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Gesundheit Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma

Richard_Friedel
Richard_Friedel
Mitglied

Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von Richard_Friedel
Siehe Archiv für 'Neuraltherapie und Injektionstherapie'

(http://www.gsmcweb.com/?cat=25)

Infraspinatus Respiratory Reflex (IRR)

Montag, 22. August 2005

Von John L. Wilson, Jr., M.D.

Nach der Feststellung, dass nahezu 100% seiner Patienten mit Asthma eine ausgeprägte Empfindlichkeit beim Abtasten des M. infraspinatus (der mit dem Schulterblatt bzw. mit der Scapula verbunden ist) und sich am oberen Rücken nahe der Schulter befindet) hatten, wurde die Neugier eines Arztes aus Louisiana, Harry Philibert MD, geweckt. Das führte zu der Entdeckung eines besonders wichtigen Instruments bei der Behandlung von Asthma und anderen akuten oder chronischen Erkrankungen der Atemwege. Dr. Philibert hat seitdem seine Technik an recht viele Ärzten in der ganzen Nation weitergegeben.

Diese frühen Beobachtungen führten schließlich zur Erkenntnis, dass der M. infraspinatus der Sitz eines speziellen vegetativen Nervenzentrums ist, das bei Atemwegserkrankungen sehr wichtig ist. Das vegetative Nervensystem reguliert Körperfunktionen, die nicht unter unserer bewussten Kontrolle oder auf "Auto-Pilot" sind. Es handelt sich z. B. um die Atmung, Herzfrequenz, das Schwitzen, die Weitstellung oder Verengung der Blutgefäße, etc.

Sobald dieses neuralgische Zentrum, genannt Infraspinatus Respiratory Reflex (IRR) gereizt wird, kann es als eine Art Sender Notsignale an die paraspinalen autonomen Ganglien (die autonomen Nerven, die entlang unsere Wirbelsäule parallel zum Rückenmark laufen) übermitteln. Wenn diese Signale empfangen werden, ist das Ergebnis ein Engegefühl oder Spasmus der Muskulatur, die den Luftstrom in der Lunge reguliert, was zu Engegefühl in der Brust, Atemnot, Giemen, Husten, Atemnot, etc führt. Viele gegenwärtige pharmazeutische Therapien für Asthma sollen die die resultierende Verengung der Atemwege beheben, sie machen aber Halt vor der Lösung dieses zugrundeliegenden Problems der Irritation des vegetativen Nervensystems in der IRR.

Wenn ein empfindlicher oder gereizter IRR Atemproblemen zugeordnet werden kann, dann könnte eine Verringerung dieser Irritation die resultierende respiratorische Symptome theoretisch erleichtern. Eine Reduktion der IRR Reizung wird durch die sichere und einfache Injektion des IRR mit Lidocain bewerkstelligt,d. h. mit einem Lokalanästhetikum, wie es gemeinhin durch Zahnärzte und Ärzte verwendet wird. Die Dauer der örtlichen Betäubung ist 20 Minuten oder so, aber die Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem kann viele Monate dauern, so dass die Vorteile offensichtlich mehr als nur die pharmakologische Wirkung des Lokalanästhetikums sind. Der Effekt ist, als ob das vegetative Nervensystem zurückgesetzt wird.

Klinische Studien über die Auswirkungen der IRR-Injektionen auf einer Reihe von über 4.000 Asthma-Patienten im Laufe von vielen Jahren, führte zu einer deutlichen Besserung der Symptome bei etwa 85% der Asthma-Patienten, zusätzlich zur Verbesserung der üblicherweise auftretenden verbundenen Schmerzen in der Schulter. Etwa die Hälfte dieser Patienten bezeichnete sich als "geheilt", und gaben an, dass sie keine Symptome von Asthma mehr hatten und keine Medizin benötigten.

Obwohl die anfängliche Spekulation war, dass Zigarettenrauch zur Reizung des IRR führte vermuten wir jetzt, dass einige Stoffwechselerkrankungen und anderen Umwelteinflüssen Reizstoffe einschließlich Chlor und anderer Chemikalien, Inhalationsallergene einschließlich Schimmel, Lebensmittel, Lebensmittel-Zusatzstoffe, etc. auch zu IRR Reizungen führen können. Es macht nur Sinn, um die Exposition zu allen identifizierten Faktoren zu reduzieren.

Obwohl einige Patienten einen signifikanten Nutzen von nur einer IRR-Injektion erfahren , ist eine Serie von vier bis acht Injektionen über einen Zeitraum von mehreren Monaten noch typischer, um die Wirkung zu erzeugen und/oder aufrechtzuerhalten. Die Injektionen werden wiederholt, solange der M. infraspinatus wund ist (was palpatorisch durch den Arzt festgestellt wird) und werden angehalten, wenn Druckschmerz nicht mehr vorhanden ist.

IRR-Injektionen sind ein wichtiges Werkzeug bei der Behandlung von Asthma und anderen chronischen oder akuten Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündung, Bronchitis, Emphysem, chronischer Husten, sowie einige Fälle von Schulter-und Nackenschmerzen. Wir haben die Injektionen sich als hilfreich für die Mehrheit der Patienten, die sie erhalten haben, als Teil einer umfassenden Behandlungsplan einschließlich Umwelt-Kontrollen.

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MfG, Richard Friedel
Felide1
Felide1
Mitglied

Re: Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von Felide1
Diese "Werbung" taucht immer wieder von Zeit zu Zeit in den verschiedensten Foren auf.

Felide
Richard_Friedel
Richard_Friedel
Mitglied

Re: Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von Richard_Friedel
als Antwort auf Felide1 vom 02.12.2012, 09:29:07
Werte Felide, mag sein, dass wir alle aus geistiger Trägheit in die Digitale Demenz versumpfen, aber könntest Du dich nicht zum Sachverhalt äußern? Mach es gut, RF.

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astrid
astrid
Mitglied

Re: Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von astrid
als Antwort auf Richard_Friedel vom 02.12.2012, 09:45:17
Hallo Richard_Friedel,

von Zeit zu Zeit stellst Du immer wieder dieses Thema ein.
Hast Du selber mal Asthma gehabt??
Sprichst Du aus Erfahrung, ich glaube es nicht.
Wenn ja, dann entschuldige ich mich schon im Voraus dafür.
Entschuldig bitte.
Aber ich glaube, Du sagtest mal, NEIN Du hast diesbezüglich
noch keine Erfahrung gemacht.

Nun hoffe ich doch, das war zur Sache geschrieben.
Denn nur ein Asthmatiker kann da mitreden.

Astrid, die mal Asthma hatte und heute ab und an noch
mal ein wenig mit den Bronchien zu tun hat.

Trotzdem Dir noch einen schönen Adventssonntag.
Richard_Friedel
Richard_Friedel
Mitglied

Re: Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von Richard_Friedel
als Antwort auf astrid vom 02.12.2012, 12:33:30
Aber werte Astrid, was ist Ihre Meinung zum Thema an sich mit der Feststellung, dass "Diese frühen Beobachtungen führten schließlich zur Erkenntnis, dass der M. infraspinatus der Sitz eines speziellen vegetativen Nervenzentrums ist, das bei Atemwegserkrankungen sehr wichtig ist." LG. Ihr Richard Friedel erwartungsvoll
bongoline
bongoline
Mitglied

Re: Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von bongoline
Richard_Friedel

so langsam habe ich Mitleid mit Dir, bei so vielen gleichinhaltlichen Themeneröffnungen natürlich immer mit Hinweis (Werbung), wo was gekauft werden kann - da muss Dir ja der Atem wegbleiben

Anfangs wurde ja diskutiert und es wurden Erfahrungen ausgetauscht/mitgeteilt, aber nachdem die meisten User im ST nicht wie Windfahnen auf der Autobahnbrücke jährlich, monatlich, täglich oder sogar stündlich die Richtung/Meinung ändern, was soll denn da außer Wiederholungen immer wieder zum gleichen Themeninhalt geschrieben werden???

bongoline

Beginn der Themenserie

noch mal das Gleiche

immer wieder das Gleiche

und schon wieder das Gleiche

und wieder ...

und noch einmal ....

es hört nicht auf

vorerst mal die letzte Themeneröffnung

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Richard_Friedel
Richard_Friedel
Mitglied

Re: Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von Richard_Friedel
als Antwort auf bongoline vom 02.12.2012, 16:24:06
Sehr geehrte Bongoline

Für mich hat der Ansatz durchaus einen Sinn, geht es doch um die Feststellung, dass ein bestimmter Muskel im Rücken bei Asthmaleidenden überempfindlich ist. Durch Massage oder mit einer Spritze kann der Doc. dann das Asthma behandeln. Die Erfolgsquote lässt sich sehen. Es könnte sich zwar um Quacksalberei handeln, aber die Qualität der Argumente spricht dagegen. Was meinen Sie? MfG, R.F
bongoline
bongoline
Mitglied

Re: Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von bongoline
als Antwort auf Richard_Friedel vom 03.12.2012, 08:30:14
Da kann ich Dir gerne was dazu sagen

denkst Du, dass die Fachärzte Deppen sind?

Z.B. hat Innsbruck eine über die Grenzen hinaus bekannte UniKlinik und die sind sicher nicht auf dem Stand 1965 stehen geblieben. Sobald irgend auf der Welt eine Methode erprobt wird, wird diese mit übernommen und ebenso weiterführende Forschungen betrieben.

Wenn denn das ganze Geschwurbel wirklich zielführend wäre, wäre es schon längst in den Behandlungsplan mit aufgenommen worden.

Jedenfalls sind die von Dir eingesetzten Themen eine Beleidigung für die verantwortliche Ärzteschaft und Forschung.

Und wie ich schon mal geschrieben habe - solltest Du je in die Situation kommen, dass Du keine Luft mehr bekommst, Deine Lippen sich dunkelviolett färben und Du meinst, Deine letzten Minuten haben Dir geschlagen, wäre ich gespannt, ob Du Dich dann mit einer unerprobten Alternative zufrieden geben würdest.

So und das war jetzt das letzte mal, dass ich Deinen Werbethemen, mit denen Du uns schon bald quartalsmäßig zuschüttest auch nur eine Sekunde Aufmerksamkeit widme.

Ich habe die Links der von Dir eröffneten Themen deshalb eingesetzt, damit Neue im ST verstehen, warum Ablehnung rüberkommt, nicht damit es wieder heißt - die alteingesessenen User sind ja sowas von bösartig

bongoline
Richard_Friedel
Richard_Friedel
Mitglied

Re: Mit Neuraltherapie und Massage gegen Asthma
geschrieben von Richard_Friedel
als Antwort auf bongoline vom 03.12.2012, 12:24:40
Sehr geehrte Bongoline,

es heißt hier über dem Antwortfenster, "Respektiere die Meinungsfreiheit des anderen! Setze die Person nicht mit der Meinung gleich!"

Ich respektiere Dich als Asthmaexpertin, aber könntest Du uns sagen, warum der Ansatz von Dr. Philibert insbesondere für die Langzeitbehandlung nicht in Ordnung sein soll. Details gibt es ja genug. Ich habe das Gefühl, dass Atemtherapeuten die Asthmatiker mit etwas Massieren behandeln, aber Dr. Philibert dokumentiert seine Methode wissenschaftlich. Respektvoll, RF

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