Betreuung / Mobile Dienste Essen auf Rädern

Vielseitigkeit und Ausgewogenheit durch Essen auf Rädern

Um mühevolle Alltagsaufgaben wie Kochen und Einkaufen zu erleichtern, kann auf einen Mahlzeitenservice zurückgegriffen werden. Dieser sichert eine optimale Verpflegung im eigenen Zuhause und gestaltet das Leben somit unbeschwerter.

Essen auf Rädern: jeden Tag ein buntes Angebot ©Rawpixel.com | Fotolia.com


1. Frisch und lecker – welche Menüservice Anbieter gibt es?

1.1. Wohlfahrtsverbände

1.2. Private Dienstleister

2. Wie oft kann der Menüservice in Anspruch genommen werden?

2.1. Tägliche Essensauslieferung

2.2. Wöchentliche Essensauslieferung

3. Schnell und unkompliziert – wie funktioniert Essen auf Rädern?

3.1. Speiseplan

3.2. Bestellung

4. Ist der Menüservice mit Wünschen und Bedürfnissen zu vereinbaren?

4.1. Unverträglichkeiten und Allergien

4.2. Sonderkostformen

4.3. Gesundheitsfördernde Menüs

5. Auf welche Kosten beläuft sich ein Menüservice?

5.1. Kostenträger

5.2. Kostenübernahme


Mit zunehmendem Alter können zahlreiche Aufgaben im Alltag schwerer fallen und viel Zeit sowie Energie in Anspruch nehmen. Um älteren bzw. kranken Menschen ein Stück Arbeit abzunehmen und für deren Wohlergehen zu sorgen, gibt es mittlerweile zahlreiche unterstützende Angebote. Mitunter zählt hierzu ein Service wie Essen auf Rädern oder auch Menüservice genannt, der eine Lieferung von Mahlzeiten nach Hause anbietet. Auf diesem Wege erhalten Menschen in höherem Alter und bei Pflegebedürftigkeit die Möglichkeit, auf unkomplizierte und bequeme Weise ihre Grundversorgung abzudecken. Der Menüservice bietet frische und abwechslungsreiche Menüs, die nach den jeweiligen Bedürfnissen gewählt und entsprechend geliefert werden können. Somit bleibt das Schleppen von schweren Einkaufstaschen und das aufwendige Zubereiten von Mahlzeiten erspart. Ganz gleich, ob der Menüservice lediglich vorübergehend und auf kurze Zeit in Anspruch genommen oder langfristig genutzt werden möchte, es stehen sämtliche Möglichkeiten offen.

1. Frisch und lecker – welche Menüservice Anbieter gibt es?

Bei der Entscheidung für einen konkreten Menüservice kann zwischen dem Angebot von Wohlfahrtsverbänden wie dem DRK, den Maltesern oder Johannitern und privaten Dienstleistern gewählt werden. Dabei gilt es im Voraus das Angebot und Leistungsspektrum der jeweiligen Anbieter zu prüfen und sich über die eigenen Vorstellungen des Service bewusst zu werden.

1.1. Wohlfahrtsverbände

Ist die Entscheidung auf einen Wohlfahrtsverband gefallen, so können in manchen Fällen wie beim Menüservice der Maltester zunächst Menüs auf Probe bestellt und verkostet werden. Generell gilt jedoch, dass ein Mahlzeitenservice über einen Verband wie das DRK, die Malteser oder die Johanniter jederzeit, auch an Sonn-und Feiertagen in Anspruch genommen werden kann. Dabei kann frei aus frisch gekochten Menüs je nach Wunsch und Bedürfnissen gewählt werden. Die Essensauslieferung kann täglich als heiße Mahlzeit geliefert werden oder auch tiefgekühlt und nur einmal die Woche, sodass die Menüs selbst eingeteilt werden können. Der Mahlzeitenservice der Johanniter leistet darüber hinaus durch seinen Service noch einen wichtigen Betrag für die Umwelt. Deren Menüschalen können einfach ausgespült und dem Mahlzeitendienst wieder mitgegeben werde, der diese wiederverwenden kann.

1.2. Private Dienstleister

Ein Menüservice kann auch über private Anbieter in Anspruch genommen werden. Zahlreiche Dienstleister bieten zu ihrem Service ein Probemenü, das zunächst getestet werden kann, um eine sichere Wahl zu treffen. Auch die privaten Dienstleister legen bei ihrem Mahlzeitenservice Wert auf Frische und Qualität und bieten sowohl die tägliche warme Lieferung der Speisen als auch die wöchentliche Bestellung tiefgekühlter Speisen an. Der Menüservice steht auch bei anderen Anbietern als den Wohlfahrtsverbänden 365 Tage im Jahr zu Verfügung und kann auch flexibel für den Folgetag gewünscht werden.

TIPP DER REDAKTION:

Bevor Sie sich für einen Menüservice Anbieter entscheiden, sollten Sie sinnvollerweise darauf achten, dass deren Menüservice an keinen Vertrag gebunden ist und zudem keine Mindestabnahme erfordert. So sind Sie jederzeit flexibel und können nach Lust und Laune bestellen, wann immer Sie möchten.

2. Wie oft kann der Menüservice in Anspruch genommen werden?

Die meisten Anbieter eines Menüservice stellen grundlegend zwei Varianten der Essenauslieferung zur Verfügung. Zum einen kann täglich ein Menü gewünscht werden und zum anderen besteht die Möglichkeit lediglich wöchentlich vom Menüservice beliefert zu werden.

2.1. Tägliche Essensauslieferung

Wird der Mahlzeitenservice täglich in Anspruch genommen, so werden die Menüs stets frisch und heiß dem Kunden serviert. Dieser spart sich somit auch, das Essen zunächst zu wärmen und kann es sich gleich schmecken lassen. Die tägliche warme Lieferung der Menüs bietet ebenso Vorteile, wie der tägliche Kontakt zu einem Mitarbeiter, der die Speisen vorbeibringt. Bei Schwierigkeiten wie beispielsweise dem Öffnen der Menüschalen oder Verpackungen kann dieser vor Ort noch direkt Hilfestellung geben. Darüber hinaus ist stets ein Ansprechpartner gegeben, der bezüglich Fragen und Wünsche weiterhelfen kann.

2.2. Wöchentliche Essensauslieferung

Sollte der Menüservice einmal pro Woche gewünscht sein, so sind die Menüs tiefgekühlt und vorgekocht, sodass sie zu Hause nach Belieben und Appetit lediglich warm gemacht werden müssen. Die wöchentliche Lieferung umfasst daher ein gesamtes Menüpaket, das für eine Woche ausreicht. Auf diese Weise bleibt es jedem selbst überlassen, ein jeweiliges Menü zu gewünschter Zeit zu essen und sich die Speisen die Woche über selbst einzuteilen. In manchen Fällen wie dem Menüservice des DRK erhält ein Kunde bei einer wöchentlichen Lieferung gar noch einen Preisvorteil.

3. Schnell und unkompliziert – wie funktioniert Essen auf Rädern?

Ein Mahlzeitenservice sichert eine Versorgung mit ausgewogenen und vielseitigen Menüs, die nach Herzenslust und Wünschen gewählt werden können. Dabei kann aus einem stets wechselnden Speiseplan einfach und bequem bestellt werden.

3.1. Speiseplan 

Der Mahlzeitenservice, der die Lieferung nach Hause vornimmt, hat immer eine Auswahl an verschiedenen Menüs zu bieten, die alle stets mit frischen Zutaten zubereitet wurden. Der jeweilige Speiseplan bietet eine Bandbreite an Mahlzeiten, die stets abwechslungsreich gehalten sind und auch der Menüplan wird in der Regel im zwei bis drei Wochentakt erneuert. Der entsprechende Speiseplan des gewählten Menüservice variiert je nach Ort bzw. Kreisverband, dem der Kunde zugeordnet wird. Im Internet kann auf der Website des Anbieters häufig die Postleitzahl des Wohnortes eingegeben werden, um auf diesem Wege herauszufinden, welche Speisepläne zur Auswahl stehen. Die Mitarbeiter, die die Mahlzeiten ausliefern, stellen jedoch normalerweise auch immer die jeweils aktuelle Speisekarte zur Verfügung, aus der die Menüs stets frei gewählt werden können.

3.2. Bestellung 

Im Hinblick auf den Ablauf einer Bestellung gibt das Personal oder der Service des gewählten Anbieters darüber Auskunft. Der Kunde wird informiert bis wann die nächste Bestellung aufgeben werden muss und wie die Bestellung der Speisen abläuft. Eine Möglichkeit ist beispielsweise, dass die Speisekarte einen Abschnitt enthält, in welchem die Bestellung eingetragen wird und daraufhin dann dem Lieferservice mitgegeben werden kann. Das gewünschte Menü kann jedoch auch je nach Anbieter per Telefon oder Email aufgegeben werden. Sollte der Menüservice täglich gewünscht sein, so besteht zudem die Option, als regelmäßiger Besteller hinterlegt zu werden und bei fehlender Bestellung eines solchen Kunden, wird dieser vom Service automatisch kontaktiert.

4. Ist der Menüservice mit Wünschen und Bedürfnissen zu vereinbaren?

Die Anbieter von Essen auf Rädern sind darauf eingestellt, auf unterschiedliche Essensbedarfe sowie Unverträglichkeiten, Allergien und Wünsche der Kunden einzugehen und entsprechende Menüs anzubieten. Rücksicht wird beispielsweise bei Diabetikern, Menschen mit Kau-und Schluckbeschwerden, Vegetariern und auch Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten genommen.

4.1. Unverträglichkeiten und Allergien 

Unabhängig von welchem Anbieter, ein Menüservice bietet im Normalfall spezielle Menüs für Menschen, die an Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien sowie Intoleranzen leiden. Häufige Auslöser dafür können beispielsweise Laktose oder Gluten sein, die in den Gerichten somit nicht verwendet werden. Die Menüs sind dann entsprechend gekennzeichnet.

4.2. Sonderkostformen 

Sollten Sonderkostformen wie Diät-oder Sonderkost gewünscht sein, so genügt es mit dem Anbieter Kontakt aufzunehmen und entsprechend der persönlichen Bedürfnisse das Menü zu bestellen. Für Menschen, die bei der Nahrungsaufnahme eingeschränkt sind, da sie beispielsweise an Schluck- und Kaubeschwerden leiden, werden pürierte Mahlzeiten oder Trinkmenüs angeboten, die somit leichter aufgenommen werden können.

4.3. Gesundheitsfördernde Menüs 

Die Anbieter eines Mahlzeitenservice bieten auch für Diabetiker entsprechend ihrer Bedürfnisse, speziell zuckerarme Menüs an. Die Gerichte enthalten häufig auch wenig Cholesterin, wodurch Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel unbesorgt zugreifen können. Sollten aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Lebensmittel vermieden werden, die gewisse Beschwerden oder Krankheiten hervorrufen, so kann die Schonkost gewählt werden.

5. Auf welche Kosten beläuft sich ein Menüservice?

Sollte eine Versorgung Zuhause durch die Essenauslieferung eines Menüservice gewünscht sein, so stellt sich mit unter die Frage, wie kostspielig dieser Service ausfallen wird, und ob eine Kostenübernahme möglich ist.

5.1. Kostenträger 

Die Kosten für einen Mahlzeitenservice variieren je nach Anbieter und zudem auch nach Ort bzw. Kreisverband, dem der Besteller zugeordnet wird. Um die entsprechenden Kosten zu ermitteln, kann online beim jeweiligen Dienst die Postleitzahl eingegeben werden oder eine Auskunft durch den Service des Anbieters erfolgen. Die Kosten für die Mahlzeiten unterscheiden sich schon grundlegend in der Wahl des Angebotes, da es beispielsweise bei wöchentlicher Lieferung sogar einen Preisnachlass geben kann. Die Menge der gewünschten Mahlzeit, wirkt sich zudem auf den dafür veranschlagten Preis aus. Grundlegend gilt bei Essen auf Rädern, dass der Kunde selbst die Kosten für die Inanspruchnahme dieses Service tragen muss.

5.2. Kostenübernahme durch das Sozialamt 

Für den Fall, dass ein Mehrbedarf bzw. Sonderbedarf gegeben ist, der durch einen Menüservice gewährleistet wird, erfolgt in der Regel jedoch eine Bezuschussung dieser speziellen Speisen durch das Sozialamt. Diese Unterstützung ist allerdings an einige Kriterien gebunden, da die Person nachweislich krank, behindert, genesend oder von einer Behinderung bzw. Krankheit bedroht sein muss, um diesen Anspruch geltend machen zu können. Des Weiteren muss ersichtlich sein, dass die Betroffenen für die finanziellen Mehrkosten selbst nicht aufkommen können und daher Unterstützung bedürfen.


 

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