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Zeit gewinnen durch Verhinderungspflege

Die Pflegeversicherung bietet Ihnen im Rahmen der Verhinderungspflege Leistungen an, die Sie unter anderem in die stundenweise (Senioren-)Betreuung investieren können. Lassen Sie uns also einen genaueren Blick auf diese Leistung werfen.

Was ist Verhinderungspflege?

Verhinderungspflege meint Ersatzpflege, also eine Pflegevertretung für die ursprünglich pflegende Person. Wenn Sie also als eigentliche Pflegeperson z. B. Termine haben oder etwas Zeit für sich brauchen, können Sie sich auf Unterstützung verlassen, wenn die zu pflegende Person über einen anerkannten Pflegegrad 2-5 verfügt. Vor allem Angehörige, die Personen mit Demenz pflegen, werden wissen: Auszeiten, auch die kürzeren, sind Gold wert und tun der Pflege-Beziehung langfristig gut. Hier können Sie nachlesen, wie hoch die zu beantragende Unterstützung für Verhinderungspflege je Pflegegrad ist:

Leistung PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5
Pflegevertretung durch nahe Angehörige, Aufwendungen bis 6 Wochen im Jahr - 474 € 817,50 € 1.092 € 1351,50 €
- - Bei Vorlage von Kosten-Nachweisen, z.B. Fahrtkosten, ist auch für die Pflege durch nahe Angehörige eine Aufstockung auf bis zu 1.612 Euro im Jahr möglich
Erwerbsmäßige Pflegevertretung Aufwendungen bis 6 Wochen im Jahr, z.B. durch Careship - 1.612 € 1.612 € 1.612 € 1.612 €
Finanz-Tipp! - Aufstockung auf bis zu 2.418 Euro / Jahr durch Kombination der 1.612 Euro mit ungenutzten Leistungen aus der Kurzzeitpflege (bis zu 806 Euro)

Sollten Sie keinen Pflegegrad haben, können Sie ebenfalls verschiedenste Leistungen in Anspruch nehmen, müssten diese dann aber privat zahlen. So zum Beispiel Verhinderungspflege bzw. stundenweise Seniorenbetreuung.

Anspruch auf Verhinderungspflege

Ein Anspruch auf Verhinderungspflege besteht ab Pflegegrad 2. Ebenso muss die pflegebedürftige Person seit mindestens sechs Monaten durch eine private Pflegeperson zu Hause gepflegt werden. Der zeitliche Umfang sollte hierbei mindestens zehn Stunden in der Woche betragen und auf zwei oder mehr Tage verteilt sein. Wie aus der oben stehenden Tabelle deutlich wird, ist die Höhe der Unterstützungsleistung dabei nicht nur abhängig vom Pflegegrad, sondern auch von der pflegenden Person.

Tipp: Wenn Sie Verhinderungspflege in Anspruch nehmen, die weniger als acht Stunden am Tag beträgt, wird Ihnen die Verhinderungspflege nicht auf das Pflegegeld angerechnet. Das heißt das Pflegegeld wird Ihnen dann parallel gezahlt und zwar in voller Höhe. sehen.

Unterstützung für Personen ohne Pflegegrad oder mit Pflegegrad 1

Personen ohne Pflegegrad können ebenfalls verschiedenste Pflege-Leistungen in Anspruch nehmen, um sich selbst eine kleine Auszeit zu gönnen oder um eigenen Terminen nachzugehen. Allerdings müssen diese dann privat bezahlt werden, die Pflegeversicherung greift also nicht. Personen mit dem Pflegegrad 1 werden zumindest indirekt gefördert, indem sie den monatlichen Entlastungsbetrag von 125 Euro für anfallende Pflege-Kosten benutzen können.

Careship Banner mit der kostenlosen Telefonnummer 030/120824495

 

Quelle: careship
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