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Hochbeete: Gärtnern auf hohem Niveau

Hochbeete im Garten, auf Balkon oder Terrasse sind immer mehr auf dem Vormarsch und das aus gutem Grund. Damit lassen sich auf kleinstem Raum und in angenehmer Arbeitshöhe Gemüse, Obst und Blumen anpflanzen und so das Gärtnerherz höherschlagen.

Eine ältere Dame ist im Garten und bepflanzt ohne Rückenschmerzen und lachend ihr Hochbeet.
© Patrizia Tilly | Fotolia.com

Wer kennt das nicht, ab einem gewissen Alter zwickt es im Rücken, knackt es in den Knien, man kann sich nicht mehr ohne Beschwerden bücken oder kommt aus der Hocke nicht mehr hoch. Trotzdem wollen wir unsere Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten, ausgehen, reisen, Sport machen oder einen eigenen Gartentraum verwirklichen. Mit Hilfe eines Hochbeetes kann dieser Traum mit relativ wenig Zeit, Kraft und Platz Wirklichkeit werden. Braucht man zum Bau des Beetes vielleicht noch einmal die Hilfe der jüngeren Generation oder von Nachbarn und Freunden, so kann man danach die Pflege des Hochbeetes ganz allein meistern und das jahrelang. Nur Mut gefasst, der Aufwand lohnt sich und erfreut das Gärtnerherz ein Leben lang!

Wie baue ich ein Hochbeet?

Zur optimalen Ausnutzung des Sonnenlichtes sollte das Hochbeet in Nord-Süd-Richtung angelegt werden. Die Größe kann individuell, je nach Platzangebot festgelegt werden. Um eine rückenschonende Arbeit zu ermöglichen, sollte die Höhe des Hochbeetes zwischen 80 und 90 cm liegen, vergleichbar mit der Höhe einer Küchenarbeitsplatte. Beim Material für den Rahmen sind keine Grenzen gesetzt. Ob Holz, Kunststoff, Metall oder Steine, alles lässt sich zu einem schicken Hochbeet zusammenbauen. Zum Schutz vor Ungeziefer ist es sinnvoll, den Rahmen innen noch mit engmaschigem Draht oder Folie auszukleiden. Gefräßige Nacktschnecken, Wühlmäuse und anderes Ungeziefer haben durch die Verkleidung und die Höhe des Beetes keine Chance auf leckeres Grün. Nun wird der Kasten Schicht für Schicht mit grobem Häcksel, Grasschnitt, Gartenerde, Kompost und hochwertiger Blumenerde gefüllt. Dieses ausgeklügelte Schichtsystem sorgt für eine optimale Durchlüftung und Verrottung der Erde und die Pflanzen werden so auf natürlich Art gedüngt.

Welche Pflanzen eignen sich?

In einem Hochbeet kommt jede Pflanze groß raus. Es sollte jedoch zuerst überlegt werden, ob man das Hochbeet als hübschen Ziergarten oder als Vitaminquelle in Form eines Nutzgartens anlegen möchte. Wird sich für blühende Schönheiten entschieden, dann sollte man im Herbst mit Chrysanthemen und Erika beginnen und dabei schon die Zwiebeln zahlreicher Frühlingsblüher vergraben. Somit steht im Frühjahr einer farbenfrohen, duftenden Explosion von Tulpen- und Narzissenblüten, Krokussen und Schneeglöckchen nichts im Wege. Sind diese verblüht, können Geranien, Petunien oder Mittagsgold für eine immerwährende Blütenpracht im Sommer sorgen. Soll das Hochbeet als Gemüselieferant dienen, so kann man sich daran orientieren, was die passionierte Köchin oder der passionierte Koch auch in der Küche gerne miteinander kombiniert. Salat und Kräuter können ebenso miteinander angepflanzt werden wie Möhren und Zwiebeln. Doch auch kleine und große Freunde von süßen Früchten können sich eine leckere und ertragreiche Nahrungsquelle sichern. Nichts sieht verlockender aus, als saftig rote und süß riechende Erdbeeren, die sanft das Hochbeet herunterhängen.

Das Hochbeet bietet vielseitige Bepflanzungsmöglichkeiten und ist für Mensch und Pflanze eine wunderbare Alternative zum herkömmlichen Gartenbeet. Es ist nicht nur für den Gartenfreund bequem zu bearbeiten, sondern bietet den Pflanzen durch die vielen Erdschichten auch eine nährstoffreiche und wohltemperierte Wuchsgrundlage. Ein Hochbeet tut eben allen gut.

 

Quelle: Anet Schmutz


 


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