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Wann haben pflegende Angehörige Anspruch auf Pflegehilfsmittel?

Auch in der häuslichen Pflege werden Pflegehilfsmittel benötigt. Sie können das Leben des Pflegebedürftigen komfortabler und die Pflege erleichtern. Damit sie von der Pflegekasse erstattet werden, müssen aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Pflegende Angehörige sorgen sich um ihre Liebsten ©Robert Kneschke | Fotolia.com

Häusliche Pflege erfordert oft besondere Hingabe

Pflegende Angehörige sind zeitlich sehr stark eingebunden – denn neben der anspruchsvollen Pflege müssen sie auch noch andere familiäre oder berufliche Pflichten im Blick behalten. Sie haben also alle Hände voll zu tun - oft bleibt nicht die Zeit, sich über die Rechte als pflegender Angehöriger zu informieren.

So lässt sich erklären, dass einige Pflegehilfsmittel wie Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel für die Pflege zuhause selbst eingekauft und bezahlt werden. Das muss nicht sein. Auch wenn das Wissen um einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegehilfsmittel besteht, fehlt oftmals die Zeit und Kraft, sich mit Anträgen und Zuschüssen auseinanderzusetzen. Dabei kann die Versorgung durch die Pflegekasse langfristig eine finanzielle Entlastung bieten. Die Beschäftigung damit lohnt sich also.

Wer hat Anspruch auf die Finanzierung von Pflegehilfsmitteln?

Das Recht auf Pflegehilfsmittel ist im Sozialgesetzbuch (SGB XI) fest verankert: Dort wird es in Paragraph 40 Absatz 1 definiert. Diese Hilfsmittel sollen demnach einen wichtigen Beitrag zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder die Pflege erleichtern. Für die häusliche Pflege übernimmt die Pflegekasse die Kosten für Pflegehilfsmittel – bis zu 40 Euro im Monat werden finanziert.

Unabhängig von bestehenden Leistungen hat jeder das Recht auf finanzierte Pflegehilfsmittel, der einen Angehörigen mit anerkanntem Pflegegrad zuhause pflegt. Das bedeutet, dass bei Inanspruchnahme keine anderen Leistungen wie das Pflegegeld gekürzt werden. Ein Rezept vom Arzt wird ebenfalls nicht benötigt – abgerechnet wird direkt mit der Pflegekasse. Im Jahr können so 480 Euro gespart werden. Das ist für Pflegebedürftige und ihre Angehörige oft eine erhebliche finanzielle Entlastung. Jeder, der zuhause oder in einer Wohngemeinschaft von einem Angehörigen gepflegt wird, hat Anspruch auf diese Versorgung.

Auf welche Pflegehilfsmittel haben pflegende Angehörige Anspruch?

Die HygieneBox besteht aus nützlichen Pflegehilfsmitteln.

Prinzipiell versorgt die Pflegekasse Menschen in der häuslichen Pflege mit dem, was für die häusliche Grundversorgung benötigt wird: also vor allem mit Mitteln, die für Hygiene und Komfort sorgen. Es ist dabei genau festgelegt, für welche Produkte die Pflegekasse aufkommt. Besonders die Gesundheit ist ein sehr wichtiges Gut. Viele Pflegehilfsmittel dienen vor allem dem Schutz der Gesundheit – und zwar sowohl der des Pflegebedürftigen als auch des pflegenden Angehörigen.

Viren, Pilze und Bakterien können Krankheiten verursachen. Gegen sie können sich pflegende Angehörige mit Handdesinfektionsmittel schützen. So bewahren sie auch ihre pflegebedürftigen Liebsten vor einer möglichen Ansteckung – schließlich werden viele Erreger gerade durch Berührungen übertragen. Mundschutz, Einmalhandschuhe und Fingerlinge sind ebenfalls essentiell: Sie bilden eine Barriere, die Krankheitserreger nicht überwinden können.

Bettschutzeinlagen beugen Hautirritationen bei inkontinenten Pflegebedürftigen vor. Sie sind sehr saugfähig und weich: So sorgen sie für Komfort und Hygiene. Ebenfalls äußerst praktisch können Schutzschürzen sein. Mit ihnen müssen sich pflegende Angehörige keine Sorgen mehr um nasse oder verschmutzte Kleidung machen. Zum Beispiel beim Baden ist das sehr hilfreich – die Kleidung bleibt trocken und es ist nicht nötig, sich umzuziehen.

Pflegehilfsmittel: Der Weg zur Kostenerstattung

Sind die Voraussetzungen für die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln erfüllt, kann ein Antrag bei der Pflegekasse eingereicht werden. Auf diesem muss angegeben sein, welche Mengen von welchen Pflegehilfsmitteln benötigt werden. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollten sich also zunächst Zeit nehmen, um zu überlegen, welche Pflegehilfsmittel sie benötigen. Dabei müssen sie auch beachten, welche sie bereits benutzen – und natürlich, welche die jetzige Pflegesituation noch weiter verbessern können.

Danach muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Darauf ist angegeben, welche Pflegehilfsmittel monatlich benötigt werden. Auch Einzelheiten der Situation des Pflegebedürftigen werden darauf vermerkt. Wenn er genehmigt wird, können die Pflegehilfsmittel im Sanitätshaus, in der Drogerie oder der Apotheke abgeholt werden. Spätestens hier stellt man fest, dass auch dies wieder ein zusätzlicher Gang jeden Monat ist, der wertvolle Zeit in Anspruch nimmt, die man für die zu pflegende Person investieren könnte. Das muss aber nicht sein.

Wie kann mit Pflegehilfsmitteln Zeit gespart werden?

Alternativ können pflegende Angehörige oder zu Pflegende auch das attraktive und zeitsparende Serviceangebot des Anbieters Hygiene Daheim nutzen: die HygieneBox. In ihr sind verschiedene Pflegehilfsmittel individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen zusammengestellt, die von der Pflegekasse übernommen werden können – für die Pflegepersonen sind sie kostenlos. Außerdem sparen Sie Zeit: Sie müssen dem Anbieter lediglich den ausgefüllten Antrag zukommen lassen, der auf der Webseite von Hygiene Daheim als PDF zur Verfügung steht. Alternativ können die nötigen Angaben auch bei der Bestellung online gemacht werden. Die übrigen Formalitäten werden komplett von Hygiene Daheim übernommen. Wird der Antrag genehmigt, erhalten Sie jeden Monat ihre individuelle HygieneBox bequem nach Hause geliefert – mit allem, was Sie für die häusliche Pflege benötigen.

 

Quelle: Hygiene Daheim GmbH
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