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Tipps für den Erwerb eines Treppenlifts

Beim Kauf eines Treppenlifts gilt es, einige Fragen zu beantworten: Welche Voraussetzungen erfüllt mein Wohnraum? Mit welchen körperlichen Einschränkungen werde ich langfristig konfrontiert und welcher Treppenlift eignet sich für dieses Problem? Mit welchen Kosten muss ich rechnen? Gibt es Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung?

Beim Kauf eines Treppenlifts sollten im Vorfeld bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
©pondchao | Pixabay.com


1. Individuelle Umstände beeinflussen die Wahl des Treppenlifts

2. Die räumlichen Bedingungen für den Einbau eines Treppenlifts

3. Diese Kosten sind mit dem Kauf eines Treppenlifts verbunden

4. Den richtigen Treppenlift-Anbieter wählen

5. Einen Treppenlift finanzieren


Viele Menschen erleben während des Älterwerdens eine zunehmend eingeschränkte Beweglichkeit. Manchmal können es auch nur ein Augenblick, eine kurze Unachtsamkeit oder eine unglückliche Situation sein, die die Mobilität kurz- oder womöglich auch langfristig negativ beeinflusst.

Handelt es sich um eine körperliche Einschränkung, die dauerhaft besteht, könnte der Einbau eines Treppenlifts in Frage kommen, um möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen und sich dort selbstständig bewegen zu können. Hat man sich im Vorfeld noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt, müssen zunächst viele offene Fragen beantwortet werden. Denn beim Kauf eines Treppenlifts handelt es sich um eine kostspielige Anschaffung, die in jedem Fall exakt auf die individuellen körperlichen Bedürfnisse wie auch an die baulichen Voraussetzungen angepasst werden sollte.

 

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1. Individuelle Umstände beeinflussen die Wahl des Treppenlifts

Es gibt verschiedene Arten von Treppenliften, die sich speziell auf die räumlichen Voraussetzungen sowie die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen ausrichten. So spielt auch die Frage nach dem Zeitraum, in dem der Treppenlift benötigt wird, eine wichtige Rolle bei der Wahl des passenden Treppenlifts.

Für Personen, die nur eine vorrübergehende Einschränkung ihrer Beweglichkeit erfahren, eignet sich womöglich die Anschaffung eines Stehlifts.

Wer beim Treppensteigen unter Schmerzen leidet oder im Allgemeinen stark in seiner Mobilität eingeschränkt ist, zugleich aber in der Lage ist, sich selbstständig auf einen Stuhl zu setzen und wieder aufzustehen, könnte den Einbau eines Sitzlifts in Betracht ziehen. 

Personen, die sich nicht mehr eigenständig umsetzen können, weil sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind, erleben mit einem Plattform- oder Hublift einen barrierefreien Transport auf die nächste Ebene.  

2. Die räumlichen Bedingungen für den Einbau des Treppenlifts

Nicht nur die Form der körperlichen Einschränkung – auch die Rahmenbedingungen des Wohnraums spielen bei der Wahl des Treppenlifts eine entscheidende Rolle. Soll der Lift im Innen- oder im Außenbereich montiert werden? Zentrale Aspekte bei der Planung des Treppenlifts sind darüber hinaus der verfügbare Platz im Treppenhaus, der Kurvenverlauf der Treppen sowie die Abmessungen der einzelnen Treppenstufen. Daneben gilt es, die Anzahl der Stufen und der zu verbindenden Ebenen zu analysieren, die neben der Art des Treppenlifts auch die Höhe der Kosten maßgeblich mitbestimmen.

 

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3. Diese Kosten sind mit dem Kauf eines Treppenlifts verbunden

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Höhe des Preises für einen Treppenlift. So bedingen in erster Linie die individuelle Wohn- und Treppensituation sowie die Art des Treppenlifts die Kosten. Grundsätzlich gilt der klassische Sitzlift im Kontext einer geradläufigen Treppe als vergleichsweise günstige Option. Je höher der Arbeitsaufwand für die Maßanfertigung und die Montage, wie es beispielsweise bei einer kurvigen oder Wendeltreppe über mehrere Stockwerke hinweg der Fall ist, desto teurer der Lift.

Die Preisspanne für einen klassischen Sitzlift beginnt bei etwa 3.000 Euro. In Abhängigkeit davon, wie viele Etagen der Lift miteinander verbindet und ob es sich um eine gerade oder kurvige Treppe handelt, wird die Rechnung entsprechend teuer. Für einen Hub- oder Plattformlift müssen Betroffene etwas tiefer in die Tasche greifen: Die Kosten bewegen sich in einem Rahmen zwischen 7.500 und 20.000 Euro. Auch diese große Spanne resultiert aus den verschiedenen Bedingungen, weshalb genaue Angaben kaum möglich sind, ohne die individuelle Lebenssituation zu kennen.

Ebenso beeinflussen individuelle Wünsche und Vorstellungen den Preis des Treppenlifts: Für einen speziellen Stoff, die Anpassung der Optik an den Wohnraum oder eine Klappschiene müssen Kunden mit einem Aufpreis rechnen. Gegebenenfalls stellt sich zudem beim Kauf die Frage, ob die Fußstütze bzw. der Sitz elektrisch oder manuell aktiviert werden sollen.

Hinzu kommt im Übrigen eine jährliche Wartung, um die Sicherheit des Transportgeräts zu gewähren.

4. Den richtigen Treppenlift-Anbieter wählen

Auch die Wahl des Treppenlift-Anbieters sollte gut durchdacht sein. Denn wenn man sich zu einer solch großen Investition entscheidet, möchte man im Hinblick auf den Service, die Seriosität sowie die Qualität des Dienstleisters nicht enttäuscht werden. Von einem Experten können Kunden deshalb erwarten, dass er die Situation richtig einschätzen und auf die Fragen wie auch individuelle Design- und Ausstattungswünsche des Interessenten eingehen kann.

Die Basis für ein vertrauensbasiertes Verhältnis zwischen Treppenlift-Anbieter und Kunde stellt eine ausführliche wie auch informative Beratung dar. Diese Beratung erfolgt in der Regel kostenfrei telefonisch und/oder direkt vor Ort. Der Dienstleister sollte in der Lage sein, alle offenen Fragen zu beantworten, um auf diese Weise Expertise, Qualität und Seriosität zu vermitteln. Seriöse Unternehmen bieten im Zuge dessen häufig eine Probefahrt auf einem Treppenlift an und besuchen potenzielle Kunden zu Hause, um die baulichen Voraussetzungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei einem Termin vor Ort begutachten Lift-Anbieter die Konstruktion der Treppe, Platzverhältnisse und Fluchtwege.

Empfehlenswert ist zudem, sich im Vorfeld darüber zu informieren, ob der Dienstleister auch nach dem Einbau für Fragen und Services wie Reparaturen, Wartungen und Garantien zur Verfügung steht. Interessant kann zudem das Angebot eines 24-Stunden Notfall-Services sein.

5. Einen Treppenlift finanzieren

Wer sich für den Kauf eines Treppenlifts entscheidet, wird in Folge dessen mit einer hohen Summe konfrontiert, denn die Kosten bewegen sich in einem finanziellen Rahmen von mehreren tausend Euro.

In diesem Kontext gibt es verschiedene Möglichkeiten, um eine finanzielle Unterstützung zu erhalten – beispielsweise durch einen Zuschuss der Pflegeversicherung in Höhe von 4.000 Euro für „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen", wenn die betroffene Person als pflegebedürftig gilt und bereits in einen Pflegegrad eingestuft wurde. Daneben unterstützt die KfW im Rahmen ihres Programms „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)" Maßnahmen zur Barrierereduzierung. Für einige Betroffene könnte darüber hinaus auch der „Kredit 159 Altersgerecht Umbauen" der KfW in Frage kommen.

Ist der Kauf eines neuen Treppenlifts mit zu hohen Kosten verbunden, könnte eine preiswerte Alternative in Betracht kommen: Bei einem gebrauchten Treppenlift ist das Gerät selbst zwar nicht neu, im Hinblick auf das Schienensystem handelt es sich im Regelfall aufgrund der individuellen baulichen Voraussetzungen um eine Maßanfertigung. Auf diese Weise spart man bis zur Hälfte des Neupreises. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Treppenlift zu mieten.

Treppenlift-Anbieter beraten ihre Kunden auch im Hinblick auf die Finanzierungsmöglichkeiten der Geräte und kooperieren möglicherweise sogar mit Kreditinstituten, wodurch der Kunde gegebenenfalls von Krediten zu günstigen Konditionen profitieren kann.

Eine weitere Anlaufstelle zur Beratung können Wohnberatungsstellen sein, die Betroffene ebenfalls über einen barrierefreien Umbau wie auch finanzielle Zuschüsse und Finanzierungsmöglichkeiten informieren.

 

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Quelle: Redaktion seniorenportal.de
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