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Literatur Lustige Nahcrichten

Lustige Nahcrichten
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Ein Professor, der noch nachhaltigst kämpft für die alte Recht(s)-Schreibung, verwaltet ein Forum in dem Studenten, Meinungspeterles, Sich-Hervortunwoller und Sykophanten udn Lobhudler mitschreiben, dass es dem Herrn Professor wohlergehe, auf dass er lange lebe:

Des Professors Mitteilung vom 02.05.2007:
Adresse s. im Tipp:

"NANU?"

Geht der Rückbau heimlich weiter?
Die Prager Zeitung berichtet:
"Seit der Neuregelung der Rechtschreibung gibt es oft mehrere Möglichkeiten. Mit dem 'Platzieren' ist es ähnlich. Der Duden empfiehlt zu platzieren, aber die alte Schreibweise ohne 't' ist weiterhin gültig. Dies und mehr steht in dem gerade erschienenen Langenscheidt Lilliput Deutsche Rechtschreibung."

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Antwort eines Sykophanten:

"Ja, ich lese auch täglich die Platzer Zeitung, daß tat Thomas Mann auch.
Ja, daß patzt mir sehr jmit dem Rückbautz.

Da sieht man, die Altzen muss man loben, ehren und befeuern in ihren Positzionen, Stellungen, Attributzen, Eigenheimtzen und Salatzen - dann erreicht man die größtzten, konservatitzten Erfolge: Patzen der Rechtschreibung.

So leben die atlen auf, werden gistig immer jüngeriger - bis sie den den Kinderkrippen einlagern latzen könnnen.

Und auch daß noch - aber, äh, jetzt habe ich dasz vergessen tun."

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Weitere Sprachforschungsbeiträge dort im Tipp -

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elfenbein
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Lustige Nahcrichten
geschrieben von schorsch
als Antwort auf vom 04.05.2007, 08:37:19

Ich stelle fest, dass unsere Schweizer Tageszeitungen, die bereits auf Neudeutsch umgestellt hatten, klammheimlich und Wort für Wort zum "Altdeutsch" zurückkehren....

schorsch
Re: Lustige Nahcrichten
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf schorsch vom 04.05.2007, 09:10:17
Ist die NZZ eine typische Schweizr zeitung - oder macht die eigenen Rechtscheibung...?


Zitat:

"Der Menschheit bleibt zum Klimaschutz noch beschränkte Zeit: Der weltweite Treibhausgasausstoss muss bis spätestens 2015 stabilisiert werden, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Das geht aus dem dritten Teil des Uno-Klimaberichts hervor, der am Freitag in Bangkok veröffentlicht wurde. Auf längere Sicht ist aber mehr gefordert, als ein Bewahren des Status Quo. Bis 2050 müsse der Kohlendioxid-Ausstoss um 50 bis 85 Prozent gesenkt werden.(...)"

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Der Text mit seinen "s/ss"-Schreibungen kommt einem BRD-deutschen Rechschreibler nur komisch vor, wenn man nicht weiß, das die weisen Schweizer schon vor der allgemeinen Rechtschreibreform, die dann zweimal geändert wurde, das "ß" abgeßcha-, pardon: -geschafft haben.
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Sieht das in andern Schweizer "Njuslis" anders us?

Tät tun mich inter - und meta-essieren.

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elfenbein

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