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Demenz-Diagnose – Was nun?

In Deutschland leben ca. 1,6 Millionen Menschen mit einer Form von Demenz. Eine Demenz-Diagnose ist für viele Betroffene und ihre Angehörigen erstmal ein Schlag. Jedoch entwickeln sich die staatlichen und privaten Unterstützungssysteme sehr gut. Nebst gezielten Förderungen aus der Pflegeversicherung, entlasten und begleiten Sie zum Beispiel Anbieter wie Careship auf Ihrem Weg.

Anlaufstellen nach Demenz-Diagnose

Wenn eine Demenz diagnostiziert wurde, steht in vielen Familien der Alltag erst einmal Kopf. Die neue Situation stellt natürlich eine Herausforderung dar, lädt aber auch dazu ein die Beziehungen zueinander zu vertiefen und das Miteinander neu zu erfinden. Damit dies leichter fällt, bieten Ihnen verschiedene Instanzen Hilfe an. So z. B. kommunale Pflegestützpunkte, Alzheimer Gesellschaften, kirchliche Institutionen bzw. die großen Wohlfahrtsverbände, wie z. v. Caritas, Malteser, DRK etc. – Fragen Sie auch Ihren Hausarzt und den Apotheker Ihres Vertrauens nach guten Anlaufstellen. Diese sind meistens sehr gut vernetzt und können Ihnen sicherlich weiterhelfen.

Tipp: Auf nakos.de finden Sie Selbsthilfegruppen, sortiert nach Thema und Ort. NAKOS steht für Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen.

Ruhe bewahren, positiv bleiben

Ruhe bewahren. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, nicht wahr? Versuchen Sie sich dennoch stets daran zu erinnern, dass Demenzen in der Regel einen sehr langen Atem haben. Das Leben geht weiter. Es verändert sich sehr, aber es geht weiter. Es ist verständlich, wenn sich der Betroffene und auch die Angehörigen nach der Diagnose erst einmal zurückziehen, durchatmen und die Gedanken ordnen wollen. Damit dies allerdings nicht in Isolation und einer Abwärtsspirale mündet, versuchen Sie, neuen Mut zu schöpfen und aktiv zu bleiben. Bringen Sie Ihrem Umfeld die Situation näher, schaffen Sie sich ein starkes Netzwerk, auf das Sie zählen können und das Ihnen innere Ruhe gibt. Damit Sie auch mit Blick auf Ihre Finanzen möglichst gelassen sein können,beantragen Sie als Betroffener eine Begutachtung, um ggf. in einen Pflegegrad eingestuft zu werden und entsprechende Leistungen von Ihrer Pflegeversicherung zu erhalten.

Ein sicheres Zuhause schaffen

Ob mit oder ohne Demenz: Die eigenen vier Wände sollten immer ein Ort des Wohlbefindens sein. Das eigene Zuhause sollte Ruhe und Geborgenheit ausstrahlen, gleichzeitig Lust auf das Leben machen. Hell, freundlich, strukturiert und sicher.

Das ist umso wichtiger, wenn eine Person mit Demenz mit im Haushalt lebt. Für Struktur sorgen dabei nicht nur Ordnung, ausreichend Freiraum und Rückzugsorte, sondern auch Elemente wie deutlich sichtbare Uhren, Kalender, Planer, Info-Übersichten, unkomplizierte Leitsysteme etc.

 

Wichtig ist auch, dass Sie die Gefahrenquellen in Ihrem Haushalt kennen und beseitigen oder entsprechend anpassen bzw. umräumen.

Das gilt z. B. für Putzmittel- oder Medizin-Schränke sowie für Kamine, Öfen und gefährliche Küchengeräte. Personen mit Demenz nehmen vor allem in späteren Stadien farbige, kontrastreiche Elemente wahr und meiden oder übersehen dunkle und kontrastarme Winkel des Hauses/ der Wohnung. Nutzen Sie dieses Wissen, um einen sicheren Ort zu erschaffen, der trotz aller Praktikabilität nichts an Gemütlichkeit einbüßt.

 

Wenn Sie gern tiefer in das Thema einsteigen möchten, bietet Ihnen dieser ausführlichere Beitrag über die Zeit nach der Demenz-Diagnose die Möglichkeit dazu.

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Quelle: careship
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