Forum Soziales und Lebenshilfe Soziales Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand

Soziales Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand

pilli
pilli
Mitglied

Re: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von pilli
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 20.03.2008, 21:50:24
es bleibt dir doch unbenommen, lug, trug und falsche darstellungsweisen lobend zu unterstützen, monika?

nur mit gegenwind bei allzu viel dreistigkeit, darf wohl gerechnet werden! das thema, monika

ist mir persönlich sehr wichtig, weil ich lese...auch von dir... wie sehr diese in vielen fällen durch dummbeutel-ansichten verbreiteten falschaussagen andere ängstigen; glaubst du tatsächlich, ich schaue da schmunzelnd zu?

mir ist schon bewußt, dass nicht jeder, der auch nur einen moment nachdenkt, sofort schlussfolgert, dass es nun so sei, wie eben im forum gelesen; aber warum schreibst du eigentlich:

Wenn es so ist in dem Heim, dann kann man nur hoffen vorher schon zu sterben, daß man das nicht selbst mal erleben muß.


warum bist du denn so leichtgläubig gewesen, diesen wortquark gleich als fakt zu sehen? bist du nicht fähig, auch nur mal einen moment nachzudenken? ist da niemand in deinem umfeld monika,

der dir dabei hilfreich sein könnte, dir zu erklären, welche *angst-und-schrecken* gedanken solche verallgemeinerungen von persönlich gemachten erfahrungen bei anderen alten menschen, die im forum lesen, bewirken könnten?

monja k ö n n t e ja vielleicht nur private pflege im forum anbieten wollen und schildert eben mal bissel watt nettes, hier evetuelle kunden zu greifen? mal das angedacht oder denkt in diesen tagen Meister Lampe für dich?

darauf klopp ich mir jetzt erst mal ein Ei auf, soviel naivität macht appetit!


--
pilli
susannchen
susannchen
Mitglied

Re: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von susannchen
als Antwort auf pilli vom 21.03.2008, 10:49:27
@pilli
warum wendest du dich nicht an die Redaktion, den Journalisten oder den Bürgermeister, besser noch an Frau Merkel wenn dir der Bericht nicht gefällt?
Jeder hat so seine Erfahrungen gemacht, das aber ist längst kein Grund hier Userinnen nieder zu machen, merk dir das endlich mal!
--
susannchen
gemella
gemella
Mitglied

Re: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von gemella
als Antwort auf susannchen vom 21.03.2008, 17:11:46
Es ist wirklich so, es werden Ängste geschürt und Polemik verbreitet. Es gibt viele gute Altersheime, bezw. Pflegeheime. Mona, befass dich auch damit, dann kommst Du nicht auf diese absurden Gedanken daß eine früher Tod erstrebenswert sei.
@ Susannchen
Wie wäre es, Du würdest auch deine Kommentare mal ins Leere laufen lassen. (siehe Thread Dichtkunst)
Es wäre gut von anderen Foristen zu erfahren, welche Massnahmen sie ergreifen um sich das "hohe Alter" angenehm und lebenswert zu gestalten
--
gemella

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mart
mart
Mitglied

Fragwürdigste Überschrift des Berichtes;: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von mart
als Antwort auf susannchen vom 21.03.2008, 17:11:46
Es geht um den Bericht eines Sohnes über seine 83 jährige Mutter, bei der plötzlich die Hilfen, die das Wohnen in der eigenen Wohnung die letzten zwei Jahre ermöglichten, nicht mehr ausreichen.


Urplötzlich ist die Situation da, vorher war mit der Mutter nicht darüber zu reden – welcher alte Mensch verdrängt sie nicht, sondern plant schon gern, umsichtig und früh, seinen Einzug in ein Altenheim?
geschrieben von aus dem Bericht




Stimmt sicherlich für viele Menschen, allerdings sollte gerade dieser Bericht aufzeigen, daß eine Vogelstraußpolitik eines alten Menschen und der Angehörigen ins Auge gehen kann --- mit nachfolgendem schlechten Gewissen von Angehörigen ("das Drama beginnt", Besäufnis) und Schuldabschieben.

Der Sohn findet einen sehr grünen Friedhof für noch lebende Leichen vor: alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand – ein absurdes menschenverachtendes Altenverwahrkonzept.
geschrieben von Schlagzeile des Berichtes

....befindet der Journalistensohn ..... da kann man nix mehrer sagen.
Ich nehme an, er wird nicht oft dort zu Besuch sein um die "lebenden Leichen" nicht sehen zu müssen.






susannchen
susannchen
Mitglied

Re: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von susannchen
als Antwort auf gemella vom 21.03.2008, 17:36:24
Hier geht es aber in erster Linie um niedermachen, und zwar von Pilli, dagegen habe ich mich zu Wort gemeldet!
Entschuldige das Wort ergriffen zu haben für vermeintlich Schwächere.

Ps. Es gibt aber noch mehr Berichte in den Medien über manch üblen Zustand in Pflegeheimen und Altersheimen, das sollte man nicht tot schweigen wollen!
--
susannchen
mart
mart
Mitglied

Re: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von mart
als Antwort auf susannchen vom 21.03.2008, 18:58:16
Du hast recht, es gibt eine Menge unerfreulicher, aber auch angenehmer Ereignisse.

Weder darf das eine, noch soll das andere verschwiegen werden.

Der im Eingangsbeitrag verlinkte Artikel gehört m.M. nicht dazu, außer in seiner einzig tauglichen Funktion aufzurütteln die Augen vor dem Vorhersehbaren nicht zu verschließen und sich in dieser Hinsicht kein Denkverbot aufzuerlegen.
--
mart

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pilli
pilli
Mitglied

Re: Fragwürdigste Überschrift des Berichtes;: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von pilli
als Antwort auf mart vom 21.03.2008, 17:41:36
ob der journalist bedacht hat, dass seine gewählten worte für alte menschen:

Friedhof für noch lebende Leichen

nicht ebenso menschenverachtend klingen könnten?

...

Es wäre gut von anderen Foristen zu erfahren, welche Massnahmen sie ergreifen, um sich das "hohe Alter" angenehm und lebenswert zu gestalten
--



eines und m.e. das grösste problem gemella

ist bei einer vorausschauenden planung für eine spätere eventuelle lebensform in einer pflegenden einrichtung, die oft fehlende vorstellungskraft, wie sehr ich eingeschränkt sein werde. ich kann vielleicht zum zeitpunkt der planung nicht abwägen, entscheide ich mich für ein kleineres haus oder wähle ich gleich eine grosse institution, die einen aktiven lebensabend, trotz einiger wenigen handicaps meiner körperlichen befindlichkeit, verspricht oder schaue ich mir sehr genau an, unter welchen bedingungen schwerstpflegefälle betreut werden?

vergessen oder verdrängt wird vielleicht die vorstellung, mich könnte der extremst vorstellbare zustand treffen und gehofft wird verständlicherweise auf ein einschlafen dürfen im eigenen bett ohne wieder aufzuwachen.

ich möchte aus meiner sichtweise einen tipp geben, wie frau oder mann das eventuelle spätere zuhause nicht nur mit einem besuch kennenlernen kann:

auch wenn ich die bezeichnung "Ehrenamt" für mich persönlich immer noch strikt ablehne, weil es aus meiner sichweise keine ehre, sondern manchmal auch eigennutz sein kann, empfehle ich, sich bei der infrage kommenden einrichtung als Ehrenamtler oder wie ich es nenne , ab-und-zu-freiwillig-helfende zu bewerben. so hat es die möglichkeit, auch mal hinter die kulissen zu schauen und nicht nur ich nutze das kräftig!

das hat so ganz nebenbei den vorteil, bereits vertraut zu werden mit einer umgebung, die später vielleicht mal mein umfeld sein könnte. bereits jetzt lerne ich menschen in der runde der ehrenamtler kennen, die ebenso wie ich, sich bereits auf die warteliste eingetragen haben und so besteht möglicherweise die chance, nicht ganz so fremd zu sein...wenn denn dann mal...

ehrenamtlich oder ab-und-an-mithelfend tätig zu sein, bietet die chance, nicht nur händchenhaltend am pflegebett zu sitzen sondern mit freude stunden oder tageweise werkeln zu können. der eine in der warenannahme, die andere in der verwaltung und wieder andere übernehmen fahrtendienste oder den betreuenden transport von gehbehinderten in die drei arztpraxen, die in der einrichtung ihre dienste anbieten.

so vieles hat es zu organisieren und mitzuhelfen; nur eine kleine auswahl aus dem monatskalender:

- kinoabende
- bingo-nachmittage
- wöchentlicher tanztee
- therapeutisches kochen
- geburtstagsfeiern der bewohner
- musikaufführungen
- lesungen mit anschliessender diskussion
- monatliche ausflüge in die region
- monatlich gemeinsames kaffeetrinken der bewohner einer station mit den angehörigen
- jahreszeitlich bestimmte treffen und veranstaltungen

einfach mal antesten und den blick dabei offenhalten für weniger angenehme erfahrungen.

--
pilli
susannchen
susannchen
Mitglied

Re: Fragwürdigste Überschrift des Berichtes;: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von susannchen
als Antwort auf pilli vom 21.03.2008, 19:46:15
Nicht alle Menschen(Senioren/innen sind gleich. Die einen sind unternehmungslustig, die anderen weniger. Wieder anderes sind kontaktfreudig , andere wieder nicht.
Nicht immer ist es möglich oder gewollt sich dem Schwung des Alltagslebens auszusetzen.

Da helfen keine ehrenamtlichn Helfer oder sonst wer.

Man sollte nicht nur aus der eigenen Sicht es sehen wollen.
--
susannchen
Re: Fragwürdigste Überschrift des Berichtes;: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf susannchen vom 21.03.2008, 23:06:38

Es ist m.E. reine Theorie, über solche Dinge zu schreiben, solange man selbst rüstig und in der Lage ist, sein Leben noch zu meistern.
Der Schritt ins Altersheim/Pflegeheim wird immer schwer sein, solange der alte Mensch
noch seine Sinne beisammen hat. Es ist menschlich, wenn JEDER diesen Schritt hinauszögern will.
Man kann "klug" darüber schreiben, wenn man nicht selbst betroffen ist oder die Entscheidung für einen selbst gilt.


karin2
susannchen
susannchen
Mitglied

Re: Fragwürdigste Überschrift des Berichtes;: Alte Menschen abgeschoben an den äußersten Stadtrand
geschrieben von susannchen
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 21.03.2008, 23:34:19
Da stimme ich völlig mit dir überein karin.
Noch ist mein Vater weitgehend selbstständig, soll ich daher jetzt schon einen Pflegeplatz suchen für ihn, weil mir die Zeit mal fehlt ect.
Ich denke nicht daran.
Schöne Ostern wünscht
--
susannchen

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