahne gehört natürlich auch noch dazu. .-))


marie2 antwortete am 16.01.04 (17:45):

Hmmm, lecker Medea, jetzt wird es Zeit, dass ich einen neuen Backofen bekommen. Meiner heizt nicht mehr über 80°.
Marie2


jeanny antwortete am 16.01.04 (19:39):

hallo jako,

ich habe mir eben in der galerie deine souvenirs angesehen,
und auf einer von diesen aufnahmen ein mir bekanntes gesicht (hat mich richtig gefreut) frau elke dincklage
wiedererkannt.

sie war hostesse auf der Hanseatic im april 2002.richtung amazonas,und von barbados-teneriffa
da ich schon viele reisen mit diesem schiff gemacht habe,und immer der einzige luxemburger an bord war,kann sie sich vielleicht an mich erinnern.
ich wäre sehr froh,wenn du sie von meiner seite aus recht herzlich grüssen würdest.


jako antwortete am 16.01.04 (22:28):

Liebe jeanny,

da hab ich ja was angestellt!!! Da Elke momentan wieder irgendwo herumschippert, hatte ich keine Gelegenheit sie zu fragen, ob ich das Foto veröffentlichen darf. Ich werde es sofort wieder rausnehmen. Aber natürlich freut es mich klammheimlich, dass Du sie erkannt hast. Sie ist eine tolle Frau, mit der ich mich wunderbar verstehe. Sollte sich irgendwann die Gelegenheit bieten, dass ich sie sehe (eher unwahrscheinlich, denn ich komme wohl kaum nochmal nach HH und sie bestimmt nicht nach BW), werde ich selbstverständlich von Dir grüßen.

Liebe Grüße

jako


jeanny antwortete am 16.01.04 (23:47):

hallo,jako

sorry,wenn das dir probleme macht, hab mich aber ganz toll gefreut elke auf dem foto zu sehen (wie klein die welt doch ist)
wir haben uns auch sehr gut verstanden .da ich immer auf deck mittag machte,gesellte sie sich manchmal zu mir.und dann haben wir geplaudert.
hab nachgesehen wo sie jetzt wohl ist.wenn sie wieder mit der hanseatic unterwegs ist,kommt sie morgen aus der
antarctis zurück,und das ist eine der intressantesten reisen die man mit diesem schiff machen kann.
alles liebe
jeanny


jako antwortete am 17.01.04 (08:33):

@jeanny,

meine Schwiegertochter hat mir zwar erzählt wo sie ist, aber ich habīs vergessen. Ich glaube aber, sie ist in südlicheren Gefilden.
Nein, nicht Du hast mir Probleme gemacht, im Gegenteil, denn es war ein Fehler von mir, Fotos reinzusetzen von jemandem, der nicht seine Zustimmung gegeben hat. Und ich bin ziemlich sicher, dass sie von so einer Publicity nicht so begeistert wäre.

@alle,

zuerst einmal sag ich Guten Morgen, das heißt, hätte ich schon vorher sagen müssen.
Da ich keine lustigen Geschichten weiß, red ich nur von dem, was mich momentan beschäftigt.
Vor allem versuche ich trotz miesem Wetter gesundheitlich gut über die Runden zu kommen, denn weder will ich mir īne Erkältung noch eine Grippe holen.

Meine PC-Arbeit beschränkt sich auf mein Buch, aber auch um alles mögliche Neue zu lernen. Und da lernt man ja wie man weiß nie aus.

Und dann habe ich bereits meine nächsten beiden Stammtische organisiert. d.h. vorläufig nur locker geplant. Der nächste findet in einem Privathaus noch im Januar statt. Wir sind īne kleine Runde von acht Leutchen, die zusammen italienisch kochen (und essen !!!) wollen.

Der zweite im Februar hat als Thema "Heilsteine" und wird voraussichtlich in einem Seminarraum eines Edelsteinladens in der nächsten größeren Ortschaft stattfinden. Ich selber wende im täglichen Leben sehr viel Steine an, zum Beispiel um meine Augen am PC zu schützen (wenn ich keinen anlege, werde ich sehr schnell müde am Bildschirm). Aber auch sonst helfen sie mir mit allerlei kleinen und größeren Wehwehchen und sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.

So, das wäre wohl alles, was ich Euch berichten könnte. D.h. ich versuche auch meine alten Leutchen im Haus etwas Mut zu machen, die vor Angst vor ihrer eigenen Zukunft nachts nicht mehr schlafen können. Da Angst ein schlechter Berater ist (habe diesen Spruch von Karl geklaut, der ihn im Forum angewendet hat), versuche ich es mit Aufklärung.

Ich wünsche allen einen frohen Tag und sage

tschüß

jako


Medea. antwortete am 17.01.04 (08:51):

Guten morgen:

draußen regnets und heute ist meine - in Norddeutschland im Winter beliebte - Kohl- und Pinkel-Wanderung mit anschließender Einkehr zum leckeren Essen. Mir läuft schon jetzt, während ich Euch das schreibe, das Wasser im Munde zusammen - Hochzeitssuppe (davon esse ich jedesmal schon zwei Teller :-) ), Braunkohl mit Grütze und hineingerührter Pinkelwurst (nichts eckliges, sondern eine Spezialität), Bregenwurst, Bauchspeck, Schweinebraten, Kaßler, Oldenburger und Bremer Pinkel, Senf nicht zu vergessen; Kartoffeln, zum Nachtisch meistens Rote Grütze mit Vanillesoße - und zwischendurch natürlich wegen des Bekömmlichen 'nen Köm, sprich Aquavit, ich nehme dann immer eine Linie (muß einmal über den Äquator gereist sein ;-)) )
anschließend müßte eigentlich ein Ruhebett her, aber auch das Tanzen ist nicht verkehrt ... :-))
Und nun regnet es - so'n Schiet aber auch ...., denn die Wanderung gehört wegen des nötigen Appetits dazu.


maedel antwortete am 17.01.04 (09:38):

Schönen guten Morgen allerseits, auch wenn es hier am Bodensee aus Kübeln giesst, der Sturm noch nicht nachgelassen hat, so wünsche ich bei allen Betätigungen - ob Wandern, Kochen, Schreiben, Lesen etc. - viel Spass. Habe mir vorgenommen bei dem Sauwetter Urlaubsbilder auf CD-rom zu archivieren.

Am Abend schaue ich mir dann den 3. Teil vom *Wunschbaum* an. Die ersten beiden Teile dieses Films haben mich schon fasziniert.

Schönes Wochenende wünscht das maedel


chris antwortete am 17.01.04 (09:54):

Hallo und guten Morgen an alle!

Bei mir ist wieder mal Enkelbesuch angesagt und ich
werde wohl dann später mal Faschingskrapfen backen, da
ja ein Abnehmer dafür da ist.

Hier das Rezept für alle:

Zutaten:
2 Eier, 125 gr. Zucker, 1 Esslöffel Milch, etwas Salz,
250 gr. Quark 20 %, 250 gr. Mehl, 1 Teel. Backpulver,
1 Vanillezucker.

Den Teig gut verarbeiten, mit einem Teelöffel kleine
Kugeln formen und im heissen Fett fritieren. Danach mit Zucker oder Staubzucker bestreuen.

Gutes Gelingen wünscht Euch


Chris

@ Jako, wenn du den Termin für März weisst, lass es mich bitte wissen. Vielleicht kann ja dann Ruth auch dazu
kommen. Ich würde mich freuen!


pucki antwortete am 17.01.04 (12:22):

wünsche euch ein schönes Wochenende - bei hoffentlich
sonnigen "Aussichten".
Chris, ja, da hat man Freude am Backen, wenn die Enkel
kommen und ohne Rücksicht auf die Waage ordentlich zulangen. Dir wünsche ich viel Spaß mit Deinem Enkel.

Ich habe heute Morgen schon Suchen gespielt. Hatte den
Inhalt meines Papierkorbes in die grüne Tonne entsorgt.
Noch einfrig die anfallenden Hausarbeiten erledigt, und
wollte mir einige Notizen machen. --Brille weg !! Das ist
Euch sicherlich auch schon so ergangen. Alles abgesucht.
Wurde schon langsam unruhig, da ich sie einfach nicht fand.
Immer langsam, dachte ich mir - setzte mich erstmal hin -
nun überleg genau, wo du sie zuletzt aufhattest -und was
hast Du schon getan. Dann ein Geistesblitz -natürlich, Du
hast sie auf der Restetonne deponiert, da sie mich beim
Auskippen störte.- Und heute morgen hat es bei uns noch
in Strömen geregnet. Ich raus -und ein Stein fiel mir
vom Herzen -da war sie -naß geregnet aber noch ganz :-))
Eigentlich ganz einfach , Ordnung halten und immer an
dieselbe Stelle legen :-))) Erspart man sich eine Menge
Zeit.


chris antwortete am 17.01.04 (16:09):

@ pucki,

wer kennt das nicht?? Aber Brille ist für mich nicht so
schlimm. Schlimmer ist das Schlüssel "suchen".

Eigentlich suche ich ihn immer am gleichen Ort .........
nur hinlegen tu ich ihn halt doch nicht immer am selben!!!!
Bisher beste Verstecke waren der Kühlschrank und der
Papierkorb. Aber bitte frag mich nicht, wie lange ich
danach gesucht hab? *schmunzel*


Medea. antwortete am 18.01.04 (08:14):

Guten morgen,
es sieht so aus, als würde es ein schöner Tag werden, zwar kalt, aber trocken. Geregnet hat es gestern auch genug, der Schirm war immer in greifbarer Nähe.

Heute ist nur Schwarzbrot angesagt, der gestrige Tag darf sich nicht so schnell wiederholen ... :-)) So ein fröhliches Beisammensein verführt mich stets dazu, von allem einfach immer etwas zuviel zu essen :-((

Wer Lust hat, eine kleine Begebenheit dazu zu lesen, wohin allzu großer Appetit verführt, siehe einmal unter Literatur "Luthers Floh" nach. ;-))


jeanny antwortete am 18.01.04 (10:54):

guten morgen an alle,
wo ist unser seemann mit seinem garn geblieben?
hat ihn der klabautermann geholt?


chris antwortete am 18.01.04 (12:24):

Hallo, schönen Sonntag an Alle!


@jeanny,

ich befürchte, die beiden haben sich verfahren und sind
mit der Chimborazzo im Bermuda-Dreieck gelandet und nun
irren die beiden in der Karibik umher.

Ich hoffe immer noch, dass irgend ein Schiff die
S.O.S-Signale auffängt und dieses kostbare Fracht
rettet!





Chris


Zausel antwortete am 18.01.04 (16:48):

Moin tosomen,

nöö, so einfach is dat nich, dat brukt och seine Tied das allns aufzuschreiben und man muss alles

durchforsten ob dat auch de Wahrheit is..

Nachdem de Chimbarasso den Ärmelkanal gemacht hatte, musste doch die ganze Farf (Farbe) wieder erneuert warn, und dat mut de Moses un de Matrosen moken. Und dat duuert eben....

Un verfahren heb wi uns ook nich, glaub ich wenigstens nich, weil ich seh sowieso nix, weil mir die Sekstanten mit ihre Hintern die Sicht versperren un wenn dann auch noch de Kusinen un Onkels do sünd, geiht gor nix.
Die Sekstanten hocken umme Back rum un diskutieren und fummeln mit de Arme Richtung Sonne und Horizont rum un snackt dorbi wat von Azimut und Meridian un so dumm Tüch.
Ich weiss dat, weil ich da mal inne Mittagspause denen helfen musste, und immer rufen:
Klarmachen zum Peilen
Peilung Achtung
Nuuuuuulllllllllllllllll
wenn ich spürte, datt mi de OberOberbootsmann in Hintern treten hev.
Zur Erinnerung an disse Tied mach ich dat immer mit de Flasch Bier:
Klarmachen zum Peilen: Flaschbier holen
Peilung Achtung: Flaschbier inne Hand nehmen und Angucken, Finger an de Flaschbierbügel
Nuuuuuullllllllllllll: Plopp und trinken bis Null zu Ende.
Deswegen wollte ich nie ne Null sein.

Un noch ne wahre Geschicht.
Dat betrifft de Fruunslüüd auf de Chimborasso, das heisst, nich auf de Chimborasso sondern davor, weil ja Jedermann und Frau weiss, dass de Rockträgers Unglück bringen, ich mein auf See.
Un wenn du so'n Teil mit an Bord smuggelt hess, dann givt dat Unglück, noch nich mal de Planten un Blomen dürfen da mit.
Daher is dat allns in Hamburg vorher abgebenen worden in: Planten und Blomen. Dat kennt ju sicher, sonst musst du guuugln.

Als ich dat noch nich wusst hev, hab ich mal, als de Chimbarasso im Wilhelms, dem späteren Haven die Sekstanten gewechselt hatte, ne Freundin, die ich zufällig gefunden hatte, mit auf die Stelling genommen um von uns beiden ein schönes Foto zu machen.
Stelling ist die schlüssige Verbindung vonne Metallseite des Schiffes zur Landseite und auch meistens bewacht, damit die Land"Ratten" nich auf die Metallseite sich schleichen können.
Ich hab gedacht, das darf man, mitte kleine Landrättin auffe Stelling.
Hebt mi de Oberbootslüüüd un de Maaten verdroschen nach Strich und Faden und hebt mi ausschimpft ich wolle sie alle ins Verderben stürzen un ob ich keen Herz hab för de christliche Seefohrt un so.
Die Stelling gehört nämlich zum Schiff und dat Schiff endet erst mit de Pad an Land. Deswegen war dat för mi nix neues: Een kleenen Pad för mi un ein grooten för de Menschheit, dat wusste wir all schon längst....un nich erst opn Mond.
Nach dem se genug Strich und Faden tosomen gehabt het, hatten sie Erbarmen und ich durfte dann 25 Kilo vons Kartoffel schälen. Netto, nich Brutto. Un im Liegen.

Un nu weet Ju ook, woher das stammt: nach Strich un Faden.

Un deswegen bruuk ich wedder ne Pause.

Geh mi an Land, dat wör noch ne Tied west..... erinnert sich Zausel

Internet-Tipp: https://www.plantenunblomen.hamburg.de/


jeanny antwortete am 18.01.04 (17:44):

@zausel
einfach köstlich,bin froh,dass du wieder aufgetaucht bist.
dachte genau wie chris...hoffentlich ist denen beiden nichts passiert.
meinte aber eher,dass ihr dem lieblichen gesang hübscher sirenen gefolgt,und die oldies im ST.deshalb komplett vergessen habt.
(hätte aber verständnis dafür gehabt )
:-)))


Mulde antwortete am 18.01.04 (18:04):

Tja das wurde auch Zeit mit dem Moses
wolte der doch immer nur bei den Sextanten bleiben!
Aber jammert rum
"Käpten load mie an Land - i kann an Board nich pissen!!"
da ham wer ihn lassen!


Mulde antwortete am 18.01.04 (18:07):

Zausel!
Kennst du letzten Worte eines sterbenden Bootsmannes?
Nee
na dann hör tau:
Komm mich an de Farw!


Felix antwortete am 18.01.04 (19:15):

Hallo Mulde

scheue Frage einer Landratte.

Was bedeutet der Satz:" Komm mich an de Farw!" ???????????


Mulde antwortete am 18.01.04 (19:43):

Tje Felix!
Dat is man nu so
Eine der wichtigsten Obliegemheiten eineas Bootsmanns
an Bord (im militärischen wie zivielen Bereich) ist immer
die Sauberhaltung seines Schiffes darunter die Konservierung der Oberflächen aussen und innen.
Übersetzt heißt nun ganz einfach "komme mich nicht an das
frisch gestrichene"
also komm mi nicht an die Farbe!!
die Schweiz als Binnenland hat auch eine eigene Hochseeflotte deren
Heimathafen war / ist Genua und Marsaille
ebenso die Tschechei ( Tschechien) hier ist der Heimathafen
Sceczien (deutsch Stettin) bedingt durch die benutzung der Oder.
In Hamburg ist eín bestimmter Teil Tschechisches Staatsgebiet auf 99 Jahre rührt aus den Ergebnissen des
Versailer Vertrages !
reicht das ?
mulde


chris antwortete am 18.01.04 (20:02):

@pucki

wie versprochen, was in fränkisch:


Irrtum

A Göüker künnt aus der Scheuer gerennt,
ar flaatschert, höpft und schreit und schend.
"I ho mi geirrt! I ho mi geirrt"!
Mer merkt, ar is nou ganz verwirrt.

Doa sabbt, mer denkt sie dos niet aus,
a Anta aus der Scheuer raus
und schnodert leis mit brätä Füass:
"Doas mäicht doch neas! Doas mäicht doch neas!
-Helmut Maximilian Krieger-
fränk. Mundartdichter



Übersetzung für Pucki:

Göüker = Hahn
Anta= Ente
neas = nichts

ich denke der Rest ist ohne Übersetzung lesbar!


hugo1 antwortete am 18.01.04 (20:30):

@ Mulde, nu denk ich fast, dat Dat Lögenleed von di is

In Hamborg geiht dat lustig her,
Dor buut man Scheepen groot un sweer.
2. Soß Masten hoch bit an den Moond,
Söben Doog brukt man, um na boben to kom'.

3. In jeden Mastkorw is 'n Goorn,
Dor kann's mit 'n Wogen spazeern fohrn.

4. Längs Deck dor fohrt 'n Isenbohn,
Dromit man snell von achter no vorn kann kom'.

5. Dat Stüer ward mit Damp regeert,
Un uns Stüermann kommandiert to Peerd.

6. Un wer noch beeter lögen kann,
De fangt 'n neen Klööntje an.


Felix antwortete am 18.01.04 (21:33):

Lieber Mulde

Diese Bedeutung "Komm nicht an die Farbe" habe ich auch vermutet.... den Zusammenhang mit dem Sterben
musst du mir noch klar machen ... wenn du Lust hast dazu?


Mulde antwortete am 18.01.04 (22:32):

Felix warumm hier nach den Gründen suchen?
Das kommt aus der Christlichen Seefahrt
Kann dir alo weder Datum noch Uhrzeit noch den Autor
nennen.
Es ist ganz simpel ein Satz den jeder Fahrensmann mal
von sich gibt
Deute es einfach so
Sein ganzes Arbeitsleben war er mit der Erhaltung bedacht
nun ist es das Vermächtnis an seinen Nachfolger.
Felix
wir sind hier dabei eine Humorvolle Geschichte zu erzählen
mehr nicht.
keines falls aber philosophische Betrachtungen anzustellen
über etwas , was nebensächlicher als Nebensächlich ist.
wir die das schreiben wollen nur unsere Chater erheitern.
wenn Du das nicht verstehst es gibt Philosophische Gremien die das Dir besser erläutern können.
Hättest Du von abeginn die Entwicklung der Geschichte
gelesen, dann würdest du den Tieferen sinn begriffen haben
Damit du nun weißt die Geschichte geht weiter ist aber niht im Google oder einem Arechiv zu finden.


Felix antwortete am 19.01.04 (00:25):

Bitte um Entschuldung lieber Mulde ... habe zwar alles von Anfang an mitgelesen ... aber leider nicht alles lückenlos verstehen können. Du kannst versichert sein, dass ich den Spass verstanden habe ... trotzdem ist es meiner Meinung nach berechtigt zu Fragen, wenn mir die Feinheiten aus sprachlichen Gründen, entgangen sind.
Ich werde mich aber hüten, d i r jemals wieder eine Frage zu stellen ... sonst werde ich wo möglich wieder auf die Schippe genommen.
Macht ruhig weiter mit eurem Dialektstück ... die Fangemeinde ist euch sicher dankbar!

&:>)))


jeanny antwortete am 19.01.04 (00:56):

Die Dinge singen hör ich so gern

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heisst Hund und jenes heisst Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn.ihr Spiel mit dem Spott.
Sie wissen alles,was wird und war,
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt gerade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren:Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an:sie sind starr und stumm.
ihr bringt mir alle die Dinge um.

R.M.Rilke


maedel antwortete am 19.01.04 (07:43):



Auch wenn es mir schwerfällt, dem norddeutschen Dialekt zu folgen, geschweige denn ihn zu verstehen, wünsche ich hier allen einen schönen Wochenbeginn.

es grüsst vom Lindauer Bodenseeufer

maedel


pucki antwortete am 19.01.04 (09:31):

Euch allen einen guten Morgen!

Liebe chris -- danke für die Hilfe -ehrlich, hätte ich
sonst nicht verstanden:-))

Lieber Felix, jetzt ein Witz aus der Schweiz: (entnommen
aus 1000 klassische Witze)

Überall in der Schweiz wird in den Wintermonaten auf kleinen Dorfbühnen hingebungsvoll Theater gespielt. Dra-
matische Stücke, in denen das Schicksal oftmals grausam
zuschlägt, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.
Während der tragischen Sterbeszene eines Dramas, das vor
ausgekauftem "Bären"-Saal gegeben wird, wird plötzlich
der Vorhang zugezogen. Ein Mitspieler tritt an die Rampe
und erklärt dem verwirrten Publikum den Zwischenfall:
"Entschuldigt Sie bitte, verehrti Aawäsendi, es hätt e
chliises Unglück ggäh. Dem, wo schtirbt isch es schlächt worde. I öppe feuf Minute hätt er sich aber sicher erholt
und dänn tuet er fertig schtärbe!"

Felix -falls Du auch etwas lustiges zu erzählen weißt-
es würde mich freuen.

Mulde und Zausel -- Eure "Geschichten" muß ich erstmal
verdauen :-))))


Zausel antwortete am 19.01.04 (14:44):

Moin und grüezi,

also denn will ich euch mol ne echte Seemannsgeschichte aus der Schweiz vertelln, weil ich ja weiss, dass das eine große Seefahrernation war und is und das ist wahr. Un das kam so:

Als Moses an Bord un an Land musst du alles können un wenn du das nich kannst, dann musst es lernen. Dat is so de Filosofi von de Oberen an Bord, da kannst nix machen.
Un weil das die christliche Seefohrt is, wie sie denn so heissen tut, den muss der
Moses auch alle christlichen Dinge können, die da so im Leben vorkommen könnten.
Also zum Beispiel, Kreuztragen, weil ich immer hören muss: Das ist ein Kreuz mit dir. Oder da würde einer rufen un ich muss auf den Berg und muss beschriebene Schiefer-Tafeln abholen un so... Das muss ein Moses auch händeln (machen können).
Un wo sind schöne Berge?
Klar in der Schweiz. Un da die Schweiz auch Marine hat, war das ein Grund das dort zu üben. Man hätte auch Tirol nehmen können, aber die haben keine Marine.

Also wurde ich abgeteilt zur Marine-Winterkampf-Gebirgsausbildung als Marine-Wintergebirgs-Spezialist zur Ausbildung. Auf dem "Waffenplatz", wir würden sagen "Kaserne" gabs auch einen Bach, so dass die Verbindung zum nassen Element jederzeit gewährleistet war. Ich sollte auch noch die höhere Fachprüfung als Marine-Brieftauben-Soldat machen, aber der Kommandant von de Chimborasso sagte klare Anweisung: "Auf See gift dat keine Brieftauben, da musst du de Möven dressieren." Weil die Post ja immer an der schwarz-gelben Postboje abgegeben wird. Aber weil mir das niemand zutraute, ging dieser Kelch an mir vorüber.

De Gebirgsausbildung lass ich mal weg. Das is ne annere Geschichte mit der schweineblonden Hütte und so, un übungshalber Steinplatten abholen und so, ich beschränk mi mol auf den Marineteil weil wir ja von de Chimborasso reden.
Also de Schweizer Marine war so nett und hett vom Bodensee zwei Schnellboote auf die Lastwagen geschnallt und sün damit über die Berge zum Vierwaldstättersee gefahren und haben die dort ins Wasser gelassen. Und als ich dor ankommen bün, hat eine Blaskappelle just unter dem Pilatus den Marsch "Gruss an Kiel" speelt.
Leve Lüüd, ich segg euch, das geit die bannig an die Nieren, so weit entfernt von de Heimat, so quasi auf der anderen Seite der Welt, wo man sich immer festhalten muss, weil man mit dem Kopf halb nach unten hängt, solche lieblichen Töne zu hören.
Da speelt die "Gruß an Kiel". Un ick heff den Refrain immer mitsungen: Gruß an Bern, Gruß an Zürich, Gruß an Stans, Gruß an Rütli, Gruß an Pilatus.
Damit hab ich aber einen Berg gemeint, nachdem die Fliegers benannt sind, die sie dort anbauen.

Fortsetzung folgt


Zausel antwortete am 19.01.04 (14:47):


Un dann heff ich ganz herzlich den Cheff vun de Boote begrüsst un wie hebt ersmol ein Paar Flens kippt, die ich dor mit reingeschmuggelt hab. Un denn sünd wie los. Ick steh mit einem vonne Bergmarine am Bug des einen Schnellbootes, meine Mützenbänder vom Kieler Knabenanzug steiht hart im Wind, mit hartem Gesicht dem Wind getrotzt. Da bremsen die plötzlich ab un geihn vör Anker, ganz dicht unter Land.
Un denn, was glaubst du. Da kommt der Chef, ich weiss es ganz genau. Ein ganz hohes Tier. Ick heff mi dat damals opschrieben: Adjutant-Unteroffizier. Nich so wat wie Oberbootsmann und son Knaller oder der OberSmut oder Smadding oder Oberheizer oder wat auch immer.
Ein Adjutant-Unteroffizier. Da schreibst schon allein am Dienst-Grad ne halbe Stunde.

Un dieser Unausprechliche seggt to mi: "Still."
Ich schau mich um, niemand het was seggt, alle stehn wie angewurzelt und starren in die weite Ferne. Wat sehn die blos?
Wat wurde ich immer angeschrien, wenn ich mich nicht bewegen soll, und hei seggt einfach "Still".
Ich mach denen dat nach. Un denn kümmt hei auf mich zu und sagt:
"Moses Zausel, ich befördere dich zum Oberzauselmoses, nei, ich mein Obermoses Zausel".
Leeve Lüüd, un das vor de ganze geschichtsträchtige Rütliwiese. Ich sag euch, ich seh das alles ganz realistisch, wie wenn de Tell nich opn Apfel schiesst sondern mir de Schulterstücke zur Beförderung auf die Schultern mit nem Pfeil festtackert.

Man wär das noch ein Fest west. Un nu bin ich auch ein "Ober".

Ob das vonne Geschichlichen her so stimmt, ich weiss das nicht mehr, das wissen Felix oder Ruzenka oder andere ehrenhafte Helvetier besser :-))

Aber ich hev de Wohrheit seggt :-)

Geh mi an Land, dat wör ne scheune Tied west..... erinnert sich Zausel (OberMoses)


chris antwortete am 19.01.04 (15:31):

Hallo liebe KK - Besucher!

Also Stammtischgeschichten sind was wunderschönes, nur
selten kann man erkennen, ist es Seemannsgarn oder
Jägerlatein ....... .... *schmunzel*

Als Schulmädel durfte ich meinen Vater oft zum
Nachmittagsstammtisch begleiten. Vermutlich schon
allein aus dem Grund, dass eine von vieren zuhause weg war.
Dort war ein besonders erzählfreudiger Jäger, der den
Spitznamen "Baron" trug. Baron vermutlich deshalb, weil
er genau so schöne Geschichten erzählen konnte wie
"Baron Münchhausen"!

Sein berühmter Ausspruch: " Sechs Schuss, sieben Hasen"!
wird mir unvergesslich bleiben.

Eines Tages erklärte mir dann mein Vater, dass die
Stammtischgespräche zwar sehr wichtig sind, aber man /frau
nicht alles glauben soll, genauso wie bei den Politikern!

Wünsche euch allen noch einen schönen Tag!

chris


Mulde antwortete am 19.01.04 (16:11):

Für unsere Freunde der „gepflegten Erzählungen“!

Man hat weder Kosten noch plagen gescheut - ja man bemüht sich. für unsere
Mitchater/innen jenseits des Weißwurstäquators die Feinheiten der Sprache vom Zausel
In einigermaßen verständlicher Form hier noch mal zu bringen.
Wir müssen auch unsere Ausländischen Gäste z.b aus so gelegenen und fernen Tirol
Rechnung tragen.!

Übersetzung
Guten Tag zusammen!
Nein . so einfach ist das nicht, das braucht auch seine Zeit das alles aufzuschreiben
Und man muss alles durchforsten ob das auch die Wahrheit ist………

Nach dem die Chimborasso den Ärmelkanal durchfahren hatte, musste doch die ganze
Farbe wieder erneuert werden, und das muss der Moses und die Matrosen machen.
Und das dauert eben………….

Und verfahren haben wir uns auch nicht, glaube ich wenigstens nicht, weil ich sehe
Sowieso nichts, weil mir die Sextanten mit ihrem Hintern die Sicht versperren und
Wenn, dann auch noch die Kusinen und Onkels da sind, geht gar nichts mehr.
Ie Sextanten sitzen um einen Tisch herum und diskutieren und fummeln (bewegen)
Mit den Armen in Richtung Sonne und Horizont ( ist das was so mancher Mitbürger
Nicht hat) herum. Und sie sprechen dabei was von Azimut und Meridian
Und so dummes Zeug.
Ich weiß das, weil ich da mal in der Mittagspause denen helfen musste, und immer
Rufen: Klarmachen zum Peilen—Achtung Nuuuuuuuullll wenn ich spürte, das mir
Der Obereoberbootsmann in den Hintern getreten hatte!
Zur Erinnerung an diese Zeit mach ich das immer mit einer Flasche Bier:
Klarmachen zum Peilen --- Flaschebier holen
Peilung Achtung---Flasche Bier in die Hand nehmen und angucken
Finger an den Flaschenbügel!
Peilung Nuuuuulll Plopp trinken bis Null zu Ende!
Deswegen wollte ich nie eine Null sein.


Mulde antwortete am 19.01.04 (17:52):

Wer das nicht glaubt!?! (4)

Tje -- das hat nun man unser damaliger Moses lang und breit erklärt,
alles braucht seine Zeit muss ja alles stimmen.
Nun wusste ich nicht, nachdem Zausel an Bord kein Wasser lassen konnte,
das er bei der Reitendengebirgsmarinezufuß
für unsere langsam Leser
reitende Gebirgsmarine zu Fuß!Gelandet war.
Moses das wahr schon ein Unikum- als wir so vor Ankerlagen nein nicht vor
Madagaskar – das war ja noch gar nicht entdeckt, nein wir lagen imer noch auf der Doggerbank.
Das Heck aber Richtung Helgoland.
Was machte der Lauser schoß er doch glatt eine Festmacherleine zu Langen Anna und band uns dort fest
Die „Lange Anna „ ist keine Helgoländer söete Deern - das ist man nur ein Stück Felsen
Von der Insel.
Den Moses mussten wir während dieser Reise von den Sextanten wegnehmen – beim
Mittagsschiessen wollte der doch immer die Sonne abschießen und das mit Pfeil und Bogen.
Nun sind wir aber wieder in Fahrt. Endlich!!!
Backbord am Horizont konnte man Wilhelmshaven sehen.
Wißt ihr eigentlich warum die Stadt so heißt?
Da kam doch eines Tages so große Herrn vom TÜV und verlangten, dass wir bei bestimmten arbeiten einen Helm tragen sollten.
Was macht unser Alter der Döspaddel nimmt die Flüstertüte in seine Pranken und schrie hin zum Land „Will Helms“ ham nun klang das aber ganz anders er hatte ja noch seine Piepe Im Maul - das Ham haben die an Land als have verstanden.
Tja nun heißt die Stadt eben Wilhelmshaven – nur weil der Alte sein Piep nicht aus dem Maul nehmen wollte.

Langsam näherte sich unser stolzes Schiff den Gestaden von England und Frankreich
Nee nicht Frankenland -- Fraongkreich !
Ja da war eine kleine Ritze aber doch zu klein um einzulaufen- Nun war guter Rat
Gefragt.
Man setzte sich in der Messe und bei einem guten Flens oder war es Jever oder doch Schultheiss ?
Das ist jedenfalls in den Archiven nicht mehr nach zu lesen.
Und einem noch besseren Labskaus es war ja Donnerstag das ist traditionell der Seemanns Sonntag-- an die Back.
Der Smutje servierte persönlich und knallte jedem mit seinem „Politikus“
Einen Schlag Labskaus auf die Teller!
Man sah richtig wie bei unsere Schiffsleitung die Gehirne anschwollen
na ja
Zwei tage später hatte sie ja immer noch Muskelkater vom vielen Denken in ihren Denkkasten.
So nach dem xten Bier ein Schrei laut wie Donnerhall der LI oder Chief genannt
Ich habs- ich habs!!
Alles guckte erschrocken hoch - einige wurden sogar munter!
Was willste machen?
Wir nehmen noch mal Anlauf und dann mit AK = Äußerste Kraft schieben wir
England zur Seite!!
Hm hm erst mal grosses Schweigen
Dann aber der Erste Offizier – das ist der , der wirklich das Schiff führt

Tja man - jut da schieben wir die Stuards Mariechen eben mit ihren Schottland bisschen näher an die Shetland –Inseln ran
Und die Engländer machen ja ihr demnächst sowieso bald einen Kopf kürzer.
Nun ging alles Holter die Polter
Fortsetzung folgt


hugo1 antwortete am 19.01.04 (17:54):

,,@ Mulde ? warst Du nun Oberbootsmann, oder Bootsmann oder Steuermann ?, da du ja vom Oberoberbootsmann gelatscht wurdest,,? ich kann mir nicht vorstellen dass sich dieser Oberober,,,, dazu herabläßt einen gemeinen Moses oder Bootsjungen oder einfachen Matrosen "pädagogisch trittfest" zu betreuen, dafür wär ja nun wieder der einfache Ober,,zuständig, ein bisschen Hirarchie muß wohl auch sein. Da kenn ich mich nämlich mit aus , besonders kenn ich die Prüfungsaufgaben für einen Steuermann... *g*


jako antwortete am 19.01.04 (22:37):

@maggy,
falls Du hier vorbeischaust. Ich habe Deinen Rat befolgt und sofort angerufen. Der Max hat gar nix übelgenommen, im Gegenteil, er fand es nur lustig. Da war ich natürlich beruhigt.

@alle,
Maggy und ich hatten uns im Chat getroffen, daher diese Mitteilung an sie.

Wünsche allen einen unterhaltsamen Abend oder/und eine Gute Nacht!

jako


Felix antwortete am 19.01.04 (23:35):

Ja, werte Seemannsgarnproduzenten ... die Exkursion in die Gefilde der eidgenössischen Hochgebirgsmarine hat mich natürlich gefreut, wissen doch die wenigsten Ausländer, dass wir eine wehrhafte Streitmacht in unsern Gewässern unterhalten.
Von der unsichtbaren U-Bootflotte haben wir hier noch gar nichts gehört ... Kunststück, die ist auch als <streng geheim> klassifiziert. Die meisten Berge in der Schweiz sind nämlich nicht natürlich entstanden. Sie dienen der Tarnung unterirdischer U-Bootskavernen. Der Schnee, der mit abertausenden von in Felsen eingebauten Schneekanonen auf die Gipfel gezaubert wird, braucht es für die enormen Kühlsysteme dieser unterirdischen Anlagen. Bei Inversionslage kann die ganze Schweiz mit Nebel überdeckt werden, der bei der Kondensation dieser Abluft entstehen kann. Wenn die Abluft zuwenig abgekühlt in die Täler abfliesst sprechen wir von Föhnlage Dann herrschen gute Sichtbedingungen ... andernseits bereitet dies einigen Kopfschmerzen.

Ja auch darüber gäbe es noch dies oder das zu berichten ....


pucki antwortete am 20.01.04 (09:11):

:-)))) also diese Schweizer, ein kluges Völkchen. Nun weiß
ich doch endlich, wie der Schnee auf die Berge kommt -lach.
Danke Felix, daß Ihr gut seid, wußte ich ja schon lange -
aber so raffiniert auch noch dazu :-))) Tja , dem Feind
muß Paroli geboten werden.
Felix, ich las irgendwo, daß mit Kanonen in Gewitterwolken
geschossen wurde, um Hagel zu vermeiden -in der Schweiz -
kannst Du das bestätigen???
Vielen Dank für Deinen Beitrag !!!!


chris antwortete am 20.01.04 (14:13):

@ Felix,

nun frag ich mich natürlich, welch geheimen Auftrag die Hochgebirgsmarine hat?
Beobachtet sie an den Seen die "Touristen/innen"? Oder suchen die U-Boote nach
geheimen Schätzen?

Wäre doch wirklich wichtig zu wissen! Schliesslich möchte ich bei meiner
nächsten Fahrt auf dem Lago Maggiore wissen, ob da nicht geheime Beobachter
lauern! *schmunzel*


Chris


chris antwortete am 20.01.04 (14:18):

@ Hugo,

du solltest wissen, dass die Chimbarasso ein ganz besonderes Schiff ist.
M.E. haben dort ganz besondere Bedingungen geherrscht, die nur der
Obereobermaat Mulde und der Moses Zausel kennen!

Aber vielleicht warst du ja auch auf dem Schiff daheim Hugo? Dann lass mal
was von "deinem" Seemannsgarn hören!

Lassen wir uns weiter überraschen! *ggg*


Chris


Chrius


Felix antwortete am 20.01.04 (23:39):

@ pucki

Das Verhindern von Hagel durch Beschiessen von Wolken, oder Impfen mit Kondensationskernen ist eine erprobte Sache. Ich glaube kaum, dass sie in der Schweiz erfunden wurde, wurde aber vorallem in Weinanbaugebieten immer wieder mit Erfolg angewandt.
Statt Böller werden eher Raketen mit Sprengkopf verwendet, heute vermehrt das Impfen von speziellen Flugzeugen aus.


maggy antwortete am 21.01.04 (12:33):

Hallo zusammen, mal etwas ganz anderes.................

Irgendwo habe ich merkwürdige Urteile gelesen, davon möchte ich etwas hier schreiben:

1. Fall
Ein 19 Jähriger aus LA erhielt 74.000 $ Schmerzensgeld und Ersatz der Heilbehandlungskosten, weil ein Nachbar ihm mit seinem Honda über die Hand gefahren ist.
Der Nachbar hatte am Steuer anscheinend den 19 Jährigen übersehen, als der ihm die Radkappen zu stehlen versuchte.

2. Fall
Ein Herr W. aus Arkansas erhielt 14.500 $ Schmerzensgeld und die Heilbehandlungskosten zugesprochen, weil ihm der Beagle des Nachbarn in den Hintern gebissen hatte. Das Schmerzensgeld erreichte den geforderten Betrag nicht ganz, weil die Jury zu der Auffassung gelangte, der Herr W. hätte nicht über den Zaun klettern und mehrfach mit seiner Luftpistole auf den Hund schießen sollen.

Ich bin gerade am überlegen, welcher Nachbar hier einen Honda oder einen Hund hat :-)

Es grüßt Euch maggy


Felix antwortete am 21.01.04 (17:37):

Diese abstrusen Fälle aus der US-"Rechts"-sprechung laufen unter:

STELLA-LIEBECK-PREIS

Zum ewigen Ruhm der 81-jährigen Stella Liebeck, die
sich bei McDonalds einen Becher Kaffee über den Leib schüttete und
anschliessend 4,5 Millionen US$ Schadenersatz erhielt, weil sie nicht auf
die Tatsache hingewiesen worden sei, dass der Kaffee heiss ist, wird nun
jährlich der STELLA-LIEBECK-PREIS an diejenigen verliehen, die im jeweils
vergangenen Jahr mit genialer Unverfrorenheit Schadenersatz gerichtlich
forderten und erhielten.

Den 5. Platz teilen sich drei Kandidaten:
a) Kathleen Robertson aus Austin/Texas wurden von einer Jury 780.000 $
Schadenersatz zugesprochen, weil sie sich in einem Möbelgeschäft den
Knöchel gebrochen hatte, nachdem sie über einen auf dem Boden
herumkriechenden Säugling gestolpert und gestürzt war. Die Ladenbesitzer
nahmen das Urteil gefasst aber ungläubig zur Kenntnis, da der Säugling der
Sohn der Klägerin war.
b) Der 19jährige Carl Truman aus Los Angeles erhielt 74.000 $
Schmerzensgeld und Ersatz der Heilbehandlungskosten, weil ein Nachbar ihm
mit seinem Honda Accord über die Hand gefahren war. Mr. Truman hatte
anscheinend den Nachbarn am Steuer des Wagens übersehen, als er ihm die
Radkappen zu stehlen versuchte.
c) Terence Dickson aus Bristol/Pennsylvania versuchte das Haus, das er
soeben beraubt hatte, durch die Garage zu verlassen. Es gelang ihm jedoch
nicht, die Garagentür zu öffnen. Ins Haus kam er ebenfalls nicht mehr, da
die Verbindungstür zur Garage in Schloss gefallen war. Mr. Dickson musste
8 Tage in der Garage ausharren, denn die Hausbesitzer waren im Urlaub. Er
ernährte sich von einem Kasten Pepsi-Cola und einer grossen Tüte
Hundefutter. Das Gericht sprach ihm wegen der erlittenen seelischen
Grausamkeit 500.000$ Schmerzensgeld zu, zahlbar von der
Einbruchdiebstahlversicherung des Hauseigentümers.

Fortsetzung folgt!


Felix antwortete am 21.01.04 (17:41):

Fortsetzung:

4. Platz
Jerry Williams aus Little Rock/Arkansas erhielt 14.500 $ Schmerzensgeld
und die Heilbehandlungskosten zugesprochen, weil ihn der Beagle des
Nachbarn in den Hintern gebissen hatte. Das Schmerzensgeld erreichte den
geforderten Betrag nicht ganz, weil die Jury zu der Auffassung gelangte,
Mr.Williams hätte nicht über den Zaun klettern und mehrfach mit seiner
Luftpistole auf den Hund schiessen sollen.

3. Platz
Ein Restaurant in Philadelphia musste an Ms Amber Carson aus
Lancaster/Pennsylvania ein Schmerzensgeld von 113.500 $ zahlen, weil
diese im Restaurant auf einer Getränkepfütze ausgerutscht war und sich das
Steissbein gebrochen hatte. Auf dem Fussboden befand sich das Getränk, weil
Ms. Carson es 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ins Gesicht geschüttet hatte.

2. Platz
Kara Walton aus Clymont/Delaware stürzte aus dem Toilettenfenster einer
Diskothek und schlug sich zwei Vorderzähne aus. Sie erhielt die
Zahnbehandlungskosten und 12.000 $ Schmerzensgeld zugesprochen. Gestürzt
war sie bei dem Versuch, sich durch das Toilettenfenster in die Diskothek
zu mogeln und 3.50 $ Eintritt zu sparen.

1. Platz (einstimmig)
Unangefochtener Sieger des Wettbewerbs um den Stella-Award ist: Mr. Merv
Grazinski aus Oklahoma City. Der Wohnwagenhersteller Winnebago Motor Homes
musste ihm nicht nur ein neues Wohnmobil stellen, sondern auch 1.750.000$
Schmerzensgeld bezahlen. Auf dem Heimweg von einem Football-Spiel hat
Mr.Grazinski die Tempomatic seines Gefährts auf 110 km/h eingestellt und
danach den Fahrersitz verlassen, um sich im hinteren Teil des Wohnmobils
einen Kaffee zu bereiten. Das Wohnmobil kam prompt von der Strasse ab und
überschlug sich. Mr. Grazinski begründete seine Forderung mit der Tatsache,
dass in der Betriebsanleitung des Wohnmobils nicht darauf hingewiesen
worden sei, dass man auch bei eingeschalteter Tempomatic den Fahrerplatz
nicht verlassen dürfe. Der Hersteller hat - in Erwartung weiterer Trottel -
inzwischen die Bedienungsanleitung geändert.

Diese Fälle sind so unglaubhaft ... aber ich habe sie schon aus andern Quellen gehört!


chris antwortete am 21.01.04 (18:01):

@ Felix,

wenn man diese Urteile liest, kann man nur mit dem
Kopf schütteln. Doch wenn ich dann lese, dass ein
Rentner vor Gericht die Miete vom Sozialamt in Florida
erstreitet, dann befürchte ich, dass auch die Rechts-
sprechnung hier in De, bald seltsame Wege gehen wird.

Ganz zu schweigen von meinem persönlichen, denkbar
schlechten Erfahrung in Colorado, USA. Wo zwar die Täter
über die Rechte aufgeklärt werden, aber keinesweges die
Angehörigen des Opfers über ihre Rechte.


Mulde antwortete am 21.01.04 (18:09):

Wer das nicht glaubt (5)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Nach dem nun die hohen Herrn alles beraten hatten war große Wuhling angesagt.
Jede Station also hier ist man nicht die Haltestation gemeint auf einen Schiff das dampft und segelt sind die Orte an Bord wo das wichtige passiert „Stationen“
Das ganze Schiff vibrierte es kam einen Stimmung auf „als wenn ein edler Araber Hengst
vor Ungeduld mit den Hufen scharrt!
Oben auf der Brücke rannte der Alte hin und her und her und hin!
Er fühlte sich wohl doch etwas zu alt für solch ein Vorhaben Sein Engeland einfach verschieben!
Das Madamchen wurde sogar von der Brücke verbannt- die wahr einfach zu Neugierig!

Erster über nehmen Sie!!!----- wow die Verantwortung war er los.
Peilung ?
Steht!! ------ Moses hatte diesmal keine Flasche Bier in der Hand.
Langsam griff der Erste selber zum Maschinentelegrafen.
Ja so was hatten wir schon-- wir waren ja modern
Zausel der Moses musste beim Anker einholen helfen –einholen heißt hier Hieven
Hat aber nichts mit dem Einkauf im heutigen Supermarkt zu tun.
Er bekam einen Dicken Schlauch in die Pfoten gedrückt und sollte den Schlick und Dreck abspritzen.
Bei soviel Wasser, ist aber auch dort unten Dreck - woher der bloß kommt?
Wir hatten nun genügend Abstand gewonnen, der Anlauf konnte beginnen.
Am Maschinentelegraf stand jetzt Zausel der war eben zu allem zu gebrauchen
Maschine „halbe Kraft voraus! Sicher und gefasst gab der Erste seine Befehle
Dem Zausel sein Kumpel, starrte ganz steif nach rechts also nach Steuerbord
„Da- da- da sind ja Häuser?!
Na und ? meinte Zausel
Un wie tut der Ort dort heißen?
„Du Dover - das weeßte nich?
Der Kapitän kam schloddernd aus seiner Ecke mit de Piep in de Hand, haute dem
Zauselkumpel mit seiner Pranke groß wie eine Kohlenschaufel an den Kopf.
Jungchen Du hast es gehört :
Zausel sagte doch „Dover“
Seitdem heißt der Ort eben „Dover“
Es geschahen noch mehr solche Dinge, die haben wir erst später erfahren.
Es knirschte und krachte gewaltig!
Aber wir schafften es !
Wir hatten Englang zur Insel gemacht!
Sogar der Zausel , der immer jammerte er könne nicht pissen ,nun bei soviel grossen Wasser vor sich rief er plötzlich „Bissen kann i da“
Sogleich wieder eine Beratung bei Bier –welches weiß ich immer noch nicht
Nur soviel Bayrischer Unfall Verhütungstee war es nicht
Was kam dabei raus keiner hatte genau hingehört einer meinte das , ein anderer dies.
Man einigte sich in Angesichts der vollbrachten Leistung
Der Zausel hat gesagt „Biskaya!
Der später Song „Am Golf von Biskaya ein Mägdelein stand ……..“ hatte schon was damit zu tun.
Am schlimmsten hatte es unsere Miss Lady Kapitän erwischt dort bei den Kreidefelsen
Hatte sie sich zu weit nach außen gebeugt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Im nächsten Teil geht es weiter
Das ist dann die Nr 6 nicht sex


Mulde antwortete am 21.01.04 (18:54):

Wer das nicht glaubt (6)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Engeland war ja nun eine Insel!
Darum konnten sie ja auch endlich auf den Meeren zur Weltmacht werden
Sir Francis Drake hat sich bei unseren alte untertänigst bedankt
Aber was ist mit dem Käpten sin Frau nun passiert?
Mit ihren gewaltigen Brustkasten hatte sich zu weit raus gehangen.
Bei dem rasenden Tempo und der Größe musste ja was passieren!
Es wurde ihr doch glatt die hälfte abgerissen.
Das Geschrei über den Verlust - war Weltweit zu hören- bei der Mannschaft
War sie nun die „Einmotorige“
Ihr zu Ehren gab Gott Neptun bekannt das bestimmte stellen im Meer von nun ab
Meerbusen“ heißen sollen!
Da schwoll unserer lady doch glatt die Brust- nun war alles wieder im Lot.
Wa geschah noch :
Der Durchbruch geschah genau 17:00 die Engländer tranken gerade ihren Tea
Seitdem ist das zum gedenken an unser Aktion die Teatime oder auf deutsch
Der „Fünfuhrtee“
Daraus entwickelte sich noch ganz was anderes :
Zu dieser Time erzählte man sich immer das neueste aber wie sollten die anderen
Davon erfahren. man gründete eine Zeitung wie Hieß die nun?
Natürlich „The Times“
Einzig – bis heute streitet man sich nun wie heißt der neue Seeweg
Die Engländer behaupten:
Die Stadt Dover hat jetzt einen Hafen also muss es heißen „ Die Strasse von Dover“
Die Franzosen meinen weil Calais heute am Wasser liegt muss Strasse von Calais heißen!
Stimmt alles nicht!
Nur ich der Obereroberbootsmann weiß die wahre Wahrheit
Bei der so gewaltigen Verschiebung – wurde mir ein Ärmel meiner Jacke ausgerissen.
Den hat man bis heute noch nicht gefunden.
Seit dem nennt diesen Durchbruch „Ärmelkanal“
Die Biskaya mit dem Mädel am Strand haben wir geschafft
Nun heißt die Kurve kriegen und wie man heute sagt an Gibraltar vorbei!
Am Altar sogar am Traualtar sind wie eigentlich immer gut vorbei gekommen
Werden wir auch den Altar der GI`s schaffen.
Muß man das noch erklären?
Gi-br (braten) am – Altar
Neue Gefahren warten auf uns da tief in dem mittleren Meer dort herrscht Poseidon
Und die Sirenen.


Mulde antwortete am 22.01.04 (21:26):

Ja nun ist es passiert!
Den Durchbruch hat die alte Dame "Chimborazzo" doch zusehr
mitgenommen.
Sie muß in eine Werft!
Was macht eine Werft mit einem alten Schiff?
Die Werft - werft den ollen Pott wech!
Darum heißt esja auch Werft!

Nun ist wieder Platz in der KK
Gluck Gluck und weg war sie


Zausel antwortete am 23.01.04 (11:20):

moin moin

ich hab das gewusst, das mut ja nu wirklich unheimlich interessant gewesen sein mit de Fruunslüüd (weiblichen Menschen) un damals schon hatten sie mich immer frogt, wie das denn nu mit de Mehrjungfrauen west is.
Weil, alle Deerns meinen. dass dat auch doch Frauen sein müssten und dass das nu bannig ungerecht sei, dass die dürfen und sei selbst nich.

Jetzt, da de Chimborasso in de Weft, der kaiserlichen, ist kann ich Euch das mal klarmachen.

Ich will euch mal was verraten,aber nich petzen:
Dat sünd ganz annere Frauen als du dat so an Land kennst, die reden anners, sehen anners ut und bewegen sich auch anners un können auch annere Sachen.

Un es gibt ook ganz verschiedene Arten.
Was der weiblichen Art an Land am ähnlichsten ist, das sünd die Sirenen.
Davon gibt es Abarten, die können aus Männer Schweine machen. Daher stammt das Lied, das geklaut wurde: Alle Männer sünd Sweine. Dat stimmt aber so nich ganz, weil es nich alle Männers sind. Aber es gab jemand von der Fruunslüüdgruppe Sirenen, die konnten das und die Griechen, die konnten dann nur kriechend entkommen.

Dann givt dat Sirenen die sind wie de sogenannten "Ehefrauen".

Bis du nich rechtzeitig to Huus, dann gibt dat Gejaule. Hast du mal een Lütten zuviel gehabt, dann gibt das Gezeter. Steihst du mol nicht rechtzeitig aus der Forzmolle givt dat Geschrei und geist nich früh mit in die Koje un hast Kopfschmerzen dann givt dat Musik in den höchsten Tönen.
Also am besten vergleicht man die mit de Schiffshupe, dem Typhon. Da gibt es auch ganz helle und hohe Töne von die Schleppers und ganz tiefe Töne von die dicken Tankers un dazwischen die von den anneren Pötten.
Un de alte Uboot U-Hai, dat weet ich auch noch, de lütte Pott hatte so ein tiefes Typhon, dass man glaubte, de Chimborasso fährt dich gleich übern Haufen.
Dat givt dat auch bei de weiblichen Landratten, so ne richtig schlanke, blondhaarige und bannich mit de Hüften schwenkende, dazu noch mit nem Minirock un de Stöckelschuhe vor dir hergehende und denn hat se ne Stimme wie son KohlenpottRudi und hat auch noch nen Vollbart.
Oder, wie Luther mal gesagt hat, ne Frau mit was richtigem zum Hinsetzen hat eine ganz zarte Stimme, glockenhell, weist gar nich wo die so lieblich rausprudeln deiht.

So, dat wörn de Sirenen.

Gleich gehts weiter.


Zausel antwortete am 23.01.04 (11:35):

Un nu givt dat auch noch die Xantippe, eine Abart der Sirenen.

De Sokrates war ein armes Schwein (siehe Sirenen und Griechen) mit sin Fru, der Xantippe, un mit der hatte er auch noch 3 Söhne. Man sacht ja, wenn du son zänkisches und launenhaftes Eheweib hast, meist nix dazu, weil sie das immer mehr reizen tut.
Ich frag mi blos, warum hat er denn 3 Söhne? Man sagte auch, dass sie sich keine Mühe gab ihrem Manne zu gefallen un wenn se dir dauernd dabei ins Ohr labert....
Vielleicht sollte er mal, is ja nu modern alles anzuzweifeln, einen Gentest bei de Dr. Stefan Frank, dem Arzt, dem die Frauen vertrauen, machen lassen, dann wirst ja sehen...
Ick glöv, so ganz ohne Grund war das ja auch nicht, de Sokrates war auch nicht leicht zu händeln, er war ein richtiger Suffkopp gewesen, hatte kein Geld nach Haus gebracht un hatte sich mit de Mackers in Athen rumgetrieben.
Aber manchmal kannst die Abkömmlinge der Xantippe hüüt noch treffen....

Nu givt das auffe anneren Seite die Mehrjungfrauen.

Also, dat mit de Jungfrauen aus dem Mehr is ne besondere Geschichte. Das is wie mit de Fruunslüüd, die dat noch mal das zweite Mal probieren wollen, weil dat beim ersten Mal nich so geklappt hat und das nun wieder rückgängig machen wollen, wie mit de Tacho, der wieder trüchdraiht (zurückgedreht) werden muss, damit dat Auto wieder wie neu is.
Also, du weisst nie, ob die Mehrjungfrau nu dat erste, zweite, dritte oder noch öfters Mol auf der Zurückdreh-Drehbank gesessen hat un mit dem Kugelfisch und Sägefisch dat repariert hat. Also is dat auch völlig egal.
Deswegen auch der Name Mehr-Jungfrau.
Und später geht das weiter.


chris antwortete am 23.01.04 (11:48):

@ Zausel,

also ich sag da mal lieber nichts dazu,
aber laut gelacht hab ich trotzdem *ggggg*


Chris


Zausel antwortete am 23.01.04 (11:49):

Und nu weiter im Kapitel Mehrjungfrau:

Und nun sagte ich weiter oben:
Die reden anners, sehen anners aus und bewegen sich auch anners un können auch annere Sachen.

Also, wenn ich das alles verraten tu, dann muß ich bannig dem Neptun opfern, weil das eigentlich unter der Oberaufsicht des Herrschers über die Meere, Seen, Flüsse, Bäche, Tümpel, Moore also eigentlich über alles Flüssige, obliegt. Is auch der Chef eigentlich von das Flens.

Sei reden anners:
Sei reden sich mit Krabbina, Scholliane, Knurrhine, Kabeljau, Aaline, Thunchen, Sprottela, Lachswina usw. an un klimpern mit de Klüsen (Augenlieder).

Sei sehn anners aus:
Sei haben eine zartblaue Haut, lange blonde Haare, sitzen so apart auf irgendwas rum und wackeln mit dem Schwänzchen. So genau kannst die garnich ankieken, weil dir dann vor Freude das Auge tränen tut.

Bewegen sich auch anners:
Sie können vor dir, unter dir, neben dir und über dir schwimmen. Also wenn du schwimmen kannst, bist im Vorteil. Kannst du nur Radfahren, dann musst die auf die Querstange sitzenlassen, damit sie auf der einen Seite das Schwänzchen runterhängen lassen können. Mit de blöden Mixräder kommst nich an Land mit.

Können auch noch annere Sachen:
Ja, irgendwas war da noch, ich komm bloss nicht drauf, aber es liegt mir auf der Zunge...

Ob Mehrjungfrauen besser küssen? Dat leeve Lüüd, ward nicht verraten :-))
Und wenn du richtige Meerjungfrauen sehen willst, dann musst nach Haffkrug an de Ostsee zur Aalwoche kommen. Da kannst die alle Live erleben oder per Internet :-)

Un dann givt dat noch die Jungfrau selbst, un dat ganz ohne Mehr. Die kenn ick noch vonne Marine-Gebirgs-Ausbildung.
Die is vielleicht hatnäckig, dor is nix blaues an, nur der blaue Himmel. Und kalt ist die, un die steht immer unter Aufsicht von so nem Mönch. Neee, da ist mir die Jungfrau vom Bodensee, die Fischerin, lieber....
Aber das ist ein anderer Lehrgang :-)

Geh mi an Land, dat wör ne feine Tied west..... erinnert sich Zausel


jako antwortete am 23.01.04 (18:16):

Hallo Chris, wenn Du gelegentlich hier reinschaust, will ich Dir nur sagen, dass ich vorhin nicht mehr weiterchatten konnte, weil mein Anbieter mich ständig rausschmeißt. Es ist ja ein kostenloser, und der hat so seine Phasen, wo einfach nichts funktioniert.
Grüß alle schön. Vielleicht ein anderes mal wieder.

Tschüßi

jako


Felix antwortete am 24.01.04 (01:29):

Hallo Leute,

muss nur mal wieder reingucken ... riecht etwas streng nach Tang und Teer ... viele leere Flens stehen herum ...
kalter Rauch hängt in der Luft ... Ich glaub ich komme später nochmals vorbei ...

der Nachtvogel


chris antwortete am 24.01.04 (07:30):

Hallo und schönen guten Morgen an alle!

Heute gibt es wiedermal frischen Kaffee und frische
Brötchen für alle!

Wir in Franken haben bis jetzt ja wenig Schnee, mal
sehen, ob wir am Wochenende ein wenig bekommen!

@ jako,
danke für die Nachricht,ich werde dich morgen mal anrufen.


Chris

Internet-Tipp: " target="_new">


socke antwortete am 24.01.04 (21:08):

Guten Abend , es ist wieder einmal schön in der kleinen Kneipe.
Köstlich Deine Geschichten Zausel, erstaunlich was Du alles über Frauen, ob im Meer oder auf dem Land weißt.
Ich dachte immer Du bist ein Waldzausel.
Ich wünsche noch einen schönen Abend.
Socke


Felix antwortete am 25.01.04 (01:36):

Hallo Socke ... seltener Gast hier .... oh schon verschwunden ..... reicht gerade noch für einen
"Schmalspur-Absacker" ... dann ab in die Federn ... bin morgen zu einem Konzert in Bern
eingeladen ..."Pressiere mit schloofe!" lautete damals der militärische Befehl ....

Gute Nacht


Gudrun_D antwortete am 25.01.04 (08:08):

Guten Morgen Allen,die herein-oder vorbeikommen

kann immer noch nicht richtig sehen,so blinzel ich mich mal so durch!
Draussen sieht alles so friedlich aus,etwas Schnee ist gefallen,noch liegt er weiss und unberührt.Wenn Troll erst durch den Garten gesaust ist und Nachbars Katze verjagt hat,die "unseren" Vögeln nachstellt,ist die weisse Pracht futsch..


chris antwortete am 25.01.04 (08:58):

Hallo und guten Morgen!

Wünsche einen schönen Sonntag an alle!

Socke und Gudrun, es ist schön, euch
wieder hier zu lesen!

Hier hat es ein wenig geschneid und ich hoffe,
dass der Schnee auch heute nachmittag noch liegt.


Chris


socke antwortete am 25.01.04 (10:39):

Guten Morgen, schön hier drinnen, warm und kuschelig.
Freu mich Euch zu lesen.
Chris, hier hat es auch geschneit , aber so langsam ist schon wieder alles grau in grau, eigentlich schade.
Felix,ich hoffe Du hast ausgeschlafen, schnarchende Konzertbesucher sind fürchterlich.
Ich wünsche allen einen schönen Tag
Socke


maggy antwortete am 25.01.04 (23:44):

moin moin zu später Stunde.......
maggy macht sich mal kurz so ihre Gedanken um die Kleine Kneipe.
Ich habe ja wenig Zeit hier reinzuschauen bzw. zu schreiben, aber einige schreiben doch recht viel und auch sehr lustig. Was mir auffällt, es kommt wenig Resonanz.

Früher haben viel mehr hier geschrieben. Jetzt sind es nur noch wenige. Woran liegt es?

Ich wünsche einen schönen Wochenanfang mit liebem Gruß
von maggy


Medea. antwortete am 26.01.04 (08:16):

Moin, moin, zu früher Stunde ....
habe fast kein Auge zugemacht - Anna, die junge Studentin in unserem Haus, gab ihre Abschiedsparty, weil sie für ein halbes Jahr nach Neuseeland zu einem Auslandssemester geht.
Die jungen Leute kamen alle erst gegen 11.00 Uhr, dann aber ging es wirklich "rund". Sollen sie ruhig feiern, dachte ich, doch als es gegen halb vier in der früh ging und inzwischen nicht nur die Dielen, sondern auch mein Kopf zu dröhnen begann, habe ich wie eine Rachegöttin an die Tür geballert und lauter erschrockene Gesichter sahen heraus. Sie haben sich alle so nett entschuldigt und gegen vier hörte ich dann den Aufbruch.
An Schlaf war dann auch nicht mehr zu denken, so werde ich mich wohl heute mittag ein wenig aufs Ohr legen.
Bis zur Willkommensparty habe ich ja noch ein halbes Jahr Zeit .... :-))


pucki antwortete am 26.01.04 (09:33):

Guten Morgen !

Liebe maggy, ich brauchte einfach eine Pause, um einmal
über meine "Schreiberei" nachzudenken, mich zu fragen, ob
es überhaupt richtig ist, meine Gedanken, Erlebnisse hier
zu schildern. Doch bei mir überwiegt der Spaß daran. Du
schreibst auch von der Resonanz, wenn man keinerlei Ahnung
hat von einigen hier geschilderten "Erlebnissen" genießt
man einfach. Vielleicht sollte man aber doch denen, die
sich so viel Mühe geben - -wie Mulde und Zausel -- einen
Dank aussprechen. Ihr zwei beiden -- und auch Felix -
könnt so wunderbar "spinnen" :-)))- Ja, und auch wenn man
nicht "mitreden" kann, in einer Kneipe ist Vielfältigkeit
gefragt. --
Bei uns ist der Winter eingekehrt. Es sieht aus wie in einem
Märchen . Liebe Socke, nun bist Du gefragt - -kannst Du
uns nicht etwas märchenhaftes erzählen ???

Medea, freu Dich über die jungen Leute -- hättest mitfeiern
sollen :-)))Schlafen kannst Du noch genug :-)))

So, nun habe ich mal wieder meinen "Senf" dazu gegeben und
fühle mich gleich wohler :-)))


jeanny antwortete am 26.01.04 (09:58):

auch einen guten morgen an alle

möchte mich anschliessen,und mich auch
bedanken bei allen die hier posten.

schau immer wieder gerne hier vorbei,und geniesse
die gesellschaft,die harmonie,und natürlich auch den
guten kaffee und die frischen brötchen.


chris antwortete am 26.01.04 (10:22):

Hallo und guten Morgen an Alle!

Ja, also die Geschichten von zausel und Mulde,
und die Erlebnisse von Felix und soviel anderes auch,
die gehören hier einfach dazu.

@ Socke,
magst uns nicht mal wieder eine Karussellgeschichte
schreiben?



Hier mal wieder ne Schlittenfahrt-Story von mir:
Zu meiner Schulzeit war es üblich, dass wir in den Winter-
monaten auch am Nachmittag Schulunterricht hatten.
Na ja und wenn dann Schnee lag, viel der Sportunterricht
in der Schule aus und dafür durften wir gemeinsam
mit unserer Lehrerin zum Schlitten fahren gehen;dass
das natürlich besondern Spass gemacht hat, könnt ihr euch
sicher gut vorstellen.

Als ich letzte Woche meinem Enkel davon erzählte, konnte er nur fragen: "ist wirklich soviel Schnee gelegen?"

Sicher wisst ihr auch einige Schneegeschichten!


Chris


Ruth antwortete am 26.01.04 (11:20):

Ist wahrscheinlich nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen, aber ....
An einem meiner inzwischen zahllosen Geburtstage - und damit nach dem Motto "es war einmal ..." schenkten mir meine größeren Kinder lauter schöne Sachen. Originale Gemälde aus eigener Hand auf verschmiertem Tisch gefertigt, Blumensträuße aus Wiesenblumen mit hängenden Köpfen und Blockflötenvorträgen mit teilweise richtigen Tönen.

Mein Jüngster, 3 Jahre alt, schenkte mir eine halb verfaulte Eichel vom vergangenen Jahr.
Den Hohn seiner Geschwister stoppte ich u.a. mit der (meiner Meinung nach) weisen Feststellung "es sind die kleinen Dinge, die zählen".
Das wurde unser Standardsatz und ich habe es manchesmal bereut, ihn geprägt zu haben.
Es wurde Winter mit einem kinderfreundlichen Schneefall und der ersten unvergesslichen Schneeballschlacht. Wenigstens für mich, denn kurz nach Schlachtbeginn kam das Nachbarmädchen heulend angerannt, hatte eine kaum zu übersehende Beule am Kopf und bezichtigte meinen Jüngsten, ihr nach dem Leben getrachtet zu haben. "Ach, komm, mit einem so kleinen Schneeball ??" ich konnte es kaum glauben.
"In den hat er einen Stein gepackt" war die geschluchzte Auskunft.
Die Antwort meines hoffnungsvollen Sohnes auf meine Standpauke dürfte klar sein: "Mami, es sind doch nur die kleinen Dinge, die zählen. Oder nicht?"

Mein Sprössling ist inzwischen ausgewachsen. Somit die Gefahr seiner kleinen Dinge (wenigstens in dieser Beziehung) gebannt.
Habt alle eine schöne Woche!
Ruth


Zausel antwortete am 26.01.04 (11:36):

"muss mich mal bei zausel und mulde informieren,ob eine fregatte,der man den wind aus den segeln nimmt noch lange einwandfrei herumschippern kann."

Diese Anfrage aus dem werten Auditorium kann man seefahrtsmäßig wie folgt beantworten:
Eine Fregatte ist massenabhängig. Hat eine Fregatte ein ausladendes Hinterteil hat sie auch große Angriffsfläche. Hat sie einen größeren Vorbau, kann sich dort auch der Wind verfangen.
Nun zu der Frage des ohne-Wind-schipperns:
Ein guter Steuermann kann auch ohne Segel, nur mit dem Hinterteil im Wind, weitersegeln.
Ich kenne einen, der ist so, nur mit Wind und Strömung durch den Indischen Ozean gefahren.

Also Beantwortung der Frage:
Jawoll, das kann sie. Wenigstens solange, bis der Wind oder das Meer zu Ende ist. Un das kann dauern :-))


Gudrun_D antwortete am 26.01.04 (11:38):

Erinnerung:Schnee,viel Schnee bedeutete:
Schlittenfahren am Nachmittag.Hinweg zum "Rennbuckel" ca 30 Minuten.Als Älteste musste ich natürlich auf meinen 3-Jahre jüngeren Bruder aufpassen! Ich war 11,er 8 Jahre alt.....
Kaum waren wir angelangt und hatten den ersten Rodler abgerutscht,"musste" mein Bruder mal.Ich wollte das nicht glauben,"war" er doch vorm Wegggehen erst!Ich wusste genau,wenn wir zurückgingen,durften wir nicht mehr fort!!
So überredete ich ihn,nicht zu müssen,denn hinter die Büsche wollte der Knabe nicht! (war ja auch kalt)
Natürlich passierte,was ihr Euch denken könnt!Oweia-bestraft wurde ich,indem ich 3 Tage nicht zum rodeln durfte.
DIE Wut auf meinen Bruder hielt sehr lange an,denn er durfte weiter zum rodeln........beaufsichtigt von Mutter---
ich durfte Mathe üben.


socke antwortete am 26.01.04 (12:51):

Einen wunderschönen guten Tag. Was freut es mich hier wieder aufgenommen zu sein.
Eine Karussellgeschichte, liebe Chris, werde ich bei Gelegenheit wieder schreiben, Im Moment dreht sich ja das Karussell nicht. Schnee gibt es hier noch nicht und das ist auch ganz gut so. Schnee schaufeln ist anstrengend,lach.
Oh, versteht der Zausel auch was von alten Fregatten?
Da hat mich doch wahrhaftig neulich einer so genannt. Ob das wohl ein Kompliment war?
Einen schönen sonnigen Tag wünscht
Socke


maggy antwortete am 26.01.04 (12:54):

WOW....schon 7 haben heute hier geschrieben. Also reger Besuch in der KK...super!

Sobald ich wieder mehr Zeit habe, werde ich mich auch öfter hier einfinden. Zunächst steht die Vorbereitung meiner Mitgliederversammlung im Vordergrund und dann denke ich bereits an Urlaub - gebucht habe ich schon :-)

Schneefreuden hatten wir in OL NUR einen Tag. Kaum war der Schneemann fertiggebaut kam der Regen. Das Enkelchen war schon sehr traurig, er mag Schnee doch so gerne im Gegensatz zu seiner Oma :-)
Wenn ich zum Himmel schaue, es könnte aber noch wieder Schnee kommen seufz

Nun trinke ich noch schnell einen Tee, mal schauen, ob es hier sowas überhaupt gibt ;-)

Schönen Tag wünscht euch
maggy


Medea. antwortete am 26.01.04 (15:10):

"Ein Hoch auf alle Fregatten dieser Welt" .... ;-))

Ob mit Vorder- oder Achtersteven (oder auch mit beidem) -

so ausgestattet, kann wohl jedem Wetter getrotzt werden.... .-))


chris antwortete am 26.01.04 (17:12):

Hallo,

schön alles von euch zu lesen :-)))

Da fällt mir noch eine kleine Begebenheit ein.

In den 1. Jahren der Schlittenfahrzeit musste ich den
Schlitten immer mit dem älteren Bruder teilen, und das
war gar nicht leicht. Einmal ich und einmal er, und wenn
ich nicht aufpassen tat, schon hatte er mich beschummelt.
Deshalb war meine Freude groß, als ich dann endlich
einen eigenen Schlitten bekam. Strahlend ging ich
damit dann zum Schlittenfahren!! Endlich mal alleine
fahren zu dürfen, solange ich wollte und abends war
dann Schluss. Wenn es "zunachtläutete" mussten wir
heimgehen, und das war dann meist schon, als es dunkel
wurde.

Wünsche allen noch einen schönen Abend!


Chris


chris antwortete am 26.01.04 (17:37):

@socke,

was die Seeleute so alles von alten Fregatten wissen!!!

*schmunzel*



Chris


pucki antwortete am 26.01.04 (17:45):

Ja, Chris -Schlittenfahren war eine Freude. Nur gut, ich
hatte einen Schlitten ganz für mich allein. Noch heute
staune ich über die Ausdauer, das Ertragen der Kälte, nass
bis auf die Knochen und trotzdem immer wieder raus inīs
Vergnügen. -Heute bibbert man bereits bei Temperaturen
leicht unter 0 Grad. -Am meisten Spaß machten die gebildeten Schlittenketten --wenn dann alle der Reihe nach
im Schnee landeten. Oder die Bauchlage - -vorsicht, ich
komme :-)))Einige stellten sich auch auf den Schlitten -
um zu merken, daß auch sie meistens nach kurzer Fahrt im
Schnee landeten. -Es war schon schön. - -Heute, wenn ich
glaube, nicht beobachtet zu werden, benutze ich jede
gefrorene Stelle im Wald, um zu rutschen , geht noch
prima :-)))Bin am Überlegen, ob ich nicht einmal mit meinen
Enkelkindern in den Harz zum Rodeln fahre. Lust hätte ich
schon :-)))


Ruth antwortete am 26.01.04 (18:43):

Was heute geschah - Kurzbericht.

Eingeladen bei der übernächsten Nachbarin zum Kaffee.
Zwei Stunden gequatscht, 2 Gläschen Sekt intus.
Beschwingt nach Hause gegangen. Strasse glatt geworden. ---

Schreibe im Stehen.


maggy antwortete am 26.01.04 (19:03):

Liebe Ruth....schmunzel.....Du darfst Dich jetzt wieder setzen :-)

Hier ein kleiner Beitrag auch zum schmunzeln:

Ich hasse meinen Job - ... nicht wirklich
Falls du heute mal wieder einen dieser "Ich hasse meinen Job" - Tage hast, versuche es mal damit: Gehe nach Feierabend in eine Apotheke und gehe zu den Fieber - Thermometern. Kaufe ein Rektal - Thermometer der Marke "Johnson & Johnson". Versichere dich, dass es dieser Hersteller ist! Wenn du zu Hause bist, schließe deine Türen ab, stecke dein Telefon aus und stelle die Klingel ab. Du darfst nicht gestört werden! Ziehe dir bequeme Kleidung an und mache es dir in deinem Bett so richtig gemütlich. Jetzt öffne die Packung und nehme das Rektal -Thermometer zur Hand. Lege es vorsichtig neben dich auf das Bett, so dass es nicht beschädigt wird.
Nehme nun die Packungsbeilage aus der Verpackung und lese sie dir durch. Du wirst auf den folgenden Satz stoßen: "Jedes Rektal - Thermometer der Marke Johnson & Johnson" ist persönlich getestet." Nun schließe deine Augen und wiederhole diesen Satz fünf mal laut: "Ich bin so glücklich, dass ich nicht in der Qualitätskontrolle bei der Firma "Johnson & Johnson" arbeite!!".
Merke:
Es gibt immer irgendwo jemanden, mit einem schlechteren Job als Deinem!
In diesem Sinne, noch einen schönen Abend...

Eure maggy


chris antwortete am 26.01.04 (20:17):

@ Ruth,

ich befürchte, du musst heute abend auf dem Bauch schlafen??
Ich hoffe, die blauen Flecken sind nicht zu schmerzlicht?

@ Maggy,
bin ich froh, nicht in einer Thermometerfabrik, als
Testperson zu arbeiten *gggg+!


Chris


Ruth antwortete am 26.01.04 (20:47):

Chris, wenn ich Deinen gut gemeinten Rat befolge - wäre ich da nicht sozusagen Zug um Zug sehr gut als Testperson der Thermometerindustrie geeignet?
Nur so mal gedacht im Rahmen der Jobsuche.


chris antwortete am 26.01.04 (20:53):

@ Ruth,

ich wusste nicht, dass du auf Jobsuche bist!
Soll ich mal hier in der Nachbarschaft in der
Thermometerfabrik nachfragen???? (schmunzel)


Chris


eko antwortete am 26.01.04 (22:22):

Hallo Ruth:

Wie wärs mit einer "Seitenlage?"


eko antwortete am 26.01.04 (22:28):

Hallo maggy,

wolltest Du nicht schon lange Deinen Vorsitz abgeben?

Aber gell, wenn sich niemand als Nachfolger(in) findet.

Wünsch Dir viel Freude dabei.

Gruß von eko


pucki antwortete am 27.01.04 (09:02):

Grüße Euch aus einem verschneiten Dorf mitten in Deutschland

Liebe Ruth, wer den Schaden hat ......... wünsche Dir, daß
Du wieder im Sitzen schreiben kannst. Und auf den Schreck
trink zum Trost noch ein Gläschen :-)))

Liebe Chris, zufällig sah ich Deine Bilderrätsel. Die Idee,
so etwas zu starten, finde ich gut. Ich bedaure , daß keine Rätselabende mehr stattfinden. Wie wäre es, wenn
wir ab und zu ein Rätsel bringen ? Das wäre doch sicherlich
realisierbar? - Für heute fand ich etwas ganz leichtes,
für alle lösbar. Wo gewitzelt wird, kann auch ruhig einmal
geraten werden.

Wie heißt das Märchen :
Charakteristisch bemütztes herumtrödeldendes Mädchen bringt
betagte Verwandte und sich in Schwierigkeiten mit einem
mittelgroßen Raubtier, doch werden beide gerettet.

Euch allen noch einen schönen -rutsch-und fallfreien Tag :-)))
Falls Ihr daran Spaß findet, könnte der erste, der rät ein
neues Rätsel bringen -- ???


marie2 antwortete am 27.01.04 (09:55):

pucki, dazu habe ich noch eine gleichartig bemützte Flasche im Regal. Aber es ist wohl noch zu früh zum Mütze ziehen.
Marie2


Ruth antwortete am 27.01.04 (11:03):

Danke, danke, - es geht schon wieder mit dem Rückwärtsrichten.
Leider habe ich soeben meinen Mithausbesitzer und Freund seit bald 25 Jahren ins Krankenhaus verabschieden müssen.
Zu allem Elend haben wir derart viel Schnee, dass ich Angst hatte, die 30 km zu fahren, zudem wir ja "am Berg" wohnen. Schon nach dem Arztbesuch kam mein Auto nicht mehr ganz hoch in die Garage und steht jetzt etwas unterhalb bis es taut.
Aber eine liebe und um vieles jüngere Nachbarin ist sofort eingesprungen und fährt jetzt meinen Kumpel ins Krankenhaus.

Es ist so schön, wenn man freundliche, hilfsbereite Menschen als Nachbarn hat! Gegenseitige Hilfe ist in unserem kleinen Dorf selbstverständlich und jetzt darf ich sie erfahren! Wie schön ist das doch.


Zausel antwortete am 27.01.04 (12:39):

Ich mut noch was klarstellen:
Ick heff nie nich von "alten" Fregatten gesprochen, sonder nur von Fregatten. Ohne Altersangabe :-))
Un dann gifft dat noch den Fregattvogel, der kann hunderte von Kilometers segeln, allein durch seine Flugkunst, bis er an den Rand der Erde kommt.

nu gehts weiter:

Von das Leben auf einem grossen Schiff.

Nachdem die Chimborasso nun in der kaiserlichen Werft ist, ist das nich mehr ganz so schwierig, die Backschaft (aufdecken, servieren, abräumen und saubermachen) für die hohen Herren ObereOberbootsleute und den Leitenden un de Kaptain zu machen. Meine Backschaftstation war die Meistermesse, da hat immer Mulde an der Stüüüerbordseite gesessen.
Meister, dat sind all die, die wat zu sagen haben glauben. Meistens haben sie damit recht, un wenn du einen Tritt in den Allerwertesten bekommst, diskutierst du auch nicht mehr.
Auch nich als Oberzausel oder Obermoses.

Also, wenn das mit der Backschaft losgeht, dann kannst nich alles so machen wie du willst.
Es wird erst gehandelt, wenn du die Order bekommst. Um 11.15 Ortszeit, das is wichtig, weil, du nich nach Kaiserzeit in Berlin das machen kannst, wenn du in Kairo denen den Hunger stopfen sollst. Dann sind die noch hungrig oder sie sind schon satt.

Also, um 11.15 musst du die Ohren spitzen:
Tüüüürütttütttüttt, tüüüüürüüüttüütüüüt, tüüüüt tüüüüt, tüüüüüüüüüüüü.
Das is die Bootsmannsmaaten-Pfeife, das heisst nu in de Marine-Signal-Sprache:
Alter, beweg die Hufe, ab in die Kombüse. Deswegen die viele ÜÜÜ, wegen die Kombüüüüse.
Dor bekommst das Geschirr, also de Landratten seggen dor to: Besteck. Wir vonne Christlichen sagen Schanzzeug dor to.

Aber Besteck is, wie wir schon gelernt haben, was für die Sextanten, die lesen das Besteck und schiessen dabei den Sirius und den Aldebaran.

Un dann musst die Töpfe schleppen, mit die Potacken (Kartoffeln) oder Nudeln und de Suppe vorweg un de Fleisch un de Nachtisch hinter her.

Un nu kommt der Vorteil inne Werft:
In de kaiserlichen Werft, liegt das Schiff zur Mittagszeit ruhig im Dock, das is so vom Alten befohlen. Jawoll.
Dat is ein bannig guter Vorteil, weil du dann nicht immer hin und her balangxsieren musst, also du nich so in Schlangenlinien über Oberdeck schleichst, als wenn du ordentlich besopen bis.
Aber was nich zu befehlen geit, is de Wind, der meistens gerade ab 11.20 Uhr Ortszeit, wehen tut.
Also muss man mit der Körperneigung dat nu ausgleichen.

Fortsetzung. Nu kömmt das Luv und Lee


socke antwortete am 27.01.04 (12:44):

Huhu Pucki einen schönen guten Tag auch allen Anderen.

Sollte es etwa Rotkäppchen sein.
Der Wolf sagt was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herrum. Ich dachte es wären die Großmutter und Rotkäppchen, dabei sind es lauter Wackersteine.
Oha, bei mir meldet sich der Magen mit SOS.
Sag bitte : Was ist wenn ein Elefant im Kühlschrank ist?

Schönen Tag wünscht
Socke


pucki antwortete am 27.01.04 (12:56):

:-)))och , liebe Socke- das gildet nicht -wo Du solchen
Hunger bekommst -ist sicherlich der Kühlschrank vom Elefanten leer gefressen . Aber ich find es Klasse, der
Fantasie sind keine Grenzen gesetzt :-))) Und ich bin
sehr gespannt, welche Lösungen andere parat haben.
Super -Socke !!!!


pucki antwortete am 27.01.04 (13:09):

Hallo Zausel, Kombüüüüüüüüüse - Potacken (:-))) - -
was haste wieder schönes Seemannsgarn erzählt. Aber die
Potacken gefallen mir am besten. Nicht mehr Bratkartoffeln
sondern Bratpotacken -lach. -Potackensalat -gefällt mir.
Bin schon mächtig gespannt auf LUV und LEV.
Zausel- du erzählst so gut, daß Du wohl mächtig viel
"Seemannsbräute" hattest ? Magst Du davon auch erzählen ?

Merkste Zausel -da ist eine ganz schön neugierig :-)))


chris antwortete am 27.01.04 (14:36):

@ Felix,
du hast vergessen uns was von deinem Konzert in Bern
zu erzählen! Was für Musik ahst du angehört?


@ Zausel,
ich ahne schlimmes, was passiert bei Windstärke 7 mit
den Potacken und Nudeln??

@ Ruth,
Nachbarschaftshilfe, das kennt man hier auch noch und
ich bin froh, dass es so ist. Da fällt es selbst der
Nachbarin auf, wenn 3 Tage lang kein Licht bei mir
brennt. Also sage ich ihr immer, wenn ich nicht zu Hause bin,
sie passt dann auf, wer das Grundstück betritt und
wer nicht.


Wünsche euch allen noch einen schönen Nachmittag!

Chris


jeanny antwortete am 27.01.04 (16:24):

socke

wenn ein elefant im kühlschrank ist....

merkt man's an den fussspuren auf der butter.

zausel

gut ,dass ich jetzt weis,was ne fregatte alles kann,
danke
freu mich auf die fortsetzung deiner erlebnisse.
einfach super.


jeanny antwortete am 27.01.04 (16:29):

wie bekommt man 4 elefanten in einen VW ?


Zausel antwortete am 27.01.04 (16:30):

Un nu kömmt eines der größten Geheimnisse inne christlichen Seefahrt: Die Bedeutung von Luv un Lee. Das zweitgrößte Geheimnis ist das mit dem Grün und Rot an die Laternen.
Wenn du das nich auseinander halten kannst, hast du bannich Probleme.

Also töv man, ich erklär euch dat und am Besten ist dat, wenn du dir ein Blatt Papier und einen Schreiber vor dich hinlegst , damit du nichts verwechseln tust:

Nu gehst du von achtern nach vorn, also vom Heck zum Bug und nu kommt der Wind von rechts, auch wenn er von Links kommt, der hat immer Vorfahrt. Also wenn er von rechts kommt, musst du dich auch nach rechts neigen um den Winddruck auf die Potackenschüssel aufzufangen. Dat is LUV, du LäUVst gegen den Wind, du gierst nach Luv. Du musst bloß aufpassen, wenn der Wind plötzlich weg ist, dass du dich dann rechtzeitig aufrichtest, sonst fliegste auf die Schnauze und mittenmang in die Potacken.

Die andere Seite ist Lee. Das heisst also, wenn der Wind von links kommt, musst du dich auch nach links beugen, dann bist du leegierig.

Problematisch wird das, wenn du von vorn nach achtern läufst. Da musst du komplett umdenken.

Dieses Wissen kannst du natürlich ausnutzen. Hast du keine Hände frei und musst mit de Potacken übers ganze Oberdeck laufen, kannste Segeln.
Kommt der Wind von achtern, geht das straight vorwärts, wenn du die Jacke offenlässt, ebenso wenn der Wind von vorne kommt, dann geht das rückwärts, drehst dich um, wieder vorwärts.
Am besten ist das mit de halbe Wind. Du streckst eine Seite der Jacke nach vorne, und der Wind kann so schön um den Körper rumblasen. Ick segg die, dat geit vorwärts wie die Strandsegler. So kannst, wenn das glatt an Oberdeck ist um die ganze Chimborasso rumschliddern. Im Sommer musst das mit Waltran machen, dat geiht best.

Nu kann es ja passieren, dass du das mit die Wellen nicht so ab kannst auf der hohen See und an Oberdeck kommst, weil du blass und grün und gelb gleichzeitig bist. Dann gehe einfach gegen den Wind an die Reling und opfere Neptun das, was du ungerechtfertigt in deinem Magen hast.
Un danach wirst du nie mehr vergessen, was Luv un Lee ist :-).

In der Zwischenzeit hattest du gehört:
Tarüüüüttüüüttüüüüt Tarüüüüüüüüü.
Das bedeutet: Backen un Banken. Das Signal is auch kürzer, weil der Bootsmannsmaat auch Hunger hat. Nu musst du de gefüllten Tellers von rechts schonglierend bei die Leute an die Back bringen: Suppe, Hauptgericht und Nachtisch. Der Chef von dieser Organisation ist der Stuart, Marie heisst der mit Vornamen.
Der passt auf, dass, wenn du die Suppe verschüttet hast, auch gleich eine ins Genick bekommst.
Weil, an Bord wird nich so viel geredet, da wird das in dieser Art ausgedrückt.
Deswegen können die Deerns nich verstehen, wenn die Männers nich so viel reden tun. Das hat die Shere Hite mit ihre Fraunspüschologie auch nich kapiert.
Und nu kennst du auch den internationalen Spruch den man lobenswert hören kann:
Fine ship, jeden Tag Pudding. Die Arbeit kann ruhig besch...eiden sein, Hauptsache, das Essen is gut und es gibt jeden Tag Pudding.

Das beste Pfeifsignal ist dies:
Trillerüüürüüüt Trillerüüürüüüt Trillerüüüürüüüüt trillerüüüüüüüüüüüü (leiser und tiefer im Ton werdend)
Das heisst: Rum-Empfang.
Das mit die Signale ist eine Wissenschaft, davon ein anderes Mal.

Sind das nich "süße" Bengels, die Seeleute...meint Zausel?

In einer späteren Folge, wenn ihr noch wollt: Der Schiffsgärtner.


DorisW antwortete am 27.01.04 (16:48):

Und ob ich will!


socke antwortete am 27.01.04 (17:33):

Tüüüüriiliet Thürilüt ich möchte Rum, mir ist danach Zausel.
Schreib man weiter ist so herrlich lustig.
Jeani, nee dann war der Elefant schon drin.
Dann geht die Tür nicht zu, sagt man.

Aber was ist wenn zwei Elefanten im Kühlschrank sind?

Platzt da der VW?
Naja
Thürilit . wo bleibt bloß der Zausel mit meinen Rum?
Socke


socke antwortete am 27.01.04 (17:41):

Sowas passiert eben
Socke


Mause Tot ?

Zähneknirschend bis es weh tut ; über -
legen , ob man das Ding aus dem Fenster schmeißt , darauf mit der Schrotflinte schießt , es mit den Füßen zertrampelt , oder mit der Axt drauflosschlägt . Oder wäre zur Explosion bringen , die an -gemessene Medizin ? Nein das würde das Wohnzimmer in Schutt und Asche legen ; aber Gurgel zudrücken und Hals umdrehen geht auch nicht , denn die hat er nicht , dieser Mistapparat der elendige . Nur ganz offensichtlich den Willen , seinen Nutzer , neudeutsch User genannt in den Wahn - sinn zu treiben .
Basierend auf zwei lächerlichen Ziffern , Null und Eins , war das Ding noch bis gestern ein Ausbund an Zuverlässigkeit , gestattete dem User Zugang zur über -lebensnotwendigen Datei des Termin - kalenders , verwaltete zuverlässig Koch -rezepte , Textsammlungen und Bilder . Hatte Telefonnummern gespeichert und Adressen , Fakten und Stichworte , alles alphabetisch geordnet . Auf gerade mal eben 30 % Kapazitätsauslastung , ver -
knüpfte den User in seinem klitzekleinen Wohnzimmer über ISDN oder DSL und Internet mit der großen weiten Welt ; und weigert sich urplötzlich und unerwartet überhaupt irgend etwas zu tun . Springt zwar an , das geniale Miststück ; bootet hoch und läßt den Bildschirm aufleuchten.
Zeigt dort , was er jetzt eigentlich alles tun könnte , wenn er aus unerfindlichen Gründen nicht Streiken würde . Duttnitt , sagen dazu die Eingeborenen hierzulande;
nur ; warum duttsnitt ? Bewährte Methode bei Duttnitt apparaturen : Auschalten und erneut einschalten . Dutt aber immer noch nitt . Gutes Zureden ist angesagt , hilft aber auch nicht weiter . Die Kabel über - prüfen ; alles okay . Was auch nicht weiter verwundert , shließlich ist das Mistding , das elendigliche , ja angesprungen . Und ausgegangen beim Stecker herausziehen . Vielleicht liegt es an der Maus ? Also die Maus abklemmen , alles noch mal ver -suchen . Uns siehe da ebbe dutts , bei Handsteuerung ! Was logisch betrachtet und emotionsfrei , nur heißen kann , dass die Maus Krank sein muß . Was den Vorteil hätte , dass beim Schmeißen aus dem Fenster im Vorgarten weniger Schaden an-gerichtet würde ; leichter zu zertrampeln wäre die Maus auch , und beim Drauf - schießen wird keine Schrotflinte ge -braucht , sondern schlimmstenfalls eine Luftpistole . Mit anderen Worten : Der Schaden hält sich in Grenzen . Und die Wut auch . Denn : Wer wird sich schon groß über ein Teilstück ärgern , das so klein ist wie eine Maus . Man besorgt sich für 9 €uro eine neue Maus . Und nimmt sich vor , bei der nächsten Gelegenheit in den unergründlichen Tiefen des Kellers aufzuräumen und nach der guten alten eingemotteten Schreibmaschine Ausschau zu halten , in deren Gedärm nicht so unappetittliche Viecher wie Mäuse über funktionieren oder Nichtfunktionieren herrschen !


Tessy antwortete am 27.01.04 (18:13):

@ Socke,
erinnerst du dich an mich?
Du hast für mich das Karrusselschweinchen reserviert!!

Du schreibst "so unappetittliche Viecher wie Mäuse" - da muß ich dir widersprechen.
Seit einigen Tagen gehören zwei Mäuse zu unserer Familie, Mohrle und Maxi genannt, ihre bisherige Besitzerin kann sie nicht länger beherbergen und so sind sie hier gelandet.
Und ich bin erstaunt was für nette Hausgenossen sie sind. Bauen sich Nester aus Clopapier, kommen auf Zuruf ans Gitter, reißen mir die Sonnenblumenkerne aus der Hand, fühlen sich weich und seidig an ----ob sie für den PC zu gebrauchen sind? habe ich noch nicht getestet ;-))

Gruß
Tessy


jako antwortete am 27.01.04 (19:52):

Guten Abend, da es mir seit Tagen von zuhause aus kaum noch möglich ist, in den Chatbereich zu kommen, möchte ich den Text, den ich fürīs Forum geschrieben habe, hier hereinsetzen.

Hallo an alle Chatter/innen, die sich gestern, den 26.Januar 15 Uhr, die Zeit genommen hatten, in die "Würzburger Weinstube" zu kommen, um meinen Clubmitgliedern "unter die Arme zu greifen",

wie Ihr gemerkt hattet, ging von unserer Seite aus alles sehr mühsam und schleppend, denn 5 Anwesende mussten sich 2 PCīs teilen, da nur zwei von uns angemeldet waren. Dazu kam, dass ich hinter den Chatterinnen stand, aber nicht erkennen konnte, was im Einzelnen geschah. Ich hörte nur die Hilferufe und das Gekichere meiner Leute, und versuchte, so gut es ging, ihnen weiter zu helfen. Aber trotz aller Schwierigkeiten (zwei können nur schlecht sehen und zwei haben große Probleme, Texte einzutippen - so ist das nunmal bei uns alten Leutchen *ggg*) haben sich alle köstlich amüsiert und haben sich nun fest vorgenommen, sich endlich registieren zu lassen (auch das musste ich ihnen noch genau erklären, denn zuhause hatte es bei ihnen nicht geklappt).

Chris, Kleinesrainer und allen anderen, die gekommen waren möchte ich hier von Herzen für Eure Hilfsbereitschaft danken.

Mit freundlichen Grüßen
jako

Allen KK.lern wünsche ich einen schönen Abend.

jako


chris antwortete am 27.01.04 (20:01):

@ jako,

das war doch selbstverständlich, und ich wünsche
deinen Computer-Clubmitgliedern auch weiterhin noch
viel Spass.

Sicher klappt es bald besser und ihr werdet noch lange
von eurer 1. Stunde hier plaudern.


Liebe Grüße


Chris


chris antwortete am 27.01.04 (20:13):

Hallo und guten Abend an alle!

es ist mir unmöglich auf alle Beiträge hier einzugehen!

@ Zausel,
sicher will ich noch mehr lesen, nachdem ich ja nun endlich
auseinanderhalten kann, was LUV und LEE ist.

@ Socke,
na gut, wenn dein Problem mit dem Austausch der Maus behoben ist.



Wünsche allen noch einen schönen Abend



Chris


anica antwortete am 27.01.04 (20:19):

Ja, Zausel
ich will auch.
Auf den Schiffsgärtner bin ich jetzt schon
gespannt.
Ich danke euch allen für eure schönen Geschichten.


jeanny antwortete am 27.01.04 (20:46):

was ist das ?

es ist grau, hat blaue beine, und hüpft in der dachrinne hin und her !


pucki antwortete am 28.01.04 (09:25):

Guten Morgen, allerseits !

Wenn wir morgens Kaffeetrinken, gehört für uns das Lesen
der Tageszeitung dazu. Da können wir uns bereits so
manches Mal köstlich amüsieren. Folgende Anzeigen waren zu
lesen :
Großer schlanker Teufel sucht süßes Engelchen !!!

Verkaufe Maxx Bauchtrainer

Verkaufe Runkelrüben
sogar Koks wird angeboten :-)))

mein Mann meinte: " Könntest Du nicht die Kartoffelplanz-maschine gebrauchen, hier wird eine angeboten, dann hast
Du Deinen Garten im Nu fertig :-))!"
ebenfalls im Angebot ein Elfenbild von 1930

Dann sucht jemand alles zum Thema Kautabak - !

Vielleicht sollte ich einmal nachsehen, was ich zum
Verkauf anbieten könnte -- aber wer weiß schon im voraus,
ob das Objekt nicht gerade dann in einigen Jahren wertvoll
ist !!!!


Felix antwortete am 28.01.04 (16:46):

Hallo liebe chris,

stimmt ... vom Konzertbesuch am Sonntag in Bern habe ich euch noch nichts erzählt.
Bo Katzmann (Künstlername) ist Sänger und Chorleiter. Sein gut einstudierter Laienchor untermalt seine Soli in einer gefälligen Art. Seine Auftritte sind meist rasch ausverkauft, denn er bietet als charmanter Entertainer einen
unterhaltsamen Abend.
Das Repertoire ist vielfältig von Schlager über Western, Swing bis Gospels. Er bringt es fertig, das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen zu bewegen.
Nach meinem Geschmack ist der Stil zu populär und oft eher kitschig. Am besten gefallen haben mir seine Gospels.

<https://www.bokatzman.ch/>

Gestern war ich den ganzen Tag im Kleinbasel am Vogel Gryff, einem alten Brauch, der mit dem Jahrestag dreier Ehrengesellschaften (Zünfte) zu tun hat. Dabei treten die drei Gestalten auf: der Vogel Gryff (Greifvogel), der Leu (Löwe) und der Wilde Mann eine ausgerissenen Tanne schwingend.
Auf einem Floss tanzend kommt der Wilde Mann von Trommelwirbeln und Böllerschüssen begleitet den Rhein herunter und wird von den zwei andern Gestalten empfangen. Anschliessend ziehen sie bis spät in den Abend im Kleinbasel umher und zelebrieren ihren tradierten Tanz vor den Vorgesetzten der Zünfte.
Als Ehrengast war dieses Jahr unsere einzige Bundesrätin, Frau Micheline Calmy-Rey, Aussenministerin der Schweiz, mit von der Partie. Schon etwas Besonderes, denn sonst ist es eine reine Männergesellschaft.
Ich bin stolz in einem Land zu Leben, wo eine so hochgestellte Perönlichkeit sich gefahrlos in der Menge bewegen kann. Der Zufall wollte es, dass ich etwa 10 min. lang unmittelbar neben ihr her ging. Ich hätte sie ungehindert berüren können. Sie genoss es sichtlich als einzige Frau dabei zu sein. Sie durfte sogar auf dem Floss mitfahren ... eine ganz besondere Ehre.
Das Fest dauerte die ganze Nacht ... Ich kam erst heute früh nach Hause.
<www.vogel-gryff.ch/>

Internet-Tipp: https://www.bokatzman.ch


chris antwortete am 28.01.04 (18:04):

Dr schenschti Daag doo rächts vom Rhy
kaa nur dr Vogel Gryff-Daag sy!


@ Felix,

danke für die Internet-Adressen. Der Bo-Katzmann Chor
ist ja ein stimmgewaltiger Chor. Ich habe nicht erkennen
können, ob der Chor auch in Deutschland auftritt?

Viel mehr haben mich die Berichte der 3 Gesellschaften von
Klein-Basel interessiert. Hier wird Tradition seit langem
gepflegt. Felix, danach musst d u ja gestern Abend den
schönsten Tag rechts vom Rhein erlebt haben! *smile*

Wünsche noch einen schönen Abend!




Chris

Internet-Tipp: " target="_new">


maggy antwortete am 28.01.04 (21:18):

mal eben ganz kurz reinschaue.......
jetzt könnte ich etwas Warmes gebrauchen. Wo steht denn nur der Tee? ahja, habe ihn ganz weit hinten in einer Ecke auf der Theke gefunden. Teekultur scheint es hier wenig zu geben ... schmunzel

Sagt mal, ist es bei Euch auch soooo bitter kalt? Ich habe mich heute regelrecht warmarbeiten müssen. Mit der Sehnsucht nach Frühling und Sommer wünsche ich Euch noch einen schönen Abend.


maedel antwortete am 29.01.04 (04:55):


Es ist noch recht früh am Tage, aber mit der Nachruhe ist es vorbei. So wünsche ich allen KK-Besuchern, die nach mír vorbei schauen einen schönen Tag.

@felix
Habe mir beide websites abgespeichert. Zum einen interessiere ich mich als *Neue* hier am Bodensee für das Brauchtum im Nachbarland. Zum anderen - Bo Katzman - .... ich hab etwas angeklickt und bin hin und weg. Ich könnte stundenlang zuhören.

@maggy
Nicht traurig sein, das Frühjahr kommt und der nächste Sommer ganz bestimmt. Think positive !

@chris
Den Cappu habe ich mir vorsorglich schon mal reserviert, wer weiss, wann und wie oft ich heute davon was brauche.

Grüssle vom Lindauer See-Ufer
maedel


chris antwortete am 29.01.04 (08:51):

Hallo und guten Morgen an Alle!

@ Kathi,
na da bist ja wirklich eine Frühaufsteherin. Ich gehöre
zwar auch dazu. Manchmal würde ich mir schon wünschen, dass
ich länger schlafe, vor allem Sonntags, aber nein, pünktlich 5.30 h klingelt die innere Uhr, die ja recht hilfreich war,
als die Kinder zu Schule mussten. Aber heute könnte ich
vor allem am Wochenende schlafen ....... bis, wer weiss wie
lange........ aber nein, auch Sonntags klingelt es *ggg*.

Aber bitte sag jetzt nicht, ich soll meinen Wecker abstellen, .....der klingelt Sonntags nicht!


@ Maggy,
ich werd mal beim Einkaufen gucken, ob ich nicht ne
Teekanne für dich finde. Dann bring ich für Dich eine
mit.

So das wars für heute morgen..........
nun stürze ich mich auf meine Arbeit!!!


allen einen schönen Tag ...... hier in Franken
schneit es, mal sehen wir lange?


Chris


socke antwortete am 29.01.04 (10:43):

Einen wunderschönen guten Tag.
Habt ihr auch so viel Schnee?
Ich schneie langsam in meinem Dorf ein.
Es sieht zwar wunderschön aus , wenn nur das schaufeln nicht wäre.

Es grüßt Euch Socke


pucki antwortete am 29.01.04 (11:42):

Socke- bei uns schneit es gerade. Noch ist es nicht
zu viel. Brauchen uns noch nicht auszugraben :-)))
Was das Beseitigen betrifft, da gebe ich Dir recht,
macht zwar Spaß ist aber ganz schön anstrengend .

hallo jeanny, bitte verrate doch die Lösung. Gestern
im Chat wußte auch niemand, was das wohl sein könnte.
Wir haben an alles mögliche gedacht, mußten aber dann
einsehen - daß es keine Vögel mit blauen Beinen gibt.
Weder bei Sonne, noch bei Nacht eines grau -das andere
blau ??????? Eine harte Nuss, die da geknackt werden soll.

maggy, erzähl doch bitte, wie Du Dir Deinen Tee wünschst.
Ist ja eine Wissenschaft für sich. Und wenn Chris die Kanne
besorgt hat, wäre es nett von Dir -uns einmal zum Tee
einzuladen :-)))) Ich würde dann , falls gewünscht, Tee-
gebäck mitbringen.

Laßt Euch den Tag durch nichts und niemanden verderben -
Liebe Grüße------pucki


maggy antwortete am 29.01.04 (13:50):

Hallo pucki,
wie der Ostfriesen Tee stilgerecht zubereitet und getrunken wird, dass hat maggy hier schon einmal ausführlich berichtet. Damals wurde mir vermittelt, das diese ostfriesische Zubereitungsform viel zu umständlich sei..schmunzel. Ich hab ihn ja nicht erfunden.....aber er schmeckt halt einfach sehr gut.

Pucki, als Du mich damals einmal privat besucht hast, hatte ich ihn Dir und Deiner Tochter da nicht sogar serviert?

Hier hat es mächtig geschneit und dabei scheint die Sonne. Nun wird doch wohl noch was daraus, mit dem Enkel einen Schneemann zu bauen :-)

Wünsche allen KK-Lesern einen wunderschönen schneereichen Tag ;-)


pucki antwortete am 29.01.04 (15:13):

Danke, liebe maggy, für den vielen Schnee ! :-))) 2x
habe ich heute bereits geschippt und gefegt. Ich finde,
nun reicht es !!!

Maggy- kann mich noch sehr gut erinnern - und der Tee
schmeckte uns -wie auch die Torte - sehr gut ! :-)))
Gerade aus diesem Grund bat ich DIch ,ihn hier zu kredenzen. Ich muß wohl damals überlesen haben, daß Du
die Zubereitung hier schildertest. :-(
So, nun lacht mir die Sonne ins Gesicht und läd mich zu
einem Spaziergang ein, ab März bräunt sie wieder !


jeanny antwortete am 29.01.04 (16:19):

hallo pucki,

des rätsels lösung....es ist,

ein spatz mit krampfadern...hi,hi,hi...jetzt werdet ihr mich lynchen !

aber bitte nicht auch das noch.
für heute hab ich schon genug gelitten,und das kam so...
.in meinem keller hab ich einen tiefkühlschrank,und der war ziemlich vereist.da ich eine sehr nette nachbarin habe,
durfte ich den ganzen inhalt(es war noch reichlich)in ihren tiefkühler packen.hab den meinen ausgeschaltet,
endtauen lassen und geputzt.
dann hab ich wieder eingeräumt (das war vor zwei tagen)
heute morgen wollte ich was rausholen,und habe mit schrecken festgestellt,dass ich vergessen hatte ihn wieder eizuschalten!!!
da das meiste noch nicht komplett endtaut war habe ich den ganzen morgen gekocht,und so zubereitet,
dass ich es wieder einfrieren kann.hab aber auch einen grossen abfalleimer gefüllt mit lebensmitteln die nicht mehr zu retten waren.

aber es gibt schlimmeres.
ich wünsch euch allen noch einen sonnigen tag.


jeanny antwortete am 29.01.04 (16:35):

Kalenderspruch des tages:

wer immer

auf der stelle tritt,

kann nur eins produzieren:

Sauerkraut.


socke antwortete am 29.01.04 (17:13):

PUUUUUUUUUUUUUUUH!!!Jeanny meine Spatzen haben keine Krampfadern, ich habe auch noch keinen mit welche gesehen.
Werde einmal genau darauf achten.
An meinem Fenster hängt ein Kabel , darauf spielt sich das ganze Familienleben meiner unter dem Dach wohnenden Spatzen ab. Liebesleben und die ersten Flugversuche.
Meine Spatzen behaupten ihr Recht hier zu wohnen. In jedem Jahr finden Kämpfe mit den Schwalben statt.
Aus der ganzen Umgebung fliegen die Schwalben unser Haus an und möchten hier ihre Nester bauen. Biher haben die Spatzen immer gesiegt. Es sind immer ca 50 Spatzen die mit in den Kampf ziehen, meine Spatzen müßen eine große Verweandtschaft haben.
Ich finde der Schnee darf nun langsam mal wieder tauen, ich habe genug geschaufelt.
Einen schönen Abend wünscht Socke


jeanny antwortete am 29.01.04 (19:59):

Der Spatz

Es war einmal ein grauer Spatz,
der sass ganz oben auf dem Dache,
und unten hielt die Miezekatz
schon seit geraumer Weile Wache.

Da sagte sich das Spätzlein keck:
''Mich kann das Biest nicht überlisten!''
Bums,kam ein Habicht um die Eck
und holte sich den Optimisten.-

So kann es allen denen gehn,
die glauben,nur sie wären die Schlauen.
Man darf nicht nur nach unten sehn,
man muss auch mal nach oben schauen!

von Heintz Erhardt


chris antwortete am 29.01.04 (20:53):

@ Maggy,

hallo hab nun endlich den Teekanne gekauft. Jetzt musst
du uns aber auch schreiben , wie die Friesen den Tee zubereiten.

Ich weiss nur, dass die Friesen so schöne blaue Augen haben,
weil sie beim Teetrinken immer den Löffel in der Tasse lassen!


Wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend!

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socke antwortete am 29.01.04 (22:06):

Guten Abend liebe Chris!
Alle Spatzen pfeifen es von den Dächern.
Echten Friesentee und eine neue Kanne, ich glaube der wird nichts.
Die Kanne wird nicht ausgewaschen, sie muß innen ganz braun vom Tee sein.
Schöner Friesentee mit Klumpjes ist sehr lecker.
Gute Nacht Socke


hl antwortete am 29.01.04 (22:18):

Mmmhh, Friesentee.. genau das Richtige bei diesem Wetter.:-)

Ich mal gerade einen Aushang über der Theke angebracht. Lohnt sich, zu lesen.

Schönen Abend wünsche ich noch. :-)

lg.. Heidi

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maggy antwortete am 29.01.04 (23:55):

zu später Stunde moin moin aus dem verschneiten Oldenburg....
hier auf Wunsch von pucki und chris Wissenswertes über den Ostfriesen Tee und seine Zubereitung:

Die Ostfriesen und ihr Tee
Dreimal ist Ostfriesen-Recht...

Ohne Zweifel - Ostfriesen und Tee, das gehört einfach zusammen. Im Schnitt sieben Pfund Tee verbraucht so ein Ostfriese im Jahr, da können ihm in Europa höchstens noch die Iren das (Tee-)Wasser reichen.
Es wird geschätzt, dass sich ein Ostfriese in seinem Leben mit 300 000 Tassen Tee den Magen wärmt, was kein Wunder ist, bei drei Tassen in jeder der vier Teepausen: die Erste früh am Morgen, dann gegen 11 Uhr (das "Elführtje"), eine am Nachmittag und dann noch einmal am Abend.

Tee statt Bier

Zum Tee kamen die Ostfriesen über ihre holländischen Nachbarn, die als Erste Anfang des 18. Jahrhunderts den Tee nach Europa brachten. Böse Stimmen munkeln, dass der Tee den Friesen zunächst von oben herab als Ersatzdroge für das bis dahin in Übermaß konsumierte Bier verordnet wurde, aber richtig ist wohl, dass damals das Wasser aus hygienischen Gründen zum Trinken abgekocht werden mußte und der Tee eine willkommende Geschmackszugabe war.
Kaum daran gewöhnt, wurde den damals unter preußischer Regierung stehenden Ostfriesen das Teetrinken durch einen Erlaß Friedrichs des Großen im Mai 1777 verboten. Offiziell wurde das neue Getränk als "chinesisches Drachengift" verdammt, aber hinter den Kulissen hatten da wohl einige Bierbrauereien ganze Lobby-Arbeit geleistet. Wie dem auch sei, keine zwei Jahre später siegte die ostfriesische Sturheit und das Gesetz war wieder vom Tisch.
Die Teekultur wurde in Ostfriesland so tief verwurzelt, dass im zweiten Weltkrieg im Rahmen der Rationierung von Nahrungsmitteln nur für die Ostfriesen neben den allgemein üblichen Lebensmittelkarten gesonderte "Teekarten" ausgegeben wurden.

Ostfriesische Gemütlichkeit

...hält stets ein Tässchen Tee bereit. Aber auf die Zubereitung kommt es an! Neben dem richtigen Wasser - besonders weich sollte es sein - ist vor allem die Wahl der Teesorte entscheidend. Nicht überall, wo "Ostfriesen-Mischung" drauf steht, ist auch Ostfriesentee drin. Eigentlich bieten nur die in Ostfriesland ansässigen Teehäuser die richtige Mischung an: feinster Assam-Tee zusammen mit etwas Darjeeling- und Ceylon Tee in einem immer wieder neu zusammengestellten Verhältnis garantieren eine konstante Qualität. Die "Teekoster" Ostfrieslands sind berühmt für ihre Nasen und hoch angesehen!

Bloß nicht umrühren!

Echter Genuß setzt die Einhaltung der strengen Regeln der ostfriesischen Teezeremonie voraus:
In eine nur für diese Zwecke gedachten, zuvor erwärmten Kanne werden pro Tasse ein Teelöffel Tee sowie ein weiterer Teelöffel "für die Kanne" gegeben und mit soviel kochendem Wasser übergossen, dass die Teeblätter gerade eben bedeckt sind. Für eine anregende Wirkung sollte der Tee drei Minuten ziehen, für eine eher beruhigende Wirkung fünf Minuten lang. Erst dann wird die Kanne ganz mit heißem Wasser gefüllt.
Damit der Tee nicht bitter wird, kann der Tee durch ein Sieb in eine weitere vorgewärmte Kanne gegossen werden.
In die Tassen kommt zuerst ein "Kluntje" (weißer Kandis), der beim Einschenken des Tees herrlich knistert und dem Tee die leckere Süße gibt. Dann folgen einige Tropfen echter Sahne, die in der Tasse das berühmte "Wulkje" (Wölkchen) zaubern.
Wer jetzt den Tee umrührt, der offenbart nicht nur eine gewisse Kulturlosigkeit, nein, dem entgeht auch noch der wahre Teegenuß: Am Anfang kommt die cremige und etwas kühlere Sahneschicht, gefolgt vom herben Geschmack eines echten Ostfriesentees, gekrönt durch die Süße am Schluß.

Übrigens wird, solange der Löffel nicht in die Tasse gelegt wird, pausenlos nachgeschenkt. Unkundige dieses Ritus sollen schon dabei beobachtet worden sein, wie sie Dutzende Tassen Tee trinken mußten...

Es grüßt Euch herzlich
Eure maggy


chris antwortete am 30.01.04 (08:25):

Hallo und guten Morgen an Alel!

@Maggy,
danke für das Teerezept. Habe den Tee besonders gerne
getrunken, wenn mein Sohn diesen für mich zubereitet
hat ..........aber leider...

Jetzt bleibt mir nur die Erinnerung daran!

Wünsche euch allen einen schönen Tag!


chris antwortete am 30.01.04 (08:27):

Oh je........

eigentlich weiss ich schon, dass man Alle mit
2 ll schreibt! *lach*!


pucki antwortete am 30.01.04 (09:52):

Na, Du bist ja so eine, jeanny - Spatz mit Krampfadern -
sogar die Spatzen nehmen schon menschliche Züge an :-))
In Zukunft beobachte ich mal unsere Spatzen ganz genau :-))

Danke, liebe maggy, für das Rezept- - könnte heute morgen
auch gut ein Tässchen davon vertragen. Widerliches Wetter
bei uns - Mischung zwischen Regen und Schnee. Das beste
wäre, ins Bett zu gehen. Dazu paßt auch diese Aussage:

Früh arbeiten macht nur früh müde :-))))))

Heute morgen gelesen:

Max kommt außer Atem in einen Laden. Da stehen die Kunden
Kopf an Kopf. Max drängelt sich nach vorn und sagt:
Kann ik nich utnahmswies toerst bedeent werden? Mien Vadder
wartet dringlich up mi!"
"Wat wullt du denn hebben, min Jung ?"
"Een Roll Lokuspapier..........!"

Falls uns jemand bittet, ob er vor uns an die Kasse dürfte,
wissen wir warum :-))))))


maedel antwortete am 30.01.04 (10:31):



na na chris,
im Kaffee war doch heute morgen nichts drin *gg*.

Oder biste etwa schon in Faschingslaune ??

Viel Spass und schönes Wochenende.

Das wünsche ich auch denen, die nach mir hier vorbeikommen.

Vom winterlichen Bodensee grüsst
maedel


bongoline antwortete am 30.01.04 (13:20):

Zur Abwechslung mal was tirolerisches:
(hm wer das wohl übersetzen wird?)

Innsbruck ist ja von Gebirgsketten eingebettet.
Nördlich die Nordkette, da gibt es einen Felsen, der die Ähnlichkeit mit einer Reiterin auf einem Ross hat – daher wohl auch der Name „Frau Hitt“.
Südlich von Innsbruck schön rund und gemütlich der Patscherkofel, allerdings ausreichend Steigung vorhanden,
um die Rennstrecken von 2 olympischen Winterspielen aufzunehmen.

Ja und wie bei den Menschen kam es der Sage nach zwischen den Bergen ab und zu auch zu Streitigkeiten, die die Mundartdichterin Annie Kraus wie folgt umgesetzt hat (um innert der 500 Worte zu bleiben, hab ich nur den Disput
zwischen den Beiden herausgenommen):

Habt’s es schon amol die Berg gheart schtreit’n?
Mensch, de hadern schon seit urdenklichen Zeiten.
Hat net dernagscht der Patscherkofel an Schneaball’n gschmissen
und der Frau Hitt ihren Nebelschleier zerrissen.
Die arme Haut, zerscht ganz derschrocken,
beutelt den Schnea aus ihre Locken.
Mein Herr, ich muß schon bitten, ich bin eine Dame,
Frau Hitt ist bekanntlich ist mein Name.
Geah du uralte Schachtel mit dein fuaßlahmen Gaul,
bischt ja decht schon zum Schneuz’n zu faul.
Und sie, Herr Patscherkofel,
das find ich schon mehr als schofel,
gestatten, daß dies Menschengezücht
tagtäglich auf Ihrem Kopf herumkriecht.
Ja mei, die Innschbrugger hab’n a Freud mit meiner Glatz’n
und i laß mir sie ganz gern a bissel kratzen.

Grüße aus einem kitschpostkartenähnlichen Seefeld – was so viel bedeutet wie:
herrlich weiße Schneelandschaft, tiefblauer wolkenloser Himmel und Sonnenschein pur

sendet Euch bongoline


chris antwortete am 30.01.04 (13:48):

Hallo

@ Mädel,
na ich würde sagen, ich hatte heute früh meine
Brille noch nicht geputzt. Na ja und auf heute
Abend freue ich mich sowieso!!!

@bongoline,
schön, das Gedicht in Mundart. Da ich ja
viel Urlaub im Salzburger Land gemacht hab,
ist mir auch diese Mundart nicht fremd.
Und Seefeld ist nunmal schön, nein kitschig würde
ich eine schöne Landschaft mit Schnee und Sonne niemals
bezeichnen.

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende, egal, ob mit viel
oder wenig Schnee!

Ich hoffe nur, dass die Ostsee nicht im Schnee versunken
ist.!!!



Chris


pucki antwortete am 30.01.04 (14:40):

bongoline :-))) stell mir gerade vor, wie die Menschen auf
dem Kopf herumkraxeln und Patscherkofel magīs auch noch. Wie nett man
doch vieles bildhaft erklären kann. -Und zu der kitschigen
Darstellung von Seefeld :-))) lieber so, als wäre es gar
nicht vorhanden. Ich mag Kitsch- - in dieser Form immer !!
Für mich gibt es eben zwei Sorten Kitsch :-)))Einmal die
ganzen Nippesfiguren - und dann Orte -eingebettet in
wunderschöner Umgebung, die eben Postkarten ihre Motive
liefern. --Ach ja, bongoline - - Du wohnst wirklich in
einer traumhaft schönen Landschaft.


maedel antwortete am 30.01.04 (18:08):


@bongoline

Nun habe ich doch laut lachen müssen. Ich kenne diesen Spruch. Jedesmal, wenn wir zu Besuch in Innsbruck waren und Richtung München heimgefahren sind, hat mein (inzwischen verstorbener) Mann dies auf tirolerisch von sich gegeben.

Pfüatdi und schönes Wochenende

maedel


maggy antwortete am 30.01.04 (19:27):

Moin zusammen!
Hier ist der Schnee so gut wie verschwunden. Vom gebauten Schneemann sieht man nur noch einen kleinen kümmerlichen Rest. Enkelchen [2 Jahre, 9 Monate] meinte dazu: "Oma, Schneemänner sind aber doof"....tja, er geht noch nicht in den Kindergarten, aber das Wort kennt er schon, woher auch immer :-)

Wünsche allen, die hier noch rein schauen, einen schönen Abend.


chris antwortete am 31.01.04 (01:43):

Oh je alles schon dunkel ???


keine/r mehr da ? Alle Gäste schon zuhause und ich wollte
noch gern ein Glas Rotwein trinken.

Na dann trink ich halt alleine!

Ich komme gerade von einer fröhlichen fränkischen
Fasenachtsveranstaltung und bin überhaupt nicht müde!

Aber ich seh schon, es singt niemand mehr mit!

Na dann gute Nacht !


Chris

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Felix antwortete am 31.01.04 (01:56):

Hoohhh ... hooooo Chrissssssss !!!!!!!!!!!!!


so kann man sich täuschen ... da in diese Ecke hast du nicht reingeschaut .... da bin ich und brauche noch einen Roten als Absacker. Schön, dass wir uns noch angetroffen haben .... für mich wird es langsam auch Zeit etwas abzuliegen .... es war ein langer Tag!


chris antwortete am 31.01.04 (02:04):

ui Felix,


nun hast du mich erschreckt, hatte gar nicht mit
gerechnet, dass da hinten in der dunklen Ecke noch jemand
sitzt.

Ich bin noch so aufgedreht, dass ich eh nicht schlafen kann.
Hab noch die Musik in den Ohren...irgendwann wird auch mich der
Sandmann erwischen !

Dann auf dein Wohl Felix!


Felix antwortete am 31.01.04 (02:17):

Prost Chris ... lassen wir diesen letzten Schluck noch genüsslich die Kehle passieren ... theoretisch könnte es ja auch der letzte sein. &:>))))


chris antwortete am 31.01.04 (11:13):

Hallo und schönes Wochenende für alle!

Hier in Franken ist blauer Himmel und die Schneeglöckchen
schauen aus der Erde und warten auf noch mehr Wärme.


@Felix,
ich hoffe, dass in deinem Keller noch mehr Vorrat liegt!
Ausserdem denke ich, dass die Winzer froh sind, wenn sie
Abnehmer für ihre guten Tröpfchen finden.

Gut ist es, nicht zu wissen, wann es der letzte Tropfen ist.
Doch ich denke auch, dass viele von uns wissen, morgen
könnte es schon anders sein.



Chris


pucki antwortete am 31.01.04 (14:39):

guten Tag an Euch "Nachtgeister", hoffe, Ihr habt ausge-
schlafen und vor allem keinen schweren Kopf.
Lieber Felix, folgende Meldung kam gestern über Radio
Niedersachsen zu uns:
Anläßlich des baldigen Nationalfeiertages bei Euch, will
man in die Wolken schießen, um roten Schnee fallen zu
lassen :-))) Damit zur Feier des Tages alles mit einem
rot-weißen Mantel bedeckt ist !!

Radio Niedersachsen gibt diese Meldungen immer anläßlich
einer "Entenjagd" heraus. Es werden 3 Berichte - vorgelesen und ein ausgewählter Hörer muß
raten -ob wahr - -oder eben Ente.

Wie würde Dir denn diese Vorstellung gefallen -- roter
Schnee, Felix ??Für mich wäre es gewöhnungsbedürftig ;.))

Hoffe, daß Ihr ein schönes Wochenende genießen könnt.


alpenveilchen antwortete am 31.01.04 (15:39):

ih möchte in die Kneipe


Felix antwortete am 31.01.04 (17:12):

Hallo Cyclame ...

du braust niemanden um Erlaubnis zu fragen ... komm einfach herein. Stammst du wirklich aus den Alpen, oder hat dir einfach dieser Name gefallen?


Felix antwortete am 31.01.04 (17:15):

@ pucki

halte nicht alles für wahr .... unser Nationalfeiertag ist am 1.August ... und dann ist das gewöhnliche Schneien schon ein echtes Problem!


pucki antwortete am 31.01.04 (17:42):

Hallo, Felix!

Mit meinem Beitrag wollte ich nur zeigen, auf welche
Ideen die Leute kommen :-))) Natürlich wußte ich, daß
das ganze eine Ente war.

liebe Grüße- - - pucki


maggy antwortete am 31.01.04 (20:43):

Hallo liebe jako,
was Du ins Forum geschrieben hast unter dem Thema:
"War früher alles besser" möchte ich komplett unterstreichen.

Nun haben wir keinen Schnee mehr, dafür aber Regen, Regen, Regen und Sturm. Der Winter zeigt sich von mehreren Seiten.

Es wünscht Euch ein erholsames Wochenende
Eure maggy


Felix antwortete am 01.02.04 (01:46):

Oh nein .... früher war nicht alles besser ... aber anders vielleicht. Und auch wir waren ja nicht dieselben wie heute.

Jetzt noch einen kleinen Absacker ... und dann husch ins Bettelein ... Ich muss meinen Zug am Morgen erreichen.

Der Nachtvogel wünscht euch einen ruhigen erholsamen Schlaf.


jako antwortete am 01.02.04 (11:08):

Liebe Maggy,

ich habe versucht, meinen Standpunkt nocheinmal deutlich zu machen. Aber ich frage mich langsam warum ich das tue. Es interessiert sowieso kaum jemanden. Man ruft nach Sachthemen und begreift nicht, dass das menschliche Miteinander das wichtigste Thema überhaupt sein sollte. Woraus entstehen denn alle Zwistigkeiten auf der Welt - doch nur, weil die Menschen, anstatt füreinander gegeneinander arbeiten. Nur wenn wir lernen, miteinander auszukommen mit gegenseitigem Respekt, können wir doch irgendetwas ändern. Das hab ich schon vor einem Jahr gesagt und das ist das, was ich tagtäglich versuche, in meinem realen Leben zu praktizieren. Und - das wirst auch Du wissen - es funktioniert.
In jedem Thema soll Tacheles geredet werden, nur dieses sollte lieber totgeschwiegen werden. Anstatt einmal der Sache wirklich auf den Grund zu gehen, kriegt jeder der "meckert" gleich was auf den Deckel und verschwindet genauso schnell wieder wie er gekommen ist. Dass da eventuell interessante und kreative User für die Foren verloren gehen, auf die Idee kommt keiner. Ich habe hochinteressante und kluge Leute im Chat kennengelernt, aber keiner von ihnen will in den Foren diskutieren. Schade.
Nunja, der alte Stamm hält fest zusammen! Aber eines Tages bröckelt naturgemäß auch der.
Menschen, die noch wenige Kontakte zur Außenwelt haben, sehen das wahrscheinlich anders. Die brauchen in einem Forum wohl diese Art Nervenkitzel (oder wie auch immer wir diese Art der Kommunikation nennen wollen). Und wenn sie damit zufrieden sind, dann ist ja auch alles in bester Ordnung. Die anderen bleiben eben weg und suchen sich andere Spielwiesen. Möglichkeiten genug gibt es ja im Internet, ja sogar im ST. Wie zum Beispiel die KK und der Chat.

So, und nun darf man mich wieder dahin wünschen, wo der Pfeffer wächst - aber ich gehe schon von alleine *ggg*

Wünsche allen in der KK einen schönen Sonntag und viel Spaß miteinander.

Gruß

jako


jeanny antwortete am 01.02.04 (11:23):

@jako

ich teile deinen standpunkt,und sehe das genauso.

trotz regen,wünsch ich allen einen schönen sonntag.


Tessy antwortete am 01.02.04 (11:46):

Hallo jako,
in vielem stimme ich dir zu, aber nicht in allem.
Auch im realen Leben gibt es immer wieder Probleme und auch dort wirst du dich nicht wegen ein oder zwei Personen ausklinken, stimmts? Mach es doch hier genau so!
Ich schätze deine Beiträge sehr und bewundere auch dein Engagement, viele andere tun das auch, konnte ich schon des öfteren lesen.
Zählt das nicht?
Wünsche allen einen schönen stürmischen Sonntag.
Tessy


maggy antwortete am 01.02.04 (12:55):

Liebe jako,
ja, im realen Leben funktioniert das Miteinander, weil man sich dabei in die Augen schauen kann. Ich erlebe das so tagtäglich mit meinen 62 ehrenamtlichen Tafelhelfern.
Du engagierst Dich ja auch, das finde ich wunderbar.

Viele Menschen sitzen aber einsam zuhause und haben fast ausschließlich nur die Kommunikation übers Internet.
Das virtuelle Leben ist anders. Jedenfalls habe ich das im ST in den über 3 Jahren so festgestellt. Im Forum zu schreiben bedeutet, dass man mit massiver Kritik und auch mit persönlichen Angriffen rechnen muß. Ganz viele Menschen möchten sich das nicht antun, darum ziehen sie sich aus dem Forum zurück.

Jako, genießen wir das reale Leben, soweit es in unserer Macht steht. Der persönliche Kontakt mit Menschen ist mir weit wichtiger, als mich im Forum angiften zu lassen von Menschen, die mir fremd sind.

Ich wünsche allen Lesern in der KK einen wunderschönen Sonntag
Eure maggy


chris antwortete am 01.02.04 (13:52):

Hallo und einen schönen Sonntag an Alle!

@ jakob,Tessy, Maggy und jeanny,

das menschliche Miteinander ist mir auch sehr wichtig und
ich weiss und kenne einige Personen, die gesundheitliche
Probleme haben und die gerade deswegen froh sind, wenn sie ein
Forum und einen Chat haben, in dem sie Kontakt zu anderen
bekommen. Eine Bekannte, die jahrelang ihren alzheimerkranken
Mann betreute, sagte einmal:"der Chat und das Forum waren oft
ür mich der einzige Kontakt nach aussen! Und wie froh war ich
manchmal, wenigstens mal mit jemand reden durfte!"

Deswegen sind die menschlichen Kontakte, die ich hier
habe und vor allem die Kontakte, die ich mit meinen
Freunden im Internetcafe in Würzburg habe, sehr wichtig!

Menschen persönlich zu kennen und dann mit diesen hier auch
mal zu plaudern, gehört für mich zu den Dingen, die mein
Leben bereichern.



Wünsche euch noch einen schönen Sonntag!


Chris


maggy antwortete am 01.02.04 (14:16):

Satz von chris:
Menschen persönlich zu kennen und dann mit diesen hier auch
mal zu plaudern, gehört für mich zu den Dingen, die mein
Leben bereichern.

Liebe chris, genauso ist es.
Ich unterhalte mich auch gerne hier und auch im chat mit Menschen, die ich persönlich kenne. Einige kenne ich nicht persönlich und trotzdem hat sich eine freundschaftliche Verbundenheit entwickelt.
Das zeichnet ja auch die KK aus, dass wir hier in fröhlicher Runde schreiben können.

Chris, Deine gekaufte Teekanne hat Anklang gefunden. Sahne und Kluntjes habe ich mitgebracht. Wer trinkt denn nun mit mir einen echten ostfriesischen Tee?


jako antwortete am 01.02.04 (14:23):

Liebe Tessy,

das Miteinander im realen Leben habe ich gelernt und auch, immer wieder mit schwierigen Charakteren klarzukommen. Davon erzählte ich ja unlängst hier in der KK, wie ich in einem Problemviertel von Hamburg mit einer zur Hauptsache kriminellen Klientel fertig werden musste. Und dort lernte ich, dass der sanfte aber doch energische Umgang mit unbequemen Menschen der einzige Weg war, um sich behaupten zu können. Jeder Streit, jede Auflehnung, jedes Anheben der Stimme oder auch nur Besserwisserei wäre mir teuer zu stehen gekommen. Die Lektion erteilte man mir gleich am ersten Tag, als man mir einen Stein in die Scheibe warf. Ich habe es anderthalb Jahr ausgehalten, dann bekam ich Krebs und musste aufhören. Also ein Mensch, der wegen peanuts aufgibt bin ich weiß Gott nicht.
Wenn ich mich hier zurückziehe, dann deshalb weil ich zu Reibereien keine Lust mehr habe. Ich mache soviel andere schöne und spannende Sachen und kenne soviel tolle Menschen, warum soll ich also hier meine Zeit vergeuden, um Dinge zu lesen, die mir zuwider sind?

Das tu ich mir nicht mehr an. Ich will Zeit für meine wahren Freunde haben, auch für die virtuellen.

@Maggy,
ich gebe zu, dass es im Internet schwieriger ist, aber ich meine mal: nicht unmöglich. Ich hatte schon vor drei Jahren zwei eigene Foren (damals waren es Gästebücher mit Forenfunktion). Es herrschte ein reger Austausch, aber nicht EINMAL habe ich Beiträge erlebt, die ich hätte löschen müssen. Dann schloss ich die beiden Seiten, weil ich zu einem privaten geschützten Forum überging. Wir waren eine gemischte Runde, auch altersmäßig und auch nicht alle pflegeleicht, und tatsächlich bekamen zwei Krach mit irgendeinem Teilnehmer und klinkten sich aus. Aber wir acht, die zurückblieben haben uns prächtig zwei volle Jahre lang unterhalten. Alle übten wir eine Selbstkontrolle aus, sodass es keine Vorfälle mehr gab. Dafür aber irrsinnig viel zum Lachen oder zum Nachdenken. Für mich ist das Beweis genug, dass man kann. Und wenn jemand verhaltensmäßig querschießt, muss es ihm eben gesagt werden. Mit Alles-unter-den-Tisch-schieben-und es-wird-schon erreicht man nichts - wie wir gesehen haben.

Aber das soll nicht mein Problem sein, ich habe andere.

Tschüßi

jako


chris antwortete am 01.02.04 (16:24):

Liebe Maggy,

na aber klar doch, ich freu mich auf den Tee, den du für uns
hier in der Kleine Kneipe gekocht hast !!!

Und ich hab auch nicht vergessen, dass ich den Löffel erst in die Tasse tun darf, wenn ich keinen mehr trinken will!


Chris

Internet-Tipp: " target="_new">


maggy antwortete am 01.02.04 (22:42):

Hallo liebe chris,
ich muss dich berichtigen....Tee darf niemals kochen. Sobald das der Fall wäre, muss man ihn sofort entsorgen, weil einem davon speiübel werden kann.
Nichts für ungut chris :-)

@ jako
Du siehst das genau richtig und bist eine starke Frau. Das Kompliment muss ich Dir einfach mal sagen :-)

Es wünscht Euch einen schönen Wochenanfang
maggy


pucki antwortete am 02.02.04 (09:57):

Guten Morgen !

Folgendes las ich heute morgen - hoffe, daß Ihr auch so
lachen könnt wie ich.

Nackt vor der Haustür

Pech hatte ein Mann im Hamburger Schanzenviertel. Als es
früh morgens bei ihm klingelte und auf sein Öffnen hin
niemand kam, wollte er im Treppenhaus nachsehen. Dabei fiel
die Wohnungstür ins Schloss. Nackt stand der Mann im Trep-
penhaus, kein Nachbar öffnete. Auf der Straße griffen ihn
schließlich Polizisten auf, die einen Zweitschlüssel orga-
nisierten.

Hoffentlich hat sich dieser arme Mensch nicht erkältet.
:-)))))
Euch allen einen angenehmen Montag.


jako antwortete am 02.02.04 (10:26):

Liebe Maggy,

>>>...und bist eine starke Frau.<<< Danke für die Blumen. Aber mit meiner Stärke scheint es nicht weit her zu sein, wenn ich schon beim Trinken einer Tasse Tee "umfalle".
Das hat seine guten Gründe.

Als ich noch sehr jung war, neigte ich immer zu Exzessen oder sagen wir mal Übertreibungen. Egal ob in der Liebe (laue Gefühle hab ich nie gekannt, auch später nicht. Immer nach dem Motto "alles oder nichts". Kann ja nicht gut gehen!), oder mit dem Rauchen (mit 16-17 brachte ich es schon auf 20 am Tag, wenn ich welche hatte, das führte später zu einem kleinen Herzinfarkt), vom Essen ganz zu schweigen, mit dem Alkohol sah es nicht besser aus (ich trank selten, aber dann landete ich regelmäßig unterm Tisch und war tagelang krank) ja, und dann der Tee.

Nach dem Krieg, als ich die Gelegenheit hatte, in diesen Genuss zu kommen, musste er möglichst schwarz und süß sein und dann trank ich ihn gleich literweise. Bis ich dann so an der Galle erkrankte (von meinen Nerven gar nicht zu reden), dass seither mir schon fast von seinem Anblick schlecht wird.

Das Schlimmste in dieser Hinsicht ist mir mal mit Grappa (italienischer Traubenschnaps) passiert. Da war ich nicht mehr so blutjung, aber viel dazugelernt hatte ich immer noch nicht.

Wir lebten auf dem Lande, wo jeder Bauer aus Traubenrückständen nachts (also schwarz) seinen Grappa brannte. So auch unser Nachbar, den wir eines morgens besuchten. Wie das so bei Italienern ist, man palavert viel und laut, macht Witze und lacht und man schenkt ein. Ich bekam ein Wasserglas in die Hand gedrückt, dass mit lauwarmer Grappa bis an den Rand gefüllt wurde. Ich nichts Böses ahnend, trank gleich das Glas leer, was sofort wieder aufgefüllt wurde und dann noch ein drittes. Ich weiß nicht mehr, wie ich nachhause kam, aber ich landete gleich im Bett und wachte drei Tage später wieder auf (das sagte mein Mann). Seither wird mir schon übel, wenn ich nur den Namen Grappa lese oder höre.

Vielleicht sind alle diese Untugenden der Grund, dass ich mich über die Jugend von heute nicht aufregen kann. Ich war doch kein bißchen besser, auch wenn die Umstände andere waren und die Gelegenheiten, verrückt zu sein, sich in Grenzen hielten. Jedenfall gemessen an der heutigen Situation.


maggy antwortete am 02.02.04 (11:03):

Guten Morgen zusammen

@ pucki
ja, ich habe es auch gelesen und dabei geschmunzelt. Was lernen wir daraus? Klingel überhören, wenn man noch nicht angekleidet ist :-)

@ jako
gerade durch Deine vielen Erfahrungen bist Du heute stark. So sehe ich das. Das Leben feilt an uns herum, wir lernen nie aus, machen oftmals die gleichen Fehler. Doch irgendwann sind wir so stark, dass wir vielen Dingen gelassen entgegentreten.
Liebe jako, ich wünsche Dir speziell weiterhin viel Kraft für all die Dinge, die Du noch bewegen möchtest

Allen KK-Lesern wünsche ich einen guten Wochenbeginn. Der Sturm hat nachgelassen und es riecht nach Frühling. Die Temperaturen sollen in dieser Woche ja gigantisch steigen...warten wir es ab, ob der Wetterbericht recht behält.

Es grüßt Euch
maggy


Sofia204 antwortete am 02.02.04 (14:24):

@ Jako,
Dein Mitteilungen erfreuen auch mich jedesmal
und jetzt besonders die Ausuferungen
in Deinem Erfahrungs-Stil :-)

ist eine Erforschung der Fehlerräume nicht
viel wunderbarer, als das Ausrümpeln der Fehler?

liebgrinz
sofia


Gudrun_D antwortete am 02.02.04 (16:04):

Haloho

bin auch mal wieder bei Euch und sag ganz brav:
Grüss Euch!

Hab mal nachgelesen,was da alles so berichtet wird,meine Augen spielen wieder besser mit.
Jako be!!!!!!!
Äch bän äntsätzt!
So in aller Öffentlichbarkeit Lasterliches preiszugeben;-)
(aber schön war es doch;-))

Und ich dachte immer-bisher-an Dir könnte jedwede Fehlerei
vorbeigehuscht sein......
Wer kann auch noch was beichten?


Felix antwortete am 02.02.04 (16:55):

Nun hat unsere aktuelle Kleine Kneipe die 300er Marke wieder überschritten. Das spricht für ihre Beliebtheit und Notwendigkeit. Helfen wir alle ... sie so zu erhalten, wie wir sie lieben und schätzen!

Liebe Jako ...

du machst mich geradezu an ... wieder einmal von meinen durchlebten Übertreibereien zu berichten ... einige Proben habe ich früher einmal hier publiziert.
Noch interessanter wären die aktuellen Exzesse ... die bei mir doch noch gelegentlich vorkommen. Vielleicht ... so meinen einige aus meinem Bekanntenkreis ... hätte ich es verpasst einmal endlich erwachsen zu werden! &:>)))

Heute hatte ich zwei Erlebnisse, die mich so betroffen machten, dass ich weinen musste.

Über Mittag sah ich zufällig die Wiederholung eines Berichtes über die <Special Olympics>, den kaum beachteten Winterspielen für geistig Behinderte.
Dieser volle Einsatz, diese Begeisterung auch diese Freude an körperlicher Leistung, aber besonders die Kameradschaft und Fairness den Gewinnern gegenüber ... hat mich tief beeindruckt.
Da könnten sich die "gesunden" Sportler eine Scheibe davon abschneiden!

Am Morgen erlebte ich einen seelischen Tiefgang, als ich mich dazu überwinden musste, Kleidungsstücke meiner geliebten Frau in Altkleidersäcke abzufüllen, Kleidungsstücke, die jedes für sich eine Geschichte erzählen könnten und Erinnerungen in mir wachriefen.
Besonders schlimm war es bei einem Petchwork-Pullover, den Margrit aus andern Textilien kunstvoll und mit viel Liebe zusammengenäht hatte. Mir zuliebe prangte ein Fuchskopf auf der Brustseite.
Ich nahm dieses Erinnerungsstück wieder aus dem Kleidersack ... und zog es selber an. Es war mir etwas knapp, denn wir hatten ja nicht dieselbe Kleidergrösse.
Trotzdem ging ich so bekleidet an meinen Morgenstamm und zum Einkaufen ... bekam aber jeweils nasse Augen, wenn ich an mir herunterblickte oder mich im Spiegel sah.
Nun liegt er wieder sorgfältig aufbewahrt im Kleiderschrank ... ich werde ihn behalten!


jako antwortete am 02.02.04 (20:43):

Heute Abend bin ich so groggy, dass ich eigentlich dem PC fernbleiben sollte. So geht es mir immer nach meinen zwei Stunden im Computreff. Meine Leutchen fragen ja meistens alle fünf gleichzeitig irgendwas anderes, da heißt es ganz schön auf Trab bleiben. Irgendwie schaffe ich es nicht, alle an ein langsameres Tempo zu gewöhnen. Muss ich wohl noch lernen.

@sofia,

>>>ist eine Erforschung der Fehlerräume nicht
viel wunderbarer, als das Ausrümpeln der Fehler?<<<

Ich weiß nicht ganz, was Fehlerräume sind, aber wenn Du alle meine Übertreibungen meinst - ich habe keineswegs alle aufgezählt - so gehörten sie zu meinem inneren Chaos, auf das ich nie stolz oder darüber glücklich war. Denn sie hatten meistens auch schwere Krankheiten zu folge und sie hinderten mich an einem ausgeglichenen Leben. Ständig in ein seelisches Loch zu fallen, aus dem ich manchmal nicht wusste, wie ich wieder herausfinden sollte - nein, das fand ich gar nicht erstrebenswert. Ich wollte im Grunde nur EINS - nämlich glücklich sein (hab ich erst geschafft, seit ich allein blieb). Und diesem Glück stand ich mit meinem zu Extremen neigenden Charakter immer im Wege.

Was nützten mir all diese verrückten Momente, wenn es mir nachher genauso be........ ging wie vorher? Nee, erst als ich lernte, mich in jeder Hinsicht in den Griff zu bekommen, gefiel mir mein Leben immer besser.
Ich finde es wohltuend, nicht mehr auszurasten wie früher, mich nicht mehr zu ärgern, bloß weil nicht alles wie geplant läuft oder die Leute nicht so ticken, wie ich es gern hätte etc.etc. Es ist viel schöner, mich nicht zu ärgern, denn das gibt mir die Ruhe und die Kraft, irgendetwas Sinnvolles zu tun.
Außerdem spielt ganz einfach mein Körper nicht mehr mit, wenn ich mich nicht in allem mäßige.

@Felix,
was ich oben von mir sage, gehört m.E. einfach zu einem natürlichen Lern- oder Reifeprozess. Wenn man selber nicht einsichtig ist, wie ich es eben nie war, wird man vom Körper dazu gezwungen. Jedenfalls war es so bei mir. In Deinem Alter (ich glaube zu wissen, dass Du noch beträchtlich jünger bist als ich), hatte ich diese Reife noch nicht. Erst meine schwere Krankheit hat mich zur Besinnung gebracht.

So, für heute Abend ist Schluss, ich merke, dass ich ins Bett muss, denn Morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Tschüßi

jako


chris antwortete am 02.02.04 (21:38):

Hallo und guten Abend......


oh je soviele Beiträge heute. Es ist mir nicht möglich auf
alle zu antworten!

@Sofia, ich denke mal, jeder von uns hat in der Jugend Fehler
gemacht, manche große und sicher auch manche kleine. Wenn wir
es jedoch gelernt haben, aus diesen Fehler auch was
dazuzulernen, dann waren diese Fehler sicher nicht so schlimm,
sondern sie gehören einfach zu diesem meinem Leben dazu.

@jako,
ich soll dir viele Grüße von Herbert bestellen. Er muss
morgen schon wieder nach Leipzig.
Ich war als junge Frau sehr krank und ohne die Hilfe meiner
Mutter hätte ich diese Zeit nie durchgestanden, denn sie hat
mein 6monate altes Kind betreut, während ich 3 Wochen im Krankenhaus lag. Diese Zeit habe ich leider meiner Mutter nie danken können, denn sie verstarb für mich viel zu früh. Aber
eines habe ich aus dieser Zeit für mich gelernt. Auf die
Warnzeichen meines Körpers zu achten und ihm nicht mehr
zuzumuten, als er wirklich verkraften kann.

@ Felix,
ich kann mitfühlen, wie dir heute zumute war. Ich musste
dies im Okt. 1997 tun, als wir die Kleider meines Sohnes sortierten und fast alles an eine kirchliche Stelle weitergaben. Nur einige wenige Stücke kamen in den Koffer für nach Hause.

@ Maggy,
nun ich freue mich auf die nächste Kanne Tee, die du für mich
zubereitest :-)))) Du findest in mir eine dankbar Abnehmerin.

@Gudrun,
schön dich wiedermal zu lesen. Hoffentlich wird das mit
deinen Augen wieder besser!

Wünsche allen noch einen schönen Abend!


Chris


Sofia204 antwortete am 03.02.04 (00:18):

o ja Chris,
eigentlich bin ich froh, daß ich so viele Fehler
kennengelernt habe ;-)
manche habe ich natürlich verloren,
aber einpaar sind mir ganz schön treu,
bloß aufgezählt wollen sie nicht sein :-(
na ja, unsichtbar sind sie jedenfalls nicht.


Gudrun_D antwortete am 03.02.04 (08:54):

Meine Fehler.....was sind eigentlich "Fehler"?
Na,mit denen arrangiere ich mich,wenn ich sie gar nicht loswerden kann;-)-----oh-oh


pucki antwortete am 03.02.04 (10:14):

Guten Morgen!

Genau, Gudrun - woher weiß man denn, daß es Fehler sind ?
Ist es die Reaktion der anderen ? Wenn mir auf einmal
bewußt wird, das , was du eben gesagt, getan hast kommt
bei den anderen nicht an? Im gerade eben gelebten, denkt
man doch gar nicht an Fehler !! Ich überlege zwar - wie
wahrscheinlich jeder - -ob ich mich richtig verhalte - mir
und anderen gegenüber -aber im Moment des Tunīs sicherlich
nicht. - Und leider werde ich immer wieder Fehler machen.
Ist doch ganz schön kompliziert. - Das wirklich Gute ist,
daß ich vorsichtiger werde, um nicht so oft einem Fehler
zu unterliegen, mir sagen muß - hinterher ist man immer schlauer. :-))))


chris antwortete am 03.02.04 (14:16):

@ Pucki,
du hast recht, manchmal denkt man, es ist ein Fehler,
sich so oder gerade in einem Fall anders verhalten zu
haben. Aber vielleicht ist es so, dass uns andere
gerade wegen dieser unserer Eigenarten mögen (nur wir wissen
es noch nicht *gg*)

Also hier ist Frühlingswetter, ich denke es ist Mai und
nicht Februar. Die Forsythien stehen kurz vor der Blüte,
hoffentlich macht nicht ein Frost alles zunichte.

Wünsche allen einen sonnigen Tag!


chris


Heli antwortete am 03.02.04 (16:07):

Hallo an alle Bin eine Neue im Bunde
Chris kennt mich schon vom Wilden Mann (Jako)


Heli antwortete am 03.02.04 (16:11):

Hallo Chris viele liebe Grüssse ich melde mich wieder


chris antwortete am 03.02.04 (16:26):

Liebe Heli,

freu mich, dass du den Weg hierher gefunden hast.
Ich freue mich auf das Wiedersehen mit euch allen!


Chris


Heli antwortete am 03.02.04 (16:36):

Hallo Chris schön dass du mich so schnell gefunden hast
Habe gerade mit Jako telefoniert habe unser Eessen ab
gesagt wiel ich zum Zahnarzt muss aber aufgeschoben ist
nicht aufgehoben Wir hatten uns so gefreut


Gudrun_D antwortete am 04.02.04 (00:16):

Wassen hier los? Kein Nachtvogel und gar nichts leckeres zu trinken oder schnabulieren?
Na, dann muss ich wohl doch mal in meine Schnarchschachtel
klettern,vielleicht kann ich ja endlich schlafen........


Felix antwortete am 04.02.04 (01:18):

Hallo Gudrun ...

der Nachtvogel kommt oft in Mitten der Nacht ... dies ist keine fixe Zeit, denn er lebt in Freiheit .. und kann tun und lassen was und wann er Lust hat dazu!

Nun ist er da ... hat etwas Rotes zum Trinken und etwas Knuspriges zum Schnabulieren mitgebracht. Also greift zu und nehmt teil ... die Nacht dauert noch lange.


jako antwortete am 04.02.04 (09:28):

Hallöchen Heli!

Du Ärmste, möchte Morgen nicht in Deiner Haut stecken. Ich "liebe" zwar meinen Zahnarzt, bin aber nicht versessen drauf, ihn sehen zu müssen.

@Nachtvögel,
seid Ihr das nun aus Überzeugung und Leidenschaft, dass Ihr nachts immer hier rumgeistert?
Seit ich mir nachts ein Öllämpchen mit Basilikumöl ins Schlafzimmer stelle, schlaf ich fast immer wie ein junger Gott (oder besser gesagt Göttin)(Ausnahmen bestätigen die Regel*ggg*).

Ich hab die Heizung schon seit zwei Tagen nicht mehr an, obwohl keine Sonne scheint. Mir genügen 18° in den Räumen, höchstens abends mag ich mal zwei Grad mehr. Oder wenn ich krank bin.
Hat jemand von Euch die Sendung "Sternflüstern" über Sibirien gesehen? Wenn ich nicht schon so alt wäre und nicht humpeln würde, könnte ich mir auch vorstellen, mal solch eine Erfahrung zu machen. Es erinnert mich sehr an gewisse harte Winter, die ich als Bombengeschädigte an der Nordsee, zum Teil als Lehrling auf verschiedenen Bauernhöfen, verbracht habe. Zum Beispiel mussten wir bei klirrender Kälte draußen die Wäsche aufhängen, die dann auch zu Brettern gefrierten (oder heißt das gefroren?). Nur ich meine zu erinnern, dass wir sie hängen ließen, bis sie trocken waren. Denn sonst hätte man die Wäsche beschädigt.

So, und nun hab ich zu tun.

Tschüßi

jako


DorisW antwortete am 04.02.04 (10:43):

"Gefroren", Jako - es heißt ja auch "Frost" und nicht "Friest" ;-)


pucki antwortete am 04.02.04 (12:27):

Im Forum unter "Allgemein" wird gerade über Natur dis-
kutiert. Da dieses Gedicht von Hermann Löns nicht so
ganz zum Thema paßt, erlaube ich mir, es hier einmal
zu bringen,
Verkoppelung

Es geht ein Mann durch das bunte Land;
Die Meßkette hält er in der Hand.
Steht vor sich hin und sieht sich um,
"Hier ist ja alles schief und krumm!"
Er mißt wohl hin und mißt wohl her;
"Hier geht ja alles kreuz und quer!"
Er blickt zum Bach im Tale hin;
"Das Buschwerk dort hat keinen Sinn!"
Zum Teiche zeigt er mit der Hand;
"Das gibt ein Stück Kartoffelland!"
Der Weg macht seinen Augen Pein;
"Der muß fortan schnurgerade sein!"
Die Hecke dünket ihm ein Graus;
"Die roden wir natürlich aus!"
Der Wildbirnbaum ist ihm zu krumm,
"Den hauen wir als erstes um!"
Die Pappel scheint ihm ohne Zweck;
"Die muß ja selbstverständlich weg !"
Und also wird mit vieler Kunst
Die Feldmark regelrecht verhunzt.

Hermann Löns war ein Verfechter des Naturschutzes.
Er lebte von 1864 - 1914. (Entnommen aus dem Buch:
Hermann Löns ---- Hannöversches)


maggy antwortete am 04.02.04 (13:01):

Mahlzeit !!
Was gibt es bei Euch heute zu Mittag?

Hier in der Kleinen Kneipe sind die Schränke leer, ansonsten hätte ich Euch ja gerne etwas gekocht ;-)
[hihihi, bin ja froh, dass nichts da ist, das hätte ja nur Arbeit gemacht]

Bei uns ist mal wieder Regen, wie schon seit Tagen.
Für morgen wünschte ich mir allerdings Sonnenschein, da fährt es sich leichter. Falls ihr mich vermissen solltet, [was ich ja schwer hoffe..lol] ich bin ein paar Tage unterwegs. Wenn ich wieder da bin, erzähle ich Euch, was ich erlebt habe.

Es wünscht Euch bis dahin eine schöne Zeit
Eure maggy


jako antwortete am 04.02.04 (13:03):

@DorisW,
danke, hoffentlich denke ich das nächste mal dran:-)

@Pucki,
ich finde, dass das Gedicht hervorragend ins Forum passen würde und will Dir auch sagen warum.

Genau das was er beschreibt habe ich im großen Ausmaße mit tragischen Folgen auf und um unseren Bauerhof in Italien erlebt. Die umliegenden landwirtschaftlichen Betriebe waren mit den Jahren alle zu Monokulturen übergegangen, hatten alle Hecken und Bäume weggerodet und betrieben intensive Feldwirtschaft. Auch der Hof, den wir übernommen hatten, war so geführt worden. Wir konvertierten ihn in einen Biohof und mein Mann pflanzte einen Baum nach dem anderen.

Nur auf einer Seite unseres Grundstückes kam diese Pflege zu spät und wir erlitten in der Nähe des Hauses einen 40 m breiten Erdrutsch.
Alle umliegenden Felder der anderen Bauern waren bereits verschlammt (durch die hohen Gaben von Kunstdüngern und Giften) und die ganze Gegend ein Erdrutschgebiet.

Damals kämpften wir allein auf verlorenem Posten, ja man belächelte uns. Erst als die Gemeinde einen neuen Bürgermeister bekam, der ein überzeugter Ökologe war, änderte sich was in den Köpfen der Bevölkerung.


Sofia204 antwortete am 04.02.04 (14:31):

hallo pucki,
Dein Gedicht erinnert mich an einen Film,

wo einer auf einem der Bäume saß
und jedes Blatt mit einer Signatur versah, hm


jako antwortete am 04.02.04 (16:06):

Da es wieder ewig dauert, bis ich in die KK komme, werde ich ein paar Tage aussetzen, bis sie wieder neueröffnet wird.Hoffentlich hört es bis dahin auch auf zu schneien und die Schneemänner sind geschmolzen *hihihi*. Sonst muss ich doch wieder die Heizung aufdrehen ;-(((

Also so long

jako


maedel antwortete am 05.02.04 (12:08):



@jako recht hast.

Es ist so frühlingshaft draussen. Ich beobachtete eben auf meinem Spaziergang am See entlang die hier überwinternden Seevögel. Ob sie noch lange hier ausharren müssen ? Bei milden 13 Grad schmelzen auch die letzten Reste dahin, die von den Schneemännern noch übrig geblieben sind.

Und da noch niemand hier war am heutigen Vormittag wünsche ich allen, die nach mir hier vorbeischauen einen schönen Nachmittag aus dem sonnigen Süden der Republik

maedel


chris antwortete am 05.02.04 (16:46):

Gefunden

Ich ging im Walde
So für mich hin
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn

Im Schatten sah ich
ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt' es brechen,
Da sagt es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grub's mit allen
Den Würzlein aus,
zum Garten trug ichs
Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

_Johann Wolfgang von Goethe_


Beim Spazierengehen heute durch die erwachende Natur,
konnte ich von meinem Heimatort wieder weit hinaus bis in
den Spessart schauen. Leider soll es am Wochenende schon
wieder schlechteres Wetter geben. Aber noch haben wir ja Winter und Februar.


Wünsche euch allen noch einen schönen Abend!



Chris


Felix antwortete am 05.02.04 (16:57):

Auch in meinem Garten spriesst und blüht es wie kaum in andern Jahren. Die Temperatur kletterte über 10° C.
Hoffen wir, dass der Vater Frost ein Nachsehen hat.
Ich für meinen Teil geniesse es, jetzt schon ohne winterliche Vermummung zu spazieren.


Heli antwortete am 05.02.04 (17:01):

Hllöchen an Jako Will mich kurz melden
Hab ne dicke Backe aber sonst gehts mir gut
Allen einen Schönen Frühlingsabend


Medea. antwortete am 05.02.04 (17:24):

Bin mal eben kurz vorbeigekommen, um zu sehen, ob jemand
schon im Kneipchen sitzt ;-),
habe eine Flasche Dornfelder mitgebracht und hätte gerne einen kleinen Schwatz gehalten;
na, macht nichts, dann trinke ich eben einen Schoppen ganz für mich alleine....
wer nach mir eintritt, ist herzlich eingeladen, der Flasche den Garaus zu machen.
Habe ins Vorgärtchen - allen Wettervoraussagen zum Trotz - ein paar bunte Primeln gesetzt. .... und schon klopft der Frühling an die Pforte. :-))


marie2 antwortete am 05.02.04 (18:59):

Hm, Dornfelder, mag ich. Aber es ist noch zu früh. Ich muss erst zu meinem Spanisch-Kurs. Schau dann noch einmal in die Kneipe. Hoffentlich bleibt ein Absacker übrig.
Marie2


chris antwortete am 05.02.04 (19:36):

hier im Garten blühen auch die Schneeglöckchen um die Wette
und seit 2 Tagen auch die Winterlinge. Ich kann mich nicht
entsinnen, dass sie schonmal soo früh geblüht haben.

wünsche allen noch einen schönen Abend


Chris


Heli antwortete am 06.02.04 (10:17):

Es zieht herauf ein wunderschöner Morgen
die Luft ist mild das Firmament so klar
ihr seht es nicht seht nur eure Sorgen
und all das Schöne nehmt ihr gar nicht war

Ich wünsche allen einen wunderschönen Tag
geniesst ihn denn der Winter kehrt zurück
Tschüüüs


pucki antwortete am 06.02.04 (11:46):

Hallo, Heli ! Bei uns wird es langsam hell (11.38 Uhr).
Gleich breche ich zu meinem Spaziergang auf, und dann
werde ich an Deinen Spruch denken. Es ist noch sehr
schön warm, meinetwegen könnte es so bleiben. Nur gut, daß
wir es uns nicht aussuchen können, gäbe sicherlich ein
heilloses Durcheinander, Mord und Totschlag :-))))

VOr einigen Tagen hörte ich folgende Meldung:

Pinocchio ist ja allen bekannt. Jedes Mal , wenn er lügt,
wächst seine Nase. Nun hat man experimentiert- mit Menschen -
und festgestellt, daß, wenn sie lügen, ihre Nase anschwillt und somit wächst :-))) Mich wundert nun gar nicht mehr, daß viele Politiker eine größere Nase haben :-)))
Allen noch einen schönen Tag !


chris antwortete am 06.02.04 (12:55):

2. Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus, bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag ich laß sie grüßen.

Heinrich Heine


Als ich heute Morgen zur Arbeit ging,
haben die Vögel schon das schönste Morgenkonzert
gepfiffen.

Wünsche euch allen einen schönen Tag!


Chris


jako antwortete am 06.02.04 (19:44):

Ach seid Ihr alle romantisch heute:-) Selbst Heli trotz ihrer dicken Backe!

Von mir kann ich nicht das selbe sagen. Denn erstens war wieder putzen angesagt, was mit meiner Hüfte kein reines Vergnügen ist, und zweitens bekam ich die Nachricht von einer guten Freundin, dass ihre 14-jährige Tochter mit drei Mitschülerinnen vor einigen Tagen abgehauen war. Alles Kinder von alleinerziehenden Müttern. Es wurde nach ihnen gefahndet und man fand sie wohlbehalten in Amsterdam wieder. Eigentlich wollten sie nach Rom, aber dazu reichte ihr Geld nicht.
Die Mütter, die während der Abwesenheit der Kinder in deren verschiedenen Aufzeichnungen (Tagebücher, Briefe)nach Hinweisen gesucht hatten, erfuhren so, dass ihre Mädchen einem starken Mobbingdruck innerhalb der Schule ausgesetzt waren, dem sie nicht mehr standhielten.
Natürlich wird diese Sache ein Nachspiel haben. Die Tochter meiner Bekannten, deren Wahloma ich bin, wird so schnell wie möglich umgeschult. Sie ist eine gute Schülerin, noch sehr kindlich für ihr Alter und mit vielen Wunden in ihrer Seele. Ich kenne sie seit ihrer Geburt.
Auch meine Kinder waren jeder einmal von zuhause abgehauen und auch ich hab es einmal als 12-jährige versucht. Aus Spaß macht kein Kind sowas.

Ich hoffe, ich hab Euch nicht den Abend verdorben, aber mir sitzt die Sache noch etwas in den Gliedern. Da kommt auch soviel Vergangenes, Selbsterlebtes und Erlittenes wieder hoch.

Tschüßi

jako


Felix antwortete am 07.02.04 (01:37):

Hallo .... nein keiner da ...
nur im Vorbeiflug rasch hineingeschaut ... ist ja hell in dieser Nacht... dann ein Blick auf die Uhr ... macht nichts ... morgen ist auch wieder ein Tag.
Gute Nacht und schlaft trotz Vollmond friedlich ohne Alpträume ...

Euer Nachtvogel


Medea. antwortete am 07.02.04 (07:06):

Guten morgen an alle,

seit 6.00 Uhr pussele ich hier bereits herum, habe Henriette und die Katzen versorgt, gleich gieße ich mir einen Tee auf (der viele Kaffee der letzten Zeit ist mir leider nicht so gut bekommen) und plane meinen Tag.
Jako - ich kann mir gut vorstellen, daß der Schrecken über das Weglaufen der Mädchen noch in Deinen Gliedern sitzt....
Mobbing in der Schule und am Arbeitsplatz, Gewalt in den Schulen, den Familien und draußen auf den Straßen, Neugeborene werden einfach weggeworfen - ständig werden irgendwo Präventivmaßnahmen dagegen erdacht, immer mit der bangen Frage, ob die auch greifen?
Die Gesellschaft scheint aus den Fugen geraten zu sein.
Wenn doch immer so kleine Maßnahmen wie ein Umschulen, das Herausnehmen aus der unerträglich gewordenen Situation helfen würden.
So viele kluge Leute analysieren den Ist-Zustand, der ist mittlerweile hinreichend bekannt - das Verändern setzt aber den guten Willen bei allen voraus. Und hier liegt der Hase im Pfeffer.


Mulde antwortete am 07.02.04 (17:43):

Hallo Kneipianer und solche die es mal waren!
Wer ist so mutig und sagt mal woran es liegt,das die KK
so wenig interesse findet?
Versuche sie zu beleben gab es zur genüge!
Die Stammgäste bleiben weg --- warum?
die neue Generation möcht scheinbar nicht in ihrer
Auffassung zur KK gestört werden!
Nur warum das alles bisherige nicht anerkannt wurde-
das zu sagen will keiner.
Nur bedenkt Karl hat mal die KK gegründet um Frohsinn
und gemütlichkeit wie in einer Kneipe walten zu lassen!
Will das niemand mehr!
Dann habt den Mut und sagt es bitte!
Mulde------- der mal sehr gern in der KK war.


chris antwortete am 07.02.04 (17:50):

@ Mulde,

schau jetzt warst Du schneller als ich. Gerade wollte ich
fragen, was alle heute gemacht haben?

Also ich hab heute nachmittag meine Unterlagen für die Steuererklärung rausgesucht und das war auch wichtig!

Schließlich möchte ich dem Finanzamt nicht mehr überlassen,
wie unbedingt sein muss.

Ausserdem hatte ich an Karl geschrieben, dass ein
Umzug überfällig ist. Aber irgendwie ist auch dieser
Beitrag untergegangen???

Wünsche euch allen einen schönen Abend !


Chris


ausserdem liebe Mulde, warten wir schon alle auf dein
neuen Einträge.!


Felix antwortete am 07.02.04 (18:17):

Lieber Mulde,

die "Kleine Kneipe" wurde nicht von Karl ins Leben gerufen. Ihre Geburt sah damals so aus:

" Laurana begann die Diskussion am 08.04.02 (22:14) mit folgendem Beitrag:

Hallo zusammen,
wer hat Lust, wenn er genug vom Alltag hat sich in die kleine Kneipe zu begeben und über Gott und die Welt zu
klönen?
Zu trinken gibt es genug, ob warm oder kalt, und für einen kleine Imbiß ist auch gesorgt.
Da ich jetzt ganz alleine in der kleinen Kneipe am Stammtisch sitzt, habe ich Zeit über unser erste
Diskussionsthema nachzudenken...."

20mal musste sie erneuert werden. Es fehlt auch heute nicht an Interesse. Einzig die Art der Beiträge, der Stil und die Gästeschaft haben sich immer wieder verändert.
Es ist aber immer noch unsere Kleine Kneipe, der Ort wo Persönliches Platz hat. Hier kann man auch seine momentane Befindlichkeit einbringen, ohne dass man gleich gebissen wird. Die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel.
Mulde ... wir freuen uns immer wieder auf deine originellen Beiträge!


Heli antwortete am 07.02.04 (18:27):

Hallo Chris
Habe dich gestern gesucht Habe im Fernsehen gehört
dass in Würzburg der Himmel unter der Erde ist
und noch viel neues aus deinem Umfeld war toll
der Hofkeller so mit Wein usw
Wollte noch ein Glas mit dir trinken in eurer
Weinstube leider war niemand da
Vielleicht ei andermal
Liebe Grüsse Heli


Heli antwortete am 07.02.04 (18:36):

Hallo Jako Dicke Backe ist weg
Wünsche dir einen schönen Sonntag samml all deine Kraft
damit du den Montag mit uns Klickern überstehst
was wären wir ohne dich ????????
Bis Montag Heli


maedel antwortete am 07.02.04 (18:36):


Hallo Felix,
ich geselle mich einmal mit einem guten Tropfen Bodenseewein zu Dir (muss ja nicht immer der gute fränkische sein).
Solange wie Du, chris und einige andere bin ich noch nicht hier. Einige Beiträge hier haben mich traurig gestimmt, andere erheitert, wiederum andere sehr nachdenklich gemacht.

Aber alles in allem, die KK ist ein recht interessantes Forum.

Frag mich nur, wie lange die Schneeschauer hier noch anhält *schmunzel*.

Wünsche allen einen schönen Samstagabend und einen schönen Sonntag !


Mulde antwortete am 07.02.04 (18:37):

Felix
Entschuldige -- nahm immer an Karl währe der einer der Gründer gewesen!
Das ist aber sekundär- primär jedoch ist es nachfolgbar
die "Qualität" der KK ist durch die neue Klientel
nur noch in Befindlichkeiten versunken!
Die spontanität der Mitarbeit ist insgeheim in der
neuen Generation der Kneipianer abgelehnt worden.
Nein die Schreibweise und dazu die Gedanken werden/wurden
mehr als selten erwiedert.
Andere "Mitteilungen" noch nicht mal " Befindlichkeiten"
waren der neuen Kundschaft wichtig!
Und nun lieber Felix dazu und nur dazu möchte ich die
Gründe wissen!
bin immer noch in der alten Auffassung die KK ist keine
private Mitteilungsbörse.
mfg
mulde


chris antwortete am 07.02.04 (18:46):

Hallo an alle!


@ heli
Ja, wo war ich gestern abend? Hab eine realle Gaststätte
besucht und dort einen fränkischen Kappenabend mitgefeiert
und bin bis 23.30 h sitzengeblieben. Dann konnte ich nicht mehr sitzen!

Aber ich muss sagen, der reale Wein, hat mir wie immer gut
gemundet!


@hmmm Kathi, eigentlich dacht ich Karl, hängt ein
paar Papierschlangen hier auf, aber vielleicht kennt man das nicht im Breisgau. Aber ich möchte schon heute auf die
Fasenachtssendung aus Veitshöchheim hinweisen, die am nächsten Freitag übertragen wird im TV. Ich hab heute nach-
mittag die Unterlagen für meine Steuererklärung zurecht-
gelegt. Jetzt fehlen mir nur noch die Vordrucke dazu.





Wünsche allen noch einen schönen Abend!


Chris


Karl antwortete am 07.02.04 (18:54):

Lieber Mulde,

bei wieder einmal 340 Beiträgen zur Kleinen Kneipe kann ich keine Kneipenmüdigkeit erkennen. Vielleicht verlangsamt die lange Beitragsliste das Laden der Seite für unsere Modembenutzer zu arg. Außerdem ist der Schneefall bei den herrschenden Temperaturen irgendwie nicht mehr passend.

Liebe Chris,

deine Mail muss ich tatsächlich verpasst haben. Jetzt muss ich weg, werde aber morgen die Kleine Kneipe 22 starten.

Habt ihr alle das Freiburger Abendrot vom 4.2.04 schon gesehen?

Beste Grüße, Karl

Internet-Tipp: https://www.seniorentreff.de


jako antwortete am 07.02.04 (19:11):

>>>Habt ihr alle das Freiburger Abendrot vom 4.2.04 schon gesehen?<<<

Ja, Karl, ist ganz toll!!! Bei uns war kein so schöner Himmel.

@Mulde,
wie wärīs wenn wir alle etwas zufriedener wären mit dem was uns geboten wird? Der Eine magīs grün, der Andere blau - allen kann manīs doch nicht recht machen. Im Übrigen schließe ich mich voll und ganz der Meinung von Felix an.

Aber vielleicht gehöre gerade ich zu denen, deren Beiträge Dir nicht zusagen. Was soll ich da machen? Wegbleiben? Habīich auch schon versucht, aber man bat mich zu bleiben.

Ich persönlich sehe die Sache eher gelassen sofern sich hier keine Streitigkeiten breit machen. Da bin ich dann die erste, die sich verzieht.

@Helga,
werde Morgen viiiiel Kraft für Euch sammeln:-))) Ihr macht mir ja auch einen Riesenspaß.


Mulde antwortete am 07.02.04 (19:50):

Na nun habe ich wohl was losgetreten!
Nenne keine Namem -- beschuldige niemanden!
Aber man fühlt sich betroffen - eigenartig?
Die frage warum durch die neue Generation der KK leute
das eigentliche Kneipenniveau gesunken- das ist zu ergründen!
wurde aber bisher "noch" nicht beantwortet!
Dabei ist unerheblich wieviel Stück hier erschienen sind!


jako antwortete am 07.02.04 (20:26):

@mulde,

das ist allein D e i n e Sichtweise. Keiner von uns beklagt sich doch. Was D u erstrebenswert findest oder wem D u nachtrauerst, ist für uns andere vielleicht ganz ohne Belang. Hier kann doch jeder so sich einbringen, wie er möchte. Es gibt doch nur e i n e Regel - nämlich dass nicht gestritten wird. Aber so wie Du Dich ausdrückst, muss man sich ja schuldig fühlen :-(
Ich glaube, in einer realen Kneipe hätten wir nicht dieses Problem miteinander sondern würden uns prächtig amüsieren.

Ich wünsche Dir sowie allen anderen einen gemütlichen Kuschelabend bei einem ungemütlichen Wetter (soll jedenfalls ungemütlich werden).

Tschüßi

jako


chris antwortete am 07.02.04 (21:45):

Hallo und guten Abend,

da bin ich nochmals. Also lieber mulde, ich würde jetzt
sogar wetten, dass jako und du, ihr beide euch bestens
verstehen würdet, wenn ihr an einem realen Stammtisch
sitzt.

Und lieber Mulde, wollen wir nicht auch neuen Gästen die
Möglichkeit geben, sich hier an uns zu gewöhnen? Jeder von
uns will doch, dass sich alle wohlfühlen hier!


@ Karl,
du musst dich nicht entschuldigen, es war vermutlich am
Donnerstag abend ein Eingabefehler von mir, dass der
Text nicht erschien. Ich warte gerne auf die Neueröffnung
von Nr. XXII.

So nun wünsche ich noch allen Besuchern einen schönen Abend !



Chris


@ Mulde, wie geht es eigentlich Lieschen ?
und wollte nicht auch Zausel was vom Schiffsgarten
erzählen ??? oder hab ich das geträumt?

So nun wünsch ich euch noch schöne Träume! Leider
träumt man nicht immer das, was man sich gerade wünscht? Oder wünscht man sich das, was man träumt?? nun bin ich ganz durcheinander! Muss doch der Vollmond sein *gg*!

@ für den Nachtvogel auch noch was herstelle!

Internet-Tipp: " target="_new">


maedel antwortete am 07.02.04 (23:31):



Heute abend lässt mich der Vollmond nicht schlafen, nehme mir etwas von dem cappu und schleich mich auf Sofa-Südseite. Mal sehen, was des Fernsehprogramm noch bietet.

Gute Nacht den *Nachteulen*, die nach mir hier noch vorbei schauen.


marie2 antwortete am 08.02.04 (00:53):

@mulde

Gibt es denn noch andere Kneipenregeln außer der Nichtstreitregel? Für die Neuen ist das ja nicht so schnell erkennbar.
Es gibt ja manche Gründe in eine Kneipe zu gehen
ein Glas Bier, ein Glas Wein oder zwei, Tee, Cappuccino - gibt's ja zum Glück alles hier.
Ein Schwätzchen halten, Geschichten hören. Ausruhen nach der Arbeit, dem Spaziergang mit dem Hund.
Oder warum geht man/Frau in eine Kneipe??

Ich trinke jetzt noch ein Hefeweizen, danach werde ich trotz Gewitter und Sturm hoffentlich gut schlafen.

Gute Nacht
Marie2
auch so ein neues Stück oder schon ein altes Stück ?


Medea. antwortete am 08.02.04 (07:15):

Und ich sage "Guten morgen" - wer ist schon aufgewacht?
Hallo mulde, auch ich kann Deine Meinung nicht teilen, hier in der KK wird täglich geschrieben, werden Befindlichkeiten verraten, über Freude und Sorgen berichtet, es wird regen Anteil genommen, Späße gemacht, über Reiseeindrücke erzählt, Rat gesucht und gegeben, der Umgang ist freundlich bis herzlich - w a s willst Du denn noch mehr?
W a r u m also einige wegbleiben ist mir nicht so klar ersichtlich. Vielleicht einfach nur PC-müde geworden oder die Interessen haben sich verlagert? Die Tür steht doch immer offen für jeden, der vorbeikommt.
Heute bin ich noch einmal zum Gänsebraten bei Freunden eingeladen - die Gans wurde anläßlich eines Skatturniers als zweiter Preis vergeben, wanderte dann in die Tiefkühltruhe und heute ist nun der letzte Auftritt.... :-))
Ansonsten gibt es selten Fleisch bei mir, eigentlich nur, wenn ich Gäste erwarte.
Hier bei uns ist es kaltgeworden und wenn der Himmel es will, fällt tatsächlich noch Schnee.
In der Kleinen Kneipe allerdings könnte es langsam aufhören mit dem Schneien... ;-))
Einen schönen Sonntag für alle.


jako antwortete am 08.02.04 (07:54):

Und ich sag mal Guten Morgen!

es stürmt heftig bei uns und mit meinem Schlafen war es auch nicht so doll. Ich musste nämlich ständig wieder hoch, um meinen neuen Virenscanner zu kontrollieren. Wieso ich das nachts mache kam so:
Gestern Abend kam unser "guter Geist" vom PC-Club (Geist insofern, weil wir ihn nie zu Gesicht bekommen), um mir ein paar Erneuerungen zu installieren. Erstens verdoppelte er die Kapazität meines Rechners, der mehr als ne lahme Ente war, dann lud er mir den Mozilla Firebird hoch, weil ich den ausprobieren wollte und ein neues Virenprogramm, das nix kostet. Naja, und das musste nun meine Daten scannen und das dauerte Stunden. Tatsächlich hat er 4 Dialerdateien gefunden.
Und nun sitz ich schon seit über ner Stunde und probiere aus und freue mich, wie schnell plötzlich alles geht.
Ich will noch hinzufügen zu dem was Mulde sagte oder vielmehr fragte - ja, ich glaube auch wie Medea, dass viele sich mit anderen Dingen beschäftigen. Die meisten haben ja jetzt Digikameras und befassen sich viel mit Bildbearbeitung.

Nun sag ich tschüßi und genießt den Sonntag!

jako


chris antwortete am 08.02.04 (08:10):

Hallo und guten Morgen an alle!

Wünsche euch einen schönen Sonntag!
Auch wenn es stürmt und regnet,
geniesst es zuhause zu sein. Es gibt soviele schöne Dinge, die man
auch an Regentagen machen kann: Lesen, Musik hören, Bilder angucken und
das Internet in seiner Vielfalt, läßt es für mich sicher nicht langweilig werden.

@ Marie2, ich gehe in die Kneipe, um mich mit netten Leuten zu unterhalten,
mal was zu erzählen, den andern zuhören und auch mal über einen Witz lachen,
oder mich über Geschichten von andern erfreuen. Selber hab ich hier schon
sehr viel von mir erzählt, dass ich manchmal überlegen muss, ob ich das nicht
schon mal erzählt hab.

Ja und wenn andere sich auch drüber freuen, über das, was wir hier plaudern,
dann ist für mich die Kleine Kneipe sowas wie meine Stammkneipe!
Eben so wie Peter Alexander singt:

"... die kleine Kneipe in unserer Strasse, da fragt dich keiner, was du hast oder bist...!"


Chris


Felix antwortete am 08.02.04 (08:34):

Guten Morgen ...

endlich hat es auch der Nachtvogel einmal geschafft, am Morgen hier reinzuschauen .... Alles bei Licht besehen sieht ganz anders aus als im Schein der Laterne.
Zugegeben meistens ist die auch schon gelöscht, wenn ich hier erscheine. Ich mag die Kneipe ... wie sie ist ... auch wenn sie nicht immer gleich ist.
Wer Morgenstund ... ist selber schuld ...
Morgenstund hat Blei im Ar ....
Ich geh ... glaub ich ... noch ein wenig in die Federn ... tschüss!

Nacktvogel


Karl antwortete am 08.02.04 (09:27):

Die Kleine Kneipe XXI wandert jetzt ins Archiv.