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Diabetes ist behandelbar – weltweit

Hussam wurde ohnmächtig und wäre beinahe ins Koma gefallen. Es war ein Schreckmoment für seine Familie – genau wie die Diagnose: Diabetes. Dass es ihm heute wieder gut geht, verdankt er einem Modellprojekt von Ärzte ohne Grenzen.

Die Teams von Ärzte ohne Grenzen kümmern sich weltweit um Patient*innen wie Hussam, damit sie ein gesundes Leben führen können.
©Jinane Saad/MSF

Im Flüchtlingslager Arsal im Libanon suchen rund 120.000 Menschen aus Syrien Schutz. Sie sind vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen. Viele Familien und ihre Kinder leben dort unter schwierigsten Bedingungen: Die Winter sind kalt, nicht alle haben Strom. Wer hier krank wird und medizinische Hilfe braucht, muss oft weite Wege gehen.

Hussam hat Glück

Libanon: Eltern und Kinder lernen, mit der Diabetes-Erkrankung umzugehen.
©Jinane Saad/MSF

Auch der zwölfjährige Hussam und seine Familie leben in einem Zelt in dem Lager. Als der Junge eines Tages ohnmächtig zusammenbricht, wird er ins nächste Krankenhaus gebracht. Ärzte ohne Grenzen betreibt dort die Kinderstation.

Das Team kann Hussam stabilisieren – und er hat Glück: Denn Ärzte ohne Grenzen startet im Lager ein Modellprojekt für Kinder mit Diabetes. Hussam wird im Rahmen dieses Projektes regelmäßig untersucht und er erhält Insulin.

Dennoch war sein Vater anfangs unsicher: „Wir hatten wirklich Angst", sagt er. „Wir wussten nicht, dass Diabetes auch Kinder betreffen kann, und wir wussten nichts über die Behandlung." Dass auch Beratung zu dem Programm gehört, ist wichtig. So lernen sowohl Hussam als auch seine Eltern mit der Krankheit umzugehen.

Ein Gerät am Arm

Bei der Einführung des Diabetes-Projektes stellte sich heraus, dass die regelmäßigen Kontrollen des Blutzuckerspiegels ein Problem sind. Denn die Wege im Lager sind oft weit und beschwerlich. Deshalb setzt Ärzte ohne Grenzen eine neue Methode ein, um die Kontrollen in der Klinik zu reduzieren: Hussam trägt ein kleines Gerät an seinem Arm (wie der fünfjährige Mussa, siehe Foto), das den Blutzuckerspiegel misst.

Libanon: Auch der fünfjährige Mussa nimmt am Modellprojekt von Ärzte ohne Grenzen teil. Er zeigt stolz das Gerät am Arm, das seinen Blutzucker misst.
©Jinane Saad/MSF

Mehrfach am Tag kann Hussam damit selbst feststellen, ob sein Zuckerwert in Ordnung ist und gegebenenfalls reagieren. Das Team von Ärzte ohne Grenzen kann bei der nächsten Kontrolle ebenfalls auf die Daten des Gerätes zugreifen und bei Unregelmäßigkeiten die Behandlung anpassen.

Hussam erhält zudem einen Insulinstift, mit dem er sich das Hormon problemlos selbst spritzen kann. Dank der medizinischen Betreuung und des Insulinstiftes hat Hussam seine Diabetes-Erkrankung im Griff. Der Junge ist glücklich, dass er sich selbst helfen und ein weitestgehend normales Leben führen kann.

50 Prozent der Betroffenen ohne Hilfe

Diese medizinische Versorgung ist an vielen Orten weltweit nicht selbstverständlich. Beim Diabetes Typ I, der meist Kinder betrifft, haben 50 Prozent der Betroffenen keinen Zugang zu medizinischer Betreuung. Aber gerade bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes ist sie enorm wichtig. Wer selbst an Diabetes erkrankt ist, weiß: Ohne Behandlung kann die Krankheit schnell lebensbedrohlich werden.

Ein gesundes Leben

Die Teams von Ärzte ohne Grenzen kümmern sich weltweit um Patient*innen wie Hussam, damit sie ein gesundes Leben führen können. Die Organisation leistet in Kriegs- und Krisengebieten in rund 70 Ländern medizinische Nothilfe.

Sie wollen die lebensrettende Arbeit von Ärzte ohne Grenzen unterstützen? Dann richten Sie hier eine regelmäßige Spende ein. Oder rufen Sie bei Ärzte ohne Grenzen direkt an: 030 700 130 130. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

 

Weitere Informationen

 


Quelle: Ärzte ohne Grenzen e.V. / Médecins Sans Frontières
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