Anzeigensonderveröffentlichung

Pflegegrad beantragen und Unterstützung sichern

Viele Leistungen der Pflegeversicherung erhalten Sie erst, wenn Sie einen Pflegegrad haben. Dies betrifft auch Gelder, die Sie z. B. in die stundenweise Betreuung von Careship investieren könnten. Um sagen zu können, welche Leistungen die Pflegeversicherung Ihnen in welcher Höhe bietet, muss also zunächst erstmal Ihr Pflegegrad ermittelt werden. Wie dies funktioniert, erfahren Sie hier.

Einen Gutachter bestellen

Damit Ihre Pflegebedürftigkeit offiziell bestätigt und Ihnen ein Pflegegrad zugeteilt werden kann, muss vorab ein entsprechendes Gutachten erstellt werden. Hierfür ist es nötig, dass Sie zunächst einen Antrag bei der Pflegekasse stellen. Der Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) schlägt Ihnen anschließend drei Gutachter vor, aus denen Sie einen wählen können. Zur Erhebung des Gutachtens wird dieser Ihnen einen Hausbesuch abstatten und mittels Fragenkatalog Ihre Selbständigkeit in sechs Bereichen ermitteln:

  1. Mobilität
  2. kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  3. Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen
  4. Selbstversorgung
  5. Bewältigung und der selbstständige Umgang mit krankheits- oder therapiebezogenen Anforderungen
  6. die Gestaltung des Alltagslebens und der sozialen Kontakte

Anschließend werden noch die Bereiche "außerhäusliche Aktivitäten" und "Haushaltsführung" beleuchtet, die allerdings nicht mit in die Bewertung hineinfließen, aber hilfreich für die Organisation von Unterstützungsangeboten sind – Sollten Sie privat versichert sein, übernimmt Medicproof die Erstellung des Gutachtens.

Nach der Erstellung des Gutachtens

Nachdem das Gutachten erstellt worden ist, können Sie innerhalb von 25 Arbeitstagen mit dem Ergebnis rechnen. Davon ausgenommen sind allerdings alle Anträge, die zwischen dem 01.11.2016 und dem 31.12.2017 gestellt worden sind/ werden. Während dieser Zeit gibt es eine wahre Antragsflut aufgrund der gesetzlichen Neuregelungen im Rahmen der Pflegeneuausrichtungsgesetze. Daher ist hier mit entsprechend mehr Wartezeit zu rechnen. Dringende Fälle werden allerdings innerhalb von einer Woche bearbeitet – Je nachdem, welches Resultat das Gutachten ergibt, stehen Ihnen fortan verschiedene Leistungen in variierender Höhe zu. Damit die Leistungserbringung stets zum aktuellen Pflegebedarf passt, kann die Begutachtung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Was ist zu tun, wenn der Antrag abgelehnt wurde?

Es kommt nicht selten vor, dass Anträge zunächst abgelehnt werden. In den meisten Fällen ist dies berechtigt, in anderen Fällen wiederum war die Momentaufnahme des Gutachters schlichtweg nicht treffend. Wenn Sie das Ergebnis also absolut nicht gerechtfertigt finden, besteht die Möglichkeit des Widerspruches. Dieser muss schriftlich innerhalb von vier Wochen nachdem Sie vom Ergebnis erfahren haben, erhoben werden. Widerspruchsberechtigt sind der Versicherte sowie der Bevollmächtigte des Versicherten.

Mittels diesen Pflegegrad-Rechners können Sie Ihren wahrscheinlichen Pflegegrad selbst ermitteln. Verbindlich ist allerdings das Ergebnis, das im offiziellen Gutachten herauskommt.

Careship Banner mit der kostenlosen Telefonnummer 030/120824495

 

Quelle: careship
Anzeigensonderveröffentlichung

Suchmodule