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Aktuelle Themen Atomkraft: Nein, danke!???

hema
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Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von hema
als Antwort auf eko † vom 22.08.2009, 17:24:04
Wetten, dass...............?


Beim nächsten Supergau, beim nächsten Superterroranschlag oder beim nächsten Supererdbeben das große Umdenken beginnt. Wenn die Menschheit nicht lernt, dann könnte sowas oder ähnliches kommen. Tschernobyl war "nur" eine Warnung.

Aber Hilfe ist ja schon unterwegs.
Ich habe gehört, die EU will in der Sahara große und sehr viele Sonnenkraftwerke errichten, die dann Strom nach Europa liefern.

Vielleicht noch die von mir angesprochenen Photovoltaikanlagen und wir würden keine Atomkraftwerke mehr brauchen. Eine große Gefahr wäre dann gebannt.



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hema
lissi
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Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von lissi
als Antwort auf melanie vom 22.08.2009, 18:11:38
Ich erinnere mich noch, als vor vielen Jahren die Fa.Kelag die Stromversorgung für das Land übernommen hat, da mußten mehrere Bergbauern ihre kleinen Kraftwerke stillegen. Auch wir hatten im Dorf ein kleines Kraftwerk, mit dem auch Nachbardörfer versorgt wurden.
Von dieser Warte her gesehen sind die Menschen schon in eine Abhängigkeit geführt worden, genauso mit der Wasserversorgung. Ich kenne hier viele Bauern die wegen "zentraler" Wasserversorgung ihre Hausbrunnen zugeschüttet bekamen.

--
lissi
rello
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Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von rello
als Antwort auf eko † vom 22.08.2009, 17:24:04
Und kommende Generationen werden ohne Kernkraft nicht auskommen. Dann ist das Stand der Technik in Deutschland allerdings auf dem Stand von vorgestern und sie werden die Kraftwerke von den Chinesen bauen lassen müssen.

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rello

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eko †
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Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von eko †
als Antwort auf hema vom 22.08.2009, 18:34:36
Zitat hema:

"Beim nächsten Supergau, beim nächsten Superterroranschlag oder beim nächsten Supererdbeben das große Umdenken beginnt. Wenn die Menschheit nicht lernt, dann könnte sowas oder ähnliches kommen. Tschernobyl war "nur" eine Warnung."


Das sind so die altbekannten Argumente, die immer und immer wieder hervorgekramt werden und womit den Menschen Angst eingejagt wird.
Tschernobyl, ja, das ewige Argument. Aber niemand schaut darauf, dass dies ein Fall war, wie er in anderen Kernkraftwerken gar nicht vorkommen kann. Ich muss das hier gar nicht kommentieren und Links einsetzen, das kann jeder, der daran interessiert ist, selbst tun. Tschernobyl wird sich nicht wiederholen und dann mit den Keulen von "Superterroranschlag" und "Supererdbeben" zu kommen, ist nicht mehr als reine Angstmacherei bei Menschen, die an sich schon ängstlich veranlagt sind. Ich nenne so etwas verantwortungslos!

--
eko
hema
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Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von hema
als Antwort auf eko † vom 22.08.2009, 19:01:45
Ich nenne so etwas verantwortungslos!


Wie du meinst!
Wir können auch alle mir Scheuklappen herum laufen. Dann geht es uns psychisch besser.


--
hema
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Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von hema
als Antwort auf lissi vom 22.08.2009, 18:42:20
Ich erinnere mich noch, als vor vielen Jahren die Fa.Kelag die Stromversorgung für das Land übernommen hat, da mußten mehrere Bergbauern ihre kleinen Kraftwerke stillegen. Auch wir hatten im Dorf ein kleines Kraftwerk, mit dem auch Nachbardörfer versorgt wurden.
Von dieser Warte her gesehen sind die Menschen schon in eine Abhängigkeit geführt worden, genauso mit der Wasserversorgung. Ich kenne hier viele Bauern die wegen "zentraler" Wasserversorgung ihre Hausbrunnen zugeschüttet bekamen.

--
lissi



In Kärnten wurde so gehandelt? Da bin ich aber schockiert. Bei uns in OÖ gibt es noch alle Hausbrunnen, dürfen auch benutzt werden. Es mußte nur die Anschlußgebühr für die zentrale Wasserversorgung bezahlt werden.
Auch gibt es noch immer etliche private Wasserkraftwerke, die weite Teile des unteren Mühlviertels mit Strom versorgen. Auch eine Bezirksstadt hat mehrere kleine Kraftwerke und versorgt damit ihre Bürger mit eigenem Strom.




--
hema

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melanie
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Mitglied

Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von melanie
als Antwort auf hema vom 22.08.2009, 18:34:36

-Liebe Hema,
das wäre der Weg, nicht nur dagegen sein, sondern sich konstruktiv damit auseinandersetzen, über mögliche Lösungen nachdenken. Wahrscheinlich hätte man schon vor mindestens dreißig Jahren daran denken sollen, dass die fossilen Energien irgendwann einmal erschöpft sein würden.
Aber was ist mit der von mir angesprochenen Problematik, dass es viele Staaten gibt, die sich dann für Atomkraft entschieden. Es wäre doch nicht so, dass wir von einem etwaigen Super-GAU verschont blieben, nur weil wir uns gegen die Nutzung von Atomkraft ausgesprochen hätten. Und wie steht es mit der nuklearen Aufrüsung?
-
Liebe Grüße, Melanie
Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf melanie vom 22.08.2009, 19:34:49
Jeder,der glaubt Atomstrom wäre unabdingbar um den Strombedarf zu decken......,
-
.....oder ihn auch nur für billig hält....,von der Sicherheit will ich jetzt garnicht reden...,
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...ist ein "Hugo".....oder ein "Abdu"......,das heißt für die Realität verloren......
--
malgeorge
pippa
pippa
Mitglied

Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von pippa
als Antwort auf melanie vom 22.08.2009, 19:34:49
Aha, und weil es Staaten mit atomarer Rüstung gibt, wäre ja nichts dabei, wenn wir auch Atomwaffen hätten?
Und was ist mit dem atomaren Müll? Ich habe noch keinen Befürworter erlebt - bei den Politikern - , der Endlagererprobungen in seinem eigenen Land zulassen würde.
Vor einer Stunde habe ich im Radio gehört, dass Gorleben vor dem Aus steht.
Was nun? Dann ist ja auch noch das "Asseproblem". Kann sich überhaupt jemand von Atombefürwortern vorstellen, wie es den Menschen die in der Nähe der Asse wohnen, wohl so geht?
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pippa40
lissi
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Re: Atomkraft: Nein, danke!???
geschrieben von lissi
als Antwort auf pippa vom 22.08.2009, 19:50:00
Hema, die Tatsache mit den Brunnen ist hier im Spessart, nicht wie du meintest in Kärnten, denn die dzt. Lage bei Wasser kenne ich dort nicht.Ich wünsche es den Leuten, dass ihre privaten Brunnen verfügbar sind.
Für mich sind Gedanken der Umwälzungen der Erde keine Panikmacherei, und ich ängstige mich darüber nicht. Zu denken gab mir in der BRD vor kurzem das Absacken von Häusern, da dort mal Bergbau stattfand. Und jeder Mensch weiß schon, dass Öl das Blut der Erde ist, ihr aber beständig "gebeutet" wird. Warum ich gegen Atomkraft bin, habe ich heute schon mal erwähnt.
Also, wenn ich meinen Hausverstand einsetze, dann erscheint mir immer heftigeres Beuteln der Erde eine logische Schlussfolgerung auf das, wie der Mensch mit diesem wunderschönen Planeten umgegangen ist und noch immer umgeht.
Wenn wir Menschen dies nicht wahrhaben wollen, muß dazu gesagt werden: Was umwölkt uns, den Tatsachen ibns Auge sehen zu wollen. Angst erscheint mir ein großer Faktor dabei zu sein. Doch jede Angst hat einen Namen, wie heißt sie, woher kommt sie.
Wenn wir da nicht genau hinschauen wollen- jeder bei sich- werden wir zu Angstbeisern. So drücken wir uns wörtlich dann auch aus, oder es wird einen anderen in die Schuhe geschoben, dass er mit seinen Worten Angst schürt.
Die Wirform erscheint mir bei solchen Themen schon angepaßt, weil wir alle auf der Erde leben.

Hugo, keinenfalls wollte ich veräppeln, mich interessierte einzig die Idee der kalten Fussion. Mein erster Gedanke dazu war: das genialste im Leben ist immer das Einfachste, also warum sollte so ein "Experiment" nicht funktionieren.
--
lissi

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