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Wandern auf Rügen: ein Besuch bei den Kreidefelsen

Denkt man an Rügen, fallen einem zuerst einmal die Kreidefelsen ein. Sie sind der Anziehungsmagnet der Insel in der Ostsee und haben schon Maler wie Caspar David Friedrich inspiriert, der im Jahr 1818 sein Bild „Kreidefelsen auf Rügen" malte. Auch heute noch kommen jährlich rund eine Million Besucher hierher, um Rügen hautnah zu erleben. Darunter sind sehr viele Senioren, die das gesunde Meeresklima ebenso schätzen, wie die herrlichen Ausblicke über das türkisfarbene Meer und die tollen Möglichkeiten, hier wandern zu gehen.

Interessante Geschichten aus längst vergangener Zeit

Zwar ist der Nationalpark Jasmund mit 3.100 Hektar der kleinste in ganz Deutschland, dafür kann man hier mit einer Mischung aus Mooren, Wiesen, Wald, Meer und Kreidebrüchen nicht nur viel Natur erleben, sondern im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auch viel über die Geschichte der Insel erfahren. Beginnend mit der Kreidezeit begibt man sich auf eine Zeitreise, auf der man unzählige Exponate vorfindet. Übrigens: Jeder kann sich hier seine individuelle Tour zusammenstellen - Kopfhörer-System als Reiseführer sei Dank. So erkundet man ganz frei im eigenen Tempo die unterschiedlichen Lebensbereiche des Nationalparks und kommt an zahlreichen Aquarien und sogar einem Eisberg vorbei.

Wanderfreunde kommen auf ihre Kosten

Viele Senioren wollen im Urlaub auf das Wandern nicht verzichten. Ob bei Sonne oder Regen, der schönste Wanderweg im Norden des Landes - der Hochuferweg, der vom Königsstuhl nach Sassnitz führt - ist immer eine Wanderung wert. Ohne anstrengende Aufstiege kann man hier durch dichte Buchenwälder entlang der Steilküste wandern und die Aussicht von verschiedenen Punkten aus genießen. So zum Beispiel an der Victoriasicht, an der Ernst-Moritz-Arndt-Sicht, am Kieler Ufer und auch am Königsstuhl. Bei den beiden letzten Punkten und am sogenannten Hengst gibt es außerdem Holzstufen, die direkt zum Strand führen.

Ein ganz besonderer Wald

Auf Rügen sind außerdem die „alten Buchenwälder Deutschlands" zu finden, die nicht nur die letzten unversehrten Wälder in Europa sind, sondern von der UNESCO sogar zum Weltnaturerbe ausgezeichnet wurden. Die Bäume waren jahrhundertelang gut geschützt und verborgen, litten aufgrund von übermäßiger menschlicher Nutzung allerdings stark. Die ungestörten, natürlichen Prozesse stellen sich nun seit einigen Jahrzehnten wieder ein - der Kreislauf von Werden und Vergehen kann somit wieder vollkommen natürlich greifen.

 

Quelle: RatGeberZentrale

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