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Anwaltliche Vorsorgeregelung – die Alternative zur staatlichen Betreuung

Menschen werden heute immer älter, mit dem Alter aber schwinden die körperlichen und geistigen Fähigkeiten bis hin zur Handlungsunfähigkeit. Gerade für ältere Menschen ist es daher wichtig, rechtzeitig einer Vertrauensperson eine sogenannte Vorsorgevollmacht zu erteilen, damit diese dann im Falle der eigenen Handlungsunfähigkeit handeln kann.

Es ist wichtig, rechtzeitig einer Vertrauensperson eine Vorsorgevollmacht zu erteilen.
© Halfpoint | Fotolia.com

So weit so gut. Wer jedoch bei der Vollmachtserteilung zu vertrauensselig war oder eine Vertrauensperson gewählt hat, die aus verschiedenen Gründen ihren Pflichten als Bevollmächtigter nicht nachkommt, wird trotz Vorsorgevollmacht schnell zum staatlichen Betreuungsfall und erhält dann in aller Regel einen sogenannten Berufsbetreuer.

Vor der Erteilung einer Vorsorgevollmacht empfiehlt es sich daher, einen auf das Vorsorge- und Betreuungsrecht spezialisierten Anwalt zu konsultieren. Dieser kennt die Risiken, die mit der Erteilung einer Vorsorgevollmacht verbunden sind und empfehlen daher nicht einfach nur eine Vorsorgevollmacht zu erteilen, sondern raten zur anwaltlichen Vorsorgeregelung.

Die Vorteile der anwaltlichen Vorsorgeregelung sind:

  • Kompetente und umfassende Beratung bei der Wahl der Bevollmächtigten und der Abfassung von Vorsorgevollmachten
  • Klare Formulierung eines Vorsorgevertrages, d.h. des rechtlichen Innenverhältnisses der Vorsorgevollmacht, um spätere Streitigkeiten innerhalb der Familie zu vermeiden
  • Umfassende Unterstützung, um eine Überforderung von bevollmächtigten Ehepartnern oder Kindern oder anderen Vertrauenspersonen auszuschließen
  • Verhinderung eines Vollmachtmissbrauches und des dadurch bedingten staatlichen Eingriffs durch die Einsetzung eines kontrollbevollmächtigten Anwalts
  • Durchsetzung von Rechten des Vollmachtgebers durch einen Anwalt, z.B. bei der Patientenverfügung, notfalls in einem gerichtlichen Verfahren
  • Anwaltliche Beratung und Vertretung in allen Vorsorge- und Betreuungsfragen, auch in Konfliktfällen vor dem Betreuungsgericht

Falls keine Vertrauensperson vorhanden ist oder diese durch örtliche Entfernung oder berufliche Tätigkeit eingeschränkt ist, kann auch ein Anwalt allein oder neben einer Vertrauensperson umfassend bevollmächtigt werden. Somit können auch alleinstehende Menschen durch die anwaltliche Vorsorgeregelung die Anordnung einer staatlichen Betreuung und die damit verbundenen staatlichen Eingriffsmöglichkeiten in das eigene Leben vermeiden.

Weitere Informationen erhalten Sie durch die Deutsche Vereinigung für Vorsorge und Betreuungsrecht e.V.

 


Quelle: Michael Ramstetter, Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Vorsorge und Betreuungsrecht e.V.
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