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„Mit der HygieneBox ist an alles gedacht"

Im Interview verrät René Pläster, Geschäftsführer der Hygiene Daheim Gmbh, das Geheimnis des Erfolgskonzepts.

Die Hände einer Angehörigen halten die einer Pflegebedürftigen ©Halfpoint | Fotolia.com

René Pläster hat als Geschäftsführer der Hygiene Daheim GmbH in Recklinghausen einen ausgezeichneten Überblick über die Lage der Menschen, die ihre Angehörigen zuhause pflegen. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, ihnen monatlich eine HygieneBox zukommen zu lassen – sie enthält Pflegehilfsmittel, die von der Pflegekasse finanziert werden. Wir haben ihm einige Fragen zur Situation der häuslichen Pflege und zum Angebot seines Unternehmens gestellt.

Herr Pläster, was ist Ihrer Meinung nach das größte Problem für Menschen, die ihre Angehörigen zuhause pflegen?

René Pläster: In unseren zahlreichen Gesprächen mit Menschen, die einen Angehörigen zuhause versorgen oder sich selbst in einer häuslichen Pflegesituation befinden, haben wir vor allem eine Rückmeldung bekommen: den Angehörigen fehlt es schlichtweg an Zeit. Die Pflege ist eine wichtige und ehrenwerte Aufgabe, die in unserer Gesellschaft leider oft nicht die verdiente Würdigung erfährt. So erhalten pflegende Angehörige meist wenig Unterstützung. Dabei müssen sie so vieles leisten: Sie sind es meistens, die den Haushalt des Pflegebedürftigen führen – dabei haben sie selbst einen eigenen und manchmal sogar gleichzeitig noch Kinder zu versorgen! Wenn dann noch vielfältige pflegerische Tätigkeiten zu verschiedensten Tageszeiten hinzukommen, wird die häusliche Pflege schnell zum Vollzeitjob. Die Folge ist, dass Betroffenen sich ständig gestresst und ausgelaugt fühlen.

Wie äußert sich der Zeitmangel in der häuslichen Pflege?

René Pläster: Die Angehörigen erledigen ihre schwierigen Aufgaben trotz der hohen Belastung mit Bravour, leiden aber unter der Anstrengung: Sie können Hobbies nicht mehr weiterführen und haben wenig Zeit für sich selbst, ihre Kinder oder ihren Partner. Manche müssen sogar den eigenen Beruf aufgeben. Die Pflege nimmt sie sehr in Anspruch, rund um die Uhr haben sie alle Hände voll zu tun. Darunter leidet auch das Verhältnis zum Pflegebedürftigen. Für den liebevollen Umgang, Spaziergänge, lange Gespräche und gemeinsam verbrachte Stunden bleibt oft nur wenig Platz im fordernden Pflegealltag. Dabei ist auch das sehr wichtig – sowohl für den Pflegebedürftigen als auch für den Pflegenden. Wir sehen in diesem Zeitmangel ganz klar das größte Problem in der häuslichen Pflege. Für viele ist es darüber hinaus auch schwer, die Pflege finanziell zu bewältigen. Mit unserem Angebot wollen und können wir Abhilfe schaffen. So haben wir es zu unserer Aufgabe gemacht, die Menschen da zu unterstützen, wo sie am dringendsten Hilfe benötigen.

Wie können Sie den Menschen mit Ihrem Angebot mehr Zeit schenken?

René Pläster: Unsere Idee war es, bei den Pflegehilfsmitteln anzusetzen. Hochqualitative Pflegehilfsmittel sind ein wichtiger Bestandteil der Pflege zuhause – mit ihnen kann oft Zeit gespart werden. Trägt die Tochter beim Baden der pflegebedürftigen Mutter eine Schutzschürze, muss sie sich hinterher nicht umziehen – und es entsteht weniger Wäsche, um die sie sich kümmern muss. Ebenso wichtig ist die Versorgung mit Einmalhandschuhen, Hände- und Flächendesinfektion und Bettschutzunterlagen. Es mag auf den ersten Blick für die Angehörigen ungewohnt sein, in der täglichen Pflege an den eigenen Angehörigen diese Hilfsmittel zu nutzen, jedoch sind es für fast alle unserer Kunden mittlerweile ein fester und liebgewonnener Bestandteil der täglichen Pflege. Es erleichtert die Arbeit vor Ort einfach immens. Aber wir bieten auch andere Entlastungen. Die Wichtigste ist wahrscheinlich, dass die Pflegenden weniger Formalitäten mit der Krankenkasse erledigen müssen – für die Pflegehilfsmittel erledigen wir das alles. Auch die Wege zum Sanitätshaus oder die Apotheke fallen aus. Mit der HygieneBox ist an alles gedacht.

Wie funktioniert das?

René Pläster: Wir haben den Prozess für die Pflegenden so einfach wie möglich gestaltet – das war uns sehr wichtig. Viele wissen nämlich gar nicht, dass sie Anspruch auf bestimmte Pflegehilfsmittel haben, die von der Pflege-und Krankenkasse bezahlt werden. Und die, die es wissen, haben oft weder die Zeit noch die Nerven, sich auch noch mit Anträgen herumzuschlagen. Das ist schade – schließlich bezahlt die Pflegekasse im Monat Hilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro! Deswegen erledigen wir den Löwenanteil bei der Beschaffung von Pflegehilfsmitteln für die Menschen in der häuslichen Pflege. Bei uns können Pflegepersonen genau die Pflegehilfsmittel wählen, die sie benötigen. Dafür haben wir sechs verschiedene HygieneBoxen zusammengestellt – und jede von ihnen angepasst für eine andere Pflegesituation. Wir können die Hygieneboxen aber auch vollkommen individuell packen – die sechs vorkonfigurierten Boxen sind nur Vorschläge. Darin sind Pflegehilfsmittel im Wert von höchstens 40 Euro zusammengestellt. Sie müssen nur zwei Formulare auf unserer Internetseite ausfüllen – das ist meist schon in wenigen Minuten erledigt. Wir veranlassen dann alles Weitere, auch den Kontakt mit der Pflegekasse. Und wer Probleme mit dem Ausfüllen des Formulars hat, kann gerne bei uns anrufen – wir helfen natürlich. Toll ist: unser Kunde muss zu keinem Zeitpunkt weder an uns, noch an die Krankenkasse etwas zahlen – das ist möglich durch den gesetzlichen Anspruch!

Und wie erhalten die Pflegenden dann ihre HygieneBox?

René Pläster: Das ist das Einfachste am ganzen Prozess: Statt die Pflegehilfsmittel selbst in der Apotheke oder dem Sanitätshaus zu kaufen, wird die persönliche HygieneBox jeden Monat zuverlässig zu den Menschen nach Hause geliefert - ganz ohne Umstände. Die Lieferung ist dabei ebenso kostenlos für die Pflegebedürftigen wie die HygieneBox selbst. Außerdem müssen sie den Antrag in den allermeisten Fällen nur ein einziges Mal stellen. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten der HygieneBox dann dauerhaft, und wir stellen die Box so lange monatlich zu, wie sie die Pflegehilfsmittel benötigen.

Die HygieneBox besteht aus nützlichen Pflegehilfsmitteln.

Welche Pflegehilfsmittel sind in der HygieneBox?

René Pläster: Das kommt ganz darauf an. Unser Ziel ist, alle Pflegehilfsmittel zur Verfügung zu stellen, die für die Pflege zuhause benötigt werden. Deswegen bieten wir prinzipiell an, was die Pflegekasse bezahlt und was bei der Pflege zuhause benötigt wird. Weil es eine große Nachfrage nach Produkten gab, die über die Leistung der Pflegekasse hinausgehen, bieten wir solche Produkte jetzt in unserem Online-Shop an. Die HygieneBox basiert aber auf dem Prinzip, dass sie für den Empfänger kostenlos sein soll. Sie bietet viele Hilfsmittel – unter anderem Mundschutz, Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen und vieles mehr. Dabei achten wir natürlich besonders auf die Qualität. Schließlich steht für uns die Zufriedenheit der Empfänger unserer HygieneBox an erster Stelle.

 

Quelle: Hygiene Daheim GmbH
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