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Individuelle Pflege nach Bedarf – Beschützen Sie Ihr Vermögen!

Werden wir eines Tages zum Pflegefall? Allein der Gedanke ruft Schreckensbilder hervor. Dabei muss Pflegebedürftigkeit nicht zum Horrorszenario werden. Heute gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die auch im Fall der Fälle Lebensqualität und Würde bewahren. Wenn nämlich die Sicherheit besteht, dass alle Themen rund um die Pflege geklärt sind, können Sie sich auch entspannt mit der Strukturierung Ihres Vermögens auseinandersetzen.

Paar umarmt sich vor strahlendem Himmel – Individuelle Pflege nach Bedarf.
© Kurha | Fotolia.com

Pflegefall – was bedeutet das?

Pflegebedürftig im Rahmen der sozialen Pflegeversicherung sind gemäß § 14 (1) Sozialgesetzbuch XI Personen,

„... die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen."

Der Gesetzgeber unterscheidet nach fünfr Pflegegraden, die dann die Höhe der Zahlungen für den Pflegeaufwand bestimmen.

Pflegebedürftige können anstelle der häuslichen Pflegehilfe ein Pflegegeld beantragen. Voraussetzung ist, dass die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung selbst sichergestellt wird. 

    Pflege der Armut?

    Meist reicht der Pflegesatz jedoch bei Weitem nicht aus, um die Pflege und nötige Extras zu bezahlen. Schließlich muss der Betroffene, bedingt durch die neue Situation, häufig auch die eigenen vier Wände umgestalten, etwa barrierefreie Bäder einbauen, oder mobile Assistenzsysteme installieren. Wer im Vorfeld keine zusätzliche Pflege-Rentenversicherung oder Pflegetagegeld-Versicherung abgeschlossen hat, greift meist tief in die eigene Tasche – oder belastet Angehörige finanziell.

    Schon heute sind rund 2,05 Millionen Menschen in der Bundesrepublik auf ständige Pflege angewiesen. Davon leben ca. 540.000 Pflegebedürftige in Heimen, während die übrigen 1,51 Millionen zu Hause von Familienangehörigen, Nachbarn, ehrenamtlichen Helfern oder hauptberuflichen Pflegekräften versorgt werden.

    Wie will ich im Fall der Fälle leben?

    Selten hatten wir so viele unterschiedliche Optionen wie heute, den Bedarf an Betreuung im Alter zu schultern. Aber viele stellen sich die entscheidenden Fragen zu spät und nehmen sich so vielleicht die Chance auf mehr Selbstbestimmung. Denn Pflegebedürftigkeit ist nicht unbedingt erschreckend, sofern die Betroffenen weiterhin nach eigenen Vorstellungen leben können und finanziell vorgesorgt haben.

    Folgendes gilt es frühzeitig zu klären:

    • Wie möchte ich leben, wenn ich auf fremde Hilfe angewiesen bin?
    • Kann ich mir ein Leben im Senioren-Wohnheim vorstellen?
    • Möchte ich eine feste Pflegekraft in meinen eigenen vier Wänden?
    • Verlasse ich mich ausschließlich auf meine Kinder?
    • Ist eine Alters-WG bzw. ein Mehrgenerationenhaus eine Option für mich?

    Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick, welche Möglichkeiten der Pflege in Frage kommen:

    1. Im Dienste der Hauswirtschaft

    Pflege muss nicht immer umfassend sein. Oft reicht es, wenn eine gute Fee die Einkäufe übernimmt oder den Haushalt organisiert. Der Markt reagiert mit einem bunten Mix an (steuerlich absetzbaren) Dienstleistungen rund um die Hauswirtschaft. Ein individueller Vertrag definiert die genauen Dienstleistungen.

    2. Gute Geister aus dem Ausland

    Pflegekräfte sind heute ein fester Bestandteil des deutschen Pflegealltags. Vermittelt werden sie über privatwirtschaftliche Anbieter, die sich auf diesen neuen Markt spezialisiert haben. Meist wohnen sie direkt mit im Haus des Pflegebedürftigen und bieten eine 24-h-Betreuung. Achtung: Bevor man sich für dieses Modell entscheidet, sollte unbedingt die Seriosität des Vermittlers geprüft werden. Außerdem gilt es, mögliche Sprachbarrieren zu bedenken.

    3. Das ganze Programm

    „Private Care" ist der neue Überbegriff für medizinische und hauswirtschaftliche Dienste im großen Umfang. Dienstleister sind hier examinierte Pflegekräfte und ausgebildete Hauswirtschafter. Meist ein teurer Luxus.

    4. Ambulant-medizinisch nach Gesetz

    Lokale Pflegedienste übernehmen die Pflege mit wechselnden Betreuern. Voraussetzung ist die Anerkennung des Pflegebedarfs durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen. Die Beauftragung erfolgt durch den „Patienten" selbst oder dessen Angehörige. Die Kosten werden mit festgelegten Maximalsätzen von den Krankenkassen übernommen.

    Fazit: Der Markt reagiert mit maßgeschneiderten Lösungen auf den demografischen Wandel und seine Folgen. Wer entweder genug auf der hohen Kante oder das Pflegerisiko versichert hat, führt auch als „Pflegefall" noch ein selbstbestimmtes Leben.

    Unabhängige Ruhestandsexperten helfen Ihnen dabei, Ihr Vermögen vor einem möglichen Pflegefall zu schützen und unterstützen sie bei einer zielgerichteten Finanzplanung.

     

    Unser Angebot zum Thema Finanzen und Ruhestandsplanung im Deutschen Seniorenlotsen

     

    Quelle: AEGON
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