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Verletzungen beim Sport richtig behandeln und vorbeugen

Zwei Fußballspieler

Fußball ist eine Sportart, die viele Menschen begeistert und nicht nur in Deutschland der beliebteste Breitensport ist. Millionen großer und kleiner "Kicker" spielen in ihrer Freizeit in Vereinen, auf Fußballplätzen oder in Parks. Dabei kann es es schnell zu Sportverletzungen kommen, denn die kurzen Sprints, schnelle Richtungs- und Bewegungswechsel, spontane Belastungsspitzen, Zusammenstöße, Zweikämpfe und Kopfballduelle bedingen, dass gerade Fußball ein hohes Verletzungsrisiko birgt.

Erhöhtes Verletzungsrisiko

Nicht selten kommt es beim Kicken daher zu typischen Blessuren. Häufig betroffen sind:

  • Kniegelenke, vor allem die Kreuz- und Seitenbänder sowie die Innenmenisken
  • Sprunggelenke (Verletzungen des Bandapparates)
  • Hüft-, Becken- und Leistengegend (Verrenkungen, Blutergüsse und Entzündungen)
  • Kopf-, Schürf- und Platzwunden
  • Nasen- und Jochbeinbrüche
  • Oberkörper (schmerzhafte Prellungen oder Blessuren, insbesondere in der Schulter-Arm-Region)

    Bei derartigen Sportverletzungen sind sofortige Maßnahmen nötig, damit Instabilität und Folgeverletzungen vermieden werden. Sportmediziner raten zu der so genannten PECH-Regel, die aus "Pause", "Eis", "Compression" und "Hochlagern" besteht. Dies bedeutet konkret einen sofortigen Spielstopp, die Kühlung des verletzten Körperteils, das Anlegen eines Druckverbands sowie das Ruhigstellen der betroffenen Körperpartie. Zusätzlich können natürliche Arzneimittel wie beispielsweise Traumeel die Erstversorgung und den weiteren Heilungsprozess unterstützen. Dafür sorgen pflanzliche Inhaltsstoffe wie Kamille, Hamamelis, Arnika und Echinacea, die Schwellungen und Blutergüsse lindern und Entzündung regulieren können. Bei starken und länger als zwei Tage anhaltenden Schmerzen oder Beschwerden sollte vorsichtshalber ein Arzt aufgesucht werden.

    Vorbeugung statt Behandlung

    Besser als das Behandeln und Auskurieren ist natürlich auch bei Sportverletzungen das Vorbeugen. Die wichtigste Maßnahme ist dabei, sich vor Beginn des Sports stets gut aufzuwärmen. Zu einem guten Aufwärmprogramm zählen das Lauftraining, Geschicklichkeits-, Technik- und Koordinationsübungen sowie Übungen für Gleichgewicht und Schnellkraft. Damit werden auch die Ausdauer und die Rumpf- und Beinmuskulatur gestärkt und die Muskeln ermüden dadurch langsamer, was das Verletzungsrisiko mindert. Durch Kraftübungen wird zudem auch die "weiche Sportlerleiste" vermieden. Empfehlenswert ist dies vor allem für Sportler, die an Hüfte und Becken Probleme haben. Neben diesen Trainingstipps ist es auch wichtig, seine Kräfte stets richtig einzuschätzen und regelmäßig Regenerationspausen einzulegen, um Überlastungsschäden vorzubeugen.

    Sportverletzungen gründlich auskurieren

    Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Verletzung gekommen, ist Geduld gleichermaßen gefragt wie angesagt. Auf keinen Fall sollte zu früh wieder mit dem Sport begonnen werden. "Erst kurieren, dann trainieren" ist daher die wichtigste Regel, um Langzeitschäden zu vermeiden, die sich gerade mit zunehmendem Alter leicht einstellen. Schlecht verheilte Verletzungen führen dann häufig zu neuen, schwereren Verletzungen oder Spätfolgen wie etwa Arthrose.

     

    Quelle: RatGeberZentrale
    Bildquelle: djd/Traumeel/thx

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