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Lebenslange Finanzplanung: Mit 66 ist noch lange nicht Schluss

Bei der Planung der Altersvorsorge gehen viele davon aus, ab dem 60. Lebensjahr finanziell die „letzten Entscheidungen" treffen zu müssen. Dabei liegt häufig noch mehr als ein Drittel des Lebens vor ihnen.

Paar sitzt auf Felsen im Sonnenuntergang.
© Patrizia Tilly | Fotolia.com

In den 30ern – schaffe, schaffe, Häusle bauen

In den Dreißigern geht es meistens los mit dem Aufbau des eigenen Vermögens. Die Karriere nimmt Fahrt auf, das Gehalt steigt. Bloß – wie legt man das Geld am besten an? Soll in Fonds oder Aktien investiert werden? Wird auf eine Immobilie gespart? Wer kann, entscheidet sich für einen Mix aus unterschiedlichen Anlagen. In dieser Lebensphase geht es meistens darum, Weichen für die Zukunft zu stellen, das Leben zu gestalten. Das Alter? Noch lange nicht in Sicht.

In den 60ern – mit Vollgas in den Ruhestand

Die Generation 60plus zeichnet sich heute vor allem durch erhöhte Vitalität aus. Die Welt bereisen, tanzen gehen, noch mal studieren. Was früher den „Jungen" vorbehalten war, beanspruchen heute auch viele „Alte" für sich. Das Lebensgefühl der neuen Generation von Großmüttern und -vätern hat sich gewandelt. Die Medien erstaunen uns mit Berichten über 70-jährige Models, 80-jährige Yoga-Lehrerinnen oder 90-jährige Marathonläufer. Visionäre und Einzelfälle natürlich - und dennoch zeigen sie, wo die Reise hingeht.

Trotz Lebenslust und neuer Freiheiten – in dieser Phase fangen viele damit an, sich auch mit ihrer Nachlassregelung zu beschäftigen. Themen wie Testament, Pflege,Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht rücken jetzt in den Mittelpunkt. Auch in finanzieller Hinsicht glauben viele Menschen oftmals, „die letzten Entscheidungen" treffen zu müssen. „Entsparen", also das Aufbrauchen von Vermögensteilen bis zum Lebensende, ist angesagt. Jetzt ist eine gute Zeit, das zu groß gewordene Haus zu verkaufen, in eine Eigentumswohnung zu ziehen und das freigewordene Kapital in einer privaten Rente anzulegen.

Nach den turbulenten Jahren des Vermögensaufbaus tritt jetzt ein anderes Bedürfnis in den Vordergrund: Der Wunsch nach Sicherheit! Die Risikobereitschaft sinkt. Keine Experimente mehr. Manche packen ihr einst hart verdientes Geld vor lauter „Sicherheitsdenken" einfach auf das Bankkonto. Dort wird es geparkt und verliert, dank Niedrigzinsen gepaart mit Inflation, täglich an Wert. Steigende Kosten im Gesundheitsbereich zehren zusätzlich am Ersparten. Sicherheit? Fehlanzeige. Den meisten ist zudem noch gar nicht bewusst, dass das Geld noch lange reichen muss. Unter Umständen sehr lange!

Die 90er – nicht damit gerechnet?

Marktforschungen zeigen, dass wir unsere Lebensdauer gründlich unterschätzen und uns am Sterbealter unserer Eltern orientieren. Lebenszeitrechner dagegen prophezeien ein langes Leben. Eine heute 65 Jahre alte Frau wird mit 58 %iger Wahrscheinlichkeit 90. Die Phase des Rentenalters verlängert sich dadurch enorm. Gründe für die kontinuierlich ansteigende Lebenserwartung sind vor allem der medizinisch-technische Fortschritt und ein oftmals gesünderer Lebensstil.

Wir können also damit rechnen 90, 95 oder 100 Jahre alt zu werden. Schrecklich? Nicht wirklich! Im Jahr 2013 untersuchten Heidelberger Forscher die Lebenszufriedenheit von Hundertjährigen. Das Ergebnis: Die meisten sind mit ihrem Leben zufrieden.

Die Finanzplanung könnte uns dagegen einen Strich durch die Rechnung machen. Ein Szenario: Mit 30 haben wir angefangen, unser Vermögen aufzubauen. Mit 60 dachten wir, der Großteil des Lebens läge hinter uns und das Vermögen müsste nicht mehr so lange reichen. Tatsächlich aber lagen noch über 30 Jahre vor uns, also nochmal der gleiche Zeitraum, den wir einst für den Vermögensaufbau nutzten. Mit 90 sind wir also immer noch quicklebendig, bloß das Geld wird immer knapper. Und wie teuer ein Leben werden kann, wenn man Medikamente, Haushaltshilfen, Treppenlifte,...braucht. Im Alter ist deshalb finanzielle Sicherheit gefragt.

Lösungen? – Individuell und lebenslang

Investiert man heute 100.000 Euro in eine klassische Rentenversicherung, erhält man im Schnitt aktuell etwa 300 Euro Rente im Monat. Auf den ersten Blick wundert man sich darüber, denn erhofft hatte man sich doch sicher mehr. Der Gedanke an einen privaten Entnahmeplan liegt dann nahe: Entnehme ich mir jeden Monat einen Teil aus meinem Vermögen selbst, bleibt am Ende mehr übrig. Keiner weiß allerdings genau, wie alt er wird und somit auch nicht, wie lange das vorhandene Vermögen reichen muss. Nur eins ist sicher: Wir werden immer älter.„Langlebigkeitsrisiko" nennen Experten das Dilemma – und sichern es ab.

Zeitgemäße Rentenlösungen zahlen monatlich ein festes Einkommen - ein Leben lang, egal, wie alt wir werden. Zwar fühlen sich zu Beginn 300 Euro erstmal weitaus weniger gut an als 100.000 Euro auf dem Konto. Dafür liefern Versicherungslösungen Garantien, die das Girokonto nicht bieten kann. Das Einkommen wird bis ans Lebensende gezahlt. Denn ist das Vermögen aufgebraucht, springt die Versicherung ein und zahlt die Rente ein Leben lang weiter. Dazu kann das monatliche Einkommen steigen, so dass einer Entwertung des Kapitals durch Niedrigzinsen und steigende Inflation vorgebeugt werden kann. Und da das Kapital jederzeit flexibel verfügbar ist, ändert sich für den Kunden nichts.

Das selbstorganisierte Entsparen bringt demgegenüber doch einige Schwierigkeiten mit sich. Denn wenn wir ganz ehrlich sind, wissen wir nicht, wie viel wir jeden Monat vom Konto abheben können – berücksichtigen wir Inflation, niedrige Zinsen und die Tatsache, dass wir nicht genau wissen, wie alt wir werden. Es besteht die Gefahr, dass kontinuierlich zu viel Kapital aus dem Vermögen entnommen wird und deshalb das Ersparte nicht ausreicht.

Durch die Absicherung dieser Risiken haben Sie außerdem eins sicher: Das gute Gefühl, die „letzten Entscheidungen" mit Blick auf die persönlichen Ziele und Wünsche zu treffen und dabei Lösungen zu finden, die Sie für den Rest Ihres Lebens absichern.

Ein unabhängiger Ruhestandsplaner berät Sie gerne und überprüft, ob Ihre aktuelle Vermögens- und Einkommenssituation zu Ihren Wünschen und Zielen passt. Er hilft Ihnen dabei, Ihre Vermögenswerte zu analysieren und stärker auf den veränderten Bedarf im Ruhestand abzustimmen. So können Sie sorgenfrei Ihren Ruhestand genießen.

 

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Quelle: AEGON
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