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Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart

Die Wilhelma ist kein Zoo im herkömmlichen Sinn. Der „Dreiklang" aus botanischem Garten, Tierpark und historischer Anlage mit maurischer Architektur macht sie einzigartig auf der Welt.

Wilhelma Gewächshaus

Die Wilhelma, die sich auf rund 30 Hektar erstreckt, ist einer der artenreichsten Zoos weltweit mit rund 9.000 Tieren in mehr als 1.100 Arten. Hinzu kommen noch etwa 7.000 Pflanzenarten, wozu Orchideen, Azaleen, Fuchsien, Kakteen und viele mehr zählen. Der Zoo beherbergt auch die einzige Aufzuchtstation für Menschenaffen in Europa. Täglich können Besucher der Wilhelma mit verfolgen, wie z.B. die Seelöwen, Krokodile und Greifvögel gefüttert werden. Neben den Fütterungen ist es auch möglich, den Elefanten beim Baden zu zusehen. 

Tierfreunde erfreuen sich unter anderem an der neuen Anlage für afrikanische Menschenaffen samt Kindergarten für handaufgezogene Gorillas, an der Anlage für Bären und Klettertiere, dem berühmten Aquarien- und Terrarienhaus, einer begehbaren Vogelfreifluganlage und dem Schaubauernhof mit Streichelzoo. Eine weitere Attraktion ist das Amazonienhaus, das auf 1.200 Quadratmetern umbauter Fläche in einer kunstvoll gestalteten Felsenlandschaft Pflanzen und Tiere aus dem Amazonas-Regenwald beherbergt. Im Insektarium nebenan können die Besucher zudem zahlreiche Käfer, Spinnen, Bienen, Ameisen und bunte Schmetterlinge erleben.

Die größte Blüte der Welt erblühte 2005 in der Wilhelma. Dabei handelt es sich um die Titanenwurz, die mit ihren 2,94 Metern einen neuen Weltrekord aufstellte. Besonders sehenswert in der Parkanlage ist der Magnolienhain, der mit seinen ca. 70 Bäumen der größte Europas nördlich der Alpen ist. Etwa ab Ende März erstrahlt der Garten in einem Meer aus zartrosanen bis purpurroten Magnolienblüten. Auch der Seerosenteich, der seit 1956 das große Mittelbecken im Maurischen Garten ziert sowie die Subtropenterrasse mit ihren exotischen Pflanzen erfreuen sich bei den Besuchern gleichermaßen großer Beliebtheit.

Wilhelma Aussichtspavillion

Ein Freizeit-Park mit Bildungsauftrag

Die Wilhelma ist ein Ort der Erholung und Entspannung, zu dessen Aufgaben neben Artenschutz und Forschung jedoch ganz wesentlich auch die Bildungsarbeit gehört. Einen Großteil dieser Aufgabe erfüllt die Wilhelmaschule, die Schulen und Kindergärten mit Hilfe von Themenführungen und ausgewählter Arbeitsmaterialien einen spannenden Biologieunterricht bietet und darüber hinaus Einblicke in Themen rund um Natur- und Artenschutz gibt. Aber auch für Erwachsene bietet die Wilhelma nicht nur die Möglichkeit, Tiere aller Art live zu erleben, sondern auch das Wissen vertiefende Thementage, Kurzvorträge sowie Führungen vor und hinter den Kulissen an.

Geschichte

Das heutige Gelände der Wilhelma gehörte früher zum Gelände des Schlosses Rosenstein. 1829 wurden dort Mineralquellen gefunden, woraufhin König Wilhelm I. ein Badehaus im Schlosspark errichten lassen wollte. Letztendlich wurde dieses der damaligen Mode entsprechend im maurischen Stil dem Vorbild der Alhambra im spanischen Granada entsprechend gebaut. Aus diesem Grund wird der Park heute auch häufig als Alhambra am Neckar bezeichnet. Die Anlage sollte auf Wunsch des Königs noch durch weitere Gebäude ergänzt werden, was sich allerdings noch bis 1842 aufgrund der Hungersnot von 1816/1817 herauszögerte.

Der Architekt Karl Ludwig von Zahnt konnte den König noch von vielen weiteren Bauten begeistern, wie unter anderem ein Kuppelsaal, einen Festsaal sowie eine Reihe von Pavillons und Gewächshäusern. Im Zuge dieser Veränderungen wurde das Gelände Wilhelma genannt. 

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden sie auf der Homepage der Wilhelma.

Bildquelle: Wilhelma Stuttgart

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