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Verhinderungspflege – Urlaub für Pflegende

Bei der Pflege von Angehörigen wird oft vergessen, dass vor allem auch die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden sehr wichtig sind. Nur so kann auch die Pflege eines anderen Menschen gut und langfristig übernommen werden. Regelmäßige Pausen und Urlaub vom Pflege-Alltag spielen daher eine tragende Rolle.

Zeit für sich selbst haben, dank Verhinderungspflege

Verhinderungspflege kann in Anspruch genommen werden, wenn Sie sich als Pflegeperson eine Auszeit von Ihrem alltäglichen Einsatz wünschen. Diese Ersatzpflege greift stunden- aber auch tageweise, sodass die Pflege gesichert ist, ob Sie nun lediglich Termine wahrnehmen wollen, oder aber auch wenn Sie im Urlaub oder krankgeschrieben sind. Da Ihre Pflegeversicherung um die Wichtigkeit Ihrer Ausgeglichenheit weiß, unterstützt diese Sie hierbei. Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihren Angehörigen seit mindestens sechs Monaten zu Hause betreuen bzw. pflegen und dieser den Pflegegrad 2,3,4 oder 5 hat. Dabei darf Ihr Einsatz nicht erwerbsmäßig sein und mindestens zehn Stunden wöchentlich betragen. Diese zehn Stunden wiederum müssen auf regelmäßig zwei Tage in der Woche verteilt sein, und zwar mindestens.

Einen Antrag auf Verhinderungspflege stellen

Verhinderungspflege ist eine Antragsleistung, muss also beantragt werden, damit Sie die Leistung erhalten. In diesem Falle müssen Sie sich an Ihre Pflegekasse richten. Dabei kann nur der Versicherte selbst bzw. dessen Bevollmächtigter den Antrag auf Verhinderungspflege stellen. Ihre Pflegekasse teilt sich i.d.R. einen Online-Auftritt mit Ihrer Krankenkasse. Auf den entsprechenden Seiten finden Sie im Downloadbereich den gesuchten Antrag zum Herunterladen, Ausfüllen und Absenden. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, all dies telefonisch zu regeln.

Verhinderungspflege: Wie viel übernimmt die Pflegeversicherung?

Leistung PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5
Pflegevertretung durch nahe Angehörige, Aufwendungen bis 6 Wochen im Jahr - 474 € 817,50 € 1.092 € 1351,50 €
- - Bei Vorlage von Kosten-Nachweisen, z.B. Fahrtkosten, ist auch für die Pflege durch nahe Angehörige eine Aufstockung auf bis zu 1.612 Euro im Jahr möglich
Erwerbsmäßige Pflegevertretung Aufwendungen bis 6 Wochen im Jahr, z.B. durch Careship - 1.612 € 1.612 € 1.612 € 1.612 €
Finanz-Tipp! - Aufstockung auf bis zu 2.418 Euro / Jahr durch Kombination der 1.612 Euro mit ungenutzten Leistungen aus der Kurzzeitpflege (bis zu 806 Euro)

Sollten Sie keinen Pflegegrad haben, können Sie ebenfalls verschiedenste Leistungen in Anspruch nehmen, müssten diese dann aber privat zahlen. So zum Beispiel Verhinderungspflege bzw. stundenweise Seniorenbetreuung.

Kuren und Rehabilitations-Leistungen für pflegende Angehörige

Kuren und Reha-Leistungen beantragen Sie am besten mit Hilfe Ihres Hausarztes sowie in Rücksprache mit Ihrer Krankenversicherung. Je nach Gesundheitszustand und Versicherungsschutz haben Sie verschiedene Ansprüche. In der Regel aber stehen Ihnen ca. alle 3-4 Jahre Kuren oder Rehas zu.

Die Anträge hierfür finden Sie z. B. auf den Seiten der Deutschen Rentenversicherung. Bei dieser oder alternativ bei Ihrer Krankenversicherung ist der jeweilige Antrag schließlich einzureichen. Bei Absage besteht die Möglichkeit Widerspruch einzulegen. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Arzt beraten.

Nebst Verhinderungspflege, Kuren und Rehabilitationsleistungen bestehen noch weitere Möglichkeiten für Pflegende, die nach Auszeit und Entlastung suchen. Diese Alternativen sowie wertvolle Tipps finden Sie in dem Careship-Beitrag zum Thema Ersatzpflege.

Careship Banner mit der kostenlosen Telefonnummer 030/120824495

 

Quelle: careship
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