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Städte- und Kulturreisen: Durch Reisen den Horizont erweitern

Bei Städtereisen können Urlauber völlig in eine Stadt eintauchen und dabei ganz neue Erfahrungen sammeln. Besucher aus der ganzen Welt freuen sich auf die Besichtigung von Stätten antiker Kulturen oder das Erleben kultureller Highlights wie den schönsten Museen der Welt. Städte- und Kulturreisen laden zu einem einzigartigen Urlaub ein, von dem viele noch Jahre später schwärmen.

Städtereisen bieten viele kulturelle Highlights ©flogle | Fotolia.com


1. Welche Städte laden zum Entdecken ein?

1.1. Rom: Die ewige Stadt

1.2. St. Petersburg: Zwiebeltürme und Goldschmiedekunst

1.3. Berlin: Nofretete und Bananen-Bar

1.4. Paris: Stadt der Liebe

2. Welche Ziele für Kulturreisen sind außerdem beliebt?

2.1. Masuren: Märchenhafte Landschaften erkunden

2.2. Armenien: Geheimtipp

2.3. Mexiko: Land der Pyramiden

3. Was bieten Städte- und Kulturreisen?

3.1. Geplante Touren

3.2. Reisebegleitung

3.3. Medizinische Versorgung

4. Was kostet eine Städte- und Kulturreise?


Einzigartiges Flair erleben und dabei fremde Orte entdecken: Kulturstädte und Metropolen verlocken zu einem besonderen Urlaub, bei dem die Besucher sie von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Wie genau dieses Kennenlernen aussehen soll, kann jeder nach eigener Lust und Laune entscheiden. Manche wollen sich gerne durch romantische Gassen treiben lassen und bestaunen Architektur-Highlights. Andere streifen lieber auf der Suche nach den neuesten Trends durch edle Boutiquen. Kulturreisen stellen das Erleben von Kultur, Land und Leuten in den Vordergrund. Wer im Urlaub nicht nur am Strand liegen will und sich auf eine Kulturreise einlässt, darf sich auf das hautnahe Erleben berühmter Bauwerke freuen und selber Traumhaftes entdecken. Städte- und Kulturreisen können selbst geplant werden, aber viele Reisende bevorzugen altbewährte Touren und die Betreuung durch einen Reiseleiter.

TIPP DER REDAKTION:

Beliebte Reiseorte wie Rom, Venedig oder Paris sind oft sehr überlaufen. Wenn Sie lange Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten vermeiden wollen, informieren Sie sich über Reisen in der Nebensaison. Zwar ist das Wetter manchmal nicht ideal – aber Sie können fernab vom Trubel die historischen und kulturellen Stätten genießen. Typische Urlaubsorte haben in ruhigen Zeiten einen ganz besonderen Charme. Günstigere Preise locken ebenfalls zu einem Urlaub außerhalb der Hauptsaison.

1. Welche Städte laden zum Entdecken ein?

Ruhige Stadtschönheiten, moderne Metropolen oder Schauplätze großer Geschichte – für jeden gibt es die passende Städtereise. Da locken zum einen die Kulturstädte Europas wie Rom, London, Paris, Madrid, Barcelona, Berlin und Prag – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Aber auch weiter entfernte Metropolen laden zum Entdecken ein: New York, Tokio, Peking, Kapstadt, Sidney oder Buenos Aires. Städtereisen sind normalerweise eher kurz und werden in einer kleinen Gruppe geführt. Im Folgenden stellen wir daher eine kleine Auswahl an charmanten europäischen Städten vor und gehen auf einige ihrer Kulturschätze ein.

1.1. Rom: Die ewige Stadt

Unzählige Mythen ranken sich um die beeindruckende Geschichte Roms. Sie umspannt drei Jahrtausende und begann der Legende nach 753 vor Christus mit ihrem Gründer Romulus. Die Stadt stand im Zentrum zahlloser historischer Ereignisse. Wer seine Fantasie spielen lässt, spürt noch heute die Atmosphäre der Antike – auch deswegen ist Rom eines der beliebtesten Ziele für Städtereisen. Bemerkenswerte Monumente bringen die Besucher genauso zum Staunen wie wunderschöne Kirchen und zahllose Kulturereignisse.

Das Kolosseum war einstmals Schauplatz brutaler Gladiatorenkämpfe um Leben und Tod. Heute lockt seine gigantische Ruine zahllose Geschichtsbegeisterte an. Das größte römisch-antike Amphitheater bringt sie mit seinen eindrucksvollen Säulenmauern zum Staunen. An kaum einem anderen Ort ist der Geist der Antike so deutlich zu spüren wie hier.

Der Petersdom: eines der legendären Wahrzeichen von Rom. Seine monumentale Säulenarchitektur beeindruckt die Besucher der Vatikanstadt. Aber auch ein Aufstieg auf die Kuppel lässt sie innehalten – überwältigt von der Aussicht über die Stadt.

TIPP DER REDAKTION:

In der Vatikanstadt lockt ein besonderer Schatz: Der Campo Santo Teutonico, der Friedhof der Deutschen und der Flamen. Zu finden ist er in der Via della Sagrestia 17 links neben dem Petersdom. In die abgeschottete Oase führt scheinbar kein Weg – denn sie wird bewacht von der Schweizer Garde. Aber wer Deutsch spricht, hat Glück: Sprechen Sie zwischen 7 und 12 Uhr auf Deutsch einen der Schweizergardisten am Eingang an und sagen Sie, dass Sie zum Campo Santo Teutonico wollen. Alle Deutschsprachigen können diesen Friedhof besuchen. Die Wache wird Ihnen dann Einlass gewähren, Sie können diese kleine, grüne Insel in der Vatikanstadt betreten und im Schatten von Palmen und Pinien wandeln.

Die Stadt hat eine ganz eigene, lebendige Atmosphäre: verwinkelte Gassen laden dazu ein, sich einfach treiben und die Architektur auf sich wirken zu lassen. Es lohnt sich auch, dem verführerischen Duft von hervorragendem Espresso oder köstlicher Pizza zu folgen – schließlich ist Rom bekannt für seine exzellente Küche.

Jeden Herbst freuen sich Freunde der Kirchenmusik auf das einzigartige Festival der Musics Sacra – hier wird Kirchenmusik an sakralen Aufführungsorten gespielt und gesungen. Die einzigartige Atmosphäre der alten Gotteshäuser zieht die Besucher in ihren Bann, Chorgesänge wie von einem anderen Stern verzaubern sie.

1.2. St. Petersburg: Zwiebeltürme und Goldschmiedekunst

St. Petersburg ist das kulturelle Zentrum Russlands. Piter, wie die Einheimischen ihre Stadt liebevoll nennen, bezaubert Besucher mit seinem besonderen Flair. Wer Stadtluft schnuppern will, ist hier genau richtig: Als nördlichste Millionenstadt der Welt bietet St. Petersburg Besuchern zahlreiche Schätze: Die Eremitage überwältigt mit ihrer Außenfassade in lebhaftem Türkis und ihren Säulen alle, die vor ihr stehen. Wer dann in das Kunstmuseum eintritt, weiß gar nicht, wohin er die Augen richten soll: zu den riesigen Gemälden, die sich an den knallroten Wänden drängen, oder zu den Goldelementen, die die Innenarchitektur verzieren. Auf jeden Fall bietet die Eremitage genug Sehenswertes, um einen hochinteressanten Tag zu erleben.

Feinste Goldarbeiten zeigt auch das Fabergé-Museum: Hier sind die legendären Ostereier ausgestellt, die Fabergé für die Zarenfamilie schuf. In dem kleinen Museum bestaunen Besucher noch weitere Höhepunkte der Juwelierskunst, bevor sie sich dem nächsten Wahrzeichen der Stadt widmen.

Wer an russische Architektur denkt, hat oft als erstes die charakteristischen Zwiebeltürme im Kopf. Die Auferstehungskirche in St. Petersburg verkörpert dieses Bild und ergänzt es mit strahlend bunten Farben. So lädt sie mit ihrem charmanten Äußeren dazu ein, ihr Inneres zu erkunden: Hier werden die Besucher durch die feine Architektur in den Bann gezogen und mit ausdrucksstarken Wandbildern zum Staunen gebracht.

Marmor, Säulen und farbenfrohe Wandbilder locken die Besucher in die Isaakskathedrale. Das riesige Monument bietet Platz für 10.000 Menschen und strahlt in grün, golden und blau. Wer den Blick nach oben richtet, wird belohnt mit der Aussicht auf die märchenhaften Deckenmalereien.

1.3. Berlin: Nofretete und Bananen-Bunker

Als Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland ist Berlin eines der beliebtesten Ziele für eine Städtereise. Hier lädt eine aufregende Kunstszene ebenso zum Erleben und Entdecken ein wie die spannungsreiche Geschichte und zahlreiche Museen und Kulturstätten.

Stilmix ist das Stichwort, wenn die Rede von der Architektur Berlins ist. Nach dem Mauerfall wurde die ganze Stadt zur Baustelle. Auch heute noch reihen sich Plattenbauten direkt neben modernen Kaufhäusern – die wechselseitige Geschichte der Stadt spiegelt sich auch in ihren Gebäuden wider. Ein berüchtigtes Beispiel dafür ist der ehemalige Reichsbahnbunker Friedrichstraße: 1943 von Zwangsarbeitern im Auftrag der nationalsozialistischen Behörden gebaut, wurde er in DDR-Zeiten als Früchte-Lager genutzt. Das brachte ihm den Spitznamen „Bananen-Bunker" ein. Nach der Wende funktionierten Techno-Fans ihn dann zum legendären Club um – heute wird in seinen Räumen zeitgenössische Kunst ausgestellt.

Das legendärste Bauwerk Berlins steht heute nur noch in Teilen: Die Berliner Mauer vermittelt noch immer die Erinnerung an eine geteilte Stadt. Mit dem ehemaligen militärischen Grenzübergang Checkpoint Charlie lernen die Besucher einen Ort kennen, der ihnen die Atmosphäre des kalten Krieges vor Augen führt.

Berlin lädt Besucher aber nicht nur mit der eigenen Geschichte zu einzigartigen Erlebnissen ein. Die Museumsinsel bietet unvergleichliche Kulturschätze: Zum Beispiel die Büste der Nofretete im Ägyptischen Museum. Die Büste ist unvorstellbar alt - sie wird auf bis zu 3.371 Jahre geschätzt. Den Geist des alten Ägyptens einmal hautnah zu erleben – das ist mitten in Berlin möglich. 

Aber die Stadt bietet noch mehr Schätze uralter Kulturen: Die Antikensammlung des Pergamonmuseums zeigt unter anderem das einzigartige Ischtar-Tor – eines der Stadttore von Babylon. Mit seinem geheimnisvollen Blau, den fremdartigen Mustern und den goldenen Tierzeichen verführt es zum Träumen von längst vergangenen Zeiten.

Kulturbegeisterte lockt auch ein Besuch der legendären Staatsoper Unter den Linden. Hier erheitern Komödien von Verdi oder bewegen berühmte Werke von Wagner. Anschließend kann man noch die kulinarische Seite der Stadt entdecken - neben den Klassikern Currywurst oder Eisbein locken inzwischen edle Sterneküchen und ausgefallene vegetarische oder vegane Gerichte.

1.4. Paris: Stadt der Liebe

Die Stadt der Liebe verfügt über einen ganz besonderen Charme, der jedes Jahr Scharen von Besuchern anlockt. Die unzähligen Cafés und Bistros verführen zum Verweilen bei einer Tasse Café oder einem Glas Wein und zum Beobachten des atmosphärischen Straßengeschehens. Der Duft von frischgebackenen Croissants zieht durch die Straßen und das besondere Flair verzaubert die Besucher.

Der weltberühmte Eiffelturm bringt die Besucher zum Staunen und die Rasenflächen vor ihm laden zum gemütlichen Verweilen ein – am besten mit einem Picknick aus französischem Käse, Baguette und Rotwein.

Auch hier verlocken unzählige Museen die Besucher der Stadt zum stundenlagen Erkunden. Im der Pyramide des Kunstmuseums Louvre erleben Reisende das mysteriöse Lächeln der Mona Lisa mit eigenen Augen. Das besondere Licht in den Gemälden Jan Vermeers bringt die Besucher zum Träumen – Hieronymus Boschs furchteinflößende apokalyptische Gemälde faszinieren auf eine ganz andere Art.

Selbstverständlich lockt auch die Haute Couture in die Stadt: Zahlreiche weltberühmte oder aufstrebende Designer haben hier ihr Zuhause und bieten verlockende Kreationen an. Geschäfte von Chanel, Gucci, Dior, Yves Saint Laurent reihen sich in Pariser Straßen aneinander. Sie bieten die aktuellsten Trends und die schönsten Klassiker. Ob sich Modebegeisterte für eine zeitlose Chanel-Tasche begeistern, oder für experimentelle Mode neuer Labels – hier kann jeder etwas Neues entdecken.

2. Welche Ziele für Kulturreisen sind außerdem beliebt?

Ein Großteil der geführten Kulturreisen haben Städte zum Ziel. Das ist praktisch, weil sich die Sehenswürdigkeiten dort oft auf engem Raum befinden. Dennoch gibt es auch einige Orte abseits großer Metropolen, die zu einer kulturellen Erkundung einladen. Geheimnisvolle, manchmal sogar vergessene Schätze verlocken die Reisenden dazu, sich auf den Weg in entlegene und wunderschöne Landschaften zu machen.

2.1. Masuren: Märchenhafte Landschaften erkunden

Die größte Seenlandschaft Polens lädt inmitten von friedlichen Wäldern dazu ein, malerische Dörfer zu erkunden oder ruhige Flüsse und Gewässer zu erleben. Das Gebiet mit seinen tausenden Seen hat jedoch nicht nur eine märchenhafte Landschaft zu bieten. Hier laden zahlreiche Kulturschätze zur Besichtigung ein: Die Reise kann zum Beispiel ins wunderschöne Posen führen, mit seinen vielen bunten, alten Häusern. Das Renaissance-Rathaus beeindruckt mit seinen Türmchen und der zauberhaften Bemalung. Das Nationalmuseum lädt dazu ein, Kunstwerke zu bestaunen – dabei sticht besonders die Sammlung antiker Stücke heraus.

Auch Bromberg mit seinen charmanten Fachwerkhäusern ist immer einen Besuch wert. Die Wasserstraßen und die schmucke Altstadt verleihen ihm eine friedliche Atmosphäre. Im Herzen der Stadt lockt die atemberaubende Mühleninsel zahlreiche Besucher an – die roten Backsteingebäude spiegeln sich im Fluss und geben der Stelle ihren Namen: Das Bromberger Venedig.

2.2. Armenien: Geheimtipp

Das Bergland Armenien ist ein Geheimtipp für Kulturbegeisterte. Das älteste christliche Land der Welt bietet viel zu entdecken und hat einen ganz eigenen Charme. Die Gastfreundschaft der Einheimischen bezaubert die Besucher. Fernab vom Trubel überfüllter Sehenswürdigkeiten bietet Armenien unberührte Natur – dabei laden zahlreiche Kulturschätze zum Entdecken ein: Bemerkenswerte Klöster locken hier, von denen einige sogar den Titel UNESCO-Weltkulturerbe tragen. Das Kloster Geghard ist besonders faszinierend: Es ist teilweise in Fels gehauen. Eine Prise Fantasie erweckt das Kloster und die Berghöhlen zum Leben und entführt die Reisenden in eine längst vergangene Ära.

Das Weltkulturerbe Tatew ist eines der bedeutendsten Architekturdenkmäler des Landes. Einsam am Rande der gähnenden Worotan-Schlucht beeindruckt es mit seinem steinernen Kirchturm. Im Mittelalter war es eines der kulturellen Zentren des Landes und beherbergte eine Universität. Heute ist es über eine Seilbahn erreichbar und gilt als bedeutendes Erbe der armenischen Geschichte.

2.3. Mexiko: Land der Pyramiden

Im mittelamerikanischen Land der Atzteken und Maya locken zahlreiche Stätten einstiger Hochkulturen. Direkt an der felsigen Karibik-Küste ragt Tulum neben dem azurblauen Meer auf. So heißt die Ruine der ummauerten Stadt, die um 1200 zum ersten Mal besiedelt wurde. Die fremdartige Architektur lädt mit ihren quadratischen Bauten inmitten von atemberaubender Natur zahlreiche Besucher zum Staunen und Entdecken ein. Ihre Mauer zeugt von den astronomischen Leistungen der Maya, die an dieser und ähnlichen Stätten ihre Kalender ausrichteten.

Tulum ist jedoch längst nicht der einzige Ort, der Geschichtsbegeisterte anlockt: Coba ist ebenfalls eine alte Zeremonialstätte der Maya. Hier befindet sich die größte Pyramide von Yucatan, die mächtig über einem Waldgebiet aufragt. Mutige Besucher können sich an einer Besteigung versuchen. Dann genießen sie einen einzigartigen Blick auf den sie umgebenden Urwald. Aber auch andere Bauwerke bringen die Besucher zum Staunen – zum Beispiel der Ritualraum an der Spitze der Pyramide. Einzigartige Baukunst und Geschichte hautnah erleben: Dazu lädt Mexiko Kulturreisende ein.

3. Was bieten Städte- und Kulturreisen?

Anbieter verfügen über speziell auf ältere Gäste ausgerichtete Reiseangebote. So bieten sie eine sorgefreie und entspannte Urlaubszeit. Natürlich gilt dies auch für Städte- und Kulturreisen. Für ältere Urlauber entwickelte Touren und Programme versprechen eine sorgfältige Planung, kompetente Reisebegleitung sowie Entspannungs- und Wellnessangebote.

3.1. Geplante Touren

Bei Städtereisen fällt die Entscheidung oft schwer, mit welcher Sehenswürdigkeit die Tour anfangen soll. Bei Kulturreisen in weiter entfernte Gegenden stellt die Planung der Reise gerade für Unerfahrene eine Herausforderung dar. Deswegen veranstalten viele Anbieter geführte Touren. Sie werden von Reisespezialisten darauf getestet, ob sie für alle Reisenden geeignet sind. Die Gäste können sich also bequem zurücklehnen und den Urlaub genießen, alles andere ist schon erledigt. Auch für eine sorgenfreie Anreise ist oftmals gesorgt: Bei Interesse kümmert sich der Veranstalter um die Buchung von Bahn, Flugzeug oder Schiff.

3.2. Reisebegleitung

Meist kümmert sich mindestens ein Reisebegleiter pro Gruppe um alle Belange der Gäste. Die erfahrenen Begleiter sorgen von Anfang bis Ende der Reise für volle Zufriedenheit. Auch im Fall von auftretenden Problemen sind sie hilfreich. Sie führen die Reisenden auf Ausflügen und begleiten sie bei der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten. Auch dort sind sie jederzeit Ansprechpartner und vermitteln gerne weiterführende Informationen.

3.3. Medizinische Versorgung

Inzwischen bieten einige Veranstalter Reisen an, die von einem Arzt mitgeplant und begleitet werden. Durch eine 24-Stunden-Beratung während der gesamten Reise können sich alle sicher sein, dass für eine medizinische Betreuung gesorgt ist. Auch pflegerische Leistungen können bei manchen Angeboten in Anspruch genommen werden. Pflegehotels bieten für alle mit speziellen Bedürfnissen eine Rundum-Versorgung, die keine Wünsche offenlässt.

4. Was kostet eine Kulur- oder Städtereise?

Die Preise für Städte- und Kulturreisen hängen stark von der Auswahl des Ziels ab, aber auch von dem Schwerpunkt des Interesses und der angebotenen Betreuung. Eine Reise nach Prag ist schon sehr günstig zu haben: Ab 150 Euro kann man eine viertägige Reise inklusive Unterbringung sowie An- und Abreise buchen. Generell starten Städtereisen in Osteuropa zu einem relativ geringen Preis. Hier befinden sich sowohl Hotelpreise als auch andere Kosten auf einem sehr niedrigen Niveau. Eine Reise nach Paris oder Rom hingegen ist mit deutlich höheren Ausgaben verbunden. Sechs Tage in Paris inklusive vorgeplanter Tour und Führungen kosten etwa 900 Euro. Insgesamt bewegen sich Städtereisen in Europa im Rahmen zwischen etwa 150 und 2.000 Euro. Bei längeren Reisen zu weiter entfernten Orten muss mit einem höheren Preis gerechnet werden. Zweiwöchige Städte- und Kulturreisen nach Amerika oder Asien kosten zwischen 800 und 6.000 Euro.

HINWEIS DER REDAKTION:

Wenn Sie alleine reisen, sollten Sie bei der Buchung den Einzelbettenaufschlag beachten. Mit diesem müssen Alleinreisende oft für die Buchung eines Einzelzimmers rechnen. Die Kosten können dabei um zehn bis 80 Prozent steigen. Einige Anbieter bieten die preisgünstigere Lösung an, das Doppelzimmer mit einem anderen Gast zu teilen.


 

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