Forum Kunst und Literatur Literatur DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -

Literatur DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -

chris
chris
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von chris
als Antwort auf angelottchen vom 09.11.2007, 09:10:21
also kaum bin ich mal ein paar Stunden weg vom PC legt ihr
ein Tempo vor, dass ich mich beeilen muss, alles nachzulesen.

Aber es freut mich natürlich, wenn viele mitraten und mitspielen.

Angelottchen,
die "Maghrebinischen Geschichten", die kenne ich auch.



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chris
angelottchen
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf angelottchen vom 09.11.2007, 09:10:21
so.... Hundeprüfung in Sturm, Schneeregen und Hagel auf durchweichter Wiese bestanden, mein Hund schien gewusst zu haben, worauf es ankommt - er ist nu hundemüde und pappensatt und ich unendlich erleichtert und froh und deshalb wird mein Röätsel auch nicht sooooo schwer:

Rätsel:

Weitgereister Europäer, Bon-Vivant, sehr produktiver Schreiber - auch von Theaterstücken, übte den eigentlich erlernten(studierten) Beruf nie aus. Kein wirklich grossartiger Autor, aber jemand mit dem richtigen Instinkt für Geschichten und auch vor allem für die ohne Happy-End ... sind wunderschön erzählt ..
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angelottchen
silhouette
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von silhouette
als Antwort auf angelottchen vom 09.11.2007, 13:27:34
Johannes Mario Simmel?
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silhouette

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ika1
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von ika1
als Antwort auf silhouette vom 09.11.2007, 14:25:41
biete auch mal einen an.
Henrik Ibsen
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ika1
angelottchen
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf ika1 vom 09.11.2007, 16:40:03
nein...beides falsch

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angelottchen
ika1
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von ika1
als Antwort auf angelottchen vom 09.11.2007, 17:43:05
sagst du noch welches JH
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ika1

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angelottchen
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf ika1 vom 09.11.2007, 17:48:00
19/20.Jahrhundert
er hat auch mal für den Geheimdienst seiner Majestät gearbeitet
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angelottchen
enigma
enigma
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von enigma
als Antwort auf angelottchen vom 09.11.2007, 17:54:45
Ihr seid ja schon wieder fleißig zu Gange. )

@angelottchen

Könnte das vielleicht Somerset Maugham sein???
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enigma
angelottchen
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf enigma vom 09.11.2007, 18:58:23
Hallo liebe enigma - ja, wir sind wieder flott Ich hoffe, die meisten von Euch haben auch am WE Zeit, da hab ich dann Lust, so zwischen 2 Bücherkartons mal wieder so richtig loszulegen


Achsoja,,, Du hast natürlich recht )


Der gesuchte Autor ist William Somerset Maugham!!
gerade wieder habe ich meine Lieblingsgeschichte von ihm, den "Lotosesser" gelesen ..

(* 25. Januar 1874 in Paris; † 16. Dezember 1965 in Saint-Jean-Cap-Ferrat bei Nizza) war ein englischer Dramatiker, Schriftsteller, Arzt und Agent. William Somerset Maugham errang mit seinem Erstlingswerk "Liza Of Lambeth", veröffentlicht 1897, frühen literarischen Erfolg - und löste einen Skandal aus. In dem Roman verarbeitete Maugham Erfahrungen, die er als angehender Arzt in den Armenvierteln Londons gemacht hatte. Das Bürgertum sah es als unpassend an, die Welt der Arbeiter derart naturalistisch darzustellen.

Auf das Buch folgten Jahre der Selbstbestimmung als Autor. Seine "Stimme" entdeckte Maugham zuerst mit Theaterstücken, wie "The Circle", "Our Betters" und "The Constant Wife". Im frühen 20. Jahrhundert wurden gleichzeitig vier Theaterstücke von ihm in London aufgeführt. Seine Produktivität war erstaunlich: in der Regel brauchte er nur eine Woche, jeden Aufzug zu schreiben, und eine Woche, das Ganze zu revidieren.

Als Maughams bedeutendste Arbeit wird meist der Roman "Der Menschen Hörigkeit" (original: Of Human Bondage) angesehen, eine autobiographische Geschichte, deren Held, Philip Carey, wie Maugham als Waise bei seinem frömmlerischen Onkel aufwächst und durch einen Klumpfuß (Maugham selbst stotterte) gehandicapt ist.

Maugham war der Sohn eines englischen Anwalts, der in Paris für britisches Klientel tätig war. Seine Eltern starben, als er noch ein Kind war, und so verbrachte er seine Jugend unter der Aufsicht eines frömmlerischen Onkels und in Internaten. Er litt unter Stottern. An der Universität Heidelberg studierte er Deutsch, Literatur und Philosophie, später in London Medizin. Trotz seines Dranges zur Literatur legte Maugham im Jahre 1898 — vor allem unter dem Druck seines Onkels — das medizinische Examen zum Arzt ab.

Eine Erkrankung an Lungentuberkulose kurierte er im milden Klima Südfrankreichs. Nach seiner Erholung zog er nach Paris. 1907 gelang William Somerset Maugham mit dem Theaterstück "Lady Frederick" der erste große öffentliche Erfolg.

Während des Ersten Weltkrieges diente Maugham beim englischen Geheimdienst MI6, für den er zunächst in Italien, der Schweiz und in den USA tätig war. Von dort wurde er 1917 nach Russland beordert, wo die Briten die provisorische Regierung von Alexander Kerenskij an der Macht zu halten versuchten, damit Russland im Krieg gegen die Mittelmächte bleiben würde. In dieser Zeit war Maugham zugleich Informant des amerikanischen Geheimdienstes. Obwohl Somerset Maugham während seines gesamten Aufenthalts unter Spionageverdacht stand, ließ man ihn - offenbar mit Rücksicht auf seinen internationalen Bekanntheitsgrad - gewähren. Auf diese Art lernte Somerset Maugham bis zur Oktoberrevolution führende russische Politiker kennen und verfasste eine große Zahl wertvoller Berichte. Im Winter 1917 kehrte er nach Großbritannien zurück.

Seine Erfahrungen inspirierten ihn zu "Ashenden: Or, the British Agent" (1928), und er beeinflusste damit mehrere spätere Schriftsteller wie Graham Greene, Eric Ambler, Ian Fleming und John le Carré. Fleming bewunderte Maugham sehr, denn er betrachtete ihn und sich selbst als "die einzigen heutigen Schriftsteller, die über solche Dinge schreiben, die die Leute wirklich genießen: Kartenspiel, Geld, Gold, und so weiter". Wie Greene reiste Maugham gerne, und diese Leidenschaft zeigte sich auch in vielen seiner Romane. Seine Reisen in die Südsee und nach Fernost fanden Niederschlag in Kurzgeschichten, die Maugham gesammelt ab 1921 veröffentlichte. In Ihnen finden sich packende und authentische Porträts des "Englishman Abroad", Kolonialfiguren, wie sie bereits Conrads Werke bevölkerten, und die Maugham mit skeptisch-distanziertem Blick meisterhaft zu schildern verstand.

1917 heiratete er in New Jersey seine Geliebte, Maud Gwendolen Syrie Barnardo, die geschiedene Frau des Pharma-Unternehmers Henry Wellcome. William und Syrie Maugham hatten eine Tochter, Elizabeth (1915-1998). Die Ehe wurde 1928 wieder geschieden, nach heftigen Wirrnissen, die durch Maughams homosexuelle Neigungen weiter verkompliziert wurden. In den folgenden dreißig Jahren stritten sie sich wegen Geld und der Erziehung ihrer Tochter. Später in seinem Leben gestand Maugham ein: "Ich war ein Viertel 'normal' und drei Viertel schwul. Aber ich versuchte mich selbst zu überzeugen, dass es umgekehrt war. Das war mein größter Fehler". Maughams wirklicher Partner war sein Sekretär, der Amerikaner Gerald Haxton, dessen Persönlichkeit zu der schüchternen Maughams entgegengesetzt war. Haxton hatte einen schlechten Ruf; er soll ein Lügner, Schwindler, Trunkenbold und sogar Zuhälter gewesen sein.

Nach der Scheidung zog es Maugham an die Côte d'Azur. Er kaufte eine große Villa, die Villa Mauresque, die früher dem belgischen König Leopold II. gehört hatte. Mit Maughams hervorragender Kunstsammlung ausgestattet, wurde dieses Haus sehr berühmt. Er plante seine Karriere sorgfältig und nüchtern. 1933 gab er es auf, Theaterstücke zu schreiben, denn er glaubte, mit 50 Jahren wäre er schon zu alt, mit den stetig wechselnden Trends der Theaterwelt Schritt zu halten. 1947 stiftete er den Somerset Maugham Award, einen Literaturpreis, den bis heute der beste Autor unter 35 für ein belletristisches Werk erhält, das er im vergangenen Jahr veröffentlicht hat. Seinen letzten Roman ("Catalina") verfasste er 1948; elf Jahre später hörte er mit dem Schreiben vollkommen auf.

Seine Bücher waren extrem erfolgreich; man schätzt, dass Maugham schon vor seinem Tod mehr als 10 Millionen Exemplare verkauft hatte. Trotzdem gelang ihm nicht, wonach er strebte: als ein brillanter Autor zu gelten. Für ihn stand Joseph Conrad an der Spitze, und dieses Niveau hat Maugham, zumindest nach eigenem Bekunden, nicht erreichen können. Er sah sich als "in the very first row of second class writers", eine Selbsteinschätzung, die vielleicht auch seiner skeptischen Grundhaltung zuzuschreiben ist. Die meisten Kritiker meinen, Maugham habe im Grunde genommen "zu viel" gesagt; nichts sei übriggeblieben, was der Leser selbst folgern müsse. Manche behaupten auch, Maughams Werke seien zu zynisch und distanziert. Darüber hinaus hält man seinen übertriebenen Realismus für einen Stilmangel. Unbestritten ist, dass Maugham neben seiner Fähigkeit zur Beobachtung eine auch unter Schriftstellern nicht allzu häufig verbreitete Gabe besaß: Er hatte einen untrüglichen Instinkt für Geschichten und dafür, wie man sie zu erzählen hat. Hiervon legen besonders seine zahlreichen Kurzgeschichten beredtes Zeugnis ab.

Somerset Maugham starb am 16. Dezember 1965 in seinem Haus in St.-Jean-Cap-Ferrat. Sein zweiter männlicher Partner, Alan Searle, überlebte ihn und stritt mit Maughams Tochter um das Erbe. Maugham wurde nach seinem Tod eingeäschert und seine Asche wurde bei King's School, Canterbury, beigesetzt.
geschrieben von wikipedia.de


Zitae von ihm sind zB:

"Die Zeit ist ein guter Arzt, aber ein schlechter Kosmetiker"

"Die meisten Menschen geben ihre Laster erst dann auf, wenn sie ihnen Beschwerden bereiten."

und ganz typisch:
"Liebe: nur ein schmutziger Trick der Natur, um das Fortbestehen der Menschheit zu garantieren."



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angelottchen
enigma
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Re: DichterInnen und AutorInnen raten - Runde IX -
geschrieben von enigma
als Antwort auf angelottchen vom 09.11.2007, 21:50:02
Guten Morgen,

Ein neues Rätsel muss her! )

Vorab: Ich mache es wieder wie gestern, indem ich so viele Informationen über den Gesuchten einstelle, wie ich eben kann.
Denn bis zum Nachmittag bin ich wieder unterwegs, und es kann sich inzwischen - wer will - schon damit beschäftigen.

Ich habe mir wieder jemanden ausgesucht, der auch schon fast vergessen ist.
Ich kenne nicht alles von ihm, aber einen Teil seiner Lyrik - und der gefällt mir gut.

Der Gesuchte lebte im 19./20. Jahrhundert. Er war deutschsprachig.

Sein erster Roman (den ich aber nicht kenne) wurde ein großer Erfolg. In der Folge erschien seine Literatur in immensen Auflagen.

Unser Gesuchter verließ früh sein Zuhause und seine Heimatstadt und kehrte auch nicht mehr endgültig dorthin zurück.

In relativ jungen Jahren traf er seine große Liebe, die seine künstlerischen Interessen (auch an der Malerei) teilte.

In den Zwanzigern schrieb er ein Buch, das ein Bestseller wurde. Das wurde - so empfand er es auch selbst - ein Durchbruch. Er gab seinen Beruf (er hatte auch einen bürgerlichen Beruf) auf und schrieb dann - auf der Wiege des Erfolgs schwimmend - mehrere Romane, die eher der Unterhaltungsliteratur zuzuordnen sind . Die verkauften sich sehr gut.


Inzwischen lebte er in zweiter Ehe, denn seine erste Frau, deren Tod er langjährig betrauerte, war gestorben.
Zu dieser Zeit publizierte er eifrig, verfasste auch Hörspiele und Theaterstücke.

Unser Autor fand sogar Aufnahme in Schulbücher - und heute kennt ihn kaum noch jemand.....

Er hatte ein besonderes Verhältnis zur Natur. Davon zeugt auch seine Lyrik.

Über das Ende seines Lebens gibt es eine Geschichte, die, wenn sie stimmt, fast tragisch-komisch ist.

So, jetzt kann, wer will, loslegen.
Sollten diese Informationen nicht reichen, was ich nicht glaube bei Eurem Ratetalent, so kann ich später noch “nachlegen”.

Bis später......


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enigma

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