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Pflegekräfte aus Osteuropa – Das sollten Sie wissen

Pflegekräfte aus Osteuropa sind aus der deutschen Pflegelandschaft nicht mehr wegzudenken. Eine besondere Rolle spielen sie im Rahmen der 24 Stunden Pflege: Bei dieser Pflegeform zieht eine Pflegekraft aus Polen, Bulgarien, Litauen oder Rumänien in die Wohnung eines Pflegebedürftigen ein und übernimmt dort dessen Betreuung. Für die Angehörigen ist das Gold wert: Sie wissen die Eltern oder Großeltern in guten Händen und können mit gutem Gewissen den eigenen Verpflichtungen nachkommen.

Pflegekräfte aus Osteuropa sind aus der deutschen Pflegelandschaft nicht mehr wegzudenken.
©Mecasa GmbH

Warum eine Pflegekraft aus Osteuropa?

In den meisten Fällen würde die Beschäftigung einer deutschen Pflegekraft das Haushaltsbudget der betroffenen Familien deutlich übersteigen. Sie arbeiten deshalb mit Pflegekräften aus Osteuropa zusammen. Lange Zeit stammte der größte Teil der Mitarbeiterinnen aus Polen und prägte damit den Begriff der polnischen Pflegekraft.

Wo kommen Pflegekräfte aus Osteuropa zum Einsatz?

Pflegekräfte aus Osteuropa sind im Bereich der Seniorenbetreuung tätig. Sie führen den Haushalt der Pflegebedürftigen weitgehend selbstständig und übernehmen die Zubereitung der Mahlzeiten, die Reinigung der Wohnung oder das Wäsche waschen.  Osteuropäische Pflegekräfte begleiten die Senioren zum Arzt, Friseur oder bei ihren Freizeitaktivitäten. Im Rahmen der Grundpflege unterstützen sie bei der Körperhygiene (z.B. Zähne putzen, Gesicht waschen, An- und Ausziehen) und dem Gang zur Toilette.

Pflegekräfte aus Osteuropa sind in der Regel keine Pflegefachkräfte mit Examen. Deshalb dürfen sie keine Behandlungspflege wie Spritzen geben, Blutzucker messen oder Verbandwechsel durchführen. Diese Aufgaben bleiben dem ambulanten Pflegedienst vorbehalten.

Woher stammen die Pflegekräfte aus Osteuropa?

In Deutschland leben aktuell zirka 4,1 Millionen pflegebedürftige Menschen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Davon wünschen sich 73 Prozent ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung. Hier kommen Pflegekräfte aus Osteuropa ins Spiel: Rund 300.000 meist weibliche Betreuungskräfte sichern die Versorgung der Betroffenen in ihrem Zuhause – neben pflegenden Angehörigen und ambulanten Pflegediensten.

Typisches Profil einer Pflegekraft aus Osteuropa

  • weibliches Geschlecht
  • zwischen 35 und 60 Jahre alt
  • stammt aus Polen, Ungarn, Litauen, Bulgarien oder Rumänien
  • spricht Deutsch auf mittlerem Sprachniveau
  • keine medizinische Grundausbildung, versiert in Hauswirtschaft und Grundpflege (Unterstützung z.B. bei der Körperhygiene)
  • lebt mit der betreuten Person zusammen in einer Wohnung
  • sechs bis sieben Monate pro Jahr in Deutschland (drei bis vier Aufträge pro Jahr in der 24 Stunden Pflege/Dauer eines Einsatzes durchschnittlich acht Wochen)

Welche Standardisierung gibt es?

Rechtssicher und mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Im sogenannten Entsendemodell beauftragen Sie eine deutsche 24 Stunden Pflege Agentur mit der Organisation einer Betreuungskraft für Ihren Angehörigen. Die Pflegekraft stammt aus Osteuropa, ist in ihrem Heimatland bei einer Vermittlungsagentur angestellt und wird von dieser nach Deutschland entsendet.

Der deutsche 24 Stunden Pflege Anbieter wählt die am besten zu Ihrem Angehörigen passende Pflegekraft aus.

Achten Sie bei der Auswahl einer 24 Stunden Pflege Agentur darauf, dass sich diese am DIN-Standard für häusliche Betreuung orientiert. Zu den dort festgelegten Qualitätskriterien zählen:

  • Transparente Aufklärung der Betroffenen bzw. ihrer Familien
  • Angemessene Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte aus Osteuropa
  • Differenzierte Verfahren zur Auswahl der Pflegekräfte: Berücksichtigung von Sprachkenntnissen und Vorerfahrung
  • Beratung durch Pflegefachkräfte
  • Auditierte Partnerunternehmen in Osteuropa

Welche Modelle gibt es bei der Vermittlung?

Aktuell gibt es drei Modelle, wie Sie eine Pflegekraft aus Osteuropa rechtskonform beschäftigen können: über die Beauftragung von selbstständigen Gewerbetreibenden, als Arbeitgeber oder über das Entsendemodell.

Entsendemodell:

  • Zeitlich befristete Entsendung von Arbeitskräften einer Agentur in Osteuropa in Zusammenarbeit mit einer deutschen 24 Stunden Pflege Agentur.
  • Die Pflegekraft aus Osteuropa bleibt bis zu zwölf Wochen im Haushalt, wird danach von einer Kollegin abgelöst und kehrt in ihr Heimatland zurück. So teilen sich zwei Mitarbeiterinnen turnusmäßig einen Haushalt.
  • Das osteuropäische Unternehmen fungiert als Arbeitgeber der Pflegekraft aus Osteuropa und ist für deren Sozialversicherung sowie Lohnfortzahlung bei Urlaub oder Krankheit zuständig.
  • Die deutsche 24 Stunden Pflege Agentur ermittelt den konkreten Pflegebedarf, ermittelt den Vertrag mit dem Unternehmen in Osteuropa und koordiniert die Einsätze vor Ort.

Das Entsendemodell setzt sich im Bereich der 24 Stunden Pflege immer stärker durch. Es steht für Seriosität und verspricht ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Beauftragung Gewerbetreibende: 

  • Beauftragung einer selbstständigen Pflegekraft aus Osteuropa (mit oder ohne Vermittlungsagentur möglich).
  • Die Pflegekraft stellt Ihnen Ihre Leistung direkt in Rechnung. Für ihre Sozialabgaben ist sie selbst verantwortlich.

Achtung Scheinselbstständigkeit! Achten Sie unbedingt darauf, dass die Pflegekraft für mehrere Auftraggeber zuständig ist. Ansonsten drohen unangenehme Geldstrafen (Nachzahlung von Sozialabgaben oder Bußgelder).

Arbeitgeber:

Sie stellen eine Pflegekraft aus Osteuropa direkt bei sich oder Ihrem Angehörigen an. Damit übernehmen Sie die Funktion des Arbeitgebers, melden Ihre Mitarbeiterin für die Sozialversicherung an und sind selbst für die Einhaltung des deutschen Arbeitsrechts verantwortlich.

Das Arbeitgeber-Modell schlägt mit hohen Kosten zu Buche. Darüber hinaus müssen Sie selbst für Ersatz sorgen, wenn Ihre Mitarbeiterin erkrankt oder in Urlaub fährt. Um die pflegerische Versorgung abzusichern, müssen Sie in der Regel mehrere Pflegekräfte beschäftigen.

Welche Vermittler gibt es für osteuropäische Pflegekräfte? 

Mecasa GmbH

Die Stuttgarter Vermittlungsagentur Mecasa ist bundesweit tätig und hat den Anspruch, betreuungsbedürftigen Menschen ein weitgehend selbstständiges und glückliches Leben zu ermöglichen. Der Erfolg gibt dem inhabergeführten Unternehmen Recht: Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 wurden die Stuttgarter mehrfach in nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation mit Forschungsinstitutionen und universitären Stellen.

Jüngster Meilenstein ist die Publikation des ersten deutschen DIN Standards für die Vermittlung häuslicher Betreuungskräfte in Deutschland (DIN-SPEC 33454) im Januar 2021 – gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung. Hat ein Anbieter sich dieser Zertifizierung unterzogen, sind eine hohe Versorgungsqualität, faire Arbeitsbedingungen und transparente Informationen für Verbraucher garantiert.

Mecasa setzt außerdem auf ein individualisiertes Auswahlverfahren zur besseren Passung von Senior und Pflegekraft aus Osteuropa ("Pflege-Matching"). Persönlichkeitsmerkmale und Bedürfnisse von Betreuungskraft und Senioren werden im Vorfeld aufeinander abgestimmt. Dadurch lassen sich unnötige Betreuungsabbrüche vermeiden – die Zufriedenheit bei Pflegebedürftigen und osteuropäischen Pflegekräften steigt.

Daten & Fakten auf einen Blick:

  • Unternehmensgründung: 2016
  • Standort: Stuttgart, bundesweite Vermittlungstätigkeit
  • Mitarbeiter: 10
  • Anzahl vermittelter Pflegekräfte aus Osteuropa (2020): 1.000
  • Pflegefachliche Expertise, Beratung durch examinierte Pflegefachkräfte
  • Zertifizierungen/Auszeichnungen: DIN SPEC 33454 (erster deutscher DIN Standard für die Vermittlung häuslicher Betreuungskräfte), Pflege-Matching (entwickelt mit der Universität Heidelberg), Demenzpartner der Deutschen Alzheimergesellschaft

 

Weitere Informationen zu Pflegekräften aus Osteuropa

 

Quelle: Mecasa GmbH
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