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Die Pflegeversicherung: Was steht mir zu?

Die Pflegeversicherung bietet Ihnen je nach Pflegegrad verschieden hohe Leistungen. In der untenstehenden Übersicht können Sie ablesen, was Ihnen gesetzlich zusteht. Vor dem Hintergrund der stundenweisen Seniorenbetreuung sind insbesondere die Posten Pflegegeld, Entlastungsbetrag und Verhinderungspflege interessant für Sie.

Pflegegrad 1 2 3 4 5
Pflegegrad
(Monatlich)
- 316 € 545 € 728 € 901 €
Pflegesachleistungen
(Monatlich)
- 689 € 1.298 € 1.612 € 1.995 €
Teilstationäre Pflege
(Monatlich)
- 689 € 1.298 € 1.612 € 1.995 €
Vollstationäre Plfege
(Monatlich)
- 770 € 1.262 € 1.775 € 2.005 €
Stundenweise Verhinderungspflege
(Jährlich bis zu 6 Wochen im Jahr)
- 1.612 € bzw. 2.418 € (mit 50% der Kurzzeitpflege)
Zusätzlich zum Pflegegeld
Kurzzeitpflege
(Jährlich bis zu 8 Wochen im Jahr)
- 1.612 € bzw. 3.224 € (mit nicht verwendeten Mittel der Verhinderungspflege)
Zusätzlich zum Pflegegeld
Entlastungsbetrag 125 € / Monat
Zusätzlich zum Pflegegeld + zusätzlich zur Verhinderungspflege
Pflegehilfsmittel 40 € / Monat
Zusätzlich zum Pflegegeld
Anschubfinanzierung zur Gründung
von ambulant betreuten Wohngruppen
2.500 € pro Person
max. 10.000 € je Wohngruppe
Förderung für Bewohner
ambulant betreuten Wohngruppen
214 € / Monat
Förderung zur Verbesserung des
indi­viduellen Wohnumfeldes
bis zu 4.000 € je Maßnahme
bis zu 16.000 € wenn mehrere Anspruchberechtigte zusammmenwohnen

Sollten Sie keinen Pflegegrad haben, können Sie ebenfalls verschiedenste Leistungen in Anspruch nehmen, müssten diese dann aber privat zahlen. So zum Beispiel Verhinderungspflege bzw. stundenweise Seniorenbetreuung.

Ein Blick auf die Begriffe in der Tabelle: Was ist was?

Damit Ihnen die oben stehende Tabelle auch wirklich weiterhilft, wollen wir Ihnen nun in aller Kürze die Bedeutung der Versicherungs-Begriffe näher bringen. Eine ausführlichere Erläuterung finden Sie bei Bedarf und Interesse in dieser Checkliste sowie im Rahmen dieses Pflegegrad-Rechners .

Pflegegrade ersetzen seit 2017 die Pflegestufen. Der Pflegebedarf in Minuten tritt in den Hintergrund und die verbleibende Selbstständigkeit einer Person dafür in den Vordergrund.

Pflegegeld erhalten pflegebedürftige Personen von den Pflegekassen, um die häusliche Pflege durch Freiwillige zu zahlen

Kombinationsleistung heißt es, wenn nebst Pflegegeld auch Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden.

Pflegesachleistungen sind zweckgebundene Zahlungen der Pflegeversicherung zur Sicherstellung der fachmännischen Pflege einer Person.

Teilstationäre Tages- und Nachtpflege wird in Pflege-Einrichtungen geleistet, wenn die häusliche Pflege allein nicht ausreicht oder der Ergänzung bedarf.

Vollstationäre Pflege meint die oft langfristige Umsorgung in einer klinischen oder klinik-ähnlichen Einrichtung.

(Stundenweise) Verhinderungspflege ist die Ersatzpflege für den Fall, dass die eigentliche Pflegeperson ausfällt, sei dies für einige Stunden oder auch Tage.

Kurzzeitpflege ist es, wenn die Pflege zu Hause für eine überschaubare Zeit nicht geleistet werden kann und daher übergangsweise in einer stationären Einrichtung stattfindet.

Der Entlastungsbetrag ist eine zweckgebundene Geldleistung für Pflegebedürftige in häuslicher Pflege zur Erstattung von ausgewählten Ausgaben.

Pflegehilfsmittel sind Produkte, die die häusliche Pflege erleichtern und damit die Selbständigkeit unterstützen.

Ambulant betreute Wohngruppen sind Wohngemeinschaften, in der Pflege-Services in Anspruch genommen und die Kosten hierfür geteilt werden,

Unterstützungsleistungen über die Pflegeversicherung abrechnen

Die Dienstleistungsagentur Careship bietet Ihnen vielseitige Unterstützung bei der Pflege an. Praktischerweise können Sie viele der Angebote über Leistungen der Pflegeversicherung finanzieren. Je nach Pflegegrad lassen sich z. B. das Pflegegeld (316 - 901 €/ Monat), das Budget für die Verhinderungspflege (bis zu 2.418 €/ Jahr) sowie der Entlastungsbetrag (125 €/ Monat) nutzen.

Tipp: Je nach Pflegegrad stehen Ihnen außerdem kostenlose Beratungsbesuche durch ambulante Pflegedienste sowie Pflegekurse zu. Diese sind zum Teil sogar verpflichtend. Was in Ihrem Falle zutrifft, können Sie wiederum hier sehen.

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Quelle: careship
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