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Hilfe auf der Flucht

„Ahmad* hat im Krieg alles verloren, was ihn stark macht", so Dr. Amy Neumann-Volmer. Die Ärztin behandelte den Syrer in einer Klinik in Serbien. Es ist einer von zahlreichen Orten weltweit, an denen Ärzte ohne Grenzen Flüchtlingen hilft.

Serbien
©Oliver Barth/MSF

„Ahmad litt unter furchtbaren Schmerzen. Er erzählte mir, dass er auch bei Kälte draußen schläft und nur die Kleidung besitzt, die er am Körper trägt", erinnert sich die Ärztin Dr. Amy Neumann-Volmer. Sie gab Ahmad Medikamente gegen die Schmerzen und etwas zu essen. Der Student aus Idlib war bereits seit sechs Monaten auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien.

Schnelle Hilfe, die Leben rettet

Demokratische Republik Kongo
©Pablo Garrigos/MSF

Wie Ahmad fehlt es Flüchtenden weltweit an den grundlegendsten Dingen: Nahrung, Trinkwasser, einer Möglichkeit, sich zu waschen, einer Bleibe, die vor Kälte oder Insekten schützt. „Die Erschöpfung setzt allen zu", so Amy Neumann-Volmer. „Die Menschen verlassen ihr Zuhause mit einem Ziel vor Augen: Schutz. Doch dann wird die Flucht zum Marathonlauf, der nicht endet."

Ärzte ohne Grenzen steht Menschen auf der Flucht weltweit zur Seite. Die Teams leisten medizinische Hilfe, verteilen Zelte und Decken und kümmern sich um die Wasser- und Sanitärversorgung. „Zum Glück können wir viele Leben retten, mit Medikamenten und Schutzimpfungen, aber auch mit sauberem Wasser und Latrinen", sagt Neumann-Volmer.

Auch Zuhören heilt

Ein besonderes Augenmerk legt Ärzte ohne Grenzen auch auf die psychische Belastung der Menschen. Denn massive Gewalt, sexuelle Übergriffe und Ausbeutung sind alltägliche Erfahrungen auf der Flucht. Psychologische Teams sind daher in fast allen Projekten von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. Ziel der Hilfe ist, die Menschen so zu stärken, dass sie ihren Alltag wieder bewältigen können.

Griechenland
©Peter Casaer/MSF

„Auch bei Ahmad habe ich die Verzweiflung ganz stark gespürt.", erinnert sich Neumann-Volmer. Die Ärztin nahm sich viel Zeit für das Gespräch mit ihm: „Schon das Zuhören hilft; dass ich ihm in die Augen schaue, ihn als Mensch wahrnehme." Ahmad war zu Fuß von der Südgrenze Serbiens bis nach Belgrad gelaufen, die vorerst letzte Etappe seiner Flucht. Doch auch hier ist er nicht willkommen. Dabei ist Ahmads größter Wunsch vor allem eins: irgendwo ankommen und sich ausruhen.

*Zum Schutz des Patienten nennen wir nur seinen Vornamen.

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Weitere Informationen

 


Quelle: Ärzte ohne Grenzen e.V. / Médecins Sans Frontières
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