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Habe ich Demenz?

Umso älter ein Mensch wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass er eine Form der Demenz entwickelt. Dennoch trifft es nicht jeden und oftmals werden auch ganz normale Begleiterscheinungen des Alterns fehlinterpretiert. Der folgende Beitrag wird Ihre Recherche bereichern und bereits etwas Licht ins Dunkel bringen. 

Erste Anzeichen von Demenzen

Die frühen Stadien einer Demenz können sich auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Denken Sie beim Durchlesen der nachstehenden Symptome allerdings auch daran, dass diese nicht unbedingt auf eine Demenz hinweisen müssen, sondern auch ganz harmlose Gründe bzw. andere Fehlfunktionen im Körper zur Ursache haben können.

Eine auffällige Vergesslichkeit im Alltag gehört zu den wohl typischsten Demenz-Symptomen. Möglicherweise stellen Sie fest, dass Sie zunehmend "schusselig", zerstreut und/ oder leicht zu reizen sind. Aufgrund vermehrter skurriler Situationen, spüren Sie ggf. mehr Misstrauen oder entwickeln sogar paranoide Gedanken. Ihnen oder Ihrem Umfeld fällt vielleicht auf, dass Sie zunehmend mehr Fehler in eigentlich routinierten Abläufen machen. Zusätzlich kommt es oft zu Konzentrationsschwierigkeiten, Wortfindungsstörungen sowie zu zeitlichen und räumlichen Orientierungsschwächen. All dies erschwert es Ihnen mitunter, komplexe Aufgaben zu planen oder zu erledigen, was nicht zuletzt für Antriebslosigkeit und depressive Verstimmungen sorgen kann.

Typische Situationen bei beginnender Demenz

Typische Situationen sind z. B. das auffällige Ersetzen von Wörtern durch Gesten, das Vergessen von Verabredungen und sonstigen Absprachen und/ oder das erschwerte Zurechtfinden, insbesondere in neuen Umgebungen (Urlaub, Freundes-Haushalte etc.). Sollten Sie Autofahrer sein, wird es ggf. vermehrt zu recht brenzligen Situationen kommen. Grund sind verzögerte Reaktionen und grobe Fehleinschätzungen. Da dies Sie und die anderen Personen im Straßenverkehr gefährdet, gilt es zeitnah alternative Lösungen zu organisieren.

Liest man sich die obenstehenden Symptome und Situationen durch, kommt sicherlich alles andere als Mut auf. Denken Sie jedoch stets daran, dass letztlich alles mit der Art des Umgangs steht und fällt. Familie und Freunde, die für das Thema Demenz sensibilisiert sind, können viel mehr Verständnis, Geduld und vielleicht sogar Humor für heikle Situationen aufbringen. Gleiches gilt für Sie, vor allem in den frühen Stadien – Hinzu kommt, dass sich die pflegerechtliche Situation für Personen mit Demenz im Zuge gesetzlicher Neu-Regelungen deutlich verbessert hat und in den nächsten Jahren auch weiter gefördert wird.

Erste Anlaufstellen bei Verdacht auf Demenz

- Kommunale Pflegestützpunkte
- Gedächtnissprechstunden in Memory-Kliniken
- Ihr Hausarzt
- Alzheimer Gesellschaften
- "Alzheimer-Telefon" der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Montag bis Donnerstag: 9.00 bis 18.00 Uhr / Freitags: 9.00 bis 15.00 Uhr (030/259379514 oder 01803/ 171017 )

Sie möchten sich schon vor dem Arztbesuch darüber informieren, was vor Ort genau getan wird und wie diese Termine klassischerweise aussehen? Entsprechende Informationen finden Sie in diesem Careship-Beitrag. Darüber hinaus können Sie in einem weiteren Beitrag erfahren, wie die nächsten Schritte im Fall einer Demenz-Diagnose aussehen können.

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Quelle: careship
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